Samstag, 29. Juni 2013

Ein kleines Lebenszeichen

... will ich heute geben. Ereignisreiche drei Wochen liegen hinter mir. Wiederholte Krankenbesuche, das Kind als deutsche Meisterin, ein Kurs mit den Nähschwestern der QuilThuer in Wahlsdorf, Zeugnisvorbereitungen, Abifeier des diesjährigen Jahrganges - und kaum Zeit für die Nähmaschine, geschweige denn für den Blog. Sparsam war auch die Zeit für das Blogschauen und Kommentieren. Doch nun ist wieder mehr Luft. Kleinigkeiten sind fertig geworden. Die will ich Euch nicht vorenthalten. Die Ergebnisse aus dem Kurs folgen später - sie sind nicht einmal fotografiert.
 
Im monatlichen AMC-Tausch mit Klaudia sind wir mittlerweile beim F angelangt. Ideen hatte ich viele. Einige hatten natürlich mit Frankreich zu tun. Frauen, Freiheit, Frühling - alles wunderbar umzusetzen. Ich entschied mich letztlich für das Fenster.
 

Ein Sonnenschutz ist heruntergezogen und schützt die Bewohner vor der heißen Sonne. Das Haus selbst ist in einem freundlichen Gelb gestrichen und hebt die Laune bei einem solchen Wetter, wie ich gerade hier in meiner alten Heimat erlebe - grauer Himmel, Wolken und immer wieder Regen. Brr!
 
Klaudia war anscheinend auch kalt bei der Herstellung ihrer AMC. Denn wie sonst soll man den Gedanken an ein Feuer sonst erklären?


Als ich die Karte aus dem Briefumschlag nahm, mußte ich sofort an Rumpelstilzchen denken. Ich sah geradezu, wie er um das Feuer herum tanzt. Ihr auch? Übrigens hat Klaudia für das Feuer Orangennetze verwendet - genial, nicht?

Eine weitere AMC bekam ich im Monatstauch im PQF. Frazima schickte mir einen beerigen Gruß.


Köstlich sehen diese Erdbeeren aus, findet Ihr nicht auch? Ich habe schon so manche Erdbeere aus dem Garten genascht, auch wenn sie sie (noch) nicht so gut schmecken wie in den letzten Jahren - ein wenig fehlt den wirklich roten Beeren die Süße. Meine AMC ist mittlerweile angekommen. Leider komme ich an das Foto nicht ran, da mein Mann die Kamera zu einem weiteren Wettkampf de Tochter mitgenommen hat. Dann eben beim nächsten Mal.

Nach meiner neuen Aufbewahrungsgelegenheit für mein Strickzeug wollte ich eine kleinere Version dieser tollen Tasche nähen. Nur, wie klein können die Teile sein, damit eine Schlumpermäppchengröße dabei rauskommt? Ein Probeexemplar zeigte kleine Schwächen, die allerdings problemlos behoben werden können.


Ich hatte Decovil 2 auf den Außenstoff aufgebügelt, damit das Behältnis später Stand hätte. Das allerdings erweist sich in meinen Augen als eher ungeeignet. Nun werde ich es mit Thermolam versuchen. Das Täschchen  gefiel  wider Erwarten der Zielgruppe gut - den Mitschülerinnen des Tochterkindes. Wenn das kein Grund ist...

Nun bin ich für heute schon durch. Fotos vom Kurs folgen.

Ich wünsche uns allen einen schönen Sonntag

Petruschka

Donnerstag, 6. Juni 2013

Nun hat auch

 
... mein Strickzeug eine noblere Bleibe bekommen.


Untergebracht habe ich zwei größere Knäuel Wolle und es ist immer noch Luft. Der Außenstoff stammt übrigens von einem Gewinn und den Reißverschluß hatte ich schon vor längerer Zeit aus einer alten Jacke des Tochterkindes herausgetrennt. Da war es dann nicht schlimm, daß dieser kurzerhand auf die passende Länge gekürzt wurde.  Recht geräumig ist diese Tasche , das hätte ich nicht gedacht.
 
Und weil die erste Susie so gut angekommen ist, habe ich gleich eine zweite genäht.
 

Der süße Marienkäferstoff war genau wie der Tilda-Streifenstoff ein Reststück. Aufgehübscht mit einem Webbandstreifen, gefällt sie mir fast noch besser als die erste. Allerdings Tochterkind nicht, so daß sie erst mal bei mir bleibt, bis mir ein Verwendungszweck einfällt.

Und weil in unserer QuilThuer-Gruppe mal wieder ein Geburtstag anstand, habe ich eine weitere AMC angefertigt.


Das blaue Mittelstück stammt von einem Reststück gecrashten Stoffes. Bei einem unserer vergangenen Gruppentermine hatten wir das Crashen mal als neue Technik versucht.
 
Am Wochenende werde ich nicht weiter zum Nähen kommen. Ich werde auf Krankenbesuch fahren. Immerhin kommt das Strickzeug mit.

Herzlich willkommen auf meinem Blog sage ich Mädche us. Schön, daß du hergefunden hast. Viel Spaß beim Lesen und Schauen.

 Endlich scheint die Sonne ihr Versprechen halten zu wollen und uns mit langen Sonnenstunden zu verwöhnen. Nun ist es schon fast 22.00 Uhr und es ist immer noch ein wenig hell. Schön sonnig  mit ganz viel blauem Himmel war es heute. Deshalb wünsche ich Euch allen ein wundervolles Wochenende.

Petruschka

Sonntag, 2. Juni 2013

Sieben Mal Morgenrot, sieben Mal Abendrot

... - so der Titel eines Liedes von Andreas Holm aus meiner frühen Jugendzeit. Ich habe immer Morgenbrot und Abendbrot verstanden ;-)). Was das mit meinem heutigen Post zu tun hat? Dann schaut selbst.
Im fünften Teil der Hasenbach-Challenge habe ich mich für den Morgenrot-Block entschieden - in der Hoffnung, daß ja Ende Mai schon fast Sommer wäre. Decken wir den Mantel des Schweigens über dieses Kapitel. Also suchte ich morgenrotrote und Blümchen- sowie grüne Stoffe zusammen. Viel braucht man ja immer nicht. Und so sieht mein Morgenrot aus. Wie die anderen Blöcke auch, isr er 22 cm im Quadrat groß.
 
 
Dieses Mal, obwohl erst kurz vor knapp fertig geworden, ist alles so geworden, wie es sollte und der Block gefällt mir gut. Jetzt noch ein bißchen Sonne und alles wird gut.
 
Mein Mann machte mich heute Abend auf ein faszinierendes Abendrot aufmerksam. Und so bin ich gleich raus auf den Balkon und machte diese Fotos. Gleichzeitig zu diesem herrlichen Himmel regnete es.
 


Das Dach des nach vorne rausliegenden Hauses in ein unwirkliches Rot getaucht. Leider ist das Foto nichts geworden. Von meinem Arbeitszimmer gab es ein noch schöneres Bild, aber da hätte ich die Blumen beiseite schieben müssen.
 
Ich war nämlich gerade beim Nähen, als mein Mann mich darauf aufmerksam machte. Mein Strickzeug soll etwas vornehmer untergebracht werden als nur in einer Plastiktüte. Fast wäre ich heute Abend noch fertig gewesen, aber nach dem Wenden mußte ich feststellen, daß ich zwei außen ligende Ecken nicht abgenäht hatte. Das wird nun morgen erledigt. Noch ein kurzer Blick auf mein Gestricksel.
 


 
Aus ganz feiner Wolle soll es ein Sommerschal für meine Tochter werden. Ich habe noch ein zweites Knäuel mitgenommen, so angetan bin ich von der Färbung und der Qualität. Das wird dann  noch ein Schal für mich.
 
Morgen geht es wieder früh raus. Deshalb nur ein kurzer Gruß in die Runde. Tschüß und laßt Euch vom Wasser nicht unterkriegen!
 
Petruschka