Montag, 31. März 2014

Stiefmütterlich behandelt

... wird der Hasenbach-Challenge  wohl eher nicht. Zumindest, wenn man die Zahl der Teilnehmerinnen sieht. Meinerseits allerdings schon ein  wenig. Aber nur, weil ich in diesem Monat Stiefmütterchen genäht habe ;-)).
 

Nach meiner Stiefmütterchen-AMC nun also PPP, allerdings ungleich schwieriger zu gestalten als die AMC. Nach meinem groben Fehler im vergangenen Monat habe ich zum ersten Mal, seit ich PPP nähe, eine Farbskizze gemacht.


Auf dem Foto ist auch zu ersehen, wieviele einzelne Blöcke es sind, nämlich 31! Manche mit nur 2 Teilen, andere mit 8-10. Außerdem habe ich mir von den gewählten Stoffen ein kleines Stück abgeschnitten und neben das Zeichen gesteckt - auch das war eine Premiere.
 

So vorbereitet war das Nähen keine Hürde. Aber die Zahl der noch zu nähenden Blöcke schien nicht abnehmen zu wollen. Ich habe einen geschlagenen Tag gebraucht, natürlich mit Pausen. Aber es war die Mühe wert. Denn der Block gefällt mir außerordentlich gut. Stiefmütterchen symbolisieren für mich den Frühlingsbeginn. Sie sind unverwüstlich, blühen unter Umständen auch noch weitere Jahre. Hier noch einige Detailfotos der Blüten.
 



Stiefmütterchen gehören zu den Veilchen, daher auch ihr botanischer Name Viola. Sie zeichnen sich durch die gegenseitige Bedeckung der Blütenblätter aus. Das breite unterste Kronblatt, die „Stiefmutter“, bedeckt teilweise die seitlichen, die „Töchter“, und diese wiederum die beiden obersten, die „Stieftöchter“. Auf den Detailfotos kann man das gut sehen.


Das Stiefmütterchen ist das Symbol der Freidenker in Frankreich und in Österreich. Es war schon im Mittelalter das Symbol für gute humanistische Gedanken. Im Französischen heißt es "la pensée", was übersetzt  'der Gedanke' bedeutet.

 

An der mittleren (der letzten zu nähenden) Naht treffen mehrere Teile und Nähte aufeinander. Das war gar nicht so einfach mit den vielen Papier- und Stoffschichten. Auch nach dem Entfernen des Papieres ist die Stelle noch ziemlich dick.

Zum Schluß noch etwas, was mich zum Grübeln und zum Lächeln brachte. Vielleicht ist es einer von Euch auch schon passiert.


Wie mir mein Mann erklärte, passiert das, wenn man die zu druckende Vorlage schon schließt, bevor alles ausgedruckt ist. Ich hatte dies getan und so kam da irgendein Kauderwelsch zustande ;-)).
 
Nun werde ich mich wieder ausruhen. Aus einem gepflegten Husten Anfang der vergangenen Woche  wurde daraus bis Donnerstag eine gepflegte Bronchitis , die mit viel Ruhe, Tee und ein wenig Antibiotika hoffentlich bis Ende der Woche auskuriert sein wird. Allen Kranken wünsche ich gute Besserung und allen Gesunden eine schöne Woche.
 
Petruschka


Freitag, 28. März 2014

Sprüche und Redewendungen

... hatte ich für die zweite Runde des Kreativprojektes vorgeschlagen. Da waren wohl die Pferde mit mir durchgegangen (Redewendung!). Aber ich stand noch sehr unter dem Eindruck der Vorbereitung und der Durchführung eines Sprachen-Workshops im Rahmen des Wissenschaftstages an unserer Schule, zu dem wir Fremdsprachenlehrer eingeladen hatten. Da war es nicht verwunderlich, daß mir der Kopf nur so schwirrte (sic!) vor Sprichwörtern und Redewendungen.

Beim Gelde hört die Freundschaft auf.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
Man muß das Eisen schmieden, solange es heiß ist.
Wer A sagt, muß auch B sagen.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt.
 
Und so weiter und so fort ... Und damit kam ein weiteres Sprichwort ins Spiel: Wer die Wahl hat, hat die Qual.  Ideen purzelten nur so, doch keine konnte so richtig punkten. Bis, ja bis dann ich den Spruch hatte: Reisen bildet.
 
 
Ursprünglich sollte Frankreich als mein Lieblingsreiseland im Vordergrund stehen. Doch als ich den Spruch googelte, verfiel ich auf das Gedicht von Matthias Claudius "Urians Reise um die Welt". (Wenn Ihr bis dahin durchgehalten haben solltet, könnt Ihr das Gedicht am Ende des Posts lesen.) Und da verfiel ich auf die Idee, einen großen Lederkoffer mit verschiedenen Aufklebern aus verschiedenen Ländern darzustellen, so einen,  wie man es früher von den Globetrottern kannte: aus Leder, mit Gebrauchsspuren und mit vielen, vielen Aufklebern. (Heute werden ja diese praktischen Rollkoffer vorgezogen.) Und was liegt näher, als Städte zu wählen, die ich schon besucht habe. Natürlich war ich schon in mehr Städten, als hier die Aufkleber das weismachen (sic!) wollen. Außerdem sieht man ja nur eine Kofferseite ;-). Doch der Reihe nach:
 

An verschiedenen Stellen habe ich schon erwähnt, daß ich neben dem Fach Französisch auch Russisch studiert habe. Neben dem einjährigen Teilstudium 1985/1986 in Rostow am Don war ich 1998 zu einer zweiwöchigen Weiterbildung in Moskau. Klar haben die  Städte ihre muttersprachliche Bezeichnung auf den Aufklebern. Und so wird eben Mockba in kyrillischen Lettern geschrieben und Maskwa gesprochen. In den zwei Wochen damals sind wir im Winter angekommen und im Frühling abgefahren. Es war echt extrem. Schnee so hoch, daß wir darin versanken und eisige Temperaturen und kaum 10 Tage später 20 Grad bei herrlichstem Sonnenschein. Vormittags hatten wir Unterricht und den Nachmittag zur freien Verfügung. Natürlich waren wir im GUM und im Lenin-Mausoleum. Im Kreml waren wir bei zwei Ballettvorstellungen und haben die Kirche, die mit den vielen goldenen Kuppeln, besucht. Auch eine damals erst neu eingeweihte Kirche haben wir besucht. Wir waren bei einer Lesung und in einer Schule, wo Schüler der fünften Klasse vortrugen, wie sie sich das Verreisen in 25 Jahren vorstellten. Das historische Museum sieht wirklich wie ein Zuckerbackwerk aus. Ich hatte mir die Zeit genommen und bin zwei Mal in die Tretjakow-Galerie gegangen. - Ich bin gerade sehr darüber erstaunt, an wieviele Dinge ich mich noch erinnern kann. Über die doch ziemlich großen Küchenschaben, die über die Tische der Mensa spazierten, will ich mich lieber nicht auslassen ;-).  
 
Weiter geht's mit
 
In Paris war ich mehrmals. Privat war ich erst ein Mal dort und das ist so ziemlich genau zwei Jahre her. Hier habe ich davon berichtet. Alle anderen Aufenthalte passierten im schulischen Rahmen von Klassenfahrten und Austauschprogrammen. Ich erinnere mich gern  an das Musée d'Orsay, den Friedhof Père Lachaise und die Conciergerie, die ich jeweils ohne Begleitung besucht habe. Im November 1995 war gerade der Beaujolais nouveau herausgekommen und wir saßen mit unseren (erwachsenen) Schülern unten im Foyer und blieben bis in die Puppen auf (sic!). Daß das A den Eiffelturm symbolisiert, ist wohl den meisten klar. Der lange Bogen unter dem S steht für die Seine, die durch Paris fließt.
 
 
Firenze ist für die Italiener, was für uns Florenz ist. Wir besuchten die Stadt, als wir 2002 in San  Gimignano Urlaub machten. Das jüngste Kind war zu dieser Zeit nicht mal drei Jahre alt und wog ca. 15 Kilo. Warum diese Angaben so wichtig sind ? Nun, mein Mann schleppte auf seinen Armen besagtes Kind hoch bis auf die Domkuppel. Wenn ich mich recht erinnere, waren es über 400 Stufen, die über verschiedene Wendeltreppen führten. Auf dem Weg nach ganz oben kamen wir über einen Zwischengang fast bis direkt unter die Kuppel und konnte die prächtigen Deckengemälde bewundern. Allein diese sind den Aufstieg wert.  Und weshalb wir uns auch immer an Florenz erinnern, ist ein Vorfall auf der Piazzale Michelangelo. Wir standen gerade vor der David-Kopie, als das jüngste Kind seinen Luftballon verlor. Dieser trudelte nun über den Platz und das Kind schrie aus Leibeskräften nach seinem Luftballon. Eine barmherzige Seele brachte ihn dann zurück und das Kind war wieder glücklich. Ende gut, alles gut. (sic!) Außerdem erinnere ich mich, daß wir vom Ponte Vecchio etwas enttäuscht waren und der darunter fließende Arno sehr verschmutzt war.
  

Prag, hmm, da sind die Erinnerungen verschwommen. In Prag war ich noch als Studentin. Die männliche Begleitung ist nicht mal mehr eine vage Erinnerung. Mit Sicherheit haben wir auf der Karlsbrücke gestanden und auf die Moldau geschaut.
 
 
Von Lissabon brauche ich hier nicht viel zu berichten. Die Erinnerungen sind noch sehr frisch und hier nachzulesen.

In der Mitte des Koffers habe ich dann noch ein Herz appliziert, in dem der Anfang des Spruches zu lesen ist.

Natürlich hat die Quiltrückseite ein Logo bekommen. Der Quilt ist übrigens 36,5 cm x 32,5 cm groß. Hier noch einmal der Koffer.


Und für die, die durchgehalten haben, das Gedicht von Matthias Claudius, der von 1740 - 1815 lebte. Aber Vorsicht, das Gedicht hat 14 Strophen !

Urians Reise um die Welt
 
Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was verzählen.
D'rum nahm ich meinen Stock und Hut
Und tät das Reisen wählen.
Refrain:
Da hat er gar nicht übel drum getan,
Verzähl' er doch weiter, Herr Urian!
 
2. Zuerst ging's an den Nordpol hin;
Da war es kalt bei Ehre!
Da dacht' ich denn in meinem Sinn,
Das es hier beßer wäre.
Refrain:
 
3. In Grönland freuten sie sich sehr,
Mich ihres Ort's zu sehen,
Und setzten mir den Trankrug her:
Ich ließ ihn aber stehen.
Refrain:
 
4. Die Eskimos sind wild und groß,
Zu allen Guten träge:
Da schalt ich Einen einen Kloß
Und kriegte viele Schlänge.
Refrain:
 
5. Nun war ich in Amerika!
Da sagt ich zu mir: Lieber!
Nordwestpassage ist doch da,
Mach' dich einmal darüber.
Refrain:
 
6. Flugs ich an Bord und aus in's Meer,
Den Tubus festgebunden,
Und suchte sie die Kreuz und Quer
Und hab' sie nicht gefunden.
Refrain:
 
7. Von hier ging ich nach Mexico -
Ist weiter als nach Bremen -
Da, dacht' ich, liegt das Gold wie Stroh;
Du sollst'n Sack voll nehmen.
Refrain:
 

8. Allein, allein, allein, allein,
Wie kann ein Mensch sich trügen!
Ich fand da nichts als Sand und Stein,
Und ließ den Sack da liegen.
Refrain:

 

9. D'rauf kauft' ich etwas kalte Kost
Und Kieler Sprott und Kuchen
Und setzte mich auf Extrapost,
Land Asia zu besuchen.
Refrain:

 

10. Der Mogul ist ein großer Mann
Und gnädig über Massen
Und klug; er war itzt eben dran,
'n Zahn auszieh'n zu lassen.
Refrain:

 

11. Hm! dacht' ich, der hat Zähnepein,
Bei aller Größ' und Gaben!
Was hilfts denn auch noch Mogul sein?
Die kann man so wohl haben!
Refrain:
 
12. Ich gab dem Wirth mein Ehrenwort,
Ihn nächstens zu bezahlen;
Und damit reist' ich weiter fort,
Nach China und Bengalen.
Refrain:
 

13. Nach Java und nach Otaheit
Und Afrika nicht minder;
Und sah bei der Gelegenheit
Viel Städt' und Menschenkinder.
Refrain:
 
14. Und fand es überall wie hier,
Fand überall 'n Sparren,
Die Menschen grade so wie wir,
Und eben solche Narren.
Refrain:
 
 Interessant, nicht wahr? Und toll, daß Ihr durchgehalten habt ;-). Denn Ihr wißt ja, dabei sein ist alles (sic!). Und wenn Ihr wissen wollt, was den anderen Teilnehmerinnen des Projektes eingefallen ist, hier seid Ihr richtig.
 
Ich bin schon gespannt auf die nächste Herausforderung.
 
Petruschka


Dienstag, 25. März 2014

Manchmal reicht es

... nur zu einer AMC für ein Geburtstagskind unserer Patchworkgruppe QuilThuer.


Die Idee stammt übrigens aus der neuen Mollie makes. Dort sind verschiedene Vasen abgebildet, allerdings ist da alles nur gestickt.
 
Der Grund, warum ich nicht mehr zu zeigen habe, ist mein anderes großes Hobby - das Lesen. Ich  bin ein Gern-, Viel- und Schnellleser. Ich lese gern Krimis, Familiengeschichten und manchmal auch Bücher in Französisch. Und in der vergangenen Woche habe ich ganze vier Bücher gelesen. Nicht, daß das ständig der Fall ist. Das passiert eher azyklisch. Doch das Glück war mit mir. Die Zwölfer schrieben ihre 12/2 Klausuren, ich war mit zwei Klassen im Kino und an der anderen Schule war Projektwoche. Es war also nicht viel vorzubereiten. Doch ab gestern läuft alles wieder normal. Und hier meine "Leseliste".
  
"Felsenfest" (430 Seiten) ist das neueste Buch von Jörg Mauer, den ich mir sofort, als ich von der Neuerscheinung erfuhr, kaufen mußte und ruckzuck ausgelesen hatte. Kommissar Jennerwein und seine Truppe müssen seine ehemaligen Klassenkameraden retten, die auf einem Berg von einem maskierten Geiselnehmer bedroht werden. Zwei Personen werden in die Tiefe gestoßen. Zwischendurch gibt es Passagen, in denen die Geschichte eines historischen Schriftstückes beschrieben wird. Und das, man ahnt es, mit dem eigentlichen Kriminalfall verbunden ist. Und für Eingeweihte: Graseggers wollen gemeinsam Bürgermeister werden und das geplante Date zwischen Jennerwein mit der Polizeipsychologin Schmalfuß kommt wieder nicht zustande.
"Herrentag" (384 Seiten) spielt in Meiningen, spiegelt also Thüringer Lokalkolorit wieder. Rechtsanwalt Fickel ist als Terminvertreter kein großes Licht in der Anwaltschaft. Ehemaliger Anschieber des Bobs Oberhof II und ohne wirkliche Kenntnisse im Strafrecht wird er dann zur Verteidigung des maßgeblichen Mörders der Staatsanwältin bestellt. Eine Ex-Frau, ebenfalls Staatsanwältin, eine Amtsgerichtsdirektorin, die zeitnah in Rente geht und mit Bedacht eben jenen Fickel als Anwalt auswählt spielen eine Rolle. Es gibt die ein oder andere witzige Stelle und in Fußnoten Reminiszenzen an DDR-Symbole wie die F 6, Konsum, Kadarka und Subbotnik. Kritik an dem Altenpflegesystem kommt verpackt daher. Nicht der beste, aber auch nicht der schlechteste Roman.
"Tod und Regen" (351 Seiten) spielt wohl in Halle an der Saale. Der Name wird zwar nie genannt, aber mehrere Indizien lassen den Schluß zu. Kommissar Zorn ist wenig motiviert, hatte er doch bislang keine Mordfälle zu lösen. Und dann gibt es gleich zwei kurz nacheinander. Zorn hat keine Spur und keine Lust. Doch als ihn jemand austricksen will, bekommt er Wut und so läßt er sich auf das Spiel ein.
Alle Krimis hatte ich in je zwei Tagen ausgelesen. Für das folgende Buch einer französischen Autorin brauchte ich trotz "nur" 250 Seiten genauso lange Zeit. Denn hier mußte ich mehrere Pausen machen, um über das Gelesene nachdenken zu können.
 

Mathilde ist Buchbinderin. Sie hat das Handwerk ihres Großvaters gelernt und seit einem halben Jahr eine eigene Werkstatt. Es wird beschrieben, wie sie ein Buch bearbeitet, um ihm ein neues Aussehen zu verleihen. Diese Passagen mag ich sehr, denn sie zeugen von der Liebe zu Büchern, zum geschriebenen Wort. Als zweiten Strang wird die Geschichte eines Buches erzählt, die auch die Geschichte einer Familie wird. Die Personen im Dorf, andere Handwerker, sind liebevoll dargestellt. Es gibt auch einen Bösewicht,Verbinduneng in die Zeit der Besetzung im 2.Weltkrieg und ins Mittelalter. Das beschriebene Buch hätte ich gern einmal gesehen, denn es werden prächtige Zeichnungen beschrieben. Diese Buch ist es wirklich wert gelesen zu werden.
 
Na, habt Ihr Lust bekommen, mal wieder zu lesen? Nur zu ;-)). Und falls Ihr eines meiner hier vorgestellten gelesen haben solltet, meldet Euch und gebt Eure Meinung kund.
 
Petruschka

Samstag, 22. März 2014

Blumen blühen allenthalben

... und auch auf meinem zweiten Block, der nach dem Kurs zur Oberflächengestaltung entstand. Vergangene Woche ist er fertig geworden. Obwohl noch nicht ganz, auch ihn werde ich erst nach dem Fertigstellen aller Blöcke auf die endgültige Größe bringen.


Im Kurs selbst habe ich nur die "Wiese" beendet.


Zwischen zwei Lagen Soluvlies habe ich aus den Restschnipseln grüner, violetter, blauer und orangefarbener Stoffe, die mit vielen Nählinien kreuz und quer miteinander verbunden wurden, eine Art Netz genäht. Eigentlich sollte es dann mittig auf den grünen Batikstoff aufgebracht werden und die Mitte herausgeschnitten. Doch dann nähte ich je ein Rechteck dunkelgrünen und türkisen Stoffes aneinander. Vom ersten Block (die Waldfee) hatte ich noch einen Rest des Mull-Papier-Stoffes und von irgendwoher einen kleinen Seidenrest. Und wie ich so herumspielte, ergab sich die Blume.
 

Das letzte Blütenblatt ist nur angedeutet, da hat der Mull eben nicht mehr gereicht. In der Mitte  habe ich den Seidenrest mit Perlen festgenäht. Die Blätter  haben ein entsprechendes Quilting bekommen.

Für den Stiel habe ich einen Teil eines Silkroods verarbeitet. Als ich im Oktober in München war, hatte ich mir einige Kreativsachen mitgenommen und jetzt kamen sie zum Einsatz.
 

Mit dem Ergebnis war ich allerdings erst beim dritten Mal Nähen zufrieden. Der Silkrood wurde in Stengel und Blätter geteilt und festgenäht. Unten könnt Ihr dann auch schon die Wiese sehen.


Ich habe das eher runde Teil in kleinere geschnitten, überlappend aufgelegt und festgenäht. Die orangefarbenen Reststücke habe ich von meiner Kursnachbarin. Neben dem vielen Dunkelgrün, Blau und Violett fällt das Orange ein wenig auf, aber gerade das gefällt mir;-)).
Auf der linken Seite habe ich ein Blumengitter aus dunkelgrüner und türkisfarbener Wildseide geflochten. Da habe ich mir die Idee einer Mitstreiterin abgeschaut.
 

Und damit das Gitter nicht so nackt aussieht, habe ich einige Jojos in verschiedenen Größen  aus dem violetten und dem türkisen Batikstoff angefertigt. Dazu kam dann noch ein einzelnes aus der orangefarbenen Wildseide.

 
Auch diese Blumen wurden mit Perlen fixiert. Weiter quilten werde ich wohl nicht mehr.
Abschließend noch ein Foto der beiden fertigen Blöcke, meiner Waldfee und dem Blumengitter, wie ich sie nenne.
 
Vier Blöcke harren noch ihrer Fertigstellung. Mal schauen, wann ich mir den nächsten vornehme. Heute eher nicht mehr, denn ich muß noch die Arbeit an diesem Projekt beenden.
 
Ich wünsche Euch einen erholsamen Restsonnabend und einen schönen Sonntag.
 
Petruschka

Mittwoch, 19. März 2014

Momentan

... gehen mir die kleineren Sachen ganz schnell von der Hand. Einiges wird abends beim Fernsehen erledigt. Wie zum Beispiel eine weitere Rotstickerei, die für einen Tausch im Patchwork- und Quiltforum entstand. Die Tauschpartnerin wünschte sich Schildkröten, die sie natürlich auch bekam.
 
 
Als Vorlage nahm ich einen Quiltvorschlag für eine Arbeit, die Dijanne Cevaal in einer früheren Ausgabe der Patchworkideen vorstellte. Ich finde, die Schildkröte sieht sehr realistisch aus. Es hat mir wieder viel Freude gemacht, das kleine Tier zu sticken.
 
In diesem Monat beteilige ich seit langer Zeit wieder am AMC-Monatstausch im PQF. Gestern flog mir ein hübsches Vögelchen zu.  
 
 
Ist der kleine Piepmatz nicht ein Pracht? Ich mag die AMC sehr, weil mit einfachen Mitteln ein wunderschönes Motiv entstanden ist. Zudem gefällt mir der Blumenstoff gut.
Das Wetter der vergangenen Woche macht große Lust, das Haus und den Garten mit bunten Frühlingsblühern zu schmücken. Stiefmütterchen gehören für mich auf jeden Fall dazu. Und so habe ich nach den Tulpen und Forsythien der letzten Jahre Stiefmütterchen auf die AMC gebracht.
 
 
 Ich habe wieder einmal meine früheren Seidenmalarbeiten hergenommen und einige, bereits ausgeschnittene, Stiefmütterchen und Blätter mit Vliesofix auf einen himmelblauen Stoff gebügelt. Dann habe ich alles festgequiltet und auch der Himmel bekam ein enges Quilting. Am Ende sieht man nicht mehr, daß alles eher eine Collage ist. Ich hoffe, meiner Tauschpartnerin gefällt die AMC.
 
Wie angekündigt, habe ich einen weiteren Beutel mit dem Ampelmännchen genäht. Dieses Mal ist er aus einem gröberen Leinen. Er ist breiter und ein wenig länger als sein Bruder.
 
 
Auch ihn habe ich innen mit einer Kappnaht versehen. Das sieht einfach sauberer aus. Den Boden habe ein wenig breiter abgenäht, daher die etwas breiter nach oben zulaufende Form. Das wird jetzt mein neuer "Schulbeutel", in dem die zusätzlichen Materialien wie Kaffekanne, Brotbüchse und manchmal auch dickere Hefter Platz finden werden.
 
Wenn ich heute Abend auf die Kegelbahn gehe, werden ein Brot und ein kleines Herz in meiner Tasche sein. Eine Kegelschwester ist umgezogen und mit meiner kleinen Überraschung möchte ich ihr viel Glück im neuen Heim wünschen.
 

 
Gelb wirkt immer freundlich und auch wenn es draußen mal ungemütlich sein sollte, bringt Gelb ein wenig Sonnenschein in die Wohnung. Schon gestern Abend habe ich ein litauisches Brot mit Hüttenkäse gebacken.
 
 
Das Rezept kenne ich noch aus Zeiten, in denen ich Russisch unterrichtet habe. Da haben wir zum Abschluß auch russisch gekocht. Das ist mittlerweile 15 ( in Worten: fünfzehn) Jahre her. Dieses Brot wird mit Backpulver und Natron gemacht, daher geht das Zubereiten relativ zügig. Ich glaube, ich werde es auch bald wieder für uns backen. Da kann ich ja mal das Rezept notieren (und auch einen Blick in das Innere zeigen).
 
Die aufwändigeren  Sachen habe ich mir für das Wochenende vorgenommen. Für dieses Projekt steht die zweite Aufgabe an. Nun habe ich mich festgelegt und der Plan steht. Mal sehen, wie die Umsetzung klappt. Dann muß die letzte Runde eines Round Robin genäht werden. Und wir sind schon wieder über die Mitte des Monats hinaus, da steht der Hasenbach-Block in den Startlöchern. Also, Ihr seht, Langeweile muß ich nicht haben.
 
Bis bald.
 
Petruschka

Sonntag, 16. März 2014

O wie

... Ohrring - das war Klaudias Wahl für den ABC-Monatstausch.

 
Ist er nicht wunderbar filigran gestaltet? Klaudia übte sich im Zentageln. Ich finde, sie hat sich da selbst übertroffen. Und das Bordeauxrot auf dem weißen Stoff sieht auch klasse aus. Solch einen Ohrring würde ich wohl auch tragen, wenn auch nicht in dieser Größe ;-)).

Auf der Suche nach einem passenden Wort sind mir Ostern und alle Ableitungen von Ostern eingefallen. Oase, Orkan, Orbit, Optik bot mir das Fremdwörterbuch. Ich fand auch noch Oger, was ein Menschenfresser in französischen Märchen ist oder auch Ombrograph. Das ist ein Regenschreiber zum Aufzeichnen der Niederschlagsmenge. Ondit kommt übrigens auch aus dem Französischen und bedeutet Gerücht (on dit heißt übersetzt: man sagt). Angefangen hatte ich schon eine Arbeit zu O wie Ornament. Letztendlich habe ich mich dann für ein anderes Motiv entschieden, nämlich dafür.
 

Denn als ich mal wieder aus dem Fenster schaute, fielen mir meine Orchideen ins Auge und so wurde es dann O wie Orchideen. Die einzelnen Bestandteile wurden mit Vliesofix aufgebügelt und die einzelnen Konturen mit grünem bzw. violettem Verlaufsgarn nachgequiltet. Heute Morgen habe ich dann die Fensterbank mit den Orchideen fotografiert.
 


Zu unserer Silberhochzeit vor anderthalb Jahren haben wir drei Orchideen geschenkt bekommen. Zwei habe ich im letzten Sommer aus der Wohnung meiner Mutter mitgenommen. Sie blühen immer, sind pflegeleicht und bieten von Innen und von Außen einen schönen Anblick. AMC und Blume passen wunderbar zusammen.
 

Übrigens gab es noch eine Schrecksekunde, als ich folgendes Problem nach Fertigstellung der AMC feststellen mußte.
 

Da hatte ich doch beim Eingeben für die Buchstaben doch glatt das R vergessen. Da war guter Rat teuer. Denn das mit Kuli eingesetzte R wirkte nicht wirklich gut. Also entfernte ich das C und stickte mit der Hand die fehlenden Buchstaben.

 
Am Donnerstag hatte ich dann auch mal wieder ein Siggy im Briefkasten. Es kommt von Deborah, die in Italien beheimatet ist.
 

Es gefällt mir sehr gut. Und so geht nach langer Zeit mal wieder ein kleiner Prinz auf Reisen.

Draußen ist es sehr ungemütlich. Denn der Wind geht sehr heftig und dadurch wirkt es auch kälter als es vielleicht sein mag. Da werde ich mich gleich an die Nähmaschine setzten und den grünen Feincordstoff zu Ampelmännchen verarbeiten. Ich nehme an, auch Ihr nutzt die Zeit zum Werkeln. Viel Spaß dabei.

Petruschka

Sonntag, 9. März 2014

Einige kleinere Dinge

... sind in dieser Woche entstanden. Manches hatte schon ein wenig Grünspan angesetzt, anderes ging zügiger von der Hand. Hier eine kleine "Werksübersicht".


Schon lange wollte ich einen Gegenstand mit dem grünen Ampelmännchen darauf nähen. Bei uns hat dieses Männchen  ja schon irgendwie Kultstatus.  Meine Wahl fiel dann auf einen Einkaufsbeutel. Auf ein Reststück schwarzen Feincord habe ich ein grünes Ampelmännchen ebenfalls aus Feincord mit Hilfe von Vliesofix und einem engen Zickzackstich appliziert. Die Seitennähte habe ich als Kappnähte gearbeitet, denn es sollte auch von Innen  sauber aussehen. Die Henkel habe ich doppelt genommen und so mußte die Nähmaschine am oberen Rand durch 6 Lagen Stoff. Das brachte sie an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Und so war da  Handarbeit angesagt. Doch nun ist der Beutel einsatzbereit.
 
 
Am Ende ist er ein wenig zu schmal geraten. Doch als Prototyp taugt der Beutel allemal etwas. Und so unterstütze ich die Aktion, die dazu aufruft, keine Kunststofftüten mehr zu verwenden, was ich im Übrigen ja sowieso schon vermeide.
Das Ampelmännchen, so wie wir es hier kennen,  wurde 1961 von Karl Peglau entworfen. Waren in einigen Ländern vorerst Warnungen in Wortform angebracht, kamen später aus psychologischen Gründen die Sinnbilder zum Einsatz. In jedem Land sehen die Ampelmännchen übrigens anders aus.
 

Das kleine Täschchen nach einem abgeänderten Tildaschnitt lag schon seit Jahresbeginn auf meinem Nähtisch. Mehrfach habe ich den Versuch gewagt, aber ich bekam den Zipper einfach nicht in den Reißverschluß. So nahm ich ihn zu unserem monatlichen Treffen mit und im Handumdrehen wurde mir geholfen. Und so konnte ich das Täschchen einer baldigen Verwendung zuführen. Ich finde den Stoff so klasse.
 

Ebenfalls schon begonnen hatte ich die Vorarbeiten für zwei AMC, die im April mein Arbeitszimmer in Richtung Empfängerinnen verlassen werden. Hier waren die "Tops" schon fertig. Ich mußte nur noch die Wattierungen anbringen, ein wenig quilten und die Ränder nähen.

 
Schon seit längerer Zeit hat meine zweite Rotstickerei die Empfängerin erreicht. Diese wünschte sich Feen oder Elfen. Mir gefallen die Stickmuster von Ursula Schertz sehr gut und so wählte ich für den Tausch im Patchwork- und Quiltforum die Schnittlauchfee aus.
 

Für mich ist es eher nicht Schnittlauch, sondern es sind Traumfäden, die sie webt. Die Fäden sind auch nur mit einem Faden gestickt. Als kleine Erinnerung an unseren Tausch habe ich ein kleines Faltherz wie auf dem obersten Foto dazugelegt.
Bekommen habe ich eine weitere zauberhafte Frühlingsstickerei. Ist das kleine Häschen nicht supersüß? Und der kleine Charme ist ein liebevolle Aufmerksamkeit.


Momentan sticke ich wieder an mehreren kleinen Projekten, immer abwechselnd in verschiedenen Techniken - Rotstickerei, Kreuzstich und freies Sticken. 
 
Heute haben wir angegrillt. Das Wetter ist einfach zu schön. Im Garten selbst kann man noch nicht viel machen. Aber in der Sonne ist es sehr angenehm zu sitzen und der blaue Himmel einfach toll anzusehen. Ich hoffe, Ihr hattet auch ein schönes Wochenende und Ihr konntet Kraft für die neue Arbeitswoche tanken.  
 
Vielen Dank auch für die lieben Kommentare zu Hasenbach-Challenge und zum Provence-Quilt. ich freue mich immer über jeden Kommentar.
 
Bis zum nächsten Mal, Petruschka

Dienstag, 4. März 2014

Eine Straße,

... die zum Fluß wurde- das wäre ein passender Name für die Geschichte um das kürzlich abgeschlossene  Gruppenprojekt der QuilThuerer. Schon im September hatte jede von uns ein Stück Stoff mit einem Steinmotiv bekommen.


Zudem ergingen die Vorgaben, diesen Steinstoff in der Breite von 6 cm einzusetzen. Oberhalb dieses Streifens durften 20 cm und unterhalb 10 cm mit einem beliebigen Muster gearbeitet werden. In der Breite sollten die fertigen Quilts ca. 48 cm breit werden. Am Ende sollten die Quilts eine durchgehende Straße ergeben.
Doch schon schnell stellte sich heraus, daß die Steine für die angepeilten Maße zu groß waren. Als Ersatz kam dann ein blauer Stoff zum Einsatz und statt einer Straßenlandschaft ging es dann um eine Flußlandschaft. Meine Gedanken gingen schon von Anfang an in Richtung Feldlandschaft, wie sie im Buch "Die Erde von oben gesehen" abgebildet sind.
 


Fotos vom Werdegang habe ich dieses Mal vergessen zu machen. So gibt es nur Fotos vom fertigen Quilt, der von Erinnerungen an zwei Aufenthalte in der Provence inspiriert ist. Beim ersten Treffen machte ich Arbeitsproben in der Chenilletechnik, weil ich mir vorstellen konnte, daß die verschiedenen Farben,  das Licht und der Schatten durch diese mehrere Lagen Stoff zum Tagen kämen. Aber das funktionierte nicht. Beim zweiten Treffen nähte ich eine Landschaft zusammen, wo oben schon das Lavendelfeld war, aber der untere Teil  mich aber letztendlich nicht überzeugte. Nach langem Grübeln hatte ich es dann: Auch unterhalb des Flusses muß  ein Lavendelfeld hin. Und der Flußlauf mittendrin. So sieht nun der fertige Quilt aus.

 
Unschwer zu erkennen sind die Lavendelfelder, die weit bis an den Horizont reichen. Und mittendrin fließt der kleine Fluß, der das Feld teilt. Ein einsamer Baum, eine kleine Grünfläche  und ein kleiner Busch ziehen den Blick auf sich und lenken ein wenig ab vom vielen Lila. Am Horizont strahlt der blaue Himmel. Es ist mitten im Sommer.
 
Zum ersten Mal habe ich einen Quilt komplett bis auf den allerletzten Quadratzentimeter gequiltet. Anregungen zum Quilten fand ich in diesem Buch.
 

Es bietet für alle Arten von Landschaften Vorschläge zum Quilten und jede Menge Augenfutter und Anleitungen für die herrlichsten Quilts. Und ich folgte den Vorschlägen, wie ihr auf den folgenden Detailbildern sehen könnt.
 
 

Für den Lavendel machte ich auf einem fliederfarbenen Stoff Bögen mit einem Verlaufsgarn, das vom einem leichten Rosaton zu einem dunkleren Lilaton in fließenden Übergängen wechselte. Die Gänge zwischen den Lavendelbüschen wurden in einem braunen Verlaufsgarn in geraden Linien gequiltet.
 

 
Für das Ufer färbte ich Mull mit Seidenmalfarbe ein, riß kleinere Stücke ab und quiltete sie mit einem grünen Verlaufsgarn auf. Der Fluß bekam einige Steine in den Lauf gelegt und dadurch ergeben sich kleinere Unregelmäßigkeiten im Wasserlauf, die durch das glänzende blaue Verlaufsgarn noch betont werden.  
 
Der grüne Stoff der Baumkrone wurde mit aufgefilzten grünen Fasern etwas plastischer. Auch hier kam dann ein grünes Verlaufsgarn zum Einsatz.
 
 
Auch wenn es keine Straße mehr wurde, sollte der Steinstoff in der Flußlandschaft eingesetzt werden. Bei mir wurde eine Mauer daraus, die das vordere Lavendelfeld vom Fluß abgrenzt. Hier wurden die Steinkonturen nachgequiltet, erst mit einem Multicolorfaden, dann mit einem schwarz-grauem Verlaufsgarn.
Bevor ich den Quilt verstürzte, habe ich mal die Rückseite fotografiert, zuerst den Lavendel, dann den Fluß mit ein wenig Uferbereich und einem Stein und dann den gesamten Quilt..
 

 

Wie Ihr Euch sicher denken könnt, mußte ich ziemlich oft den Unterfaden wechseln. Deshalb sind die Bereiche auch unterschiedlich hell - ich habe unterschiedliche Garne verwendet. Und nun noch einmal zum Vergleich der Quilt von vorn ;-).
 

Ich bin ganz zufrieden mit mir. Ich konnte meine Idee verwirklichen und, wenn auch ein wenig spät, habe ich nun eine Erinnerung an unsere Urlaube in der Provence.
 
Alle fertigen Quilts der QuilThuerer könnt Ihr auf unserem Blog sehen.
 
Und schon stand das nächste Thema, zu dem wir einen kleinen Workshop veranstalteten. Dazu muß ich sagen, daß bei der Wahl der Reihenfolge der Themen  dies bei mir an letzter Stelle stand: Zenquilting. ich bin nicht der Typ, der beim Telefonieren oder in langweiligen Sitzungen etwas kritzelt. In der Oberstufe habe ich Kunst abgewählt. Nicht weil ich besonders gut singen könnte. Nein, sondern weil ich noch viel schlechter zeichnen kann als schlecht singen ;-). Demzufolge tat ich mich ein bißchen schwer bei den Trockenübungen, die wir zunächst mit dem Stift vornahmen. Unsere Referentin aus den eigenen Reihen hatte ein wenig Material vorbereitet, so daß amn da spicken konnte. Doch dann ging es ans Nähen. Neun Stichwörter sollten dargestellt werden.  Begriffe wie Locken, Stille, Fieber, Sonne, Gras, Regen, Wellen, Liebe und Holz. Und das auf 5 cm x 5 cm. Ich überlasse es Euch, meine Interpretationen den Begriffen zuzuordnen.
 
 
 
 Zwei in meinen Augen etwas gelungenere Nadeleien will ein wenig deutlicher zeigen.
 
 

Nun haben wir die Hausaufgabe, einen  Gegenstand mit Flächen zu füllen. Da muß ich wohl erst meine Handgelenk kreisen lassen, um die nötige Lockerheit zu bekommen ;-)).
 
Habt es gut da draußen in der Bloggerwelt.
 
Petruschka