Montag, 27. Oktober 2014

Das Meeresrauschen

... wird immer lauter, je mehr Blöcke nach Tula Pink ich nähe. Mit den Blöcken 44 und 45 nähern wir uns so langsam der Halbzeit. Die Dreiecke, vor allem in Block 44, waren annehmbar groß und leicht zu nähen.


Für den "Pfeil" hatte ich mir einen Batikstoff mit einem Rankenmuster herausgesucht. Und wo andere ihren Block auch mit "Pfeil" bezeichnen, sehe ich eine Bugwelle vor einem großen Schiff, viel Wasser und aufwirbelnde Gischt. Daher auch die Namenswahl für den Block: "Bugwelle".
 
 
Block 45 ist ein Block für die Verfechter des rationellen Dreiecknähens: wenig Aufwand, viel Wirkung. Aber Achtung: alle Dreiecke in die richtige Richtung auslegen und nähen ;-)).
 
 
Hier kam wieder ein Stoff von Valomea neben weiteren Batikstoffen zum Einsatz. Und da die Stoffe und Quadrate wie beim Spiel von Bäumchen-Bäumchen-wechsle-dich sortiert wurden, nenne ich diesen Block "Wechselspiel".
  

Beide Blöcke ergeben dann dieses Bild.


Block 46 ist auch schon fertig. Das ist auch gut so, denn vom Donnerstag an bis Sonntag sind wir in Bremen. Da bleibt vorher nicht viel Zeit für handwerkliche Aktivitäten.  Und auch heute werde ich nicht mehr lange im Netz sein - da wartet noch eine Korrektur auf mich.
 
Petruschka 

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Bunt sind schon die Wälder

..., gelb die Stoppelfelder und der Hebst beginnt. Nun ist wohl auch der Goldene Herbst vorbei, sieht man die Regengüsse und den Temperatursturz der letzten Tage. Im Patchwork- und Quiltforum allerdings wird der Herbst noch in den schönsten Farben gezeichnet. Am Sonntagabend, als wir aus Pilsen wiederkamen, lag eine sehr stimmungsvolle AMC im Briefkasten.
 

Schön spätsommerlich, fröhlich und appetitlich ;-). Mit der AMC erreichte mich auch folgende Karte mit Foto.
 
 
Hmm, leckere Kürbisse in sattem Orange sind der Inbegriff des Herbstes. Ich habe erst wieder einen Butternut-Kürbis gekauft und werde mich am Wochenende mal an einer Kürbisquiche versuchen.
Gestern hatte ich ein wenig Muße und habe mich an meine AMC gesetzt. Es sollte auch etwas Herbstliches sein. Reststreifen in braunen und goldenen Tönen habe ich zusammengenäht und wieder getrennt. Letztendlich habe ich einen blauen Stoffstreifen als Himmel angenäht und das war auch gut so. Denn ich wollte unbedingt wieder etwas vom bearbeiteten Mull einbringen.
 
 
Ein letzter Rest Grün lugt noch ein wenig unter dem rostroten Laub hervor. Dunkle Erde wartet darauf, für das kommende Frühjahr bestellt zu werden, während dahinter noch letzte Reste Sonnenblumen vertrocknen.
 
 
In den abgestorbenen Zweigen setzen sich Untermieter fest, wie auch die Spinne, die zwischen den Zweigen ihr Netz webt. Und hinter dem abgeernteten Feld taucht ein Hauch Abendrot auf.


 
Durchwachsen war das Wetter, als wir uns am Freitagvormittag erst in Richtung Regensburg auf den Weg machten, um dann mit dem eingesammelten Kind in die Tschechei mit dem Ziel Plzen (eingedeutscht: Pilsen)  fuhren. Doch am Nachmittag war das Wetter soweit gut, daß ich noch einige Fotos schießen konnte.
Vom Parkhaus her kommend, umrundeten wir zu Fuß sozusagen das Zentrum, am dann am Ende auf dem Marktplatz anzukommen. Aufgefallen sind uns überall einzelne Balkone.
 


Schön, nicht? Stilvoll, also wenig dafür gedacht, einen Wäschtrockner dort aufstellen zu wollen. In Pilsen gibt es zahlreiche Jugendstilbauten.
Oft hatten die Häuser auch kleine Türmchen .


Die Synagoge ist die größte Tschechiens und die drittgrößte Europas und wurde im maurisch-romanischen Stil von 1883 - 1893 erbaut.
 

Davor wurde gerade gebaut. Am oberen Bildrand sieht man die Leitungen für den Oberleitungsbus. Solche Busse habe ich seit meinem Moskauaufenthalt 1998 nicht mehr gesehen.
An einem Haus fand ich diese Figurengruppe über einem Türbogen.
 
 
Auf dem Weg zum Markt fiel uns dieser schön gestaltete Hauseingang ins Auge. Mein Mann weiß auch den Begriff dafür. Aber da er zum Training ist, muß ich den schuldig bleiben.
 
 
Der Marktplatz ist der zentrale Platz und heißt eigentlich Platz der Republik. Er zählt mit 139 m x 193 m zu den größten gotischen Marktplätzen nicht nur Tschechiens, sondern auch Europas. Dominiert wird er von der Sankt-Bartholomäus Kathedrale. An den Seiten befinden sich zahlreiche Bürgerhäuser.
 

Natürlich steht auch das Rathaus am Marktplatz. Es stammt aus dem 16.Jahrhundert, wurde im Renaissancestil erbaut und hat irgendetwas Verspieltes an sich.


Auf der anderen Seite befindet sich das Puppenmuseum. Das Puppenspiel hat eine reiche Tradition in Pilsen. Die berühmten Marionetten Hurvinek und Speibl wurden hier "geboren".


Die Stadtinformation ist in einer Art Container untergebracht. Witzigerweise gibt es auf dem Dach eine Terrasse mit Tischen und Stühlen, die am Freitag leer, aber Samstagabend mit Zuschauern belegt waren.


Über den Markt verteilt gibt es drei moderne vergoldete Wasserspeier, die einen Engel, einen Windhund und eine Kamel verkörpern sollen. Diese sollen ikonische Motive des Stadtwappens symbolisieren. Es ist nun an Euch, sich die entsprechende Deutung zu überlegen.
 
 
 
 
Interessant sahen sie allemal aus. Außerdem gibt es noch eine Pestsäule und drei große Glocken in einem Gestühl zu sehen.
 
 
 
 
An jenem Wochenende muß es eine Art Volksfest gegeben haben, denn es standen auch viele Buden, die allerlei Süßes, Herzhaftes, Sinnvolles und wenig Sinnvolles im Angebot hatten. Es gab Livemusik und ein Karussell. Die Aufschrift war natürlich etwas für mich ;-)).
 

Aber das war nicht irgendein Karussell! Könnt Ihr es schon erkennen?


Das waren keine Prinzessinnenkutschen oder Pferde, auch keine Eisenbahnwagen oder Feuerwehren. Es ist ein Gestell aus Eisen mit einer Spinne in der Mitte, an deren Fühlerenden wiederum die Sitzgelegenheiten sind. Auch obendrüber sind noch kleine Wagen angebracht. Am Samstagabend warteten viele Leute in der Schlange, um damit fahren zu können.
 
 
Pilsen,  bekannt für sein Bier hat auch ein Biermuseum. Und an der Rückseite gibt es die dazugehörige Gaststätte. Da konnten wir am ersten Abend typisch tschechische Küche mit Knödeln, Sauerkraut und Gulasch probieren.
 
Wir hatten Glück, denn wir durften an einem für 20 Uhr reservierten Tisch Platz nehmen. Allerdings gibt es wohl kein Rauchverbot in Gaststätten, sodaß der Spaß ein wenig getrübt war. Und in einer Bierstadt in einer Bierkneipe kein Bier zu trinken, ist ja auch nicht das Wahre. Aber wir waren mit dem Auto ... Naja, in der Nähe der Pension gab es eine Kneipe, da konnte mein Mann noch sein Bier trinken ;-).
Wir waren am Samstagabend nach dem Wettkampf, der für die Tochter mit einem Sieg endete,  noch einmal in der Stadt. Aber da war es zu dunkel zum Fotografieren.
Pilsens Altstadt gehört zum Weltkulturerbe und im nächsten Jahr ist Pilsen Kulturhauptstadt Europas. Uns hat die Innenstadt sehr gut gefallen. An der Brauerei sind wir mehrfach vorbeigefahren. Auch das Franziskanerkloster, das Gespenstermuseum oder die unterirdischen Gängen wären ein Besuch wert.  Die äußeren Stadtbezirke sind geprägt durch Hochhäuser und natürlich sind auch Zeichen des Verfalls zu sehen. Was  erschwerend wirkt, ist die (uns) unverständliche Sprache. Und daß, wo ich Russisch studiert habe und mein Mann 5 Jahre in Rußland studiert hat. Ich halte mich einigermaßen sprachbegabt - aber da mußte ich einfach passen. Wenn wir uns mal etwas laut vorgelesen haben, waren einzelne Wörter zu erkennen, aber nicht, wenn Tschechen mit uns tschechisch reden wollten. Gelegentlich kamen wir mit Deutsch weiter. Vielleicht hätten wir es einfach mal mit russisch probieren sollen. Denn auch folgende Aufschrift sahen wir:
 

Das sind kyrillische Buchstaben. Es geht um Erdgas, das laut Werbung auf einem Auto des russischen Konzerns GASPROM "ökologisch, ökonomisch und ungefährlich" sein soll.
 
Mit einem herbstlichen Foto, womit sich der Kreis schließt, will ich den heutigen Post beenden. Am Dienstag habe ich die Rabatte bereinigt und dabei mich noch an den letzten Blumen erfreuen können.
 
 
Danke, daß Ihr so lange ausgehalten habt beim Lesen und Anschauen ;-). Ich wünsche Euch einen schönen Freitag.
 
Petruschka

Montag, 20. Oktober 2014

So langsam

... gehen mir die wortgewandten montäglichen Postanfänge zu den Tula Pink Blöcken aus. Wir sind mitten drin im Thema Dreiecke. Nachdem ich vergangene Woche Dreiecke mit Nahtzugabe zugeschnitten und an die Rechtecke angenäht hatte, kam ich in dieser Woche wieder zum Vorschlag von Tula Pink zurück. Gleichzeitig habe ich Verwendung für die vielen abgeschnittenen Dreiecke gesucht und gefunden - dazu mehr am Ende des Posts.
Die ursprünglich herausgesuchten Stoffe für Block 42 haben mir zum Zeitpunkt des Nähens nicht mehr gefallen. Vielleicht sollte man (ich) doch nicht so weit im Voraus die Stoffe auswählen. Also baute ich um. Durch die doch recht großen Dreiecke war der Block recht schnell genäht.
 
 
Der goldgemusterte Stoff sieht hier aus, wie wenn das Wasser in Bewegung ist und viele kleine Blasen produziert werden und deshalb habe ich den Block dann "Luftblasen" genannt .
 
 
Die "Zopfmusterung" von Block 43 gefällt mir sehr gut. Und so setzte ich die beiden Dreieckstoffe in einen auffälligen Kontrast.
 
 
Dabei griff ich wieder auf einen goldgemusterten Stoff zurück, den ich aus der Kiste mit dem Klimt-RR entnahm. Den dunkelblaue mit dem zarten Farnmuster finde ich eine wunderbare Ergänzung. Und da die Dreiecke nach oben zeigen, heißt der Block "Aufwärts".
 

Nun, beim "Redigieren" meines Geschreibsels fällt mir auf, daß ich den breiten Streifen anstelle an der echten Seite an der linken Seite angenäht habe und den schmalen rechts statt links. Was soll's, das bleibt jetzt so, wie es ist. 
Und nun noch beide Blöcke zusammen.


Einige der Sampler- Näherinnen tun sich schwer mit dem Dreiecke nähen. Ich tue mich eher schwer mit dem "Abfall" durch die von Tula Pink vorgeschlagene Methode. Und bei Block 43 kamen ja etliche Restdreiecke zusammen. Die schönen Stoffe wollte ich nicht einfach vergeuden und habe neben der Naht für die Dreiecke noch eine zweite gesetzt, so daß ich auf zweifarbige Quadrate von ca. 4 cm Seitenlänge kam. Die habe begradigt und zu Streifen zusammengesetzt, die wiederum zu einem großen Streifen wurden.  Oben und unten, rechts und links noch Stoffreste von anderen Tula Pink Blöcken angesetzt, durch Applikationen und Quilting ein wenig Meeresatmosphäre hergestellt - und voilà, eine AMC war fertig.
 
 
Und da noch so einige Streifen und kleinere Reste in der Tula Kiste rumpurzeln, wäre das eine gute Idee, diese abzubauen. Vielleicht auch eine Idee für andere?
Hier findet Ihr die neuesten Blocks der anderen Teilnehmer.
 
Petruschka

Freitag, 17. Oktober 2014

Dies und das

... ist angekommen, beendet worden oder ein Prozeß in Arbeit, wie es so schön heißt.
Zuerst Klaudias AMC zu unserem ABC-AMC-Tausch, die erst gestern hier ankam.  Sie hat sich für V wie Vogel entschieden.

Klaudia hat dem kleinen Piepmatz auch gleich noch ein liebevoll gewerkeltes Vogelhäuschen hingestellt. Und so hat sie gleich zwei Wörter mit V in einer AMC umgesetzt. Clever, nicht wahr?
An Euren Kommentaren sehen wir, daß Ihr schon immer gespannt auf die neuen Ideen wartet. Nun bleiben uns ja noch zwei Buchstaben, denn X und Y lassen wir aus.
 
Ebenfalls gestern aus dem Briefkasten fischen konnte ich einen Umschlag mit einer kleinen Überraschung.
 
 
In einem hübschen Geschenkpapier und eine mit ein paar netten Worten versehene Karte fand ich ein Geschenk. Roswitha hat mir ein Paar Topflappen genäht. Sie hatte im vergangenen Jahr bei mir einen kleinen Stapel mit 10 cm Quadraten von Kaffe-Fassett-Stoffe gewonnen. Und als ich wieder ein mal meine Stoffabopäckchen sichtete und sortierte, fanden sich viele weitere Quadrate an. Diese gingen wiederum an Roswitha und zum Dank bekam ich diese hübschen Topflappen. Vielen Dank!!
 

Hmm, ich weiß ja nicht, wie es euch so geht. Ich habe zwei Paar Topflappen hängen, eins aus einem Tausch, das andere hatte ich mal beim Losen gewonnen. Aber die sind nur Deko ;-). Die , die ich beim Kochen nehme, liegen in einer Schublade und haben schon den und anderen Fleck.
 
Mal wieder fertig geworden ist ein Blöckchen nach Annie Downs. Der kleine Schmetterling hatte es mir angetan.
 

Un beau papillon - ein schöner Schmetterling, so heißt es bei mir. Ein kleiner blauer Vogel ist schon vorbereitet und wartet auf Vollendung.

Ihm zuvor gekommen sind zwei Autoren, deren neuestes Werk gelesen werden wollte. Dazu mußte ich nicht überredet werden ;-)).


In der Buchhandlung gesehen und gekauft. Auf dem Umschlag ist ein Tier, ein Dachs, abgebildet. Und wie aus dem Buch entnehmen konnte, heißt der Dachs in den Fabeln Grimmbart. Das wußte ich noch nicht. Ich sag's ja: Lesen bildet ;-)).
Kluftinger findet auf Schloß Grimmbart die tote Frau des Hausherren, in grotesker Pose drapiert, wie auf einem Gemälde. Es geht um Märchen der Brüder Grimm, um Gleichnisse, um den Adel und wie dieser sich selbst sieht bzw. gesehen wird. Manches wirkt überhöht, manches aufgesetzt. Im zweiten Handlungsstrang geht es um die Hochzeit von Kluftingers Sohn mit einer Japanerin, deren Eltern zur Hochzeit nach Deutschland kommen. Daraus ergeben sich interkulturelle Verwicklungen, die zu manch irrealen Situation führen. Ich hatte schon befürchtet, daß das ganze klamaukiger angelegt sein würde. Aber es blieb, in meinen Augen, moderat. Die Fans von Kluftinger werden bestimmt nicht enttäuscht.
Am Sonnabend kamen ja gleich drei Verfilmungen von Kluftinger-Romanen. "Erntedank" hatte ich aufgenommen und nun auch schon gesehen. Volker Klüpfel war kurz in der Rolle des Pathologen zu sehen. "Milchgeld" habe ich schon gesehen - das war ja das erste Buch des Autorenduos. Und "Seegrund" - mal sehen, wann ich zum Schauen komme. Denn das Wochenende werden wir in Pilsen sein. Dort findet ein Wettkampf statt und dieses Mal fahre ich mit. Doch zuvor müssen wir das Kind erst in Regensburg abholen, wohin sie von München aus fährt. Zusammen mit einer Freundin, deren Vater dort arbeitet, verbrachte sie dort einige Tage Ferien.
 
Euch wünsche ich einen schönen Freitag und eine angenehme Zeit am Wochenende.
 
Petruschka

Mittwoch, 15. Oktober 2014

V wie

... Vagabund, Vamp, Vakuum oder Volumen. Gefunden habe ich auch Vademecum - das war wohl mal, wenn ich mich recht entsinne, der Name einer Zahncreme. Das Wort ist aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "Geh mit mir!". Eine Vaudeville ist ein burleskes Singspiel, Vikunja ein höckerloses südamerikanisches Kamel (die Wildform des Alpakas) und vulnerabel ist jemand, der verletzlich ist. Ich hätte mich auch für Vase, Vogel oder - gut zu meinem Beruf passend - für Vokabular entscheiden können. Letztlich ist es aber V wie Vulkan geworden.
 

Laut Fremdwörterbuch (die Quelle aller meiner Wörter) ist ein  Vulkan die Stelle, an der Magma aus dem Erdinneren zutage tritt, auch ein Feuer speiender Berg genannt. In Europa gibt es ja mehrere aktive Vulkane, deren Eruptionen schon mal ganze Landschaften unter Asche begraben. Wie zum Beispiel der Vesuv, der im Jahre 79 Pompeij unter sich begrub. Oder vor einigen Jahren, als der isländische Vulkan mit einem unaussprechlichen Namen durch seine Aschewolken den Flugverkehr für einige Tage zum Erliegen brachte. Als Naturschauspiel ist ein solcher Vulkanausbruch an Farbigkeit sicher einmalig. Mein Motiv ist einem Foto nachempfunden. Die gesamte Fläche ist freihand bestickt/bequiltet.
 

Das heiße Magma wird durch enorme Hitze nach oben geschleudert und taucht das umgebende Licht in unwirkliche Farben. Weiteres Magma fließt den Berg hinunter und vernichtet alles Leben.

Gestern habe ich die fertigen Gardinen an meine Tochter übergeben. Sich mal kurz zwischen zwei Stunden/Terminen in Weimar treffen wird nun auch nicht mehr gehen, wohnt sie doch jetzt in Jena. Gestern Morgen habe ich deshalb ein Fertigfoto der Gardine in unserem Wohnzimmer gemacht. So sind sogar die Röllchen schon dran.
 
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Der Stoff stammt vom Schweden, dem wir vergangene Woche einen Besuch abgestattet hatten. Ich finde ihn ganz witzig. Das ist nur eine Bahn ( 2,40 m x 1,50 m) - gebraucht wurden zwei. Da sind jede Meter Stoff benäht wurden. Vom Garn habe ich eine 100 Meter Rolle verbraucht. Und da der Stoff doch recht fest ist, habe ich mir desöfteren beim Nahtumlegen kräftig in die Finger gestochen - aua!
 
Gestern Abend wurde nach der Flickwäsche auch mein Quilt zur Oberflächengestaltung fertig. Die Post zu den einzelnen Motiven und Techniken könnt Ihr an der Sídebar unter Techniken noch einmal genauer anschauen.
 
 
Die kleinen Holzperlen habe vor vier Wochen ich aus Wahlsdorf mitgenommen, wo wir im vergangenen Jahr die verschiedensten Techniken zur Oberflächengestaltung kennengelernt hatten. Nun hängt er im Zwischenflur und hat den Platz des Fensterquilts eingenommen.
 
 
 

So alle halben Jahre dekoriere ich um, zuletzt im April.  Ich habe außerdem nun meine neuesten Quilts für dieses Projekt und die Stickerei nach Ursula Schertz, die im Wohnzimmer meinem Seidenquilt weichen mußte, an meiner Ausstellungswand untergebracht. In der rechten unteren Ecke, neben France Gall,  reicht der Platz auch noch für diesen Quilt, aber ich bekam ihn partout nicht mit aufs Bild.
 
In einer guten Stunde gehe ich wieder zum wöchentlichen Kegelabend. Und Euch wünsche ich einen schönen Feierabend. Macht es Euch gemütlich.

Petruschka

Montag, 13. Oktober 2014

Zwei weitere Blöcke

... des Tula Pink Samplers sind fertig und da Montag ist, auch zum Zeigen. Das tue ich hiermit. Block 40 besteht aus vier Babyblocks - das bedeutet einige kleine Dreiecke zu nähen.  Die "Schnittstellen" meiner hellen Dreiecke sind deutlich zu sehen. Nach dem Quilten wird das sicher nicht so auffällig sein.

 
Für die Quadrate habe ich einen Tilda-Stoff verwendet. Einen Dimples-Stoff und einen weiteren gemusterten Stoff mit Blasen habe ich ergänzt. Passend zu meiner "Unterwasser-WG" habe ich jetzt eine "Vier-Zimmer-Wohnung" zu vergeben. So heißt nämlich mein Block. Jedes Fischlein hätte dann seinen eigenen Würfel für sich ;-).


Block 41 bietet wieder Raum für größere Muster. Der Originalstoff mit dem hübschen Mädel als Muster gefällt mir sehr gut. Und wie ich bei flickr schon bewundern konnte, haben ihn einige auch eingesetzt.


Ich habe wieder auf meinen Stadtstoff zurückgegriffen. So, wie das Muster aufgebaut ist, sind es für mich zwei Stadtteile, die an den Seiten durch ein großes Gewässer begrenzt werden. Aus diesem Grunde hat mein Block den Namen "Stadtteile" bekommen.


Und wie immer, beide Blöcke zusammen.


Und weil es so schön war und die Stoffe schon einmal draußen waren, habe ich für die nächsten 5-6 Blöcke die Stoffe herausgesucht und zusammengestellt. Zum Nähen werde ich allerdings erst später kommen, dann noch warten weitere Gardinen auf mich. Ihr wißt schon, der Umzug der großen Tochter. Ich wurde ein wenig ausgebremst, denn ich hatte nicht für alle das richtige Gardinenband :-(. Das habe ich mir gerade in der Stadt besorgt. Aber so konnte ich in Ruhe meine ABC-AMC zum V wie  ??? anfertigen. Vorhin ging sie auf die Reise. Ich bin schon gespannt, was Klaudia sich für mich ausgedacht hat. Davon wird dann im nächsten Post die Rede sein.
 
Laßt es Euch gut gehen.
 
Petruschka