Sonntag, 31. Mai 2015

Und weiter geht's

... mit den Hasenbach-Blöcken, die ich am vergangenen Wochenende zusammengenäht habe. Passend zu den Gartenmotiven der Blöcke habe ich das Top auch im Garten fotografiert. Am Laubendach lassen sich Tops und Quilts immer gut befestigen.
 
 
 Im April habe ich mich mit den von Claudia Hasenbach vorgeschlagenen Zwischenblöcken abgemüht. Aber um alles zu nähen, wären noch mal Monate fällig. Deshalb habe ich passend zu den in den jeweiligen Blöcken vorherrschenden Farben einen schmalen Streifen um die einzelnen Blöcke genäht und diese dann zusammen. (Vorher mußte ich in zwei Blöcken noch das Papier entfernen - da war ich wohl zu jener Zeit zu faul beansprucht.)
In der Korkenzieherhaselnuß macht sich das Top  ganz gut, auch wenn die Zweige die Sicht auf das Ganze erschweren.
 

 Und wenn ich mir die Zweige der Zwetschge so ansehe, können wir uns auf eine reiche Ernte freuen und damit auf Zwetschgenkuchen und -mus.


Im Beet unter dem Baum stecken die Gurkenpflanzen so langsam ihre Fühler aus. Im Beet dahinter haben die schwarzen Johannisbeersträucher wie auch die Stachelbeere  schon eine Unmenge Früchte angesetzt. Doch schon bald dürfen wir uns über die ersten Erdbeeren freuen. Ein Garten macht zwar viel Arbeit , aber auch viel Freude. Und an meinem zukünftigen Gartenquilt werde ich mich auch des Winters erfreuen können.
Nun geht es an die Randgestaltung. Die habe ich heute mit meinen Nähschwestern diskutiert. Ich bin schon mal gespannt, was die anderen Hasenbach-Challenge Teilnehmerinnen so genäht haben.
Herzlich begrüßen auf meinem Blog kann ich heute gleich zwei neue Leserinnen. Mondsichel und Meike, ich freue mich, daß Ihr hergefunden habt. Auch das zweite Vogelkissen hat Euch gut gefallen. Danke für die vielen Kommentare dazu. Gestern habe ich eine AMC und ein Twinchy mit einem Vogel verschenkt - die gibt es im nächsten Post zu sehen. Nun wünsche ich allen meinen Leserinnen einen schönen Sonntag.

Petruschka

Donnerstag, 28. Mai 2015

Ein weiterer Vogel

... hat auf einem Kissen seinen Platz eingenommen. Dieses war mein Sonnabendprojekt. Nach dem Hausputz und der Wäsche war das das richtige Projekt. Und so konnte es am Sonntag mit in den Garten.
Zuerst nahm der Vogel auf einem Stuhl auf der Fläche unter dem Vordach des Gartenhäuschens Platz.
 

Vielleicht schmeckt ihm aber auch der Meerettich gut? Auf jeden Fall bietet die kleine Abgrenzung aus Buchsbaum guten Halt.
 

Auch in der Rabatte vor den Iris fühlt sich der Kleine wohl. Aber die Tarnung scheint nicht zu funktionieren. 
 
Für den Vogelkörper habe ich wieder Reste von Klebeapplikationen und ein Quadrat vom Abo verwendet. Und so sieht der Piepmatz von Nahem aus.
 
 
Die Seitenteile habe ich hier in einem hellen Ton gewählt. Das Kissen wird ein Geschenk und ich weiß nicht, welche Farben in der Wohnung vorherrschen.
 
Eine Kegelschwester hat für meine kleinen Täschchen aus Milkapapier Werbung gemacht und so wurde ich von den Obernachbarn gefragt, ob ich nicht als kleinen Gag ein solches nähen könnte. Das Material würde mir sogar gestellt ;-). Ein paar Tage später lagen dann Papiere von drei (!!!) Tafeln da. Binnen zwei Stunden waren die Täschchen fertig - das nennt man wohl Routine.
 
 
Und dann habe ich mir ein neues Schlüsseltäschchen für die Schule nähen müssen. Mein altes war schon sehr angegangen und das Weiß nicht mehr weiß, sondern grau irgendwas. Das neue Täschchen hat jetzt auf der Rückseite noch ein extra Fach für den Stick.Für den Fall, daß ich etwas in der Schule ausdrucken muß, ist dieser auf dem Weg zum Lehrerarbeitsplatz gut aufgehoben.
 
 
Bedanken möchte ich mich für die lieben Kommentare zum neuesten Stand in Sachen Tula Pink Sampler Top. Sie motivieren mich zum Weitermachen.
Mein drittes Wochenend-Projekt war das Zusammennähen der einzelnen Blöcke für die Hasenbach-Challenge. Am Sonntag ist ja wieder Zeigetag. Ich bin schon gespannt auf die Blöcke der anderen. Bis Sonntag dann!
 
Petruschka

Montag, 25. Mai 2015

Die Tula Montage

... beherrschten fast ein Jahr lang viele Blogs. So dann und wann werden sogar schon fertige Tops oder Arbeiten daran gezeigt. Auch ich habe das zur Neige gehende Pfingstwochenende zum Tula Pink Top Nähen genutzt, aber nicht nur. Jeden Tag habe ich an einem anderen Projekt gearbeitet. Eins ist begonnen und auch fertig geworden - das zeige ich im Laufe der Woche. Die beiden anderen sind am Werden, eben auch das Tula Pink Top.
Der heutige Vormittag stand ganz  in deren Zeichen. Schon in der Woche habe ich immer mal Zwischenstreifen angebracht. Nun habe ich 4 Reihen miteinander verbunden.
 
 
Die Zwischenstreifen sind vernäht 3,5 cm breit. Das Layout habe ich auch ein wenig verändert. Entsprechend der Farbabstufungen der Blöcke arbeite ich "Treppen" in dunklem, mittlerem und hellem Blau. Die hier gezeigten Reihen sind die vier untersten. Der äußere Rand wird dann in ganz dunklem Blau gehalten sein.
Zeigen will ich noch meine beiden Tula Pink Blöcke, die ich auf einen Aufruf hin als Dankeschön für die  Organisatorinnen des German QAL, Eva und Sandra, genäht hatte. Nun ist das Bild doch noch aufgetaucht ;-).
 
 
Zum Fotografieren des bisherigen Tops bin ich mal wieder in den Garten gegangen. Und weil ich schon mal da war, habe ich einen kleinen fotografischen Rundgang gemacht, der ganz im Zeichen der blauen Blüten stand.
 
Bartiris - die Zeichnung auf den Blütenblättern ist zauberhaft schön

Kugeldistel (und im Vordergrund unten rechts eine Jungfer im Grünen, die dann auch blau blühen wird)

Akelei


Kornblume
 

Rosmarin, in einem sehr zarten Blau (er blüht das erste Mal)

Bergbohnenkraut (links)  und Thymian (rechts), hier ein wenig verfälscht, denn auch sie blühen in hellen Blau

Nicht blau, sondern in schönstem Pfingstrosenrot blühen die Pfingstrosen. Das heißt, sie sind schon fast verblüht. Doch die Junirosen zeigen schon ihre rosafarbenen Knospen und ich freue mich schon darauf, sie schneiden  und in die Vase stellen zu können, denn ihr Duft ist unvergleichlich.
 

Als neue Leserin herzlich begrüßen kann ich heute Federschlange. Ich freue mich, daß du zu mir gefunden hast.
Nur ein paar Stunden noch und dann sind die freien Tage schon wieder vorbei. Morgen beginnen in Thüringen die mündlichen Abiturprüfungen. Was bin ich froh, mein Abitur schon zu haben ;-)).
Kommt gut in die Woche!
 
Petruschka

Donnerstag, 21. Mai 2015

Immer am Himmelfahrtswochenende

... findet im Odenwald ein Karatetrainingslager mit einem finalen Turnier statt. Seit 5 Jahren nun begleiten wir unsere Jüngste dahin. Der Freitag gehört dabei immer meinem Mann und mir, so wie er dann am Samstag immer zur Tischbesatzung gehört. Am vergangenen Wochenende allerdings spielte auch Patchwork eine teure Rolle.
Donnertag Abend waren wir zum Grillen eingeladen. Zwei Karatekamütter hatten an diesem Tag Geburtstag - sie wurden auch noch gleich alt. Als Kleinigkeit hatte ich für sie Milkatäschchen genäht.
 

Das Papier stammt von einer 300g-Tafel, wovon ich dann rechts und links etwas abgeschnitten habe.


Hmm, das ist meine Lieblingssorte. Allerdings habe ich die Schokoladen nicht selbst gegessen. Seitdem es sich im weiteren Bekanntenkreis herumgesprochen hat, wie ich sie verarbeite, bekomme ich die Verpackungen. Die beiden Geburtstagskinder waren überrascht und haben sich gefreut.
Als Ausflugsziel hatten wir uns Mannheim ausgesucht. Als Unistadt ist sie unheimlich lebendig, aber als sehenswert würde ich sie nicht bezeichnen. Das Schloß bzw. seine Fassade sind schön anzusehen.
 
 
Unweit davon findet man ein Gebäude mit einer sehr interessanten Fassade, die einen Vermutungen zum verwendeten Zweck anstellen läßt.
 
 
Museum, Bibliothek, Kulturzentrum oder Zentrum einer Religionsgemeinschaft? Mitnichten. Das Gebäude entpuppte sich als eins, in dem Vorlesungen abgehalten werden. Beim Vorbeigehen konnten wir eine Blick durch die unteren runden Fenster erhaschen. Die Kirche im Hintergrund war auch sehr schön, aber die enge Bebauung und eine zeitgleich stattfindende Führung machte Fotografieren unmöglich.
Das Stadtzentrum selbst ist sehr verwinkelt. Es gibt keine wirkliche Fußgängerzone und keine wirkliche Altstadt. Das resultiert aus den Zerstörungen im 2.Weltkrieg. Interessant und witzig ist auf jeden Fall der Stadtplan.
 
 
Selbstironisch wird hier das Leben im Quadrat angepriesen. Denn in Mannheim gibt es keine Straßennamen, sondern nur Bezeichnungen wie D 4 oder A 3. Übrigens fließt in der Nähe der Stadt der Neckar in den Rhein.
Am Ende haben wir uns entschieden, statt des Schlosses das Technoseum zu besuchen. In Mannheim wirkten solch bekannte Erfinder und Forscher wie Carl Drais, Werner von Siemens und Carl Benz. Und da ich schwierige technische Sachverhalte eher verstehe, wenn ich deren Wirkungsweise funktionieren sehe, war das die richtige Wahl.
 
 
Während mein Mann nun am Samstag Tischbesatzung bei den Wettkämpfen war, fuhr ich wieder nach Heidelberg. Im vergangenen Jahr hatte ich im dortigen Nähzentrum das Tula Pink Buch gekauft. Nun, in diesem Jahr besorgte ich mir dort das Vlies, den Rückseitenstoff (links)  und die Stoffe für die Zwischenstreifen.
 
 
Und weil das noch nicht genug war, mußten auch noch andere Stoffe mit - sie sind für meinen Hasenbach-Quilt (grün) und für weitere Vogelkissen (rot) gedacht. Meinen vielen Klimt-Stoffe will ich mit Hilfe des Taschenschnittes zu Leibe rücken. Und für Knöpfe findet sich immer ein Verwendungszweck ;-).
 
 
Es war am Ende so viel, daß ich mit einer großen Tasche den Laden verlassen habe (das Vlies in der Größe von 2,5 m x 2,5 m braucht halt auch Platz).
 

Und dann mußte ich noch in einen anderen Lieblingsladen - in die Epicerie, wo allerlei leckerere Spezialitäten angeboten werden. Mein im vergangenen Jahr gekauftes Schokoladensalz geht zur Neige, weshalb ich mir neues kaufen wollte. Doch dabei allein blieb es nicht. Der Lemon Curd ist eine Wucht!
 
 
Die beiden kleinen Schokoladentäfelchen existieren schon nicht mehr. Eins ging als Belohnung für den Sieg bei den Junioren bis 18 Jahren an die Tochter, die sich mit ihren 15 Jahren toll durchgesetzt hat ( und im Finale gegen eine Freundin). Am Sonnabend Nachmittag war ich nämlich in der Halle und habe die Wettkämpfe verfolgt.
Sonntag Morgen haben wir zum letzten Mal den folgenden Anblick genossen, der uns am Donnerstag baß erstaunt hat. Die Zahl der Motorräder ist mit ca.100 nur zu schätzen.
 

In unserem Hotel fand nämlich von Donnerstag bis Sonntag folgendes Treffen statt.


Im Foyer stand auch ein "kleines" Anschauungsexemplar.
 

Und für die Skeptiker unter Euch - auch Rocker und Motorradfahrer werden älter. Es war schon lustig, die schon betagteren Herren mit  ausgedünntem Haupthaar in ihren Lederhosen und -westen zu sehen. Viele waren auch in weiblicher Begleitung und es ging alles sehr gesittet zu. Mein Mann und ich fielen natürlich in unseren Zivilklamotten auf, zumal ich mit Rock ;-)).
Sonntag Nachmittag waren wir wieder zurück. Und Ihr habt es mit dem Lesen gleich geschafft.
Mittlerweile habe ich die ersten zwei Reihen der Tula Pink Blöcke mit den Zwischenstreifen zusammengenäht. Gleich geht es weiter. Denn Mitte Juli ist schon ziemlich nahe.
In diesem Sinne wünsche ich allen fröhliches Nähen.
 
Petruschka

Sonntag, 17. Mai 2015

Wieder zurück

... aus dem alljährlichen immer zum Himmelfahrtswochenende stattfindenden Kurzaufenthalt im Odenwald. Das Datum ist seit 5 Jahren durch ein Karatewettkampfwochenende gesetzt. Heute Nachmittag sind wir zurückgekommen und da konnte ich zwei wundervolle AMC aus dem Briefkasten fischen. Viel mehr als die Tausch-AMC dazu und kleinere Sachen sind in den letzten Tagen nicht fertig geworden. Mehrere wieder angenähte Bänder für den Karategi zählen da eher nicht.
Da fange ich doch mit den Ländertypischen AMCs an. Mittlerweile sind wir beim E und auch da gibt es nicht sooo viele Länder. Da wären Ekuador, El Salvador, Elfenbeinküste und Estland. Letzteres kam mir in den Sinn wegen der Jugendstilbauten, was gut umzusetzen ginge. Aber beim Sortieren fielen mir zwei schöne Aboquadrate in die Hand, die ich zu ...
 
 
verarbeiten konnte. Der hellere der beiden Stoffe erinnert mich an die getrockneten Früchte des Kakaobaums. Im dunklen Stoff sehe ich eher die Kakaobohnen. Ekuador steht an siebenter Stelle bezüglich der Anbaufläche. Die aus den getrockneten und gerösteten Kakaobohnen gewonnene Masse wird zu sehr dunkler Schokolade verarbeitet. Die habe ich aus braunem Stoff, Vlies und da hinein gequilteten Linien versinnbildlicht. Allerdings hat sich schon jemand bedient. Sie schmeckt eben zu gut ;-). Tja und was die Schreibweise angeht: Ecuador entstammt dem Spanischen, Ekuador ist die deutsche Variante. Wie man richtig vermutet, ist das Land nach der Äquatorlinie benannt. Diese verläuft durch das Staatsgebiet, wobei sich der Großteil desselben auf der südlichen Halbkugel befindet. In meinem Lehrbuch für die Klassen 11 und 12 geht es im Übrigen um die Herstellung von Schokolade, woher ich auch wußte, wie die Frucht des Kakaobaumes aussieht.
Klaudia hat sich ein "Land" vorgenommen, das genau genommen gar kein eigenständiges Land ist. Doch als Mutterland des Fußballs und auch in einigen anderen Sportarten darf England Sportler zu Wettkämpfen schicken. Also nehme ich es auch sportlich und will Euch Klaudias AMC nicht vorenthalten.
 

Very english, isn't it? Ich bin hellauf begeistert von der Idee und von der Umsetzung! Der kleine Gardeoffizier ist eine Wucht! Bei Klaudia findet Ihr noch mehr Infos dazu.
Klaudias AMC habe ich am Freitag in Bensheim in den Briefkasten geworfen. In unserer Gegend sollte nämlich gestreikt werden und ich war mir nicht sicher, ob nicht nur die Briefträger nicht arbeiten würden oder aber auch die Abfertigung. Schon wenige Tage vorher gingen zwei weitere AMC an ihre Empfänger. Für den Tausch im PQF habe ich wieder einmal zur Sticknadel gegriffen und im Redworkstil eine kleine Frühlingszene gewerkelt.
 
 
Im Gegenzug fand ich heute diese schöne AMC im Briefkasten.
 
 
Sehr frühlingshaft und so romantisch mit dem Rosenmotiv sowie der Spitze gefällt sie mir sehr gut. Rosen blühen bei uns leider noch nicht, im Gegensatz zum Odenwald.
Außerdem hatte Steffi schon vor längerer Zeit Geburtstag,   was ich zum damaligen Zeitpunkt verpaßt hatte. Meine verspäteten Glückwünsche habe ich nun nachgeholt.
 
 
Dafür habe ich weitere Seidenreste aus einem früheren Projekt verarbeitet und mit verschiedenen Motiven und Stichen bestickt - ein nettes Projekt für zwischendurch. Eine weitere AMC ist in Arbeit.
Mit dem letzten Foto will ich Euch neugierig machen auf den nächsten Post, in dem ich über unser Wochenende berichten werde.
 
 
Doch  nun heißt es erst einmal Gute Nacht! für mich. Morgen werde ich mich wieder der ausführlicheren Lektüre Eurer Beiträge widmen. Bis dahin.
 
Petruschka

Samstag, 9. Mai 2015

Bloß nicht bunt

..., war die Antwort auf die Frage nach der Farbe für ein Kissen als Geschenk zur Jugendweihe. Am liebsten etwas in Grau oder Schwarz. Nicht mit mir! Angeregt von Misspatchwork, dem neuen Buch von Bernadette Mayr und vor allem der zu Beschenkenden als schräger Vogel habe auch ich mich an einem Kissen desselben Namens probiert.
 

So ganz widersetzen wollte ich mich den Farbvorstellungen nicht. Deswegen habe ich für den Vogel einen schwarzen Stoff mit weißen Punkten und für die die Seitenteile einen fein gestreiften grauen Stoff ausgesucht.
 
 

Die langen staksigen Beine mit den knubbeligen "Knien" finde ich witzig. Sie sind frei genäht.


Der Körper wie auch die Federn sind mit Vliesofix fixiert und dann mit schwarzem Garn mehrfach frei umnäht. Im unteren Bereich ist ein kleiner Hügel voller Blümchen. Vögelchen oder Bienchen hat sich das Tochterkind als Schenkende verbeten.
 

Abgelichtet habe ich das Kissen auch in meinem Vorbereitungsraum in der Schule, den ich mir mit zwei Kolleginnen teile.


Die Zeichnung stammt von Schülern, die vor ca. 10 Jahren den Raum als Aufenthaltsraum umgestalteten. Im Zuge von Umstrukturierungen, dessen unschöne Details ich Euch erspare, sind wir seit vergangenem Sommer in diesem großen, hellen Raum und freuen uns an der Kunst, auch wenn wir aus Platzmangel nicht das ganze Bild genießen können.
 

Zuletzt habe ich das Kissen vor den 100 Blöcken des Tula Pink Projektes fotografiert. Eine breite Front von Schränken bietet reichlich Platz, um die Blöcke zu arrangieren.


Schon heute sind nicht mehr alle Blöcke so wie auf dem Foto. Gefühlte tausend Mal habe ich sie seitdem hin und her gehängt. Am Donnerstag hatte ich begonnen, aber nur etwa 60 Blöcke arrangiert. Seht Ihr den Zettel am mittleren Block in der obersten Reihe? Meine Kollegin, die nach mir kam, hat ihr "Statement" zu ihrem "Favorite" (sie ist Englischlehrerin) abgegeben. Am Montag werde ich noch mal schauen, ob ich auch dann noch zufrieden bin mit der Anordnung und dann geht es an die Zwischenstreifen, die in verschiedenen Blautönen vernäht werden sollen. Hoffentlich geht mein Plan auf.
In den vergangenen Tagen habe ich mich ein wenig rar gemacht im Blog. Doch nun hole ich die Besuche und das Kommentieren nach. Danke auch für die lieben Wort zu meiner Sunbonnet.
Habt einen schönen Sonntag.
 
Herzlichst, Petruschka

Montag, 4. Mai 2015

Auch meine Sunbonnet Sue

... freut sich über das schöne frühlingshafte Wetter. Deshalb macht sie einen langen Spaziergang mit ihrem Hund, der natürlich angeleint ist.


Sieht sie nicht zauberhaft aus in ihrem geblümten Kleidchen und dem hübschen Hut? Dieses Mal hatte ich mich für ein Motiv in Handapplikation entschieden. Die Hundeleine ist im Kettenstich gestickt. Das nächste Motiv ist vorbereitet. Laßt Euch überraschen, was es wird. Mehr Sunbonnets könnt Ihr bei hier sehen.
Auch beim AMC-Tausch im PQF habe ich ein Frühlingsmotiv verschickt, nämlich ein gesticktes Mandelbäumchen.

 
Ich mag das Rosa der Blüten sehr, die ja noch fast vor den Blättern erscheinen. Diese Blüten habe ich mit vielen französischen Knötchenstichen mit einem rosafarbenen Verlaufsgarn gestickt, wie man im Detailbild gut erkennen kann. Auch die Blätter sind in einem Verlaufsgarn gestickt.
 
 
Zwei letzte Blöcke für den German Tula Pink QAL habe ich noch genäht. Nicht für mich, sondern für die Organisatorinnen und treue Begleiterinnen Sandra und Eva, natürlich in Blau. Aber wie es aussieht, habe ich vergessen, sie zu fotografieren ;-((.
 
Vielen Dank für die vielen lobenden Worte für meinen "Blütenzauber". Ich habe mich über jeden einzelnen Kommentar sehr gefreut.
Herzlich begrüßen auf meinem Blog möchte ich noch Kerstin. Ich freue mich, daß du hergefunden hast und auf einen regen Austausch mit dir.
So, gleich geht es in den Unterricht. Heute laufen bei uns in Thüringen die Mathe-Abiklausuren. Ich kann nicht oft genug sagen, daß ich froh bin, meins schon lange in der Tasche zu haben ;-)).
 
A bientôt et bonne journée!
 
Petruschka

Freitag, 1. Mai 2015

Der Mai hat begonnen

... und entgegen der Voraussagen der Wetterfrösche verwöhnte er uns mit reichlich Sonne, womit nach dem sintflutartigen Regen und einem kräftigen Gewitter gestern Abend nicht zu rechnen war. Uns war es recht, denn im Garten des Schwiegervaters wollten wir zusammen die Geburtstage der beiden Älteren mit einem Grillfest nachfeiern. Anlaß genug, das älteste UFO in meinem Bestand zum Abschluß zu bringen.
 
2007 als Sampler mit anderen begonnen, mußte ich ab 2008 allein weiternähen. Hier und hier habe ich davon schon einmal berichtet. Hatte ich zu Beginn fleißig mit der Hand gquiltet, kam die Arbeit daran zum Stillstand, weil andere, schöne Dinge lockten. Vorigen Sommer waren alle Blöcke fertig gequiltet. Blieb noch der Rand, der mit meinem Rahmen nicht zu bearbeiten war - ein Grund, erst mal nicht weiter zu machen. Den 23 Geburtstag der großen Tochter nahm ich jetzt zum Anlaß, den Quilt zu beenden (ohne gequilteten Rand). Beim Freitagnachtnähen im April kam das Binding dran. Blieb nur noch das Label, das gestern Abend noch drangenäht wurde. Geschafft! Achtung, Bilderflut!
 



 
Jedes Muster hat auch ein eigenes Quiltmuster bekommen, immer mit Rundungen. Die Schablonen habe ich selbst hergestellt. Doch schaut selbst.
 
 
 






 
 







 
Der Samplerquilt hat den Namen "Blütenzauber" bekommen. Denn die Stoffe sind mit Blumen und Blüten bedruckt. Außerdem ist die Natur gerade im Aufblühen begriffen, wie man in unserem Garten bestens sehen kann.
Apfelblüten
 
 
Kirschblüten

Polsterphlox

Waldmeister

Nun bin ich froh, den Quilt übergeben zu haben und mich dem nächstälteren UFO widmen zu können.
 
 
Petruschka