Montag, 30. November 2015

Der Hasenbach-Block

... im November ist eine Eigenkonstruktion. Nein, nein, ich werde auch in Zukunft nicht Blöcke für das Nähen auf Papier entwerfen. Ich habe nur aus zwei verschiedenen Magnolienblöcken einen Block gemacht.
 
 
In der Originalvorlage gibt es einen applizierten Block mit drei Magnolienblüten.  Das finde ich zu all den anderen auf Papier genähten aber einen Stilbruch, weshalb ich darauf verzichte und einen weiteren genähten Block wollte. So habe ich also die Knospe mit einer Blüte aus einem Zweier-Blüten-Block zusammengesetzt. Der Zweig der Knospe wurde verlängert. Die Blüte hat nun rechts und oben nichts mehr. So blieben dann eben Teile übrig.
 
 
Für die Magnolien habe ich Reste der bereits genähten verwendet. Deshalb ist vor allem die Blüte mit vielen Nuancen ausgestattet. Mir gefällt's.
 
Nun muß ich mir Gedanken um das Layout machen. Denn es soll auch kein quadratischer, sondern eher ein länglicher Quilt werden, damit er dahin paßt, wo er hin soll.
 
Habt Ihr schon die anderen Blöcke der Hasenbach-Challenge gesehen? Bei Cattinka sind wieder alle versammelt. Sogar Tops sind zu sehen und eine  echt tolle Echse. schaut doch mal vorbei.
 
Petruschka

Sonntag, 29. November 2015

Einen weiteren Farbklecks

... zu Weimar soll es heute geben. Nach der Wall of Fame stehen heute die Brunnen im Fokus. Mir war bis vor wenigen Jahren nicht bewußt, daß es in Weimar mehr als 30 Brunnen gibt. Einige habe ich auf meinen Rundgängen Anfang November aufs Foto gebannt.
 
Der Goethebrunnen  wird ein Mal im Jahr von den Schülern des Goethegymnasiums genutzt, um die Abiturienten kurz vor ihrer Entlassung zu taufen.
 
 
Der Brunnen ist die erste gußeiserne Brunnenanlage Weimars und befindet sich vor dem Goethehaus.
 
 
Der Gänsemännchenbrunnen in der Schillerstraße hatte  kurz vor dem Fototermin nach einer aufwändigen Renovierung seine Schwäne und das Gänsemännchen zurückbekommen.
 
 
Vorbild für diesen Brunnen war der Entenmann in Nürnberg. Vier Schwäne zieren die untere Brunnenschale.
 

Und das Gänsemännchen, nach dem der Brunnen benannt ist, trägt zwei Gänse unter dem Arm.


Der Donndorfbrunnen ist nach dem Autoren und Bildhauer Adolf Donndorf benannt, der den Brunnen seiner Geburtsstadt stiftete. Die überlebensgroße Figurengruppe aus Bronze – eine Wasser holende Mutter mit ihren zwei Kindern – ist eine Nachbildung des "James Fountain" in New York.

 
Vier Weimarer Stadtbrunnen ließ Maria Pawlowna 1847 neu gestalten, darunter den Geleitbrunnen in der Geleitstraße. Über dem Löwenkopf und dem Monogramm MP bildet eine schlanke Vase den Abschluß.
 

 
An der Brunnensäule kann man das Monogramm Maria Pawlownas erkennen. 
 
 
Vor der Volkshochschule Am Graben steht der  Löwenbrunnen, welcher der höchste und stattlichste Brunnen Weimars ist.
 
 
Auf einer gedrungenen Säule mit floralem Schmuck steht der bekrönte Löwe, das Wappentier der Stadt Weimar und der Grafen von Orlamünde.
 
 
Der Lesebrunnen war der misslungene Versuch für den Gänsemännchenbrunnen in der Schillerstraße.
 
 
Das Becken war zu klein, kurzerhand versetzte man es an das Lesemuseum. Ein Tierfreund – der Apotheker Lüdde – veranlasste 1864, dass für Hunde an mehreren Brunnen die so genannten Hundetränken aufgestellt wurden. Vom Design her ist er viel kleinerer als die anderen Brunnen. Doch schaut mal genauer hin. Ein spitzbübischer Kopf speit von einem Sandsteinquader aus Wasser in eine graublaue Granitschale.
 

Ich habe Euch mit sechs Brunnen nur eine kleine Auswahl an Weimarer Brunnen gezeigt. Noch mehr Brunnen und kurze Informationen zu ihnen findet Ihr hier und hier .
Für mich sind alle Brunnen kleine Kunstwerke und es wäre schade, wenn diese verschwänden.
 
Petruschka

Mittwoch, 25. November 2015

Der Kunst von

... Sheila Frampton-Cooper wollen wir QuilThuerer nacheifern. Ihre Quilts sind Kunst und können natürlich nicht weg! Speziell geht es uns um die  Verschnitttechnik und freies Maschinenquilten. Auf unserem Blog könnt Ihr mehr dazu lesen und auch schon erste Ergebnisse sehen. Vor einiger Zeit hatte ich ein farbenfrohes Top gezeigt, das die Grundlage für meine Interpretation war.
 
 
Zu unserem samstäglichen Termin hatte ich vorher bereits Streifenbänder aus Resten von unserem letzten Projekt Linien und Farben genäht.
 
 
Die sollten mittels freier Verschneidetechnik in das Top eingenäht werden. Technisch nicht ganz einwandfrei schnitt ich die Bänder mit der Schere und einer Schablone vor, denn ich traute mir einen gelungenen Schnitte mit dem Rollschneider nicht zu.
 
 
Als nächstes legte ich die Bänder auf das Top, um zu sehen, wie sie am besten wirken.
 
 
Ich hatte gleich nach dem Ausschneiden die Ränder knapp abgenäht, damit mir die Nahtzugaben nicht aufgehen. Das hätte ich nach dem Schnitt auch besser mit dem Top getan. So manche Nahtzugabe, die ja recht knapp ist, lag dann nicht richtig. Ich habe auch nicht beide Seiten gleichzeitig abgeschnitten, sondern das verbleibende Topteil neu ausgerichtet, so daß es nun ein wenig breiter ist als vorher.
 
 
Das Muster ist einer Arbeit von Sheila Frampton Cooper nachempfunden. Dort nimmt es allerdings nur einen winzigen Teil ein. Mein Top ist 65 cm x 50 cm groß. Außerdem ist es bei Sheila Frampton-Cooper senkrecht eingeordnet. Das gefällt mir auch besser.
 
 
Oder ist es besser andersherum, Orange oben und Blau unten. Was meint Ihr?
 
 
Nun soll das ganze Stück am kommenden Sonnabend  mit verschiedenen Quiltmustern gefüllt werden. Das wird dann das wahre Leiden Kunststück für mich.

Petruschka

Montag, 23. November 2015

Es ist eine Kunst

..., einer fast 16jährigen alles recht zu machen. Da näht man eine Federtasche in Gelb, man  sie hätte aber lieber eine in Rot. Also ran an die roten Reste und nach einem verkleinerten Schnitt von Machwerk eine weitere Mappe genäht. So geschehen am vorletzten Wochenende, als sie zum Wettkampf waren.
 
 
So sieht sie von oben aus. Ein bißchen was zur Abwechslung habe ich mit eingenäht, hier und da Sterne, goldene Pünktchen, Herzen. Der untere Teil sieht so aus.
 
 
Noch bevor sie am sehr späten Abend zurückkamen, war ich mit der Tasche fertig. Doch was sagte das Kind, als ich ihr die Mappe am nächsten Tag stolz präsentierte: "Zu hell!" ???? Was sie meinte: sie möchte keine hellen Stellen, keine Sterne, keine Herzen, kein Glitzer. Hmmm.
Also habe ich ein Wochenende später, eben das vergangene, noch einmal rote Reste herausgekramt und eine weitere rote Mappe genäht. Den Zwischenstand hatte ich ja am Sonnabend gezeigt. Sonntag nun konnten die Restarbeiten erledigt werden. Die fertige Mappe sieht so aus.
 
 
Nichts Helles, nichts Glitzerndes, nichts Störendes. Ein paar Motivstoffe mußten aber sein. Die Blätter stammen von einem Aboquadrat.
Nun habe ich also zwei rote Federmappen. Die ungeliebte wandert erst einmal ins Schubfach zu den anderen Vorräten. Es findet sich bestimmt eine Gelegenheit, zu der sie dann verschenkt wird. Aber jetzt kann sie noch nicht weg, auch wenn sie keine Kunst ist.
 
 
Im Übrigen hat der Schnitt es mir angetan. Aus blauen Resten werde ich mir wohl auch eine Federmappe nähen.
Vielen Dank für die vielen Kommentare, die Ihr mir in der letzten Zeit geschrieben habt. Ich bin gerade wieder mal am Lesen der Facharbeiten. Da bin ich froh, hin und wieder mal etwas nähen zu können und auch auf den Blogs zu lesen und zu kommentieren. Seid also  nicht böse, wenn ich nicht antworte.
Viele liebe Grüße an alle.
 
Petruschka

Samstag, 21. November 2015

Erstens kommt es anders

... und zweitens als man denkt. Dieser Spruch paßt gut zum gestrigen Freitag, den ich wieder einmal zum ausgiebigen Nähen nutzen wollte. Denn Wendy hat zum Nähen eingeladen und ich wollte dabei sein. In der Woche habe ich nämlich wieder nicht eine Naht gemacht. Nun rief aber morgens die große Tochter an, ob sie uns besuchen kommen könnte. Na klar doch, hört und sieht man doch viel zu wenig von ihr. Dann am frühen Nachmittag der Schreck: Beim Sport hatte die Jüngere einen Ellenbogen auf ihren Unterarm bekommen und der wurde zusehends dicker. Also ab in die Notaufnahme. Glück gehabt, nur der Muskel ist betroffen - Kühlung und eine Salbe darauf gab es dann.
Lange Rede, kurzer Sinn - ich kam erst nach Acht an die Nähmaschine. Dort warteten folgende Dinge auf mich:
 
die am Vortag sortierten roten Stoffe ...
 
 
und eine zu benähende Vorlage aus Bodentuch.
 
 
Die Vorlage ist von Griselda von Machwerk, welche sie  kostenfrei zur Verfügung stellt. Ich habe die Originalvorlage ein wenig verkleinert, denn ich wollte eine Federmappe nähen. Nach ca. 2 Stunden war der Korpus benäht und begradigt.
 
 
Die Zwischenschritte wie Futter zuschneiden, Laschen nähen und Reißverschluß sowie Futter einnähen habe ich nicht fotografisch dokumentiert. Auf der Zielgeraden zur fertig genähten Tasche ging mir dann ein wenig die Puste aus - ich bekam einfach den Zipper nicht in den Reißverschluß. Also ließ ich das erst einmal sein und machte es mir vor dem Fernseher gemütlich, um die ersten vier von vielen Herzen zusammen zu nähen.
 
 
Danach probierte ich es noch einmal und siehe da, es klappte nun. Der Zipper war drin, also wurde das Teil gewendet und die Reißverschlußenden durch zwei Laschen gesichert.
 
 
Mittlerweile war es kurz vor ein Uhr und ich mehr als müde. Also wurde die Nähmaschine ausgemacht, das Licht gelöscht und ich ging wenig später zu Bett.
 
Es ist fraglich, ob ich die Tasche heute noch schaffe. Denn wenn Besuch da ist, wird gespielt. Und zwar "Ohne Moos nichts los". Wir haben es schon so lange, daß der Karton schon mehrfach geflickt wurde und die Karten schon an den Knicken/Eselsohren erkannt  werden. Auf verschiedenen Plattformen kann man es neu kaufen, aber das wäre dann nicht mehr dasselbe. Ich nehme an, Ihr habt auch solch ein Spiel zu Hause.
Wie dem auch sei, gestern Abend habe ich das beste aus meiner Zeit gemacht. Bestimmt bin ich im nächsten Monat wieder dabei, wenn Wendy zum Freitag-Nacht-Nähen aufruft. 
 
Zudem ist es mein nächster Farbklecks, denn es eine Kunst, aus der zur Verfügung stehenden Zeit das Beste herauszuholen.
 
Petruschka

Donnerstag, 19. November 2015

Ein ganz privater Farbklecks

... ist meine eigene kleine Galerie. Und das im doppelten Sinne: denn erstens gehören mir alle diese Ausstellungsstücke und zweitens sind sie auch von mir. Die Rede ist von den Quilts, die im Gang vor meinem Arbeitszimmer hängen. So alle halben Jahre dekoriere ich um.  Im September kamen die Ausstellungsquilts wieder nach Hause und konnten teilweise nicht mehr an ihren angestammten Platz im Arbeitszimmer zurück, da dort in der Zwischenzeit weitere Regale Einzug gehalten hatten.


Der Hundertwasser hing vorher im Schlafzimmer, wo jetzt mein Kirchenfenster hängt. Modiglianis Dame mit Hut  wie auch die Stickerei nach Klimtmotiven dürfen mal raus aus dem Arbeitszimmer und können nun beim Vorbeigehen bewundert werden. Die zwei anderen kleinen Arbeiten  stammen aus dem Kreativ-Projekt im letzten Jahr.

 

Meine Nana durfte bleiben, wie auch der kleine Seidenwandbehang. Beide stammen aus besagtem Kreativprojekt.  Mein grünes Band wurde wieder aufgehängt - das Format paßt so gut zu den anderen.


Die beiden modernen kleinen Quilts bekamen zum ersten Mal die Chance. Ganz hinten hängen die sechs Blöcke zur Oberflächengestaltung.

 
Auf der rechten Seite, gleich gegenüber der Tür, bekam mein zweiter  Quilt nach Hasenbachmotiven seinen Platz. .
 
 
Im hinteren Teil hängen die Gartenfeen, France Gall, ein Projekt der QuilThuerer und ein kleiner Wandbehang von Klaudia. Auch dieser mußte aus dem Arbeitszimmer ausziehen


Auf der rechten Stirnseite ist für meine kleinen Quits kein Platz mehr. Nicht, weil da schon welche wäre, nein , aber der Platz ist belegt. Nämlich davon -


... den vielen, vielen Medaillen, die unsere jüngste beim Turnen, Laufen, diversen Ballsportarten und natürlich im Karate gewonnen hat.
Hat Euch der kleine Rundgang gefallen? Ob das, was wir machen, Kunst ist - diese Frage wird immer wieder gestellt und ist doch schwer zu beantworten. Denn wer legt fest, was Kunst ist?
Weg dürfen meine Quilts auf keinen Fall und ein wenig künstlerisch sind sie schon. Aber ob es Kunst ist?

Petruschka

Dienstag, 17. November 2015

J wie

... Jemen, Japan, Jordanien oder Jamaika. Für letzteres habe ich mich entschieden bei unserem monatlichen AMC-Tausch zu ländertypischen Merkmalen. So einige bewundern ja immer unsere Kreativität, auf kleinstem Raum kleine Kunstwerke entstehen zu lassen. Und deshalb ist es auch ein November-Farbklecks für Juttas Aktion.
Jamaika ist für mich verbunden mit Sonne, guter Laune und Unbeschwertheit. Außerdem spielen die Rastafari und die Raggaemusik, die beide  für die afrikanischen Wurzeln der jamaikanischen Ureinwohner stehen, eine große Rolle. Beide Aspekte greife ich in meiner AMC auf.  Der hervorragendste Vertreter Jamaikas ist wohl Bob Marley. Vielleicht erkennt Ihr ihn in der angedeuteten Figur ;-).
 

Die Rastafari-Mütze und die Rastafarizöpfe sind gehäkelt. Der Text bezieht sich auf ein Lied von UB 40, in dem immer von Red, Gold and Green (die Farben des Reggae) die Rede ist und eine Sie (anstelle Ich)  in Kingston (Hauptstadt) warten wird.
Klaudias erster Gedanke ging in Richtung Jordanien, das sie vor allem mit den verschleierten Frauen in Verbindung bringt.
 
 
Beeindruckend finde ich, wie echt sie das Gesicht wiedergibt. Die schwarzumrandeten Augen, die grünen Augen selbst und deren wacher und zugleich stolzer Ausdruck - faszinierend.
 
 
 
Das ist doch Kunst, oder? Wer sich die anderen AMC zu unserem Tausch "Ländertypisches" anschauen will und darüber befinden will, ob es Kunst ist - in der Seitenleiste findet Ihr alle bisher getauschten AMC.
 
Petruschka

Samstag, 14. November 2015

Horribles, je vois

... des scènes horribles ... Furchtbar, ich sehe furchtbare Szenen ... So fängt ein Lied meiner derzeitigen Lieblings-CD von Maître Gims an. Es wird kein konkretes Verbrechen beschrieben wie Krieg oder Raub oder Mord. Aber es geht um Menschen, die gleichgültig gegenüber fremdem Leid sind und ihr eigenes Glück und Wohlergehen über das anderer stellen.

Man setzt mich herab, man sieht mich einsam sterben
Sie sagen , daß sie nichts tun können
Ich gehe weiter ohne zu wissen, wohin
Währenddessen die anderen zusammenhalten
Gehe ich weiter, ohne zu wissen wohin.
Denn man sorgt im Sommer für den Winter vor.

Ich gehe weiter, immer weiter, ohne zurückzublicken
Ich fühle, wie sich die Schlinge immer enger um meinen Körper zuzieht,
Wer sagt mir, daß der Tod eine Erholung sein wird?
Alle meine SMS bleiben ohne Antwort.

Wir sind vergessen, aber wir überleben.
Alle unsere Rufe gehen ins Nichts.
Unsere Tränen haben keine Bedeutung.

Horrible, das trifft es gut, wenn man die Nachrichten der Ereignisse am gestrigen Abend in Paris verfolgt. Ich bin schockiert und traurig, daß wieder einmal im Namen einer Idee so viele Menschen ihr Leben lassen mußten.

Petruschka

Montag, 9. November 2015

Mein Farbklecks Nummer drei

... führt Euch in meine Schule. Es ist ein Kolleg, was bedeutet, daß hier Erwachsene innerhalb von drei Jahren das Abitur vorbereiten und ablegen.
 
 
Daraus folgend sind viele Sachen wie an den "normalen" Gymnasien, andere wieder auf Erwachsene zugeschnitten. Unsere Schüler identifizieren sich in hohem Maße mit ihrer Schule. Das Foto oben zeigt eine Ansicht des Haupteinganges. Es war ein Abschiedsgeschenk, zusammengesetzt aus vielen kleinen Fotos.
 
 
Es hängt in unserer Cafete. Sie wird von den Schülern in Eigenregie betrieben und bietet neben Kaffee auch kleine Snacks und bisweilen sogar warme Gerichte an. Denn unter den Schülern sind auch immer wieder Köche. Obwohl im obersten Geschoß beheimatet, können wir die Ergebnisse des Kunstunterrichtes auch in der Cafete bewundern und unter den Augen einer Figur nach Giacometti unsere Pausen verbringen.
 
 
Ein Scherzbold setzte der Figur einen aus Papier gefalteten Vogel auf die Schulter.
 
 
Im unteren Flur, wo ich meinen Klassenraum und den Vorbereitungsraum habe, hängen wie auch in den anderen Fluren, Ergebnisse des Kunstunterrichtes. So auch diese beiden Köpfe.
 
 
Die Skizze dazu hängt gleich darunter.
 
 
Nur ein paar Schritte weiter hängt ein stimmungsvolles Gemälde.
 

Gegenüber hängt eine Plakatwand, die zu Werbezwecken angefertigt wurde. Sie zeigt den Kollja, unser Kolleglogo. Das H steht für den zweiten Buchstaben unseres Namens. Der Ausspruch "Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher" stammt von Lothar Schmidt.
 
 
Auch von außen kann man sofort sehen, was bei uns so geboten wird.
 

Darunter befindet sich der Haupteingang. Rechts und links der Tür befinden sich zwei Stauen. Passend zur früheren Einrichtung eines Landbundhauses hat man die Abbilder eines Sämannes und einer Schnitterin an den Seiten plaziert.

 

Es gibt noch vieles zu sehen in unserem Gebäude. In jeder Etage hängen die Ergebnisse aus dem Kunstunterricht, die durchaus Kunst sind und nicht wegmüssen. Auf dem Hof stand seit unserem Einzug am jetzigen Ort 1999 eine Skulptur aus Metall. Diese war ein Geschenk eines Jahrganges aus dem alten Jahrtausend (ich liebe diese Formulierung), die auch unsere Identität ausmachte. Als ich sie nun fotografieren wollte, mußte ich feststellen, daß sie nicht mehr da ist. Nachfragen ergaben, daß sie klammheimlich über die Sommerferien (wahrscheinlich) auf Anweisung einer der Verantwortlichen des Schulamtes, entsorgt wurde. Seit Mitte der neunziger Jahre, schon am alten Ort, ist das Schulamt unser Nachbar. Da war wohl jemand der Meinung, daß dies keine Kunst ist. Überhaupt ist diese Nachbarschaft keine gute. Man stelle sich vor, in den Pausen ist es laut und die Herrschaften können nicht arbeiten. Nicht, daß da für kurze Zeit mal die Fenster geschlossen würden, nein, die Schüler sollen leise sein!! Ich könnte weiter fortfahren, aber das führt weg vom Thema.
 
Wieder nichts Genähtes? Doch, doch. Einen echten Farbklecks gebe ich Euch. Was es damit auf sich hat, erzähle ich später.
 

Ganz schön knallig, nicht?

Petruschka