Mittwoch, 18. Mai 2016

P wie

... Panama, da gab es für mich keine Frage, das mußte einfach sein. Da hatten Polen, Peru, Polen, Puerto Rico oder Portugal keine Chance. Und natürlich liegt es an dieser Geschichte, die unser aller Herz berührt, egal wie alt man ist.
 
 
Und so bekam meine AMC ein Schild, das den beiden den Weg nach Panama zeigt. Es wurde ja vom Bären gebaut; denn jeder, der ein Ziel hat, braucht einen Wegweiser, um dort auch ankommen zu können, meint er ;-)).
 
 
Das Wasser, an dem die beiden entlang laufen, habe ich auch aufgegriffen. Allerdings repräsentiert dieses bei mir den Panama-Kanal, auf dem die großen Handelsschiffe einen kurzen Weg zwischen der Karibik und dem Pazifischen Ozean nehmen können. Der Kanal ist die wichtigste Einkommensquelle des Landes, das eine Fläche von gerade einmal 75517 km² hat und eine Einwohnerzahl von 3,4 Mio hat. Der 1914 eröffnete Kanal ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt; etwa 14.300 Schiffe durchfahren ihn pro Jahr. Aber nicht alle großen Schiffe können den Kanal, der mit Schleusen funktioniert, queren.  
 
 
Mein Boot ist dreidimensional und nach einer Anleitung aus dem Netz aus Papier gefaltet. Mit ein paar Stichen war es schnell befestigt.
Der berühmte Panamahut darf natürlich auch nicht fehlen. Es gibt ihn in vielen Farben und Variationen. Meiner ist beige und wurde vom Besitzer im Gras vergessen.
 
 
Der Panamahut ist ein Hut,  der von Hand aus dem feinen Toquillastroh des Scheibenhutgewächses geflochten wird und anschließend durch Feuchtigkeit, Wärme und Druck seine spezifische Form erhält.
So bin ich also zu den Motiven meiner AMC zu Panama gekommen.
 
 
Klaudias AMC hat mich erst heute erreicht. Schon mehrfach mußten wir feststellen, daß die Post bei uns nicht so schnell im Briefkasten ist. Sie hat P wie Peru gewählt.
 
 
Klaudias Motiv ist die Panflöte. Auf ihrem Blog könnt Ihr ihre Gedanken dazu nachlesen. Ich sehe die Panflötenspieler direkt vor mir, wie sie mit ihren bunten Umhängen und den großen Hüten uns liebliche Melodien zu Gehör bringen.
 
Noch vor Pfingsten hat mich Überraschungspost erreicht. Astrid schickte mir eine fröhliche Blumen-AMC. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Danke, liebe Astrid!
 
 
Die Näharbeiten zur AMC waren so ziemlich die einzigen, die meine Nähmaschine ertragen mußte. Momentan bin ich da nicht sehr motiviert. Auch im Netz bin ich äußerst selten. Zu viele andere Dinge fressen die Zeit und die Motivation.  Das Handarbeiten habe ich nicht aufgegeben, nein. Ich sticke, stricke, appliziere. Zu gegebener Zeit werdet Ihr das auch zu sehen bekommen, versprochen.
 
Gelesen wird bei mir aber immer. So auch das neueste Buch von Jörg Maurer um den Kommissar Jennerwein, dessen Vater darin eine Hauptrolle spielt.
 
 
Menschliche Abgründe, sprichwörtliche und auch übertragene, werden offengelegt. Es ist nicht das stärkste Buch des Autors, aber immer noch unterhaltsam.
 
Übermorgen wird ja wieder in die Nacht genäht. Ich wünsche allen viel Spaß! Ich muß erneut passen, denn wir begleiten die Tochter nach Köln.
 
Petruschka