Mittwoch, 28. September 2016

Hervorgekramt

... hatte ich vor zwei Wochen den Karton mit Probeblöcken. Zur auswärtigen Projektwoche in der vergangenen Woche gab es auch ein Nachmittagsprojekt, in dem man sich an der Nähmaschine ausprobieren konnte. Eine gelernte Damenschneiderin unterstützte mich dabei. Sie reparierte dann auch freundlicherweise die Hose eines allzu sportlichen jungen Mannes. Dieser hatte sie sich beim Fußballspielen aufgerissen und doch tatsächlich nur eine lange Hose mit. Nun ja, ihm konnte geholfen werden. Genäht wurden vor allem Milkatäschchen. Leider hatte ich den Fotoapparat vergessen, so kann ich also nichts zeigen. So auch nicht den Beutel aus Resteblöcken vom Spiderweb. Den hatte ich als Dankeschön für einen der beiden Hausmeister genäht. Bei einer zu starken Bremsung auf dem Hinweg hat die auf dem Rücksitz (nicht angeschnallte) Pfaff-Nähmaschine einen Kopfsprung in die Tiefen hinter dem Fahrersitz gemacht und dabei Schaden an der Mechanik genommen. In einer halbstündigen Notoperation hat er sie wieder zum Laufen bekommen - zu meiner großen Erleichterung. Und so konnte ich am nächsten Nachmittag noch einen Beutel mit Kolleglogo  nähen. Er ist für den Geographiekollegen bestimmt. Der gestreifte Stoff ist von rustikaler Qualität und die Spender eines Schülers, der das Lager seiner Oma ausgeräumt hatte. Das gesprühte Logo entstammt der Aktion beim Frühlingsfest der Schule.
 
 
 
Bevor ich nach meiner Rückkehr den Karton wegräumte, griff ich mir daraus drei unfertige Häuser . Schon vor Bloggerzeiten hatte ich mir nach einer Idee von Bernadette Mayr (immer wieder sie)  mehrere Kissen genäht. Aus den Häusern, einem Sternen-, einem Steine-und einem Wasserstoff fertigte ich einen weiteren Beutel. Die kleine  Landschaft stimmt mich schon ein wenig auf die Tage im Norden ein. Ich werde zwei Tage in Lübeck und Umgebung verbringen, bevor ich zum Nähtreffen nach Plön fahre.
 
 
Ich glaube, dieser Beutel bleibt bei mir. Mit seinem quadratischen Format von 43 cm Seitenlänge und einem abgenähten Boden kann er richtig viel aufnehmen. Vielleicht das Projekt, welches ich in Plön nähen werde?  Allerdings bin ich noch unschlüssig, welches es sein wird.
 
Nun werde ich mich mal rückwärts lesen und ansehen, was Ihr so fabriziert habt. Manches sah in der Vorschau ganz interessant aus.
 
Petruschka

Dienstag, 20. September 2016

24 Wochen

..., so heißt der Film, den ich als Vorpremiere im Weimarer Kommunalen Kino am Sonnabend gesehen habe.  Die Regisseurin war ebenfalls anwesend und lud zum Gedankenaustausch mit dem Publikum ein. Ich hatte einen reichlichen Vorrat an Tempos dabei, ging es doch um ein emotional sehr bewegendes und auch weitgehend tabuisiertes Thema - ein Spätabbruch einer Schwangerschaft.
Zum Film: Astrid und Markus stehen mit beiden Beinen fest  im Leben. Astrid lebt und liebt ihren Beruf als Kabarettistin. Sie ist schwanger und thematisiert diese Schwangerschaft auch auf der Bühne. Er unterstützt sie als Manager besonnen und liebevoll. Doch als die beiden eben dieses, ihr zweites Kind, erwarten, wird sich ihr Leben für immer  ändern.  Nach einer Routineuntersuchung bekommen sie die erste unerwartete Diagnose: Trisomie 21. Sie wollen das Kind behalten, informieren sich über das Besondere an diesen Kindern  und schmieden Pläne für die Zeit  nach der Geburt. Das Kindermädchen aber geht, weil sie "solche Kinder eklig findet". Bei einer weiteren Untersuchung stellt sich allerdings heraus, daß außerdem noch ein schwerer Herzfehler besteht. Und während Heilungspläne, Ratschläge und Prognosen auf sie niederprasseln, stößt Astrids und Markus' Beziehung an ihre Grenzen. Je mehr Zeit vergeht, desto klarer erkennen sie, daß ihnen niemand die Entscheidung abnehmen kann. Letztendlich ist es Astrid, die die Entscheidung treffen muß und trifft.
       Wie ich im vergangenen Post schon andeutete, brauchte ich doch weniger Taschentücher als vermutet. Die Tränen zurückhalten konnte ich aber nicht, als die Hebamme das Prozedere bei einem Spätabbruch beschrieb. Oh man, das geht echt ans Herz einer Mutter. Die Szene war einerseits sehr bedrückend, andererseits aber auch beeindruckend, denn die Hebamme war sehr einfühlsam und gab der werdenden Mutter das Gefühl, daß egal, wie die Entscheidung auch fällt, sie niemand verurteilen wird. Das klang alles sehr authentisch, denn die Regisseurin arbeitete erstens in einem echten Krankenhaus und zweitens mit Laiendarstellern. So war die Hebamme eben eine wirkliche Hebamme und die Ärzte waren echte Ärzte. (Das war auch am leichten sächsischen bzw. ausländischen  Akzent auszumachen.) So  klangen die Texte eben nicht wie auswendig gelernt, sondern wie in einem echten Gespräch. Die Regisseurin erklärte später, daß sie den Schauspielern sozusagen die Aufgabe gab, authentische Reaktionen bei den Ärzten hervorzurufen. Klar, die können solche Szenen mit Laiendarstellern ja nicht wiederholt drehen, ohne dieselbe Glaubwürdigkeit zu erreichen. Beeindruckend waren auch Sequenzen, die während Operationen an Föten im Mutterleib entstanden sind. Überhaupt ist das Motiv Wasser allgegenwärtig und trägt zum großen Gelingen auf der ästhetischen Ebene bei. Hauptdarsteller sind übrigens Julia Jentsch und Bjarne Mädel. Letzteren kenne ich als "Bär" Dietmar Schäffer aus der Serie "Mord mit Aussicht" und als Schotty beim "Tatortreiniger". Der Name Julia Jentsch ist nur mir aus dem Film "Die weiße Rose" um Sophie und Hans Scholl bekannt. Während der Hauptdarsteller Bjarne Mädel die erste Besetzung für die Regisseurin war, dauerte die Suche nach der weiblichen Hauptdarstellerin über ein Jahr, weil keine Schauspielerin dieses schwierige Thema angehen wollte. Leider erfuhren wir nicht, wer alles angefragt wurde, denn die Regisseurin mußte weiter nach Jena, wo eine weitere Vorpremiere stattfand. 
Die Sprachmodulation der Regisseurin Anne Zohra Berrached und ihre angenehme Stimme riefen vage Erinnerungen hervor. Ich könnte mich aber nicht erinnern, ihr schon einmal begegnet zu sein. Beim späteren Recherchieren fand ich heraus, daß sie aus Erfurt stammt (was von hier aus nur einen Steinwurf weg ist). Auch der sächselnde Einschlag der Laiendarsteller klärte sich, denn sie lebt in Leipzig, wo sicher der Film gedreht wurde. Er wurde als Filmakademie - Diplomfilm schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet und kommt am Donnerstag in die deutschen Kinos.
Sensibilisiert für die Thematik wurde ich auch durch ein Buch, was ich vor gut 2 Wochen aus der Bibliothek mitnahm.
 
 
13 Mütter berichten von ihrem Leben mit dem Außergewöhnlichen. einem Kind mit Down-Syndrom. auch die Autorin ist Mutter einer Tochter mit diesem Plus. Mütter und Väter beschreiben die Beziehung zu ihren Kindern, die einfach nur sind, was sie sind: Kinder ihrer Eltern, die sie so lieben, wie sie sind. So wie andere Eltern auch ihre Kinder lieben (sollten).
In diesem Sinne, paßt auf Euch auf und auf alle, die Ihr liebt.
 
Petruschka

Samstag, 17. September 2016

Beim Freitag-Nacht-Nähen

... war ich gestern Abend wieder an Bord. Und ich habe so richtig viel geschafft. Allerdings kam ich erst jetzt zum Posten. Doch der Tag war verplant mit einem Treffen mit Bekannten und einem späteren Kinobesuch. Gerade noch habe ich mit meinem mittleren Bruder telefoniert - unter einer halben Stunde ist da nichts drin. Doch nun zum Friday Night Sewing In.
Gestern Abend konnte ich schon gegen 18.30 Uhr beginnen. Zuerst beendete ich den am Vortag angefangenen Beutel für eine Kollegin, die demnächst Geburtstag hat.
 
 
Gefragt, ob sie wohl gern ein Paar Socken hätte, wurde der Wunsch nach einem Beutel geäußert. Lange Henkel sollte er haben, damit er auch über der Schulter getragen werden kann. Das Mittelteil ...
 
 
... ist ein Probestück für einen vor längerer Zeit laufenden Round Robin, wo ich die Größe der Dreiecke testen wollte. Für den Korpus inklusive Rückseite habe ich wieder ein Hemd ausgeschlachtet. Natürlich bekam auch dieser Beutel auf der Knopfleistenrückseite ein Label.
 
 
Danach nahm ich mich der wartenden AMC-Rohlinge an. Im Laufe der Zeit hatten sich Werkstücke angesammelt. Nun habe ich sie weiterverarbeitet und meinen AMC Vorrat aufgestockt.
Die ersten beiden AMC sind eine weitere Resteverwertung aus diesem Projekt. Das Quilting ist eher grafisch ausgerichtet.
 


Das Rosenstickbild wartet seit vielen, vielen Jahren auf eine weitere Verarbeitung. Ich habe es mit rotem Stoff als eine Art Binding eingefaßt.


Dann  hatte ich mal wieder Lust auf Flechten. Einige Streifen mußten neu hergestellt werden, andere hatte ich noch in der Kiste. Tanzende Blätter vervollständigen den herbstlichen Eindruck.
 

Zeitlich als erste hatte ich einen anderen Abschnitt des Klimt-Seidenmalbildes zur AMC verarbeitet. Doch weil ich sie so schön finde, habe ich sie bis zuletzt "aufgehoben".


Na Steffi, habe ich zu viel versprochen? Welche der AMC darf es denn sein?

Und weil ich noch Elan hatte und im Fernsehen das SWR 3 New Pop Festival lief, das man ja nur hören und nicht sehen muß, habe ich gleich noch den Rahmen für das Septembermotiv des SAL Joyful World angefangen. Ich muß aber noch einmal ganz rum, denn die Kreuze sind bislang nur Schrägstiche.
 
Mal sehen, ob ich damit fertig bin, bevor der September zu Ende ist ;-)).

Zum Film, den ich vorhin gesehen habe, werde ich gesondert schreiben. Nur so viel - ich habe nicht so viele Taschentücher gebraucht wie gedacht und ich mitgenommen hatte.

Nun werde ich mir anschauen, was Ihr so gewerkelt habt. Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

Petruschka

Freitag, 16. September 2016

T wie

... Taiwan, Tadschikistan, Turkmensitan oder Türkei. Es gibt auch kleinere Länder wie Togo, das früher eine deutsche Kolonie war, die Tschechische Republik, berühmt für ihr Bier, oder auch Tuvalu, das sein Internetkürzel - tv - an zwielichtige Gesellschaften verkauft, wenn man den Berichten meines Geographiekollegen Glauben schenken darf. Als ich die Liste der Länder mit T so durchging, entschied ich mich spontan für Tansania. Warum? Darum!
 
 
Gedanken an wildlebende Großtiere  wie Löwen, Nashörner, Zebras, Elefanten und Giraffen kamen mir. Und da waren doch auch noch die Stoffquadrate mit den Afrikamotiven. Allein die Auswahl der Zebrastreifen ist faszinierend.
 
 
Ein geeignetes Quadrat für eine Giraffe war schnell gefunden. Augen, Nüstern und die Schatten der Ohren wurden ebenfalls mit Vliesofix fixiert.
 
 
Die Flecken der Giraffe habe ich frei umrandet. Ich finde ja, daß Giraffen immer ein wenig verschlafen erscheinen, wenn sie so gemächlichen Schrittes daherkommen. Sie werden deshalb auch als "snafte Riesen" bezeichnet.  Daß sie genau wie alle anderen Säugetiere auch nur sieben Halswirbel haben, wissen bestimmt die meisten Menschen. Warum sie aber nie aufrecht zu gehen scheinen, bestimmt nicht. Daß der Hals ein wenig gebeugt scheint, liegt daran, daß er  von einer einzigen, sehr starken Sehne in einem Winkel von ca. 55° gehalten wird. Außerdem haben die Giraffen auch verschiedene Fellzeichnungen.
 
 
Neben dem Muster für meine Giraffe habe ich noch diese drei in meinem Vorrat gefunden. Insgesamt gibt es neun Giraffen-Unterarten.  Je nach Unterart variieren Form und Farbe der Flecken. Die Flecken dienen der Tarnung und der Regulierung der Körpertemperatur. Die Bauchunterseite ist nicht gefleckt. Der Schwanz wächst immer mit. das heißt, je älter eine Giraffe ist, desto länger ist auch der Schwanz.
 
 
Im Übrigen kommen Giraffen natürlicherweise nur in Afrika vor. Es gibt sogar ein Sternbild Giraffe. Hier erfahrt Ihr mehr darüber.
 
Mit Spannung warteten wir wieder auf Klaudias AMC. Das Tochterkind und ich kamen übereinstimmend zu der Meinung, daß sie Thailand auswählen würde. Doch da haben wir die Rechnung ohne den Wirt Klaudia gemacht. Denn ihr Favorit für das T war Tunesien. Die typischen blauen Türen hatten ihr es angetan.
 
 
Diese Eingangstüren sind mit Nägeln und Ornamenten beschlagen. Diese Motive hat Klaudia freihand mit der Maschine gestickt. Ein schlichtes, aber sehr wirkungsvolles Motiv, meint Ihr nicht auch?
 
 
Einen sehr ausführlichen Text über sehenswerte Orte und noch mehr Interessantes über Tunesien findet Ihr auf Klaudias Blog.

Unsere Kartensammlung zu ländertypischen Merkmalen ist wieder gewachsen und ich freu mich schon auf den nächsten Monat, wenn das U im Vordergrund steht. Ihr könnt ja schon mal überlegen, welche Länder mit U Euch spontan einfallen. Ein kleiner Tip: es sind fünf. Viel Spaß beim Überlegen!

Petruschka

Mittwoch, 14. September 2016

Diese unbarmherzige Hitze

... lähmt mich. Am Nachmittag scheint die Sonne volles Rohr in mein Arbeits- und Nähzimmer. Mit Nähen wird da nichts. Aber an einem schattigen Ort konnte ich das August-Motiv des Joyful World SAL beenden.


Ich bin zwar kein Hundefreund, aber dieser kleine gestickte Racker ist ja ganz harmlos.

 
Auch dieses Mal habe ich Veränderungen vorgenommen. Im Original sind anstelle meiner blauen und violetten Kreuzstich-Kornblumen Margaritenstiche vorgesehen. Die fand ich erstens nicht passend und zweitens lassen diese sich auf meinem Zählstoff schlechter verteilen als auf Leinen..


Seit heute ist das Oktobermotiv online - das Igelmotiv ist ja so süß. Aber auch die beiden niedlichen Eulen vom September reizen mich. Naja, ein Weilchen habe ich ja noch Zeit zur Entscheidung, denn zuerst muß ja noch der Rahmen gestickt werden. Andererseits wäre es konsequent, mit dem Oktober weiterzumachen, denn so würde jeder 3.Monat fehlen :-)).


Noch sind die Blöcke nur durch einige frei Reihen getrennt. Wahrscheinlich werde ich die einzelnen Blöcke einpatchen und einen kleinen Wandbehang fertigen. Hach, ich freue mich, daß ich diesen schönen SAL schon so lange durchhalte.

Nachdem ich die Ländertypisch-AMC für Klaudia fertig hatte - hier ein kleiner Neugierigmacher -
 
 
... nutzte ich die Gelegenheit, noch ein paar unfertige Stücke aus der AMC-Kiste zu beenden. Drei sind bereits fertig, weitere warten noch auf ihre Vollendung.
 
 
Vom Stil her sind sie sehr verschieden. Das kommt vor allem daher, daß die Grundstoffe aus sehr unterschiedlichen Zeiten stammen.
Die Stoffe der ersten AMC stammen von diesem Projekt der QuilThuerer.
 
 
Die Grundlage der zweiten AMC waren Batikstoffe, die entfärbt worden. Auch das war eine Technik, die wir QuilThuerer probiert haben. Ich hatte damals mit einem kleinen Applikator Blumen "aufgemalt". Danach habe ich diese Blumen mit dem jeweils kontrastfarbigem Garn  verziert. Eigentlich war das Stück ein wenig größer als das AMC-Format, aber da habe ich jetzt beherzt den Rollschneider angesetzt.
 
 
Der Grundstoff der dritten AMC ist von mir bemalte Seide. Bis Ende der 90er habe ich mich intensiv mit Seidenmalerei beschäftigt. Reste von Tüchern und Kissenplatten sind gut verwahrt und werden so nach und nach einer anderen Bestimmung übergeben.
 
 
Unschwer ist hier ein Klimt-Motiv zu erkennen. Es war mir gar nicht klar, daß diese Leidenschaft schon so weit zurückreicht.zu
 
Sicher werde ich auch den kleinen Apfel zu einer AMC weiterverarbeiten. Euer Lob und Eure Ermutigung  zu meinen Quiltversuchen haben mir gut getan. Danke für die vielen lieben Worte.
 
Eigentlich wollte ich jetzt mit Tochter und Mann auf dem Weg nach Bamberg sein, um das Basketball EM-Qualifikationsspiel  zwischen Deutschland und Österreich anzuschauen. Aber heute Morgen hat ein fieser Margen-Darm-Virus zugeschlagen und so mußte ich zu Hause bleiben. Zum Glück fühle ich mich ein wenig besser.
 
Ich wünsche allen , denen es im Moment gesundheitlich auch nicht so prima geht, gute Besserung! Ach ja, Klaudias AMC zu T wie ... ist auch schon da, also bleibt neugierig.
 
Petruschka

Dienstag, 6. September 2016

Übung

... macht ja bekanntlich den Meister. Und weil wir QuilThuerer uns im freien Maschinenquilten üben wollen, gibt es für jedes Geburtstagskind ein ca. 20 cm großes Quadrat, in dessen Mitte ein 15 cm großes mit freiem Maschinenquilting ausgefülltes Quadrat gearbeitet sein soll. Nun ist ja freies Quilten nicht so meine große Qualität. Und da ich von April an eine Flaute hatte, gab es neben den aktuellen auch zwei da nachzuarbeiten. Am vergangenen Sonnabend nun habe ich alle übergeben. Übrigens konnte jede vorher ihre Farbe für den Untergrund wählen. Alles andere war den Schenkenden freigestellt.
Angelika hatte zuletzt Geburtstag. Sie wollte ein freundliches Grau als Untergrund.
 
 
Kathrin hatte schon Anfang August Geburtstag und sie hatte sich für einen grünen Untergrund entschieden.
 
 
Im Juni war Heike schon an der Reihe. Braun-beige sollte die Grundquadrat sein.
 
 
Im Mai hätte das Quadrat für Regina fertig sein sollen. Doch das war mitten in meiner Nähflaute und so bekam sie ihr weiß-cremefarbenes Quadrat erst jetzt.
 
 
Was die Garnfarbe angeht, war ich nicht so wagemutig. Auch beim Muster war ich nicht besonders fantasievoll, habe ich doch mehr oder weniger dieselbe Form "gezeichnet". Letztendlich ist das aber egal, denn jede hat ja ganz unterschiedliche Quadrate bekommen.
 
Vielleicht hätte ich aber doch meinen ersten Versuch nehmen sollen. jetzt, im Nachhinein, finde ich den Apfel ganz gut gelungen.
 
 
So, das soll es schon gewesen sein. Gleich geht es zu einer Geburtstagsfeier. 75 wird die Tante meines Mannes. Und wie gut, daß das Geburtstagsgeschenk schon fertig war - für sie gibt es den großen Einkaufsbeutel mit den fliegenden Gänsen.
Also, bis dann!
 
Petruschka