Mittwoch, 29. Juni 2011

Zum Glück für mich

... konnte ich jetzt die Fotos hochladen. Heute Mittag hat mir Blogger 4 von 6 Fotos verweigert, darunter auch das vom Spider. Doch nun hatte ich Glück und alles funktionierte. Zuerst also mein Spider-Top. Heute Morgen bei strahlendem Sonnenschein und schon um 10.00 Uhr gefühlten 30 Grad im Garten aufgenommen. In absoluten Zahlen bedeutet das: 11 Reihen à 12 Dreiecke ergeben 132 Dreiecke. Durch den breiten weißen Zwischenstreifen und die angesetzten Streifenbänder ergibt sich eine Gesamtgröße von 1,45 m x 2,25 m, also eine komfortable Bettdeckengröße. Ich bin froh, es soweit geschafft zu haben. Das größte Stück Arbeit steht ja noch bevor, das Quilten. Da ich aber vorher noch den Quilt für meine Tochter fertig machen will, wandert der Spider erst mal in den Schrank, wo er als nächster an der Reihe ist.
Da ich nun einmal im Garten war, wo ich sonst die Kamera nicht dabei habe, wurden schnell noch ein paar Fotos gemacht.

Ich liebe Lavendel und auf einer Länge von ca.15 Metern wachsen große Büsche, die den ganzen Tag von Hummeln, Schmetterlingen und anderen Kleintieren besucht werden. Es summt überall und dann kommt natürlich noch der Duft dazu, wenn man sie streift.

Auf der anderen Seite der Rabatte ist momentan nichts Großartiges am Wachsen, weil wir mal wieder versucht haben, die wilde Brombeere zu entfernen und vieles weichen mußte, um an die Wurzeln zu kommen. Von wer weiß woher hat sich eine Mohnblume angesiedelt und ich finde sie in ihrer Zartheit und pastelligen Farbe einfach wunderschön. Reizvoll ist auch das Zusammenspiel zwischen Blüten und Samenständen.

Natürlich haben wir auch schattige Plätzchen und in diesem Beet unter einem von drei Kirschbäumen stehen Lavendel und Bodendeckerrosen dicht beieinander. Sie blühen den ganzen Sommer über und sehen immer schön aus.

Diese Kugellauch vertrocknet so langsam, sieht aber trotzdem noch interessant aus und gibt dem Rest vom Kräuterbeet einen schönen Blickfang. Auch das Kräuterbeet mußte umziehen, denn ich wurde der vielen Ableger der Zitronenmelisse, des Oregano und der Pfefferminze nicht mehr Herr. Nun stehen dort die Dahlien, die allerdings noch Zeit zum Blühen brauchen.

Der unverwüstliche Rittersporn ist wegen seiner schönen blauen Farbe ein weiterer Favorit. Er ist auch schon am Verblühen, aber da ich ihn dann gleich zurückschneide, schafft er es oft, ein zweites Mal zu blühen.
Die vielen Obstbäume lassen eine reiche Ernte erahnen, sie tragen schon reichlich Früchte. Ach, wird das schön. (Davon habe ich aber keine Bilder gemacht, die Fülle läßt sich gar nicht erfassen.)

Draußen geht mal wieder bald die Welt unter. Der Himmel ist grau bis grauschwarz, es blitzt und donnert. Ein bißchen kühler wäre mir ganz recht, so um die 25 Grad, da fühle ich mich wohl. Und Ihr, braucht Ihr diese Hitze?

Ich gehe jetzt bei den anderen Spidernäherinnen schauen. Euch alles Gute.

Petruschka

P.S. Eins ist sicher: Mein Mann braucht heute Abend nicht mehr gießen gehen. Denn nun schüttet es wie aus Eimern. Besser finde ich da das französische Pendant: Il pleut comme vache qui pisse. Will heißen: Es regnet so, wie eine Kuh pinkelt. Und das kann ganz schön heftig werden.

Sonntag, 26. Juni 2011

Neue Täschchen und Ausflug

Trotz der allwöchentlich am Wochenende anfallenden Arbeiten kam ich zum Nähen und konnte mich dabei so richtig entspannen.

Bei uns steht mal wieder eine Veränderung an. Mein Großer tritt am Freitag eine neue Arbeitsstelle an. Die allerdings liegt gut 300 km von seinem jetzigen Wohnort entfernt. Da ist dann nichts mehr einem kurzen Anruf und binnen 20 Minuten steht er vor der Tür. Und das Leben in einer sehr kleinen Kleinstadt ist nicht mit dem in der Landeshauptstadt zu vergleichen. Aber die Arbeit ist interessanter und verantwortungsvoller und deshalb hat er sich dafür entschieden. Jedenfalls hat ihm mein Mann heute beim Umzug geholfen. Und da mein mittlerer Bruder ganz in der Nähe der neuen Wohnung wohnt, kam er zum Helfen. Und zum Dank für seine Hilfe habe ich ihm schnell noch ein Platzdeckchen genäht.

Meine jüngere Tochter hatte jüngst zwei Geburtstagseinladungen bekommen. Und auch für diese Mädchen habe ich nach dem altbewährten Tildaschnitt Täschchen für den Notfall genäht. Ich hatte noch ein gesticktes Band mit "Mädchenkram" und da eines der beiden Mädchen Lila und Orange als Lieblingsfarben angab, habe ich es mit verwendet. Hier die eine Seite.
Auf der anderen Seite habe ich mich ich mich ein wenig ausgetobt, was die Verzierungen angeht. Ich hoffe, der jungen Dame gefällt es so.

Das zweite Täschchen wurde in Türkis gewünscht. Diese Farbe liebe ich sehr. Von einem früheren Quilt hatte ich noch einige Reste übrig. Diese habe ich dann mit Aufnähern und Zierstichen aufgehübscht. Ich liebe den Stoff mit den Goldkringeln. Ich habe von mehreren Farben immer 25-50 cm gekauft. Von Zeit zu Zeit mache ich die Kiste auf und freue mich, daß ich sie habe.

Nun noch die andere Seite. Das Bild kam mal wieder hochkant raus.


Nun kam heute Nachmittag die Sonne raus und so entschlossen meine Tochter und ich uns, eine Radtour zu machen. Bei uns gibt es einen Radwanderweg, der abseits der Straßen verläuft. Außerdem wollte sie im Nachbarort Werbezettel für Karate verteilen. Im übernächsten Ort gibt es ein Eiscafé, wo wir natürlich Halt machten. Zurück ging es einen anderen Weg entlang, über die kleinen Dörfer. Dort habe ich dann auch die Fotos gemacht.


Felder über Felder. Am Wegesrand wächst Mohn. Ich liebe diesen Anblick. Dahinter Gerteidefelder, soweit das Auge reicht. Auch auf der anderen Seite wogendes Getreide.


Ja, es war schon ganz schön windig und auf der Rückfahrt, wo es teilweise zwar sanft, aber stetig bergauf ging, hatten wir Gegenwind.

Einen Teil des Weges konnten wir auf einer Baustraße zurücklegen. Seit mehreren Jahren wird in unserer Gegend die neue ICE-Trasse zwischen Erfurt und Leipzig gebaut. Im Hintergrund ist eine Brücke zu erkennen. So im Durchschnitt alle zwei Kilometer mußte eine gebaut werden. Für die Landwirtschaft, für die Landstraßen und eben für den Radweg. Sie zerschneiden die ehemals intakte Natur wie auch die Windräder, die in Größenordnungen auch bei uns zu sehen sind. Wenn die Züge erst mal fahren, bin ich mal auf die Lärmbelästigung gespannt, denn die Strecke verläuft nur knapp 300 - 500 Meter vom Ort entfernt.

Rund 22 km haben wir heute Nachmittag zurückgelegt. Da es die erste längere Ausfahrt in diesem Jahr war, tut mir so manches weh, vor allem aber die Pobacken. Aber das vergeht. Und ich freue mich schon auf die Radwanderungen an der Loire in unserem Urlaub, der immer näher kommt.


Soweit mein Bericht von einem schönen Wochenende. Ich hoffe, Ihr hattet auch eins und habt Euch gut erholt.


Bis zum Spidermittwoch grüßt Euch herzlich Petruschka

Donnerstag, 23. Juni 2011

Von süßen Früchten und süßen Düften

... will ich Euch heute kurz berichten. Zuerst die AMC, die ich für Klaudia und Ingrid im monatlichen Tausch gewerkelt habe. Ich war ja diesen Monat etwas spät dran, aber die beiden haben mir das großzügig nachgesehen.Diese AMC mit den leckeren Erdbeeren habe ich für Klaudia gemacht. Viele verschiedene kleine Motivstoffe mit passenden Pünktchenstoffen habe ich mit Zierstichen zusammengefügt. Eine vorwitzige Biene ist noch auf Nektarjagd und was der Schnecke passiert ist, bleibt im Dunkeln.Nach dem gleichen Prinzip habe ich die Karte für Ingrid hergestellt. Nur sind es bei ihr Kirschen, wie sie mein Mann jeden Abend reichlich und in Top-Qualität nach Hause bringt. Auf der Karte hat sich schon eine kleine Made an den Köstlichkeiten gelabt.


Diese Karte stammt aus dem Monatstausch im PQF. Stephanie hat sie mir geschickt. Der Schmetterling ist noch ganz zart bestickt und viele kleine grüne Stoffstückchen bilden den Hintergrund dieser sehr gelungenen Karte.

Gestern hätte ich eigentlich wieder mal einen Fortschritt beim Spider vermelden sollen. Nun ja, das Papier ist nun alles raus und ich bin fleißig beim Streifen nähen. Über 3 Meter Streifen habe ich schon. Die weiteren sind schon gesteckt und warten auf das Vernähen. Es geht also definitiv dem Ende zu, zumindest, was das Top angeht.

Passend zum Sommer habe ich auch meine Quilts im Wohnzimmer ausgetauscht. Zuerst einmal hängt da ein Quilt, der vor fünf Jahren für das Pfingstfest in Gröbern angefertigt wurde. Der damalige Wettbewerbsstoff war der hellgrüne Stoff. Er paßte wunderbar zu den violetten Stoffen, die ich damals selbst gefärbt hatte. Und so wurde aus einem kleinen Stück ein größerer Quilt, in dem ich meine Vorliebe für Lavendel voll zum Ausdruck bringe. Und da ich ganz gern kleine Geschichten erzähle in den Quilts, habe ich noch ein provenzalisches Häuschen, einen Hahn, Rosen, Schmetterlinge und einen Sonnenaufgang eingearbeitet. Heute würde ich das vielleicht nicht mehr machen, aber zum Sommer paßt er auf jeden Fall.

Auf der Schmalseite hängen die Gartenfeen nach einer Idee von Ursula Schertz. Das heißt, eigentlich sind es nur zwei. Während des Urlaubs vor zwei Jahren gestickt und im Laufe der darauffolgenden Wochen vollendet, gefallen sie mir immer wieder und ich überlege, die anderen Gartenfeen auch noch zu sticken, allerdings in separaten Quilts. Ich habe Verlaufsgarn von Tentakulum verwendet und nach dem Waschen hat dieses ein wenig auf den Unterstoff abgefärbt, was den Stickereien einen nostalgischen Hauch gibt.








Dann soll es für heute alles sein. Ich gehe dann mal Streifen nähen.



Liebe Grüße und einen schönen Freitag, Petruschka

Montag, 20. Juni 2011

Neue AMC, einen Gewinn und Stöffchen

... kann ich heute zeigen. Die letzten Tage gingen, wie sie kamen und ich habe bis auf zwei AMC nichts weiter geschafft. Und die kann ich noch nicht zeigen, sind sie doch heute erst in die Post gegangen und ich will den Beiden nicht die Vorfreude verderben. Mit ein wenig Verspätung dürfen sich dann Klaudia und Ingrid freuen. Ich habe ihre AMC aus dem monatlichen Tausch pünktlich zur Monatsmitte bekommen und ich will sie Euch nicht vorenthalten. Diese hat Ingrid zum Thema Frankreich für mich gearbeitet. Auch in diesem Monat hat sie etwas ganz typisch Französisches ausgesucht. Und als ob sie es geahnt hätte, ich liiiiebe Lavendel und natürlich auch die Provence, wo wir schon zwei Mal im Urlaub waren. In unserem Garten wachsen zum Leidwesen meines Mannes viel Lavendelbüsche und jedes Jahr schneide ich mir Blüten zum Trocknen ab. Ach, mir gefällt die AMC sehr gut.
Aber auch Klaudia hat diesen Monat wieder ewas Interessantes gemacht. Selbstgefärbte , gerissenen Siede hat sie geflochten und dann noch verziert. Die Oberfläche ist ganz weich und alles ist sehr zart. Ich habe auch noch jede Menge Pongéetücher in verschiedenen Größe, denn vor Patchwork habe ich circa zehn Jahre Seidenmalerei gemacht. Gelegentlich habe ich darauf zurückgegriffen bzw. tue es noch.


Einen Gewinn wil ich noch zeigen. In Gröbern gibt es jedes Jahr auch eine Tombola zu Gunsten der Aktion "Bärenherz". Beim letzten Mal hat meine Tochter etwas gewonnen. Dieses Mal war mir das Glück gleich beim ersten Los hold und ich habe dieses kleine Herz gewonnen. Daß vorne noch Engel zu sehen sind, paßte irgendwie, hatten wir doch am Tag zuvor in der Gemäldegalerie die Enmgel der "Sixtinischen Madonna" bestaunt.


Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, aus dem umfangreichen Stoffangebot noch etwas zu finden.


Meine jüngere Tochter beneidet mich ja um meine Tasche mit dem Zeitungsstoff und so konnte ich ihr eine Freude machen, indem ich den "Lesestoff" mitgenommen habe. Wann allerdings die Tasche fertig wird, ist noch sehr vage. Den Briefmarkenstoff habe ich für meinen Mann mitgenommen. Was ich daraus arbeiten werde, ist noch nicht ganz klar.



Aus diesen Stoffen wird für die Ältere ein Kissen für ihr Zimmer im Studentenwohnheim. Sie hat sie sich selbst ausgesucht und ich war schon erstaunt, daß sie Eulen mag. Irgendwie ist mir diese Vorliebe verborgen geblieben. Das Kissen muß warten, bis wir aus dem Urlaub zurück sind. Denn bis dahin muß ich noch den für sie bestimmten Quilt zum Handquilten vorbereiten, den ich dann mitnehmen möchte.


So, das soll es für heute gewesen sein. Meine Blogrunde muß ich auf morgen verschieben, es ist wieder mal spät geworden. Deswegen sage ich jetzt nur noch "Gute Nacht".


Petruschka

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ich habe auch heute

... kein Foto vom Spider für Euch. Ich bin immer noch am Entfernen des Papieres und Zuschneiden der Streifen für den Rand. Bei einer Gesamtlänge von ca. 5,5 m müssen da eine Menge geschnitten werden.
Aber halt, was ist das? Eine Spinneninvasion! Und das mir, die Spinnen voll eklig findet!Die Spinnen stammen von einem Tausch mit Sloeber zu Halloween. Und das Dreieck habe ich nicht extra für das Foto angefertigt. Es stammt aus dem Prozeß zwischendurch. Ich habe es nicht verwenden können, weil ich in einem Anfall geistiger Umnachtung die Nahtzugabe gleich mit abgeschnitten habe. Nun ist es doch noch zu etwas nütze.

Ein weiterer Grund, warum ich immer noch nicht weiter bin, ist die Kurzreise nach Dresden. Übernachtet haben wir in einer Ferienwohnung in Weinböhla, ganz in der Nähe Dresdens. Aber auch ganz in der Nähe der Bahngleise, die maximal in 20 Metern vorbeiführten und deren Lärm vor allem Nachts einen senkrecht im Bett stehen läßt. So sind wir am Sonnabend mit dem Zug in Sachsens Landeshauptstadt gefahren. Auf dem weg vom Bahnhof in die Altstadt mußten wir eine große mehrspurige Straße überqueren und da sahen wir sie: die Ampelfrau.

Ich wußte bisher gar nicht, daß es sie gibt. Hier noch einmal in Grün, aus der Nähe und einmal aus der Ferne.

In den Souvenirläden gibt es jede Menge unterschiedlichster Ampelmännchensouvenirs. Ist eben Kult bei uns.

Zwischendurch bewunderten wir noch moderne Kunst, bevor wir zu den ganz alten, geschichtsträchtigen Bauten der Altstadt vordrangen.

Ein Blick durch eine Gasse auf die Frauenkirche. Natürlich waren wir auch drin. Obwohl die ca.50 Meter der Wartenden einem den Mut hätte nehmen können. Aber es ging wirklich zügig hinein und so konnten wir mit vielen anderen die Größe und Schönheit der wiederaufgebauten Kirche bewundern.

Ein Blick in die Kuppel.

Hier eine Ansicht des Innenraumes.

Wer in der Nähe des Schlosses unterwegs ist, kommt am Fürstenzug nicht vorbei. Hier ist verewigt, wer immer mit Sachsen zu tun hatte.

Die Inschrift am Ende/Anfang des Fürstenzuges.

Die Semperoper. Diesmal ohne einen Besuch einer Oper. Vor 8 Jahren habe ich dort "Don Giovanni" gesehen, vom obersten Balkon in der ersten Reihe sitzend-ein toller Blick.

Hier sind wir im Innenhof des Zwingers. Überall Menschen, aber immer noch Platz für mehr.

Diese Verzierungen befinden sich im Durchgang zum Zwinger über der Tür, die uns in ein Museum führte, das ich unbedingt sehen wollte.

Vor allem wollte ich das Gemälde sehen, an dessen unterem Rand diese zwei Knaben gelangweilt/nachdenklich/desinteressiert/neugierig schauen, was passiert. Na habt Ihr es erkannt? Wenn nicht, Auflösung folgt gleich. Aber ach, es waren so viele Gemälde, so viele Räume, so viele Menschen, teilweise mit Führung. Wäre ja ganz interessant gewesen, aber die Führung war in Russisch. Kein Problem für mich, aber für meine Tochter. So durchliefen wie nun Etage für Etage, um wirklich ganz am Ende auf die "Sixtinische Madonna" zu stoßen. Aber dann hätte man die Rembrandts, die Canalettos, die Cranachs und viele andere verpaßt.
Vorher waren wir noch im Alten Grünen Gewölbe. Sagenhaft und wunderschön die Diamanten und das andere Geschmeide.

Hier waren wir am Sonntagvormittag, auf Schloß Moritzburg. Berühmt, weil es als Kulisse für einen meiner Lieblingsfilme diente. Leider findet die Ausstellung dazu erst ab November statt.

Ich liebe diesen Märchenfilm. Die Stiefmutter mit ihrem riesigen Hut und ihre Tochter, der Prinz und natürlich Rosalie. Mit anderen Besuchern haben wir zu ergründen versucht, welche der Treppen sie wohl schnell heruntergelaufen ist und so ihren Schuh verloren hat.

Am Montag haben wir in Meißen Station gemacht und die Albrechtsburg besucht. Sie ist das älteste Schloß Deutschlands. Im Schloßhof zeigt eine Sonnenuhr an, was die Stunde geschlagen hat.


Der Dom, der sich der Burg anschließt, ist riesig. Beide stehen weit oben über der Stadt und beherrschen das Stadtbild. Auf dem Hinweg sind wir die vielen Stufen zu Fuß marschiert, für den Rückweg haben wir eine Art Fahrstuhl genommen, wohl eher eine Zahnradbahn.
Dann war unsere Reise schon fast vorbei, nur heil zu Hause ankommen mußten wir noch. Auf der Rückfahrt war alles ruhig und wir kamen in der Zeit durch, die man üblicherweise braucht.

Nun bleibe ich erst mal einige Wochenenden zu Hause. Zeit, wieder mal etwas zu nähen, z.B. den Spider, wird trotzdem wenig bleiben, denn jetzt geht es in die heiße Phase vor den Zeugnissen und die oder andere Leistungsüberprüfung ist da noch fällig. Aber sicher wird schon noch ein wenig Zeit abfallen für mich.

So, das war ein ziemlich langer Post und hatte fast gar nichts mit Patchwork zu tun. Aber vielleicht konnte ich Euch neugierig machen auf diese schöne Stadt, die Ihr hier ja nur ansatzweise zu sehen bekommen habt. Meiner Tochter jedenfalls hat es gefallen.

Bis zum nächsten Mal.

Petruschka

Sonntag, 12. Juni 2011

Quilts in Gröbern und Gewinn

Lange 4 Tage habe ich mich nicht gemeldet. Aber ich bin seit Freitag Nachmittag mit meiner großen Tochter auf einer Kurzreise in der Dresdner Gegend unterwegs. Gestern waren wir den ganzen Tag über in Dresden und abends waren unsere Füße platt. Bilder und Berichte von Dresden später. Heute Vormittag haben wir Schloß Moritzburg besucht und nach dem Mittagessen sind wir nach Gröbern gefahren. Jedes Jahr zu Pfingsten findet dort das Patchwork- und Waschfest statt. Besucher können ihre Quilts mitbringen und auf bereitgestellte Leinen hängen. Es gibt kleine Workshops und Quilts können vorgestellt werden. Hier nur eine Auswahl von Quilts der Besucher. Die Auswahl hat übrigens meine Tochter getroffen, als ich beschäftigt war.

Die Streifen diesen Log Cabins sind nur gut einen 1 cm breit. Eine irre Fleißarbeit.

Genähte Streifen in den inneren Kreisen und applizierte Blumen außen.

Die Mohnblüte ist dreidimensional und hat Blütenstände aus Perlen.

Rittersporn oder Digitalis? Egal, mir gefällt der Quilt.

Auch hier ein Quilt, der aus vielen kleinen Teilen gearbeitet wurde und am Besten aus der Ferne wirkte. Es gibt wohl ein gewisses System bei der Herstellung, aber ich habe es nicht ergründen können.

Jese Jahr gibt es auch einen Wettbewerb, für den ein Quilt in beliebiger Größe gefertigt werden kann. Bedingung ist jedoch die Verarbeitung eines bestimmten Stoffes, der jeweils im Vorjahr als einViertelmeter ausgegeben wird. Auch ich habe schon zwei Mal am Wettbewerb teilgenommen. Nun hat es sich ergeben und ich habe ein Stück Stoff mitgenomme. Hier nun ein Foto des Ausgangsstoffes, ein Kaffee Fassett Stoff, der meiner Meinung nach sehr dominant ist.

Und das haben drei Teilnehmerinnen daraus gemacht.

Mein persönlicher Favorit und ich bin fest überzeugt, daß er gewinnen wird. Die Quilterin hat mit glänzendem Faden gequiltet und sehr gezielt und effektvoll Perlen aufgenäht.

Dieser Quilt ist nur ca. 60cm x 40 cm groß, aber hat eine tolle Wirkung. Der Stoff unter den Sternen ist herausgeschnitten und durch viele feine miteinander verwobene Fäden verbunden.

An diesem Quilt mag ich die Farben, ich liebe ja Blau. Und die weißen Flächen stechen hervor.
Es gab ca. 40 Wettbewerbsquilts. Jeder, der wollte, konnte drei Stimmen abgeben. Nun bin ich gespannt auf die Ergebnisse.

Freitag, als ich aus der Schule kam, lag ein dicker Briefumschlag auf dem Tisch im Wohnzimmer. Ich hatte nichts erwartet. Aber es war mein Gewinn, den ich bei einer Verlosung von Anneliese gewonnen hatte. Sie hatte noch ein paar Zeilen dazugelegt. Meine jüngere Tochter und ich waren begeistert (sie hatte mit entschieden, was ich mir aussuchen sollte). In dem kleine Päckchen in der Mitte sind Quiltnadeln.

Donnerstag mußte ich auf die Schnelle für ein Geburtstaggeschenk noch ein kleines Täschchen nähen, denn schon morgen geht meine Jüngere zu der Feier. Deshalb blieb es eher minimalistisch, gerade mal die Lieblingsfarben orange und grün konnte ich verwirklichen .

Gefüllt wurde es noch mit mit Pflaster, Traubenzucker, Labello, Creme und Taschentüchern.

Morgen früh wollen wir auf dem Rückweg nach Hause vorher Station in Meißen machen. Dann hoffe ich aus eine entspannte Heimfahrt, denn auf der Herfahrt war immer mal wieder für längere Abschnitte zähfließender Verkehr.

Ich freue mich, eine Namensvetterin auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Petra, schön, daß Du meinen Blog bereicherst. Danke möchte ich sagen für die vielen Kommentare und zahlreichen Besuche. Ich freue mich sehr darüber.

Einen schönen Pfingstmontag wünscht Euch Petruschka