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30 August 2021

Das Warten

 ... auf eventuell schöneres Wetter als an den vergangenen Tagen hat sich nicht gelohnt. Heute bin ich nun doch in den Garten, um meinen neuesten kein-UFO-mehr-sondern-fertiger-Quilt zu fotografieren. 


Es regnete immer noch, wie schon in den vergangenen Tagen mal mehr, mal weniger. Der Gartenweg war schon ganz schön aufgeweicht. Auch das Licht war eher bescheiden. Dennoch schoß ich ein paar Fotos von den noch nicht gezeigten fertigen Blöcken.


Ich habe alle Blöcken im Abstand von einem Zentimeter zum Rand mit Blumengarn und einer dickeren Stopfnadel gequiltet.


Blumengarn ist ein dickeres Stickgarn, das einfädig gestickt wird. Es ist nicht so fein wie normales Stickgarn, aber auch nicht so grob wie Perlgarn. 


Es ist ziemlich glatt, aber durch die drei Lagen durch zu quilten, war schon eine Herausforderung.


Meine Finger haben jetzt erst mal eine kleine Pause verdient. Ansonsten habe ich mit der Maschine das Quadrat um die gemusterten Stoffe gequiltet. 


Da die Blöcke durch einen monatlichen Tausch entstanden sind und mein Thema "Frühling" war, sind einige Motive mehrfach vorhanden, so auch die Tulpen. 


Aber auch Ostern wird mehrfach ins Spiel gebracht. Das gehört zum Frühling einfach dazu. Und auch, wenn das Jahr schon fortgeschritten ist, habe ich den Quilt vorerst in meine Dekoecke gehängt. 


Jetzt passen auch alle Stickereien zusammen. Hach, was bin ich froh, daß ein weiteres UFO der Vergangenheit angehört. Ein nächstes habe ich noch nichts herausgesucht. Vorerst ist eine Babydecke in Arbeit. 

"Sommer, nimm das!" bin ich versucht, beim Anblick der Sonnenblumen in unserem Garten zu sagen. Ich habe einige Stängel abgemacht und erfreue mich nun im Wohnzimmer an diesen kleinen Sonnen.


Ich hoffe, auch Ihr trotzt dem Wetter und macht das Beste draus.

Ich verlinke meinen Post noch bei Valomea, die wieder die Beiträge der abgearbeiteten UFOs sammelt.

Petruschka

07 August 2021

Für den Urlaub

 ... und die kleinen Habseligkeiten, die man unterwegs so braucht, habe ich seit langer Zeit wieder einmal ein kleines Täschchen genäht. 

Da wir, das jüngere Tochterkind und ich, sicher den ganzen Tag in den großen Städten unterwegs sein werden, muß es schon der Rucksack sein. Damit aber Ausweise, Portemonnaie und Handy nicht im Nirwana seiner Untiefen verschwinden, habe ich ihnen eine nette Behausung gewerkelt. 

Den Vogelstoff habe ich bislang gehütet, aber nun war seine Zeit gekommen. Mit zwei Aboquadraten, einem gepunkteten Stoff und den Resten eines weißen Reißverschlusses habe ich komplett aus dem eigenen Vorrat gearbeitet. Auch der Futterstoff lag schon zig Jahre hier. Für die zahlreichen Ersatzmundbedeckungen ist auch vorgesorgt. Dafür kann es ruhig ein wenig edler zugehen. 

Da ich am Dienstag nicht am "Stich für Stich" - Tag teilnehmen kann, will ich heute schon meine Fortschritte zeigen. Für den großen Rotstickereiquilt habe ich zwei weitere Blöcke gequiltet. 


Ich quilte mit rotem Blumengarn, welches ein wenig dunkler als das in den Blöcken verwendete Stickgarn ist. Dafür nehme ich eine größere Stopfnadel. Alles geht ein wenig schwerfälliger als mit normalen Quiltgarn und dünnen Quiltnadeln.
 

Die Hälfte der Blöcke ist geschafft und wenn ich wieder zurück sein werde aus dem Urlaub, sollten die anderen sechs bis zum letzten Donnerstag im Monat geschafft werden. Das ist zumindest der Plan. Mitnehmen werde ich Materialien für einen neuen Applikationsblock für die Lieblingsdinge.

Von Frankfurt aus zum Beispiel werden wir gut 6 Stunden mit dem Zug unterwegs sein. Die wollen gut ausgefüllt sein. All die Dinge zum Applizieren sind in meinem Etui untergebracht.

Ins Gepäck wandern auch mein Strickzeug und mein E-Reader. Außerdem zwei dünne Reiseführer der Städte, die wir besuchen werden. In ersterer war ich noch nie und es wird Zeit, sie zu besuchen - sie ist der Ort, in dem die Handlungen unseres Französischlehrbuches spielen :-). Welche Stadt das ist? Die des Löwen ... 

A bientôt!

Petruschka

30 Juli 2021

Ein weiteres UFO

 ... wurde nun wieder in Angriff genommen. Elke sammelt wieder alle Beiträge zu den (un)fertigen UFOs.

Passend zu meinem kleinen Quilt aus Rotstickereiblöcken, den ich im Juni beenden konnte, habe ich nun das große Top in Angriff genommen. Weit bin ich allerdings noch nicht gekommen, habe ich doch erst am Dienstag alles zum Quilten vorbereitet. Da ich kein Vliesstück in passender Größe und Qualität vorrätig hatte, mußte ich von einer bereits wartenden Arbeit das Top abmachen - zum Glück hatte ich die Lagen nur mit Sprühkleber befestigt. Das Vlies war sehr hartnäckig und ließ sich nicht vom Rückseitenstoff lösen. So ganz passend ist sie farblich nicht, aber sei's drum. Dieses Mal habe ich mit Garn geheftet. 

Die Fotos habe ich wieder einmal im Garten gemacht. Es war zwar ein wenig windig, aber man muß nur viele Fotos schießen, dann ist ein passendes dabei. 

Wie auch bei dem kleinen Quilt werde ich alle Blöcke in einem Abstand von einem Zentimeter zu den Außenkanten mit rotem Stickgarn im Vorstich umranden. Ob ich dann an den Randstreifen noch Hand anlege, werde ich entscheiden, wenn es soweit ist. Drei Blöcke habe ich schon geschafft. 




Neben den Blöcken für die Lieblingsdinge und den Sternen für das Monatsprojekt (oje, die für Juli fehlen noch) werde ich jede freie Minute ein paar Stiche machen, damit Ende August der kleine und der große Rotstickereiquilt nebeneinander hängen können. 

Ende Juni gab es auch Fotos aus dem Garten und zwar von den Zuccchinipflanzen. Mittlerweile ist vom Beet an sich nichts mehr zu sehen, weil das Grün alles überdacht. Links von den zwei (!) Pflanzen wächst auch noch eine Kürbispflanze. Von den Bohnenpflanzen dahinter ist nichts zu sehen.

Ich ernte regelmäßig und verarbeite die Früchte in verschiedenen Gerichten: gefüllt, kombiniert mit Tomaten als Auflauf, in Wraps, als Gemüse und in Lasagne. Am liebsten mag ich sie in Ratatouille. Obwohl wir die Zucchini schon in ziemlich vielen Gerichten verarbeiten, bleiben immer einige Früchte übrig. Diese lege ich einfach vor die Gartentür und wer will, nimmt sich etwas mit. 

Nicht nur auf dem Beet, sondern auch auf dem Kompost wachsen Gurken, Kartoffeln, Tomaten, Kürbis und Zucchini. Mit den großen Sonnenblumen wirkt es wie ein gewollter Teil vom Garten. 


Besonders schön wächst in diesem Jahr der Phlox. Das freut mich, war doch in den vergangenen zwei Jahren wenig davon zu sehen.

Nun warten die gelben Bohnen auf mich. Sie müssen wollen geputzt und blanchiert werden, damit sie in den Tiefkühler können. 

Doch zuvor schaue ich, was Ihr so an UFOs geschafft habt. Ich sende allen liebe Grüße und wünsche ein schönes Wochenende.

Petruschka

26 Juni 2021

Etwas größer

 ... als das letzte beseitigte UFO, aber immer noch recht klein im Vergleich zu den noch fertigzustellenden ist ein langgehegtes Projekt, das jetzt kein UFO mehr ist. Das Top wartete seit Oktober 2018 in einer Box auf die Fertigstellung. Ich hatte es in Plön fertiggestellt

Die Redworkblöcke waren 2014/2015 in einem Rundtausch zustande gekommen. Insgesamt waren es 15 Blöcke. Die anderen 12 sind in einem größeren Top verarbeitet. Das soll als nächstes fertiggestellt werden. Dann sieht meine Jahreszeitenecke noch besser aus.


 Der Quilt muß definitiv weiter nach unten. Da muß ich den Mann wohl (noch) dringlicher bitten,  mir zwei weitere Nägel anzubringen.

Heute nun endlich kam ich dazu, den kleinen Quilt auch draußen im Garten aufs Foto zu bannen. Das Wetter und die Freizeit waren auf meiner Seite.




Eigentlich sollten die Blöcke im Rückstich gestickt werden. Nicht alle hielten sich an die Vorgaben. Dieser Block stach zu sehr von den anderen hervor, weshalb er im kleinen Top, jetzt Quilt, seinen Platz fand.


Ich habe jedes Stickmotiv einen Zentimeter vom Rand längeren Vorstichen umrandet. Dazu habe ich Blumengarn im selben Rotton wie das Stickgarn verwendet. 
 

Außerdem habe ich die senkrechten Nähte mit der Nähmaschine im Nahtschatten gequiltet. Waagerecht habe ich nur 6 Linien gequiltet. Mehr braucht der kleine Quilt auch nicht. 

Wie ich nun auf der kleinen Terrasse des Gartenhäuschen saß, bemerkte ich, daß in unserem Garten  momentan nichts Rotes zu sehen ist.


Beim Blick nach rechts zeigt der Lavendel schon, was er kann. Die Bodendeckerrosen jedoch fangen erst zu blühen an.


Der Blick nach links zeigt im Vordergrund den Meerrettich und im zweiten Dreieck mehrere blühenden Kräuter wie den Salbei, Oregano, Zitronenmelisse und Frauenmantel. Nicht zu sehen sind der Rosmarin und der Thymian - sie sind zu klein.


Der Kugellauch zeigt imposante Blüten, die mehrere Wochen schön aussehen. Die zarten weißen Blüten der Leinpflanzen bieten einen  interessanten Kontrast zum Lila. Die gelben Blüten gehören zu einem Unkraut, sehen in der Komposition aber ganz hübsch aus.


Ein wenig weiter links sind die Gemüsebeete mit Zucchini, Bohnen, Rosenkohl, Kohlrabi. An anderer Stelle wachsen noch Möhren, Radieschen, Tomaten und ja, Erdbeeren. Endlich etwas Rotes - halt nur nicht so auffällig. 

Aber ich schweife ab. Ergebnis im Juni - ein UFO fertig, ein anderes wird zum Fertigwerden vorbereitet. Im Juli wird erst am 29. gezeigt, also in etwas weniger als 5 Wochen. 

Bleiben wir dran! Nun wird mein Fortschritt noch bei Valomea verlinkt.

Petruschka

29 Mai 2021

"Wenn ich mal

 ... ein kleines UFO rauskramen würde ..." - ich zitiere hier Valomea - nun, ich habe es getan. Nach der Fertigstellung des Tula Nova Tops hatte ich noch Stoff übrig und die Schablonen waren ja sowieso da. So machte ich eben weiter und hatte bald ein Mittelmotiv in angenehmer Kissengröße.


Das war der Stand Anfang Februar. Die Teile waren bald zusammengenäht und dann hakte es. Zwei Wichtelaktionen waren unwiderstehlich, die Schule forderte mehr Zeit, meine täglichen Sporteinheiten und Kochsessionen ebenfalls. Kurz gesagt, das Kissen geriet aus dem Fokus. 


Nachdem nun die Prüfungsaufgaben fertig waren, sollte es nun werden, das Kissen. Die Such eund Auswahl der Stoffe dauerte etwas. ich wollte und konnte aus dem eigenen Vorrat arbeiten.  Zwei Abende à zwei Stunden vor dem Fernseher brauchte ich zum Applizieren. Gestern Nachmittag wurde das Rückenteil mit verdecktem Reißverschluß vorbereitet und gequiltet, und zwar in den Nähten und außenherum. Außerdem wurde die Quiltnaht zwischen den Fünfecken nach außen hin verlängert. 


Nach dem Abendessen habe ich Vorder- und Rückenteil mit einer französischen Naht  zusammengenäht und siehe da, es war fertig, mein neues Kissen. Leider mußte ich das Inlett aus einem anderen Kissen nehmen, ich hatte nur noch ein 40er Inlett, brauchte aber ein 50er. 


Heute Morgen nun habe ich paar Fotos gemacht und habe nun ein UFO weniger. Ein Grund zur Freude und Ansporn, weitere UFOs anzugehen. 

Als ich heute Morgen ins Wohnzimmer kam, sah es um den Couchtisch übrigens so aus. Wo einmal Pfingstrosen die Vase zierten, ...

In der Projekttasche auf der Couch schlummert übrigens ein weiteres angefangenes Projekt - mal wieder eine Strickarbeit.

Es sollen Socken werden. Ich hatte ich von dieser interessanten Aktion gelesen (ich weiß nicht mehr wo genau zuerst) und will dieses Projekt unterstützen. So richtig grüne Wolle hatte ich ja nicht. Dieses Knäuel konnte ich während der ersten Testphase der Ladenöffnungszeiten in Weimar vor Ostern kaufen. Bei Marion Kunzfrau habe ich dann ein Paar gesehen und wurde wieder daran erinnert. Nun muß ich noch überlegen, welches Muster es werden soll. Mir schwebt ja ein Lochmuster vor. 

Aber ich schweife ab. Ich habe eine angefangene Näharbeit weniger. Damit ist das Ziel ein Zwischenziel erreicht. Deshalb kann ich den Post auch bei Valomea verlinken.

Petruschka

10 März 2021

Stich um Stich

 ... arbeite ich mich an meinem Klimt-Quilt weiter. Eure Kommentare machten mir Mut und nun habe ich Ideen für Quiltmuster, die ich auch bewältigen kann. Das zweite Auge bekam nun ein Echoquilting.

Die Fläche dazwischen wurde vom verunglückten Muster befreit und nun quiltete ich Muscheln in das Mittelteil über dem Seidenmalbild.

Valomea schlug Kringel vor. An denen versuchte ich mich ebenfalls. So richtig schön finde ich die nicht. Das muß ich erst noch sehen, ob die so bleiben oder ich wieder trenne. Die Idee jedenfalls werde ich weiterverfolgen.

Am eigentlichen Ziel, dem Top für die Tochter, habe ich keinen Stich gemacht. Da abzusehen ist, daß auch das nächste Semester auf Distanz stattfinden wird, verschiebt sich der Termin des Auszugs ja erst einmal. Zudem hatte ich ja mit der Büchertasche zu tun. Außerdem habe ich etwas Kleines als Osterüberraschung genäht.

An meinem Friesenbaum habe ich die verbleibenden 11 Stoffblümchen aufgehängt. Das zwölfte ging auf die reise zu meinem Buchtauschwichtel. Die Größe der Blümchen ist von der Größe der  Aboquadrate  bestimmt, aber ich finde sie so gerade richtig.

In der Natur findet man ja zur Zeit zuhauf Schneeglöckchen, Märzenbecher und Winterlinge. Immer, wenn ich zum Unterricht in Weimar bin, richte ich es ein, dort in die weitläufigen Parkanalgen zu gehen/fahren und dort eine große Runde zu gehen. Gestern nun war ich im Tiefurter Park und war ganz begeistert von den Blumenbeeten.


Und so kam es, daß ich gestern Abend noch ein paar gelbe Reste herauskramte und Jojos nähte. Auf den grünen Untergrund genäht, soll das eine AMC werden.


Das Schloß selbst liegt im Winterschlaf (auch in nicht Corinna-Zeiten ist im Winter geschlossen). Aber dadurch, daß die Bäume kahl sind und nur sehr wenige Leute da waren, hatte man einen schönen Blick auf den hübschen mittleren Teil.


So, das war ein Teil meiner Stiche seit Mitte Februar. Nicht ganz so viele, wie es sein könnten, aber besser so als nichts. Ich verlinke den Post bei Doris.

Petruschka

26 Februar 2021

UFOs abzubauen

 , ... kann sich als ziemlich schwierig erweisen. Als zweites unfertiges Objekt hatte ich mir (mal wieder) den Klimt  herausgeholt. Die große Aufgabe des Quiltens steht an. Jedoch: Wer rastet, der rostet. So geht es mir mit dem freien Quilten mit der Maschine. Abgesehen von ein paar Rundungen für Deckchen und Täschchen habe ich das in den letzten Monaten eher nur sporadisch getan. Und das rächt sich jetzt, wo ich meinen Klimt-Quilt zu Ende bringen will.

Ein erstes Problem stellte schon die Überlegungen zu dem Quiltmuster dar. Die Stoffe weisen ja fast alle schon viele Kringel und Muster auf. Der Hintergrundstoff, auf dem die Frau appliziert wurde, ist da schon großflächiger gemustert und so folgte ich diesen Linien.

So wird das Motiv sehr gut hervorgehoben. Schwieriger wird es dann mit den Flächen daneben. So richtig zufrieden bin ich nicht, aber das lasse ich jetzt so.


Das applizierte Oval habe ich mit Echoquilten bearbeitet. Den Quilt ständig zu drehen, war schon ein wenig mühselig, aber nur so gelingen mir die Rundungen einigermaßen. 

Die kleinen Rundungen auf dem hellen Stoff stammen noch vom vorherigen Quilten von Hand. Das Oval wollte ich auch in große freien Flächen quilten, aber nee, nee - so geht das nicht, seht selbst.

Also werde ich nachher auf der Couch Platz nehmen und alles wieder auftrennen. Die Idee des Ovals  werde ich weiterverfolgen, aber sie werden wohl kleiner und runder, eventuell auch versetzt zueinander. Die hoffe ich in vier Wochen zeigen können, wenn es wieder heißt: Es ist UFO-Zeit. Ich verlinke meinen Post bei Valomea, die wieder alle UFOs sammelt.

Petruschka