... auf eventuell schöneres Wetter als an den vergangenen Tagen hat sich nicht gelohnt. Heute bin ich nun doch in den Garten, um meinen neuesten kein-UFO-mehr-sondern-fertiger-Quilt zu fotografieren.
30 August 2021
Das Warten
07 August 2021
Für den Urlaub
... und die kleinen Habseligkeiten, die man unterwegs so braucht, habe ich seit langer Zeit wieder einmal ein kleines Täschchen genäht.
Da wir, das jüngere Tochterkind und ich, sicher den ganzen Tag in den großen Städten unterwegs sein werden, muß es schon der Rucksack sein. Damit aber Ausweise, Portemonnaie und Handy nicht im Nirwana seiner Untiefen verschwinden, habe ich ihnen eine nette Behausung gewerkelt.
Den Vogelstoff habe ich bislang gehütet, aber nun war seine Zeit gekommen. Mit zwei Aboquadraten, einem gepunkteten Stoff und den Resten eines weißen Reißverschlusses habe ich komplett aus dem eigenen Vorrat gearbeitet. Auch der Futterstoff lag schon zig Jahre hier. Für die zahlreichen Ersatzmundbedeckungen ist auch vorgesorgt. Dafür kann es ruhig ein wenig edler zugehen.
Da ich am Dienstag nicht am "Stich für Stich" - Tag teilnehmen kann, will ich heute schon meine Fortschritte zeigen. Für den großen Rotstickereiquilt habe ich zwei weitere Blöcke gequiltet.
Von Frankfurt aus zum Beispiel werden wir gut 6 Stunden mit dem Zug unterwegs sein. Die wollen gut ausgefüllt sein. All die Dinge zum Applizieren sind in meinem Etui untergebracht.
Ins Gepäck wandern auch mein Strickzeug und mein E-Reader. Außerdem zwei dünne Reiseführer der Städte, die wir besuchen werden. In ersterer war ich noch nie und es wird Zeit, sie zu besuchen - sie ist der Ort, in dem die Handlungen unseres Französischlehrbuches spielen :-). Welche Stadt das ist? Die des Löwen ...
A bientôt!
Petruschka
30 Juli 2021
Ein weiteres UFO
... wurde nun wieder in Angriff genommen. Elke sammelt wieder alle Beiträge zu den (un)fertigen UFOs.
Passend zu meinem kleinen Quilt aus Rotstickereiblöcken, den ich im Juni beenden konnte, habe ich nun das große Top in Angriff genommen. Weit bin ich allerdings noch nicht gekommen, habe ich doch erst am Dienstag alles zum Quilten vorbereitet. Da ich kein Vliesstück in passender Größe und Qualität vorrätig hatte, mußte ich von einer bereits wartenden Arbeit das Top abmachen - zum Glück hatte ich die Lagen nur mit Sprühkleber befestigt. Das Vlies war sehr hartnäckig und ließ sich nicht vom Rückseitenstoff lösen. So ganz passend ist sie farblich nicht, aber sei's drum. Dieses Mal habe ich mit Garn geheftet.
Die Fotos habe ich wieder einmal im Garten gemacht. Es war zwar ein wenig windig, aber man muß nur viele Fotos schießen, dann ist ein passendes dabei.
Wie auch bei dem kleinen Quilt werde ich alle Blöcke in einem Abstand von einem Zentimeter zu den Außenkanten mit rotem Stickgarn im Vorstich umranden. Ob ich dann an den Randstreifen noch Hand anlege, werde ich entscheiden, wenn es soweit ist. Drei Blöcke habe ich schon geschafft.
Ende Juni gab es auch Fotos aus dem Garten und zwar von den Zuccchinipflanzen. Mittlerweile ist vom Beet an sich nichts mehr zu sehen, weil das Grün alles überdacht. Links von den zwei (!) Pflanzen wächst auch noch eine Kürbispflanze. Von den Bohnenpflanzen dahinter ist nichts zu sehen.
Ich ernte regelmäßig und verarbeite die Früchte in verschiedenen Gerichten: gefüllt, kombiniert mit Tomaten als Auflauf, in Wraps, als Gemüse und in Lasagne. Am liebsten mag ich sie in Ratatouille. Obwohl wir die Zucchini schon in ziemlich vielen Gerichten verarbeiten, bleiben immer einige Früchte übrig. Diese lege ich einfach vor die Gartentür und wer will, nimmt sich etwas mit.
Nicht nur auf dem Beet, sondern auch auf dem Kompost wachsen Gurken, Kartoffeln, Tomaten, Kürbis und Zucchini. Mit den großen Sonnenblumen wirkt es wie ein gewollter Teil vom Garten.
26 Juni 2021
Etwas größer
... als das letzte beseitigte UFO, aber immer noch recht klein im Vergleich zu den noch fertigzustellenden ist ein langgehegtes Projekt, das jetzt kein UFO mehr ist. Das Top wartete seit Oktober 2018 in einer Box auf die Fertigstellung. Ich hatte es in Plön fertiggestellt.
Die Redworkblöcke waren 2014/2015 in einem Rundtausch zustande gekommen. Insgesamt waren es 15 Blöcke. Die anderen 12 sind in einem größeren Top verarbeitet. Das soll als nächstes fertiggestellt werden. Dann sieht meine Jahreszeitenecke noch besser aus.
Der Quilt muß definitiv weiter nach unten. Da muß ich den Mann wohl (noch) dringlicher bitten, mir zwei weitere Nägel anzubringen.
Heute nun endlich kam ich dazu, den kleinen Quilt auch draußen im Garten aufs Foto zu bannen. Das Wetter und die Freizeit waren auf meiner Seite.
Außerdem habe ich die senkrechten Nähte mit der Nähmaschine im Nahtschatten gequiltet. Waagerecht habe ich nur 6 Linien gequiltet. Mehr braucht der kleine Quilt auch nicht.
Wie ich nun auf der kleinen Terrasse des Gartenhäuschen saß, bemerkte ich, daß in unserem Garten momentan nichts Rotes zu sehen ist.
29 Mai 2021
"Wenn ich mal
... ein kleines UFO rauskramen würde ..." - ich zitiere hier Valomea - nun, ich habe es getan. Nach der Fertigstellung des Tula Nova Tops hatte ich noch Stoff übrig und die Schablonen waren ja sowieso da. So machte ich eben weiter und hatte bald ein Mittelmotiv in angenehmer Kissengröße.
In der Projekttasche auf der Couch schlummert übrigens ein weiteres angefangenes Projekt - mal wieder eine Strickarbeit.
Es sollen Socken werden. Ich hatte ich von dieser interessanten Aktion gelesen (ich weiß nicht mehr wo genau zuerst) und will dieses Projekt unterstützen. So richtig grüne Wolle hatte ich ja nicht. Dieses Knäuel konnte ich während der ersten Testphase der Ladenöffnungszeiten in Weimar vor Ostern kaufen. Bei Marion Kunzfrau habe ich dann ein Paar gesehen und wurde wieder daran erinnert. Nun muß ich noch überlegen, welches Muster es werden soll. Mir schwebt ja ein Lochmuster vor.
Aber ich schweife ab. Ich habe eine angefangene Näharbeit weniger. Damit ist das Ziel ein Zwischenziel erreicht. Deshalb kann ich den Post auch bei Valomea verlinken.
Petruschka
10 März 2021
Stich um Stich
... arbeite ich mich an meinem Klimt-Quilt weiter. Eure Kommentare machten mir Mut und nun habe ich Ideen für Quiltmuster, die ich auch bewältigen kann. Das zweite Auge bekam nun ein Echoquilting.
Die Fläche dazwischen wurde vom verunglückten Muster befreit und nun quiltete ich Muscheln in das Mittelteil über dem Seidenmalbild.
Valomea schlug Kringel vor. An denen versuchte ich mich ebenfalls. So richtig schön finde ich die nicht. Das muß ich erst noch sehen, ob die so bleiben oder ich wieder trenne. Die Idee jedenfalls werde ich weiterverfolgen.
Am eigentlichen Ziel, dem Top für die Tochter, habe ich keinen Stich gemacht. Da abzusehen ist, daß auch das nächste Semester auf Distanz stattfinden wird, verschiebt sich der Termin des Auszugs ja erst einmal. Zudem hatte ich ja mit der Büchertasche zu tun. Außerdem habe ich etwas Kleines als Osterüberraschung genäht.
An meinem Friesenbaum habe ich die verbleibenden 11 Stoffblümchen aufgehängt. Das zwölfte ging auf die reise zu meinem Buchtauschwichtel. Die Größe der Blümchen ist von der Größe der Aboquadrate bestimmt, aber ich finde sie so gerade richtig.
In der Natur findet man ja zur Zeit zuhauf Schneeglöckchen, Märzenbecher und Winterlinge. Immer, wenn ich zum Unterricht in Weimar bin, richte ich es ein, dort in die weitläufigen Parkanalgen zu gehen/fahren und dort eine große Runde zu gehen. Gestern nun war ich im Tiefurter Park und war ganz begeistert von den Blumenbeeten.
26 Februar 2021
UFOs abzubauen
, ... kann sich als ziemlich schwierig erweisen. Als zweites unfertiges Objekt hatte ich mir (mal wieder) den Klimt herausgeholt. Die große Aufgabe des Quiltens steht an. Jedoch: Wer rastet, der rostet. So geht es mir mit dem freien Quilten mit der Maschine. Abgesehen von ein paar Rundungen für Deckchen und Täschchen habe ich das in den letzten Monaten eher nur sporadisch getan. Und das rächt sich jetzt, wo ich meinen Klimt-Quilt zu Ende bringen will.
Ein erstes Problem stellte schon die Überlegungen zu dem Quiltmuster dar. Die Stoffe weisen ja fast alle schon viele Kringel und Muster auf. Der Hintergrundstoff, auf dem die Frau appliziert wurde, ist da schon großflächiger gemustert und so folgte ich diesen Linien.
So wird das Motiv sehr gut hervorgehoben. Schwieriger wird es dann mit den Flächen daneben. So richtig zufrieden bin ich nicht, aber das lasse ich jetzt so.
Die kleinen Rundungen auf dem hellen Stoff stammen noch vom vorherigen Quilten von Hand. Das Oval wollte ich auch in große freien Flächen quilten, aber nee, nee - so geht das nicht, seht selbst.
Also werde ich nachher auf der Couch Platz nehmen und alles wieder auftrennen. Die Idee des Ovals werde ich weiterverfolgen, aber sie werden wohl kleiner und runder, eventuell auch versetzt zueinander. Die hoffe ich in vier Wochen zeigen können, wenn es wieder heißt: Es ist UFO-Zeit. Ich verlinke meinen Post bei Valomea, die wieder alle UFOs sammelt.
Petruschka

