Montag, 31. Juli 2017

Sonnenblumen

... antwortete die Tochter nach typischen Anzeichen für den Monat August. Ich dachte da ja eher an unsere reiche Gartenernte mit Gurken, Tomaten, Zwetschgen, Möhren, Kartoffeln ... Nun gut, dann sollen also Sonnenblumen das August-Set zieren.
 
 
Um es vorwegzunehmen: das Set besteht aus Hexagonen mit einer Kantenlänge von 2 cm. Wenn man genau hinschaut, sieht man rechts einige Hexagone deutlicher. Wenn ich das Foto so anschaue, sieht das Set aus wie ein Gemälde von van Gogh. Und tatsächlich ist es ja auch einem Gemälde nachempfunden. Und zwar einem von Gustav Klimt. Und das kam so: Es muß über 10 Jahre her sein, daß ich in einer Patchworkzeitung einen mit Hexagonen gearbeiteten Quilt mit einem Ritterspornmotiv gesehen habe. Zusammen mit anderen arbeitete ich zu der Zeit an einem großen Hexagonquilt und war dadurch leicht zu motivieren, auch einen eigenen Blumenquilt mit Hexagonen zu beginnen. Dafür arbeitete ich verschiedene Sektionen,
 
 
... die zusammengelegt  einen größeren  Teil des Gemäldes "Garten mit Sonnenblumen"  ausmachten.
 
 
 Doch dann kamen andere Dinge dazwischen, die Motivation und die Überzeugung, daß es gut aussehen wird, schwanden und die Hexagone verschwanden in der Schublade. Von dort holte ich sie in diesem Frühjahr hervor, um eventuell doch weiterzumachen. Auch dort lagen sie, ohne daß sich etwas getan hätte. Nun kam der August heran und damit die Aufgabe eines weiteren zum Monat passenden Tischsets. Und da kommt das oben zitierte Gespräch ins Spiel, wo mir die Tochter die Steilvorlage gab. Ich nahm also das Teilstück mit den Sonnenblumenblüten ...
 
 
... und ergänzte sie mit anderen, bereits gefertigten Hexagonen. Einige habe ich aus den alten herausgetrennt, was ziemlich mühselig war, weil ich die Stiche sehr fein und sehr dicht setze. Das Auftrennen der Fäden und das Herauslösen des Papiers erledigte ich auf dem Balkon. Schon das ergab ein ganz anderes Bild als mit den Fäden. Doch das Quilten veränderte das Bild noch einmal.
 
  
Stängel und Blätter
 
 
Blütenblätter
 
 
Hier kann man gut erkennen, wie ich aus verschiedenen Motivhexagonen die Sonnenblumenblüten zusammengesetzt habe. Natürlich bekam das Set auch einen Monatsnamen. Den habe ich im fortlaufenden Margeritenstich (auch Kettenstich genannt) unbeabsichtigt ein wenig schief gestickt.
 
 
Wenn ich jetzt die Veränderung der gehefteten Hexagone zum fertigen Teil sehe, ärgere ich mich schon ein wenig, daß ich aufgegeben habe. Nun sind noch zwei Sektionen und einige schon fertige Hexagone übrig. Die Idee eines Miniquilts finde ich sehr sympathisch. Und es soll nicht wieder ewig dauern, bis diese Baustelle keine mehr ist.
Das Monatsset August hat eine Größe von 39,5 cm x 30 cm. Das Binding ist ebenfalls aus Resten zusammengesetzt. Die beiden Brauntöne ergänzen sich harmonisch.
 

Bei Valomea werden wieder die Tischsets gesammelt. Einige habe ich gestern ja schon bewundert und kommentiert.
Nun muß ich mich wieder den Zwetschgen widmen. 3,6 Kilo habe ich gestern von den Kernen befreit. Daraus wird jetzt Mus gemacht. Hmmm.

Petruschka

Freitag, 28. Juli 2017

Anker, Wale, Seemannsknoten

... und auch ein bißchen Seemannsgarn gehören zu meiner zweiten maritimen Tasche, die ich für den laufenden SAL bei Greenfietsen genäht habe. Naja, es ist wieder ein Beutel geworden.

 
Sie kann gut von einem Mann getragen werden. Vielleicht vom Bruder des Freundes der großen Tochter. Er lebt und arbeitet seit anderthalb Jahren in Kiel. Der Beutel kann auch über der Schulter getragen werden, denn ich habe neben den normalen Henkeln auch längere angenäht.
 
 
Die Henkel wurden nebeneinander eingenäht und mit langen Nähten befestigt, sodaß sie auch schwerere  und größere Einkäufe aushalten können. Ich schiebe sie für eine bessere Haltbarkeit gern ca. 3,5 cm weit hinein.
 
 
Der Beutel ist 42 cm breit und 40 cm hoch. Den Boden habe ich 8 cm breit abgenäht. Die beiden Stoffe für den Korpus als auch der für die Henkel sind aus leichtem Jeansstoff. Alle drei sind ein wenig querelastisch, gut für die Tasche, schlecht für die Henkel. Die habe ich deswegen mit Thermolam gefüttert und so stabilisiert.
Abgeguckt habe ich mir von Marion das Detail des Seemannsknotens. Zwischen die beiden Motivstoffe habe ich einen rot/weiß gestreiften Stoffstreifen gesetzt, ...
 
 
... in den alle 5 cm ein weißer Streifen gesetzt wurde, um die Kordel durchziehen zu können. Leider hatte ich keine dünnere parat, da mußte eine vom Turnbeutel des Tochterkindes herhalten. Da muß ich nacharbeiten.
 
 
Den Knoten fertigte ich nach einer Zeichnung im Internet. Doch dazu mußte ich erst den Knoten im Gehirn lösen ;-).  
Sehr naß war das Wetter in den letzten Tagen auch bei uns. Hatte man morgens noch ein wenig Hoffnung wegen einiger verwegener Sonnenstrahlen, war es dann zwei Stunden später wieder trübe und regnerisch. Zum Glück gab es in den umliegenden Orten keine großen Regenschäden.
Heute Abend werde ich mich um das Tischset für August kümmern. Ich habe da bereits fertige Teile aufgetan, die sich bestens dafür eignen. Ich laß Euch mal illern (sächsich-anhaltinisch für einen Blick darauf werfen).
 
 
Bis zum Sonntag also!
 
Petruschka

Montag, 24. Juli 2017

Ein Garten

... macht viel Freude, aber auch viel Arbeit. Diesen Spruch kennen sicher viele unter Euch. Bestimmt aber diejenigen, die einen Garten bewirtschaften.


4 Gläser Gelee aus schwarzen Johannisbeeren, 10 Gläser Gelee aus roten Johannisbeeren, 4 Gläser Stachelbeermarmelade und 8 Gläser Gewürzgurken wanderten nun in den Keller, um zu gegebener Zeit verbraucht zu werden. Gut, ein Glas Gelee aus schwarzen Johannisbeeren mußte nicht mehr hinuntergetragen werden. Ich liiiebe es. Leider haben wir nur noch einen Hochstammbusch. Genug haben wir jedenfalls an Gurken
 
 
Das ist ein 10 Liter Eimer! Davon haben wir schon zwei an Nachbarn verschenkt. Jeden 2.Tag gibt es Gurkensalat. Und noch immer stehen die Pflanzen sehr gut da. Der Nachschub ist also gesichert.
 
 
Zwischendurch gibt es Bohnensalat aus gelben Bohnen. Auch da konnte ich einige Gläser einwecken. Zum Glück Leider sind die jetzt erschöpft. Nun haben wir nur noch grünen Bohnen, die in den nächsten Tagen zu Suppe verarbeitet werden.
 
 
Inmitten der Bohnen steht der Sauerkirschbaum. Links hinten könnt Ihr unseren Wohnblock erkennen. Wir haben also einen recht kurzen Weg zum Gartenglück. Unser Garten befindet sich in einer Gartenanlage und da gelten besondere Regeln. So auch zur Nutzung, die überwiegend gemüselastig sein sollte. So haben wir natürlich verschiedene Sorten Tomaten, Möhren ...
 
 
... und einen im letzten Jahr umgesetzten Komposthaufen, auf dem in diesem Jahr Zucchini wachsen. Im Gemüsebeet hatte ich meines Mannes wegen verzichtet, aber die Zucchini wollten nicht verzichten ;-).
 
 
Radieschen gibt es sonst auch, allerdings gerade jetzt nicht. Kohlrabis werden ebenfalls regelmäßig geerntet. Und wenn ich mal ein frisches Gewürz brauche, kann ich mich an meinem Kräuterbeet bedienen.
 
 
So war ich letztens draußen, um frische Zwiebeln und frisches Bohnenkraut zu holen.
 
 
Der Nachbar, er ist 94 !!, mag uns gut leiden und ist sogar per du mit meinem Mann, hat mir angeboten, ein paar seiner Bohnen zu pflücken. Meine Einlassung, wir hätten selbst genug, wurde nicht akzeptiert. Also pflückte ich welche. An Zwiebeln und Kraut habe ich da nicht gedacht.
 
 
Ja, Ihr seht richtig, es sind schwarze Bohnen. Prall und fest und ca.15 cm lang. Ich habe mal im Bild festgehalten, wie sich die Farbe der Bohnen beim Kochen verändert.
 
 
 
 
Am Ende waren sie so grün wie normale grüne Bohnen. Der Salat schmeckte vorzüglich.
 
 
 
Eigentlich brauchen die Zwiebeln ja noch ein bißchen, aber meine "alten" waren verbraucht und ich wollte keine kaufen angesichts des "Vorrates" im Garten.
 
 
Natürlich haben wir nicht nur Gemüse, es gibt auch Blumenbeete und eine lange Rabatte, da wir ein Eckgrundstück haben. Der Lavendel und die Strauchrosen blühen in diesem Jahr wieder wunderschön.
 
 
Auch Dahlien hat der Mann gepflanzt. Diese hat er von seinem Vater, der Mitglied im Dahlienverband ist.
 
 
Von den Gladiolen habe ich mir erst welche abgeschnitten. Die hübschen nun das Wohnzimmer auf.
 
 
Die Apfelbäume, wir haben drei davon, tragen ebenfalls reichlich. Diese werfen nun sogar schon Äpfel ab.
 
 
Auf die Zwetschgen freue ich mich ja besonders. Auch hier hängt der Baum voll. Die bisher verkosteten, lila zwar, aber noch ein wenig sauer, hatten zwar tierische Besucher, aber ich hoffe, auch welche ohne pflücken zu können.
 
 
Sieht lecker aus, nicht? Und wenn uns zu warm ist, trinken wir gern kalten Tee. Am besten mit Zitronenmelisse. Auch davon gibt es reichlich im Kräuterbeet.
 
 
Vor Jahren hatte ich in einem Gartenmarkt eine Meerrettichpflanze mitgenommen. Mittlerweile hat sie Ableger gebildet und nimmt einen großen Platz ein. Geerntet habe ich ihn bislang nicht. Aber er kommt zuverlässig jedes Jahr wieder.
 
 
Soweit mein kleiner Rundgang durch den Garten. Unter einem großen Kirschbaum sitzt man schön im Schatten und wenn man eine  kleinen Pause braucht, kann man sich da gut ausruhen - bei einem Buch oder mit einer Strickarbeit, zum Beispiel Socken. Doch die zeige ich später.
Gestern Abend, als der Tag noch schön wurde, habe ich die Fotos gemacht. Gerade eben regnet es wieder wie aus Kübeln. Auch auf dem Weg nach und von Wolfsburg und dort selbst gab es Regen. Ich finde es ja gleich wieder zu viel Regen, aber so soll es wohl die nächsten Tage bleiben. Zeit zum Nähen ;-).
 
Petruschka

Samstag, 22. Juli 2017

Ein wenig maritim

... ist es bei uns in Thüringen auch, zumindest was das Wasser angeht. Denn mit dem kräftigen Regenguß heute Morgen sind alle bis dato anstehenden Planungen sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Nun bahnt sich ab und an ein Sonnenstrahl durch den verhangenen Himmel und läßt auf einen schöneren Nachmittag hoffen. Nun, dann will ich mal das Ergebnis meines Nähens in die Nacht zeigen. Geplant war eine Tasche im maritimen Stil. Es ist eher ein Beutel geworden.
 
 
Ich hatte mich dazu an den vorhandenen Stoffen orientiert und die gaben nun mal nicht mehr her. In der Höhe auf 23 cm begrenzt, habe ich 10 cm breite Streifen zugeschnitten und zusammengenäht. Die Rückseite sieht genauso aus.
 
 
 Da die Breite mit knapp 44 cm mir zu viel war, habe ich Biesen genäht. dann kam ein einfarbiger Stoff dran. Der Übergang wurde mit einem "Gürtel" gestaltet. Der ist übrigens festgenäht. Das Detail mit der Schnalle hatte mir im Heft ja schon gefallen.
 
 
Leider fehlte mir dazu das passende Unterteil, das die Schnalle "festhält". Damit sie nicht versehentlich aufgeht, habe ich sie mit ein paar Stichen am unteren Streifen befestigt. Eigentlich hätte ja ein pastellfarbenes Orange besser gepaßt, aber das hatte ich nicht in passender Menge da. Die Henkel nehmen das Rot wieder auf.
 
Der mittlere Streifen zeigt ja verschiedene maritime Motive. Der Spruch paßt da doch wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.
 
 
Hach, wenn ich da an unseren Tag am Meer zurückdenke ...
Das nähen gestern Abend/Nacht war gar nicht so einfach, denn es war von mehreren Unterbrechungen geprägt. Zuerst war da mein mittlerer Bruder, der einer Frau bezüglich der Gesprächigkeit durchaus das Wasser reichen kann (Gesprächsdauer: 45 min) . Dann wollte sollte noch ein Kuchen für das nachher stattfindende Gartentreffen gebacken werden (um 22.10 Uhr in den Herd geschoben). Zum Aufnähen des Gürtels mußte ich dann auch noch die Nähmaschine wechseln. Die Pfaff hat einen Freiarm, was die Elna nicht hat. Letztendlich war ich 1.15 Uhr fertig und fiel total fertig ins Bett.
Vom Gedanken einer angedachten männlichen Version mußte ich spätestens nach dem Kuchenbacken verabschieden. Aber die soll es definitiv geben und deshalb räume ich die Stoffe noch nicht weg. Aber vor Dienstag werde ich wohl nicht dazu kommen, denn das große Tochterkind kommt heute und bleibt bis morgen Abend. Montag steht eine Fahrt nach Wolfsburg an. Das jüngere Tochterkind kann sehr überzeugend sein: Gute Zeugnisnoten (keine Note schlechter als 11 Punkte, die meisten drüber), Nominierung zur Karate-WM im Oktober, in Aussicht gestellte Fondant au chocolat ...).
So, nun muß ich mich fertigmachen, in 10 Minuten geht es los. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. Das Verlinken zum Taschen- SAL werde ich später machen.
 
Petruschka

Freitag, 21. Juli 2017

Heute Nacht

... steht ganz im Zeichen des Freitag in die Nacht Nähens (FNSI), zu dem uns Wendy wieder einlädt. Ich will die Aufgabe des Monats beim Taschen SAL bei Greenfietsen angehen. Es soll eine Tasche im maritimen Stil genäht werden. Da habe ich ja noch so einige Stoffe mit maritimen Motiven von meinem Quilt nach Tula Pink  "Meeresrauschen " übrig. Diese und einige andere habe ich mal zusammengesucht.
 
 
Erst danach habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Taschenschnitt gemacht und ältere Patchworkzeitschriften durchgesehen. Ich bin auch fündig geworden.
Das erste Modell sprach mich schon beim Kauf der Zeitschrift sehr an. Neben den schönem Motivstoffen gefällt mir auch die Kombination mit dem Rot sehr.
 
 
Das zweite, etwas schlichtere  Modell habe ich wegen des Leuchtturmes herausgesucht. Die Idee gefällt mir, bin mir aber nicht sicher, ob und wie sie sich umsetzen läßt. Naja, ich habe ja noch ein wenig Zeit, um mir darüber klar zu werden.
 
 
Jetzt heißt es erst mal wieder: Gartenzeit. Tomaten und Gurken, grüne und gelbe Bohnen geben bei dem schwülwarmen Wetter ihr Bestes.
 
Petruschka

Mittwoch, 19. Juli 2017

Landschaften Im Quadrat

... - hieß das Thema, das wir QuilThuerer uns im März gestellt hatten. Hier und hier hatte ich davon schon berichtet. Das Ziel war, ein Objekt/ eine Landschaft nur durch das Quilten hervorzuheben, aufgelockert durch Quadrate mit 10 cm Kantenlänge, passend zum Grundthema. Ich hatte mich für einen Hundertwasserturm entschieden. Fünf Quadrate hatte ich recht zügig fertiggestellt, das Projekt dann aber zugunsten anderer, nämlich die  Miniquilts zum Jubiläum, zurückgestellt. Mitte Juni jedoch, noch vor dem Urlaub, habe ich ein sechstes Quadrat genäht, alle Quadrate verstärkt und wie eine AMC gearbeitet, noch die letzten Flächen gequiltet und den Quilt mit einem zweifarbigen Binding versehen.
 
 
Am Ende hatte ich noch ein sechstes Quadrat gewerkelt und zwar einen Turm. Klar, wenn man einen Turm als Hauptmotiv hat, paßt auch ein Turmquadrat gut dazu. Auf diese simple Lösung kam ich erst kurz vor knapp.
 
 
Das Fenster hab ich mittels Paspeltechnik eingesetzt, sodaß es einen dreidimensionalen Effekt gibt. Vor dem endgültigen Festnähen auf dem Quilt habe ich alle sechs Motive noch einmal fotografiert.
 
 
Der Turm als Motiv wird nur durch das  Quiltmuster sichtbar. Dafür habe ich das Ziegelstein-Stoffmuster des Turm-Quadrates gewählt. Erwähnt werden muß, daß der Hintergrund in 5 cm Quadrate abgenäht ist und versetzt nur jedes zweite Quadrat gequiltet wird. Auf dem folgenden Foto ist es gut zu erkennen.
 
 
Manchmal habe ich auch typische Hundertwassermotive-Motive gequiltet.
 
 
Außerhalb des Turmes, also  in/an der Luft,  habe ich einfache Kringel gequiltet. Unterhalb und rechts oberhalb der Bäume sind Mauersteine und links Kringel gequiltet.
 
 
Die die Luft symbolisierenden Kringel lassen sich neben dem Zwiebelturm ganz gut erkennen.
 
 
Mein liebstes Motiv ist das von bunten Fliesen eingerahmte Fenster.
 
 
Wie schon erwähnt, haben alle genähten Quadrate eine Kantenlänge von 10 cm. Sie sind verstärkt mit einem Vlies, wie man sie für AMC verwendet und mit einem dichten Zickzackstich gesäumt. Schließlich wurden alle auf den fertigen Quilt aufgenäht.
Der Quilt ist 43 cm breit und 78 cm hoch.
Zur Zeit bin ich am Fertigstellen des Jubiläumsquiltes. Dazu mußte ich rückwärtsnähen, denn beim Quilten hatten sich die Falten gebildet. Das kommt davon, wenn man unbedingt etwas zeitnah (noch vor dem Urlaub) fertigstellen will. Also alles auf Anfang. Und nun wird es ordentlich gemacht!
Doch heute Abend werde ich erst einmal die 2.Socke beenden. Die Spitze fehlt noch. Da heißt es wieder, fleißig Striche machen, auf daß alles seine Richtigkeit hat und alles paßt.
 
Ach so, für diejenigen, die gern in die Nacht nähen - Freitag ist es wieder soweit. Ich werde mir noch etwas raussuchen: der Taschen-SAL ruft und das Monatsset könnte ich auch nähen. Seid Ihr dabei?
 
Petruschka