Montag, 16. Juli 2018

Ganz viel zu entdecken

... gibt es auf der Baby-/Kinderdecke, die ich, unterbrochen durch meinen Krankenhausaufenthalt, nun beenden konnte. 13 x 11 Aboquadrate, immer im Wechsel als Motiv oder mit Punkten angeordnet,
 
 
... laden ein, ein zweites Mutschekiepchen, Huhn, Kätzchen u.s.w. zu finden.
 
 
Es sind nicht dieselben Stoffe, nein, jeder ist nur ein Mal vorhanden.
 
 
Aber ein zweites Exemplar eines Tieres zu finden, es bezeichnen zu können und darüber zu sprechen, ist der Hintergedanke, den ich bei der Ideenfindung hatte. Das Kind kann auch Farben lernen, zählen ... Mit einer Größe von 96 cm x 114 cm ist der Quilt schon für eine längere Benutzungszeit ausgelegt.
 
 
Natürlich soll der Quilt auch wärmen und zudecken. Für die Rückseite habe ich keinen neuen Stoff genommen, sondern Reste einer Bettwäsche, die schon meine Kinder, als sie klein waren, hatten.
 
 
So kann man auch das Quiltmotiv erkennen. Nur gerade 5 mm neben der Naht abgesteppt, halten die Lagen zusammen, ohne steif zu werden.
Ich hoffe, meiner Kollegin gefällt der Quilt für ihr erstes Enkelkind.
 
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die mir Genesungswünsche schickten. Zum Glück haben wir Ferien, sonst wäre ich wohl krankgeschrieben. Das muß ich erst einmal verarbeiten. Doch ich bleibe vorsichtig optimistisch, daß alles gut wird.
 
Petruschka

Freitag, 6. Juli 2018

Es gibt wohl kaum

... einen schlechteren Ferienstart als einen gut einwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus.  Aber es gibt ja für alles ein erstes Mal. Gut, man hat hätte viel Zeit zum Schlafen, wenn da nicht wenigstens drei Mal pro Stunde irgendeiner irgendetwas von mir oder meiner Bettnachbarin wollte. Man hat auch viel Zeit zum Lesen oder eben Handarbeiten, so man gut vorgesorgt hat.  Ich hatte drei E-Books heruntergeladen sowie schon alle Stoffstücken für die 4.Runde des Tula Nova ausgeschnitten. Und das waren viele. Eine Einheit besteht aus 7 Teilen.
 
 
Das war dann 10 Mal zu erledigen. Die großen Fünf- und Vierecke waren schnell gemacht. Die Dreiecke waren durch den spitzen Winkel nicht ganz so einfach, wenn man exakte Ecken haben will.
 
 
Ich nutzte so ziemlich jede freie Minute zum Herstellen der Schablonen. Und wurde bisweilen gefragt, was ich da so basteln würde.
 
 
Dann zeigte ich die große Vorlage, die fertigen Teile und die Leute waren beeindruckt. Gleichzeitig meinten sie, das wäre wohl viel Arbeit - ja!! Eine wußte sogar, daß es um Patchwork geht. Da war dann ich beeindruckt :-).
 
 
Die letzten beiden Sterne mußte ich hier zu Hause (wie gut sich das anhört) beenden - am Ende fehlte mir die Zeit Energie. Je länger ich drin war, desto müder wurde ich. Meine Entlassung kam zwar schneller als gedacht, aber zum richtigen Augenblick! Nun bin ich erst einmal medikamentös eingestellt. In einem Monat darf ich noch einmal über Nacht auf Station. Da habe ich hoffentlich schon die Sterne an die Mitte genäht. Hier sind die ersten Sterne nur gelegt.
 
 
Nach meinem Post zum Tula Nova kamen auch Anfragen dazu. Tja, leider kam ich nicht zum Antworten. Deshalb hole ich das hier nach. Hier können Interessierte das komplette Stoffpaket sowie die Anleitung und Schablonen bestellen. 
So, nun wißt Ihr (im Ansatz), warum bei mir nichts passierte und Ihr auch nichts von mir gehört habt. Nun gehe ich mit Elan in die Ferien und versuche, all das zu tun, was in meinem großen Plan vorgesehen ist. Morgen werde ich mich durch all die vielen Blogposts lesen und schauen ,was Ihr so getrieben habt. Bis dahin erst einmal Gute Nacht!
 
Petruschka

Dienstag, 26. Juni 2018

Ganz geschickt spicken

... und dabei nicht erwischt werden, das wünscht sich wohl so manch nicht vorbereiteter Schüler. Nun, das kann man in Chemie mit einem Stoff, der das PSE (Periodensystem der Elemente) als Motiv  hat.
 
 
Verrückt, welche Motive auf Stoff gebannt werden. Als ich nun der Tochter meinen Internet-Fund gezeigt hatte, war ihr auch sofort klar, daß der für ihre Chemielehrerin (die für einige Zeit auch mal meine Kollegin war) verarbeitet werden muß. Denn diese findet man auf Instagram mit dem Kürzel PSE Sch..... Also bestellte ich einen halben Meter und nähte einen Beutel daraus.
 
 
Vergangenen Freitag war nun Abiball und der Zeitpunkt der Übergabe. Die Überraschung war gelungen! Sie fragte sogar, ob ich noch Stoff hätte, denn sie wolle noch eine Federmappe daraus haben (sie ging aber nicht davon aus, daß ich sie nähen würde). Stoff wäre schon noch da, aber der ist  für meine Bio/Ch - Kollegin angedacht.
Und weil ich gerade so am Nähen war, schnappte ich mir den Reststoff von zwei Taschen (hier und hier), die ich beim Taschen-SAL genäht hatte. Auch der wurde mit einem anderen Reststoff  zu einem Beutel verarbeitet.
 
 
Und weil immer noch größere Reststücke da waren, nähte ich noch ein Täschchen nach einem altbewährten Schnitt. Der richtete sich nach der Größe des größeren Reststückes, das als Rückseite verarbeitet wurde.
 
 
Mit 25 cm x 19 cm und einem abgenähten Boden von 8 cm hat sie ein komfortable Größe. Die nun noch vorhandenen Reste wanderten nun erst einmal in die Restekiste. Und weil ich hiermit den Resten an den Kragen ging, wird der Beitrag bei Marion Kunzfrau und ihrer Aktion Restefest verlinkt.
Am Resteabbau war ich auch gestern fleißig dran. 133 Aboquadrate mit Kindermotiven und Punkten wurden zu 13 Reihen à 11 Quadraten zusammengenäht.  Eine Kollegin wird zum ersten Mal Oma und da soll es eine Decke geben. Die wird gezeigt, wenn sie fertig ist.
 
Bezüglich der Anzeige der Kommentare als Mail bin ich dem Rat, der auf mehreren Blogs gegeben wurde, gefolgt und tatsächlich, erste Kommentare kamen als Mail an. Ich hoffe mal, daß das jetzt dauerhaft so bleibt und wir uns wieder unserem "Geschäft" des Nähens widmen können. Der Großteil der Kommentare zu meinem neuen Handnähprojekt aber kam eben noch nicht als Mail an. Deshalb hier ein großes Dankeschön an Euch, denen die Bilder gefallen haben und das auch kommuniziert haben.
 
Gleich geht es ab in die Schule. Hier in Thüringen laufen die letzten Tage vor den Sommerferien. Gestern war bei uns ein große Grobmüllaktion angesagt. Die nächsten drei Tage sind Wandertage. Und am Freitag gibt es dann Zeugnisse.  Spickzettel sind also (vorerst) nicht mehr nötig;-)).
 
Petruschka

Donnerstag, 21. Juni 2018

Mein neues Handnähprojekt

... ist schon gut vorangeschritten. Naja, mit den großen Schablonen ist es ja auch kein Hexenwerk. Groß, bunt, verrückt - das sind die Quilts von Tula Pink. Und wie ich vor ca. drei Wochen so durch das weltweite Netz laviere, stoße ich auf den Tula Nova und ich war so schockverliebt, daß ich mir nach kurzer Bedenkzeit die Schablonen und die komplette Stoffpackung ...
 
 
... inklusive Anleitung gekauft habe (allerdings bei zwei verschiedenen Anbietern). Das ist mir übrigens noch nie passiert, daß ich eine komplette Materialpackung kaufe! Aber es die richtige Entscheidung. Es ist genau so viel Stoff da, wie gebraucht wird. Das heißt, manchmal hat man nur ein Achtel von einem Fatquarter und von einem anderen Stoff, der eben häufiger verwendet wird, fast einen halben Meter. Im Netz kursieren Fotos mit anderen Tula Pink Stoffserien, ich aber wollte die vom Original.
Damit ich die Motive auch gut perfekt nutzen kann, habe ich mir von jeder Schablone ein Muster aus einer dickeren Folie ausgeschnitten.
 
 
Das ist die größte Schablone mit einer Kantenlänge von 7,25 cm. Es gibt noch Dreiecke, Rhomben, alle in verschiedenen Größen und Formen.
 
 
 
 
Bieber, Bären, Vögel, Blumen - das sind die Motive, die in verschiedenen Farben ein prächtiges Bild ergeben. Die Mitte zieren zwei Bieber.
 
 
Aufgrund der Größe der Schablonen hefte ich den Stoff ab der dritten Runde durch die Schablone durch. Das wird für mich am saubersten und genauesten. Gut, ich muß dann die Fäden alle wieder entfernen ...
 
 
Von Spitze zu Spitze mißt das Teil schon gut 38 cm. Insgesamt wird eine Größe von über 1,50 Meter erreicht. Schwierig, so etwas an eine meiner Wände zu bringen. Naja, ist ja noch ein weiter Weg dorthin ... Hach, am liebsten würde ich gleich weitermachen. Aber da wollen noch ein Beutel, weitere Amish-Blöcke, eine Nesteldecke  und zwei kleine UFOs bearbeitet werden. Oje, das klingt ja eher nach dem Wochenplan eines Managers ...
 
Das Igelkissen hat ja großen Anklang bei Euch gefunden. Euer Lob freut mich sehr. Mal sehen, ob ich in den Ferien ein weiteres Kissen mit einem Motiv nach Elisabeth Hartman nähen werde. Die Eule und auch der Schmetterling haben es mir schon angetan.
Danke auch im Namen der Tochter für die Glückwünsche zur Auszeichnung. Morgen geht es noch zum Abiball und dann liegt die Schulzeit endgültig hinter ihr. Das Lernen hört natürlich nie auf. Mal sehen, wie sie sich beim Erwerb des Führerscheins anstellt ...
 
In der Vorschau habe ich schon interessante Berichte anlesen können. Da werde ich jetzt mal eine Blogrunde drehen und schauen, was Ihr seit Montag so fabriziert habt. Und hoffen, daß die Kommentare auch veröffentlicht werden!
 
Petruschka

Dienstag, 19. Juni 2018

Hazel

... heißt der Igel bei Elisabeth Hartmans "Fancy Forest" Blöcken. Diesen hatte ich mir als zweites Motiv für ein Kissen ausgesucht, allerdings nicht in so auffälligen Farben. Als Einzelmotiv fand ich das besser (und die Tochter auch).
 
 
Das Kissen ist ca. 2 cm größer als das Fuchskissen. Seinen Platz wird es zukünftig allerdings nicht auf dem Balkonstuhl haben, sondern im Bett des Tochterkindes.
 
 
Sie mag es eben sehr kuschelig. Besser ist es da, wenn man sogar zwei Kissen hat. Friedlich nebeneinander liegen die beiden Tiere und warten auf ihren Einsatz. Die Banane ist übrigens das letzte der vielen Kuscheltiere, die mal im Bett herumkullerten. Nun liegen da nur noch vereinzelte Socken rum ...
 
 
Wenn wir länger mit dem Auto unterwegs sind, nimmt sie auch immer ein Kissen mit.  Mal sehen, auf welches beim nächsten Mal die Wahl fällt.

Nach der Fertigstellung des Kissens habe ich mich an das neue Handnähprojekt gesetzt und erst einmal Stoffe geschnitten (und schon ein wenig genäht).

 
Die ersten Teile sind  schon zusammengefügt. Sie sind doch recht groß, sodaß man schnell vorankommt. Demnächst gibt es mehr dazu.
 
Beenden möchte ich den Post mit Fotos aus dem Garten des Schwiegervaters, wo in diesem Jahr die Rosen besonders schön blühen.
 


 
Zum Glück ist das Grundstück an einen unterirdischen Brunnen angeschlossen, sodaß man auch bewässern kann. Natürlich  nicht nur die Rosen, sondern auch die Erdbeeren, die Kartoffeln ... Das Getreide allerdings, das auf den Feldern vor den Gärten wächst, wird wohl bald notreif und muß, wie es an anderen Stellen schon nötig wurde, gemäht werden. So zeitig habe ich selten gemähte und schon gepflügte Felder gesehen.


Der dunkle Himmel versprach wieder etwas, was er nicht halten konnte, nämlich Regen. Der ist echt rar im Moment. Zum Glück sind die Temperaturen nun etwas gemäßigter, sodaß ich in meiner "Höhle" auch nachmittags nähen kann.

Heute Nachmittag allerdings werde ich nicht dazu kommen. Mein Mann und ich begleiten die Tochter zu einer Veranstaltung, wo sie mit anderen Schülern mit dem Pierre-de-Coubertin-Preis ausgezeichnet wird. Der wird an sportlich erfolgreiche und im Sport engagierte Schüler verliehen. Über die Jahre hinweg hat das Tochterkind die Schule in allen möglichen Wettkämpfen im Handball, Basketball, Tischtennis und Leichtathletik (Speerwerfen !!!) vertreten, war auch als Kampfrichterin und sogar Kursleiterin in der Projektwoche eingesetzt. Wir freuen uns mit ihr, denn der Preis ist eine tolle Anerkennung seitens der Schule, die den Antrag für den Preis stellte.

Zum Schluß noch Danke für Eure Kommentare zu den Q-AMC. Ja, auch wir sind immer wieder überrascht, für welches Motiv sich die andere entscheidet und in welcher Technik gearbeitet wird.
Und dann mußte ich feststellen, daß einige Kommentare nicht veröffentlicht wurden (z.B. bei Klaudia zur Quecke) . Geht es einigen unter Euch auch so? Was macht Ihr dagegen? Für Lösungen bin ich dankbar.

Petruschka

Samstag, 16. Juni 2018

Das Q

... Wer gerne mal Stadt, Land, Fluß spielt/ gespielt hat, weiß, daß das Q ein wenig geliebter Buchstabe war. Es gab einfach zu wenig Wörter damit. Klaudia und ich haben uns bei der Natur-AMC auf dieses Wagnis eingelassen und trotz der kleinen Auswahl unterschiedliche Begriffe mit Q auf Stoff gebannt.
Tja, was gab es so zur Auswahl: Quelle, Qualle (hatte ich schon für einen früheren Tausch mit Klaudia verwendet), Quarz, Quendel und genau, Quitte.
  
 
Auf meiner Abbildung ist eine Apfelquitte zu sehen. Sie heißt so, weil sei eben die Form eines Apfels hat. Neben der Apfelquitte gibt es noch Birnenquitten. Schon immer mal wollte ich ein  Blatt mit Zeichnungen von der Blüte bis zur Frucht von einer Pflanze auf eine AMC bringen. Hier habe ich das zur Quitte her. Mittels Fototransferfolie bekam ich das Bild auf Stoff.
Die Quitte ist ein laubabwerfender Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen von 4 bis 8 Meter erreicht. Die Quitte blüht nur in einem kurzen Zeitraum im Mai und Juni. Da die Quitte selbstfruchtbar ist, wird kein zweiter Baum zur Bestäubung benötigt. Sie gehört zu den letzten Früchten im Saisonkalender und wird im Spätherbst, also normalerweise im Oktober bis hinein in den November, geerntet.  Die Quittenfrucht selber enthält viel Vitamin C,  Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor, Tannine, Gerbsäure, organische Säuren, viel Pektin und Schleimstoffe.  Der angenehme Duft der Quitte beruht aus einem Gemisch von mindestens 80 Duftstoffen, vor allem von Estern. Die Früchte sind goldgelb gefärbt, das sprichwörtliche "Quittegelb".
 
 
Die in der Schweiz, Deutschland und Österreich wachsenden Quittensorten sind für den Rohverzehr nicht geeignet, da sie hart und durch die Gerbstoffe bitter sind. Andernorts gibt es aber auch Sorten, die roh gegessen werden können, zum Beispiel die in der Türkei angebaute Shirin-Quitte. Bei der Zubereitung mitteleuropäischer Sorten muss in jedem Fall vor dem Verarbeiten der Früchte der Flaum oder Pelz der Quitten mit Hilfe eines (groben) Tuches gründlich abgerieben werden, da er reichlich Bitterstoffe enthält.
Aus Quitten kann man Marmelade, Kompott, Mus, Saft und daraus Gelee, Likör, Wein, Schnaps sowie Secco herstellen. Quittenbrot ist eine Süßigkeit, hergestellt aus mit Zucker vermischtem eingedicktem Quittenmus, das etwa 1 cm dick auf einem Backblech verstrichen im Backofen gedörrt und anschließend in 2–3 cm große Rauten geschnitten und in Zucker gewendet wird. Quittenbrot ist im deutschsprachigen Raum im Handel fast nicht erhältlich, in spanisch- und portugiesisch-sprachigen Ländern ist es eine verbreitete traditionelle Weihnachts- oder Wintersüßigkeit.
 
 
Seit jeher gelten die Quitten als Symbol für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Klugheit, Schönheit, Beständigkeit und Unvergänglichkeit.
 
Auch für Klaudia war das Q keine leichte Hürde. Ihr waren Qualle, Quitte, Quarz und Quecke eingefallen. Letztere mag wohl keiner im Garten, aber diese als Pflanze auf eine AMC zu bannen, fand sie spannend. Und wie ich finde, ist ihr das aufs Trefflichste gelungen.
 
 
Auf der AMC kommt sie tatsächlich als harmloses Gewächs rüber. Auf dem Detailfoto sieht man, wie gut es Klaudia gelungen ist, die grazilen Halme frei zu sticken.
 
 
Wie üblich, findet Ihr bei ihr Informationen zur Quecke.
 
Das Fuchskissen aus dem letzten Post hat ja viele Liebhaber unter Euch gefunden. Vielen Dank für die vielen Kommentare. Das Motiv ist aber auch zu schön. Leider bekomme ich die Kommentare nicht mehr als Mail zugeleitet :-(. Der Trick, daß ich den ersten Kommentar schreibe und dann Nachfolgebenachrichtigungen bekommen will, hat auch nicht funktioniert :-((. So danke ich Euch auf diesem Wege ;-)).
 
Heute nun will ich mich an die Fertigstellung des zweiten Kissens begeben. Welches Motiv ich gewählt habe, bleibt solange noch unter Verschluß ;-). Und dann kam gestern die Lieferung mit all den benötigten Stoffen für mein neues Handnähprojekt. Ich habe schon mal ein paar Schablonen bezogen. Es wird großartig, das fühle ich. Auch da müßt Ihr Euch noch gedulden.
 
Allen ein schönes und erholsames Wochenende.
 
Petruschka

Donnerstag, 7. Juni 2018

Ein neues Kissen

... mußte her, hat doch die ständige Nutzung eines bisherigen Kissens doch arge Abnutzungsspuren hinterlassen. An mehreren Stellen sind die die Nähte aufgelöst,  die Farben verblaßt, der Stoff sehr, sehr dünn geworden, bzw. schauen das Futter und die Rückseite hervor.
 
 
Ich hatte auch gleich einen Vorschlag für ein neues Kissen parat. Vor Kurzem habe ich die  Fancy Forest Anleitung von Elisabeth Hartman käuflich erworben und nun ergab sich die Gelegenheit, ein erstes Muster auszuprobieren. Also habe ich die Maße auf mein Kissen umgerechnet und in recht kurzer Zeit war der Fuchs fertig.
 
 
Der braune Stoff lag noch in der Nähe, ich hatte ihn als Futter bei der JetSet eingesetzt. Der graue Stoff ist Quilters Linen der Firma Robert Kaufmann. Macht sich als Hintergrundstoff wirklich sehr gut.
 
 
Der Kissenbezug ist ca. 40 cm x 40 cm groß. Das Kind ist zufrieden.  Ich auch ;-). Und da auch ein zweites Kissen nicht mehr taufrisch ist, wird bald ein zweites verrücktes Tier folgen. Laßt Euch überraschen.
 
Danke für das Lob zu meinen beiden Sunbonnets. Der Karton ist nun ausgeräumt und bereit, ein Hand-Arbeits-Langzeitprojekt aufzunehmen. Später dazu mehr. Ich muß erst einmal sortieren und eventuell noch Stoff bestellen.
 
Am vergangenen Wochenende fand zum wiederholten Male die Karate-DM in Erfurt statt - wir hatten also eine kurze Anfahrt für einen langen Tag in der Halle. Aber es hat sich gelohnt für das Kind. Meisterin im Einzel und im Team, besser ging es nicht. Und das Schöne daran ist, daß auch ihre Teamkameradinnen alle Meister im Einzel geworden sind - wir hatten also genug Grund zum Feiern.
 
Morgen hat sie nun die letzte Abiprüfung - in französischer Literatur. Bei Bestehen hat sie damit auch das AbiBac und könnte in Frankreich studieren. Macht sie aber nicht, denn es soll Wirtschaftsmathematik sein. Also, ich kann ihr dabei nicht helfen ...
 
Petruschka 

Freitag, 1. Juni 2018

UFO-Abbau

... ist bei vielen immer ein Thema und in diesem Jahr motiviert uns Klaudia, jeden letzten Donnerstag im Monat ein bearbeitetes UFO zu zeigen. Im vergangenen Monat habe ich mich vornehm zurückgehalten. Fortschritte beim Handgequilten lassen sich eben nicht so gut zeigen. Doch in diesem Monat war ich brav und habe etwas Gewerkeltes zum Zeigen.
2015 habe ich mehrere Sunbonnet Sue genäht und gestickt, alle in verschiedenen Techniken. Der geplante Quilt wurde nie realisiert und so verarbeitete ich einige Sues in verschiedenen Kleinquilts, wie hier oder hier. Übrig blieben zwei applizierte,
 
 
...
 
... die mitsamt den Vorlagen und Stoffen in einem Karton lagen und damit Platz für aktuelle Projekte wegnahmen. Nach einigem Hin und Her  entschied ich mich, ein Kissen und einen Beutel  daraus zu fertigen. Ich hatte da auch schon jemand Bestimmtes im Auge, für den beides in Frage käme.
 
 
 
Die Kissenhülle ist passend für ein quadratisches Kissen von 40 cm Seitenlänge. Hier kamen mal wieder Aboquadrate zum Zuge.
 

 
Der Beutel ist 32 cm breit und 35 cm hoch und hat einen abgenähten Boden. Die Rückseite ist im Streifenlook wie im oberen Teil über der Applikation gestaltet. Das Mädel, für das der Beutel bestimmt ist, ist nämlich ganz neidisch auf den der Mutter, ebenfalls von mir genäht. So hat sie bald ihren eigenen. Denn das Beste ist - sie hat nächste Woche Geburtstag. Die Mutter  ist ganz angetan davon, daß ich an sie bzw. ihre Tochter gedacht hatte. Gern geschehen!
Dann lag da noch das Geschenk einer Nähfreundin - ein Stück selbstgefärbten und wunderbar gequilteten Stoffes, wie gemacht für eine Projektmappe. Diese Steilvorlage nutzte ich nun und fertigte eine weitere Projektmappe an.


In der lagere ich nun meine Amish-Blöcke samt den Zetteln mit den Berechnungen dazu. Das Binding und die Reißverschlußeinfassung sind aus Resten, die ich damit auch abgebaut habe.


Im vorigen Post hatte ich schon etwas zum neuen Projekt, für das die Blöcke bestimmt sind, geschrieben. Danke für die lieben Kommentare dazu. Und Danke an alle, die weiter bloggen.
Morgen treffen sich die QuilThuerer wieder. Ich werde allerdings nur zur Stippvisite da sein, denn es gilt wieder Daumen drücken für das Tochterkind. Da wieder über 30 Grad angesagt sind, hoffe ich, daß die Klimaanlage in der Sporthalle funktioniert.

Sucht Euch ein kühles Plätzchen und macht Euch ein schönes Wochenende!

Und da ich neben den UFOS auch Reste verarbeitet habe verlinke ich den Post nicht nur bei Klaudia, sondern dann auch bei Marion Kunzfrau, die 2018 zum Jahr des Resteabbaus ausgerufen hat..

Petruschka

Sonntag, 27. Mai 2018

Endlich

... kann man sich wieder dem widmen, was einem wichtig erscheint. Diese Datenschutzgeschichte hat uns alle ja schon ein wenig wuschig gemacht. Liebgewonnene Gewohnheiten wie die Bildervorschau der einzelnen Posts oder die Avatare aufgeben zu müssen, scheint mir eher ein Verlust als ein Gewinn zu sein. Aber wenn es denn sein muß ... An dieser Stelle möchte ich mich bei Klaudia bedanken, die mir privat noch wertvolle Hinweise zum Notwendigen gegeben hat. Ich hoffe, die Sache ist jetzt abgehakt.
Genäht habe ich in der Woche eher nicht. Das lag nicht an dieser Datengeschichte, sondern an meiner Unlust. Gestickt habe ich schon, draußen auf dem Balkon sitzend - allerdings erst am frühen Abend, sonst war es einfach zu warm. Der kleine Prinz hat es mir ja angetan. Nun ist er fast fertig, die schwarzen Rückstiche fehlen noch. Die werden das Bild wohl noch einmal komplett verändern.
 
 
Besonders groß ist die Stickerei ja nicht, ca. 15 cm x 15 cm. Ich habe noch so gar keine Idee, wie ich sie weiterverarbeiten könnte.
Dann hatte ich auch noch Atemprobleme. Nun geht es wieder besser und so habe ich heute drei Blöcke für das neue Projekt der QuilThuerer genäht. Traditionelle Blöcke sollen es sein. Während sich einige der Nähschwestern auf die kleinen Blöcke des Dear Jane stürzen, habe ich meine Stoffe nach Amish-Art herausgesucht. Die liegen schon eine ganze Weile hier und warteten auf ihren Einsatz. Für diesen Quilt habe ich sie schon einmal verwendet. Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich die Stoffe vor über 10 Jahren in Rothenburg ob der Tauber gekauft.
So lange habe ich auch schon das Buch, in dem das Leben der Amish und vor allem ihre Quilts vorgestellt werden. Daraus habe ich auch die Anleitungen für die Blöcke. Zu jedem Muster ist ein Quilt gearbeitet, allerdings immer in unterschiedlichen Größen. So konstruiere ich mir meine Blöcke eben selbst.
 
Der Neunerblock, ich habe einen doppelten Neunerblock genäht, ist ein klassischer Resteblock. So auch bei mir. Für die bunten Rechtecke habe ich wieder einmal auf Aboquadrate zurückgegriffen. Verarbeitet sind die kleinen Quadrate 3,5 cm groß und der Block kommt ohne Nahtzugabe auf 31,5 cm.
 
 
Zu den bekanntesten traditionellen Amish-Mustern zählt der Streifenblock, der einen grundlegenden Wert der Amish verkörpert: Einfachheit. Die Streifen sind schnell zusammenzunähen. Auch dieser Block mißt ohne NZ 31,5 cm im Quadrat.


Als dritten Block habe ich ein Quadrat im Quadrat genäht. Auch diese Fläche ist aus einfachen Formen zusammengesetzt. Lediglich das Ausrechnen der Maße, damit die Größe von 31,5 cm erreicht werden konnte, war ein wenig aufwendig. (Und ich ein wenig unsicher, ob ich wohl richtig gerechnet hatte.)


Ein bißchen mehr Farbe hätte dem Block ganz gut getan. Aber ich will mit den Stoffen auskommen, die mir noch zur Verfügung stehen. Und das sind eben vorwiegend Blau in mehreren Abstufungen, Grau und Schwarz. Jeweils ein wenig dunkel- und Hellrot habe ich, wie auch einige Aboquadrate.
Insgesamt sollen es neun Blöcke werden. Einer davon soll "aus dem Rahmen fallen". Mal schauen, was sich so ergibt. In besagtem Buch werden zehn typische Amish-Muster vorgestellt.

So, morgen geht es wieder an. Ich wünsche Euch allen einen guten Wochenstart.

Petruschka

Montag, 21. Mai 2018

Beim jährlichen Schrankcheck

stieß ich mal wieder auf aussortierte Jeanshosen mehrerer Familienmitglieder. Die kamen nun mit in mein Arbeits-/Nähzimmer, wo sie fein säuberlich erst einmal in nähbare Stücke zerlegt wurden. Eine Idee hatte sich festgesetzt und so nähte ich Stück für Stück zusammen. Nach jeder Naht habe ich die Nahtzugabe gleich abgesteppt, um lästiges Ausfransen zu minimieren. Denn unter den Jeans waren auch welche mit Stretchanteil und nicht alle Schnitte waren im Fadenlauf.
 
 
Das hat ganz gut geklappt, denn die Jeansstoffe waren relativ dünn, so daß auch die Nahtstellen leicht zu bewältigen waren. Ich habe dann bunt zusammengewürfelte Stücke von ca. 58 cm x 60 cm genäht und diese dann aneinandergenäht, bis sie eine Länge von ca. 1,80 m hatten. Für die Rückseite nahm ich Bettwäsche, die vom Ausräumen der Wohnung des Schwiegervaters stammt.
 
 
Füttern mußte ich nicht, denn die beiden großen Rechtecke sollen als Sonnenschutz für die Balkonstühle dienen. Der Balkon liegt auf der Südseite und der eine Stuhl hat schon ausgeblichene Stellen. Da dies auch für das Material nicht gut ist, habe ich eben diese zwei Sitzbezüge genäht.
 
 
Ein kleines genähtes Teil ist noch übrig, wie auch kleinere Stoffstücke. Die werden dann wohl zu einem Beutel umgewidmet. Die oberen Teile der Jeans werden nun in der Tonne versenkt, nicht ohne vorher noch die Reißverschlüsse herausgetrennt zu haben.
Reste im eigentlichen Sinne sind die Jeans wohl nicht. Aber da sie einige Zeit in meinem Schrank gelagert waren wie auch andere Stoffe, erkläre ich sie dazu. Und deshalb verlinke ich meinen Beitrag nun beim Restefest von Marion Kunzfrau.
Heute Nachmittag werde ich mich auf den Balkon setzen und eine mir sehr am Herzen liegende Arbeit fortführen.
 
 
Erkennt Ihr den kleinen Mann? Ich warte nun schon mit Ungeduld auf das Kreuzstick-Vorlagenbuch zum "Kleinen Prinzen" von Véronique Enginger, das ich mir nun endlich bestellt habe.
 
Zum Schluß gibt es noch einen kleinen Gruß aus unserem Garten, wo die Pfingstrosen genau zur rechten Zeit blühen. Gestern Nachmittag mit noch fast geschlossenen Blüten mitgenommen, entfalteten sie schon eine Stunde später ihre volle Blütenpracht. Und der Duft erst, herrlich!
 
 
Nun ist das Pfingstwochenende schon fast wieder um. Genießt die verbleibenden Stunden noch und habt einen guten Start in die verkürzte Woche.

Petruschka