16 Mai 2021

Die Farbe Rot

 ... wird ja gern dem Mai zugeschrieben. Und so ist Rot auch hier die Farbe des Monats. Ziemlich spät habe ich das mitbekommen. So nutzte ich den Feiertag am Donnerstag, um wieder vier Blöcke mit schiefen Sternen zu nähen. 

Beim ersten Stern bin ich jedes Mal zögerlich beim Zuschneiden der ersten schiefen Ecke. Ich muß erst immer ein Gefühl bekommen, wie schief ich in die 10 cm Quadrate schneiden kann. Wenn der erste genäht ist, werde ich sicherer und alles geht leichter von der Hand. Manche Zacke wird dennoch etwas mächtig.


Entgegen aller Erwartungen hatte ich nicht so viele rote Aboquadrate mehr - ich muß sie vorher schon eingesetzt haben, weiß aber nicht mehr, wo. 


Für die Mitte suche ich immer ein besonderes Quadrat, zum Beispiel eins mit goldenen kleinen Sternen.

Die Hintergrundquadrate sind weiß. Ich habe gerade erst einen Post gelesen, wo von den Nuancen der Farbe Weiß die Rede ist. Oja, wenn ich den Stapel weißer Quadrate sehe, sind nicht alle weiß/weiß. Dennoch versuche ich, in etwa dasselbe Weiß für einen Stern zu verwenden


Am Freitagnachmittag waren wir im Garten des Schwiegervaters. Das heißt, in unserem Garten, denn der Schwiegervater lebt seit anderthalb Jahren nicht mehr. Aber wir sagen immer noch Opas Garten. An der Wäschespinne hängend habe ich die Blöcke im Gegenlicht fotografiert.


Und gegenüberliegend auf der Leine scheinen die Blöcke alle ganz weiß. Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, diese schiefen Sterne zu nähen. 


Erst beim Bearbeiten der Bilder ist mir aufgefallen, daß das Datum und die Uhrzeit eingeblendet wurden. Hmm, das stammt noch vom 12. Kleine Notiz an mich: vorerst alles deaktivieren. Dann gibt es zeitnah Fotos von der Wichtelei bei Ulrike. Einen kleinen Einblick soll es geben, um die spannende Zeit bis zum 1.Juni zu überbrücken. Doch um diesen Post kümmere ich mich morgen.

Bis dahin Euch noch einen schönen Sonntagabend.

Petruschka

12 Mai 2021

12 von 12 im Mai

 ... gibt es heute. Mal ein Mittwoch - das ist in diesem Schuljahr ein eher entspannter Unterrichtstag. Der Kaffee läuft durch und mein Mittagessen ist zubereitet. Der Blick aus dem Fenster zeigt, daß die Wetter-App dieses Mal nicht gelogen hat - es regnet. Die Dachdecker sind noch nicht da, aber im Laufe des Vormittages werden sie sicher hier aufschlagen.


Es ist genug Zeit, für das geplante Nähen die entsprechenden Materialien zusammenzusuchen. Für den Mai ist die Farbe des Monats rot und dafür muss ich die Aboquadrate heraussuchen.


Außerdem soll noch ein Rucksack genäht werden. Dafür suche ich Reste von braunem Leder und blaues Leinen zusammen. Einer der beiden Stoffe soll mit dem Parismotiv kombiniert werden.


Ich wage es, die Wäsche trotz des Regens auf dem Balkon aufzuhängen. 


Der Mann hat Urlaub und setzt mich an der Schule ab. So muß ich nicht mit meinen Schulsachen durch den Regen laufen. Der Blick in unseren Vorbereitungsraum wird bald ein anderer sein, denn er soll umgestaltet werden.


Nach meinen ersten Unterrichtsstunden mache ich mich auf den Weg in die Stadt. Der Blick in die Coudraystraße zeigt, daß die Ginkgobäume so langsam grün werden. 


Ziel ist ein Uhrenladen - meine Batterie ist seit November alle. Gestern hatte ich gesehen, daß der Laden auf hat und habe gefragt, ob es wohl möglich sei, die Batterie zu wechseln. Wegen des relativ niedrigen Inzidenzwertes ist es hier in Weimar möglich, mit Click und Collect einzukaufen. Ich bekam eine positive Antwort und heute eine neue Batterie. So kann ich nun wieder die Zeit an meiner analogen Uhr ablesen. 
Auf dem Weg zu meinem zweiten Ziel passiere ich diesen überdimensionalen Stuhl vor der Bibliothek der Bauhaus-Uni. Dahinter ist das alte Limona-Gebäude zu sehen. 


Gegenüber liegt mein zweites Ziel - die Stadtbibliothek. Alle Bücher sind ausgelesen und für das Nähen kann auch ein Hörbuch für das lange Wochenende nicht schaden.


Länger als 15 Minuten soll man sich dort nicht aufhalten, die nutze ich auch. So habe ich jetzt wieder genug Lesestoff. Der Rückweg führt mich wieder durch die Schillerstraße zurück. Eine lange "gehegte" Bauruine ist nun tatsächlich eine Baustelle und man kann erahnen, wie es einmal aussehen soll. Der Bauzaun ist von professionellen Künstlern gestaltet worden.


Es regnet immer noch. Vor dem Wittumspalais stehen die Fliederbäume in schönster Blüte. Die Blüten duften unglaublich. Auch die Kerzen der Kastanienbäume stechen ins Auge. Mit zufälligen Passanten freue ich mich über diese schönen Farben.


Ich bin wieder zurück im Kolleg und genieße vor dem weiteren Unterricht mein frugales Mittagessen - ein mit Käse belegtes Brötchen und ein Apfel in Schnitzen sowie eine Tasse Tee. Den Pechkeks gab es beim Uhrmacher. Dazu gibt es Literatur aus der Bibliothek.


Nach dem Unterricht holt mich mein Mann wieder ab und wir gehen noch Besorgungen machen. Zu Hause angekommen, wird  der Einkauf weggepackt. 


So, das sind schon 12 Fotos. Mehr sollen es ja auch nicht sein. allerdings gehe ich dann noch einmal raus. Mir fehlen noch mindestens 1300 Schritte. Wenn's sein muß, dann eben mit Regenschirm. 

Ich hoffe, Ihr hattet einen geruhsamen Tag und seid nicht naß geworden. Für morgen wünsche ich Euch einen schönen Feiertag.

ich verlinke meinen Post bei Caro.

Petruschka

04 Mai 2021

Blaue Hexagone

 ... hatte mir Marita beim Hexagonswap anläßlich des Bloggeburtstages von Nanusch in ein absolut tolles Täschchen gesteckt. 

Sie hatte noch einige Schablonen dazugelegt und so konnte ich noch einige mit meinen blauen Stoffen beziehen. dann begann das große Puzzeln, um eine stimmige Fläche zu erstellen. 

Da ich in den vergangenen Monaten eher aus der Reserve arbeite, habe ich aus größeren  Reststücken in Blau eine Ordnerhülle genäht.


 In diesem Ordner sind Vorlagen für Kreuzstichmuster abgeheftet. 

Viele habe ich nicht, deshalb ist es auch nur ein schmaler Ordner. Mehrere Vorlagen fehlen noch - sie sind mit den Stickbildern (ich glaube, es sind vier, noch in Bearbeitung). 

Das vordere rechte Muster würde ich gern nacharbeiten, aber es fehlt vor allem eins - Zeit. Deshalb bin ich momentan recht spärlich auf den Blogs unterwegs. Aber ich will eben auch gern die Linkparty von Nanusch zum Zeigen unserer Swapergebnisse bereichern, deshalb also hier ein einsamer Post. 

Laßt Euch nicht vom Wetter die gute Laune vermiesen und bleibt gesund!

Petruschka

16 April 2021

Stich für Stich

 ... geht es auch bei den Wonky-Sternen vorwärts. Die Farbe des Monats ist ein helles und strahlendes Blau. Davon habe ich so viele Aboquadrate, daß mir die Auswahl der blauen Quadrate sehr schwer fiel.

Und so habe ich dieses Mal sogar vier Sterne genäht. Auch wenn ich in Etappen arbeiten mußte, hat es wie immer viel Spaß gemacht.  




 

Am Boden liegend (also die Sterne, nicht ich) wurden sie  alle vier zusammen fotografiert.


Gestern Nachmittag habe ich die Blöcke im Garten fotografiert. Allerdings war es ein wenig windig.


Am Fenster und im fahlen Gegenlicht sehen die Blöcke ein wenig blass aus. 


Nun überlege ich schon, auch von den bisherigen anderen Farben noch weitere Sterne zu nähen, bis ich von allen vier habe. Da hätte ich am Jahresende 48 Sterne - ausreichend für einen Quilt.

Desweiteren habe ich wieder AMC-Rohlinge aus Resten genäht. Diese werde ich dann für die Aktion "Schreib mal wieder" bearbeiten. 


Als Ergebnis eine vorherigen Täschchentausches mit Hexagonen habe ich weitere genäht, um ein gutes Maß für eine Werkelei zu bekommen.


Diesen werde ich mich jetzt widmen, um noch vor dem Stichtag ein passendes Ergebnis vorweisen zu können.
Meinen Post verlinke nun noch bei Doris Lintlady, die wieder alle Sticheleien sammelt.

Petruschka

12 April 2021

12 von 12 im April

 ... - dafür bin ich echt spät dran. Aber im Gegensatz zu den anderen Monaten war ich heute schon von morgen an in Sachen Schule unterwegs, so daß ich einfach nicht eher zu meinen 12 Fotos kam. 

Schon kurz nach dem Aufstehen war klar, daß es im Gegensatz zu gestern keine 20 Grad werden würden. Saßen wir gestern noch kurzärmlig auf der Terrasse, waren heute wieder Mantel, Schal und Handschuhe angesagt, denn der Blick aus der Küche ergab folgendes Bild. Der Schnee auf dem Autodach erwies sich als ca. 10 cm hohe, sehr dichte Masse, die ich natürlich vor Fahrtabtritt mit dem Handfeger abfegte.


Der Kaffe läuft durch und in der Zwischenzeit mache ich 1. mein Frühstück und 2. mein Mittag, bestehend aus 1.Joghurt, Skyr, Mango und Flocken und 2. aus einem Käsebrot, einem Apfel und für nach dem Unterricht einer Banane.


Vom heutigen erneuten Coronatest habe ich kein Foto. Heute war ich in einem örtlichen Testzentrum, denn an den Schulen sollen derzeit Selbsttest durchgeführt werden und da noch kein Lehrer instruiert war, nahmen wir diese Möglichkeit wahr. Eigentlich wollen wir keine Verantwortung dafür übernehmen, aber der Dienstherr gab dies per Dienstanweisung an uns Lehrer weiter. Gut, wir haben erwachsene Schüler, aber in den jüngsten Jahrgängen stelle ich mir das nicht so einfach vor. Und dann ist ja noch die Seite der richtigen Entsorgung der gebrauchten Teststreifen etc. Ich war dann kurz vor 10.00 Uhr startklar für meinen Unterricht. 


Nach 15.00 Uhr habe ich die Schule verlassen und auf dem Weg zum Auto fiel mir wie so oft in Weimar ein schön renoviertes Haus ins Auge. Könnt Ihr die Figuren in der mittleren Etage erkennen? 

 
Auf dem Heimweg bin ich noch beim Bäcker rein - des Mannes Brot war bis auf den letzten Krümel alle. Zu Hause angekommen, gab es erst einmal Kaffee, Trockenpflaumen und eine Portion Nüsse. Dazu das tägliche Kreuzworträtsel.


Da ich noch nicht so viele Schritte gemacht hatte, habe ich noch mal die Schuhe geschnürt und mich auf die Socken gemacht. Und zwar in Richtung "Kreuzung". Heute bin ich nach rechts gegangen.


Unterwegs entschloß ich mich spontan, noch einen kleinen "Umweg" zu machen. Die Sonne schien gerade und es wäre Frevel gewesen, nicht weiter zu marschieren. Am Ende des Weges machte ich auch noch einen Schlenker in den örtlichen Supermarkt. So war ich viele Schritte gelaufen, aber auch erst recht spät wieder zurück.


Denn ich mußte ja noch meinen Unterricht für morgen vorbereiten. Durch Organisatorisches (Tests, Stundenplan, Raumtausch wegen der großen Gruppe) blieb heute etwas unbearbeitet, das konnte ich gleich so übernehmen, doch der Großteil mußte neu erarbeitet werden. Vorausschauenderweise hatte ich die beiden anderen Einheiten à 90 Minuten schon in den Ferien vorbereitet.


Zeit fürs Abendessen. Schon gestern Abend war klar, was es geben würde. Euch auch, wenn Ihr die Zutaten seht?


Na klar - Pellkartoffeln mit Quark/Skyr und Matjes. Die Tochter hat gebeten, für sie ein paar Kartoffeln mitzukochen. Aber ja doch mache ich das. Und für den Quark habe ich extra einige Blätter Bärlauch des am Wochenende im Ettersburger Wald gesammelten Bärlauch beiseite gelegt. 
Den nahm ich mir dann in der Zwischenzeit vor.


Ich wollte schon am Sonnabend Pesto machen. Leider hatte ich den Parmesan vergessen. So kam ich erst heute dazu. Gut 100 Gramm Bärlauchblätter sind auf dem Teller. Sie sind noch relativ klein. 

Zwischenzeitlich waren meine Kartoffeln gut und nach dem Pellen richtete ich mein Essen hübsch an.


Nun blieb nur das Pesto fertigzumachen und in kleine Gläser abzufüllen. Viel ist am Ende nicht herausgekommen, aber bald will ich wieder in den Wald, neuen holen, um weiteres Pesto zu machen. Denn ich werde zwei Gläser an Kolleginnen verschenken.


So, das waren jetzt 12 Fotos. Wenn ich den Post jetzt nicht beende, sind es dann 12 am 13. Ich verlinke den Post dann noch bei Caro.

Petruschka

07 April 2021

Das Beste am Frühling ist

 ... daß er jedes Jahr zuverlässig wiederkommt. Unter diesem Motto schickte ich heute mit den nun fertigen AMCs (hier sind die Rohlinge zu sehen) kleine Sonnenstrahlen quer durch das Land. Momentan stürmt und regnet es bei uns ziemlich heftig. Aprilwetter eben. Ich hoffe, die Empfängerinnen freuen sich über diesen kleinen Frühlingsgruß.

Eine gut abgelagerte verkleinerte Version der Schneeherzen wurde nun verarbeitet.

Weiße Reste der Wonky-Sterne wurden zusammengenäht und unter einem Stück Gardine verborgen, welche durch einige freie Nähte miteinander verbunden worden. Die Blümchen sind frei zugeschnitten und aufgenäht.

Grüne Reststreifen, kombiniert mit eingefärbten Blümchen aus Spitze ergaben diese AMC.

Meiner jüngeren Tochter gefiel diese AMC am besten.

Aus einem früheren Experiment mit bemaltem Vliesofix blieb dieses Stück übrig, das nun mit einen  Jojos zu einer Frühlingswiese wurde.

In der Kiste mit Spitze fand sich dieses kleine Bildchen, das sich wunderbar abhebt auf den roten Restestreifen und mit den weißen Strahlen en ein Kirchenfenster erinnert.

Auch hier ist die Basis ein Restemix aus den Wonky-Sternen. Unzählige Knötchenstiche habe ich oberhalb der Gruppen aus Margeritenstichen angebracht. Das hat mich schon einige Zeit auf dem Sofa beschäftigt. 

Wie viele unter Euch, nehme auch ich mir etappenweise Orte zum Aufräumen/ Beräumen vor. Ich habe ein eigenes Fach für meine "Korrespondenzen".  Darin lagere ich mein Briefpapier, Karten, Stempel etc., aber auch Briefmarken - meine Briefmarken. Denn wenn ich eines gelernt habe in unserem Haushalt: wenn man man eine braucht, ist keine da. Also habe ich meine eigene kleine Sammlung, quer durch alle Frankaturen. Da man Mann Briefmarken sammelt und entsprechend das Postfrisch-Magazin  bekommt, war ich über das Erscheinen einer 60 Cent-Briefmarke mit einem Kleine-Prinz-Motiv informiert, kaufte und hortete diese, verschickte aber auch sehr gern Briefe mit dieser Marke. Vor Jahren wurde binnen kurzer Zeit das Porto für einen Brief von 60 Cent auf 62 Cent (siehe Obelix- Briefmarke) angehoben. Kaum hatte man sich 2 Cent-Marken besorgt, sollte man nun 70 Cent zahlen. Also mußten 8 Cent-Marken her.  Und jetzt kostet ein Standardbrief 80 Cent. Also holt man sich 10 Cent-Marken für eventuelle 60 oder 70 Cent-Marken-Restposten. Diese Postgeschichte kann man gut an meinen frankierten Briefen ablesen ;-).


So, das war nun genug Text zur jüngeren Postgeschichte. Die Hälfte der kurzen Woche ist geschafft. Laßt es Euch gut gehen und trotzt dem Aprilwetter. Ich werde wohl noch die Wonky-Sterne mit der Farbe des Monats - Blau- angehen.

Petruschka