Freitag, 25. November 2011

Ich bin Euch noch

... die Auflösung dessen, was sich hinter dieser Collage verbirgt, schuldig.
Nun, es ist das grüne Band, das ich im Rahmen unserer QuilThuer-gruppeninternen Aufgabe zu eben diesem Thema genäht habe. Die Vorgaben waren 30 cm x 120 cm und eben das Thema. Ob wir nun im Querformat oder im Hochformat arbeiten wollten, blieb jeder selbst überlassen. Nun, ich habe mich für das Hochformat entschieden, weil ich die grüne Grenze zwischen den einzelnen Ländern damit symbolisieren will.


Hier ein Bild vom oberen Rand. Ich habe kein Binding angebracht, um die offene Struktur nach oben nicht zu unterbrechen.

Und am unteren Rand habe ich die verschieden langen Streifen genutzt, um einen unregelmäßigen Abschluß zu arbeiten. Außerdem hat der dunkelbraune Stoff geradeso gereicht.

Dieses Detailbild zeigt den seitlichen Rand. Über die ganze Länge und die Breite des braunen Streifens habe ich an Furchen erinnernde Nähte gequiltet. Das Muster auf dem Foto ist eher ein Beispiel für Unkonzentriertheit, hätte ich doch eigentlich hier nur Längslinien quilten sollen, aber mein Fuß war zu schnell. Dies ist mir nicht nur einmal passiert, aber ich finde, daß diese aus der Reihe tanzenden Linien den Quilt spannender machen und so bekommt der Quilt eben noch eine interessantere Note.

Drei rote Flecken habe ich in die grünen Streifen eingearbeitet. Sie sollen natürlich Häuser symbolisieren. Sie habe ich auch umquiltet.


Die grünen Streifen, die die Wälder darstellen sollen, habe ich entweder umquiltet oder Linien hineingequiltet. Dadurch ist die Oberfläche sehr ungleichmäßig, was auch beabsichtigt ist. Denn der Wald soll sich ja von den Feldern abheben und Bewegung versinnbildlichen.


Wie ich gerade den Post so durchlese, fällt mir auf, daß das Bild vom Fluß verschütt gegangen sein muß. Klar, daß auch Wasser dazu gehört. Denn ohne dieses kann nun mal nichts gedeihen. Im oberen Drittel habe ich einen blauen Streifen eingearbeitet. Eigentlich wollte ich, daß der Fluß nach unten zeigt, aber da hätte mir der ungerade Rand oben nicht gefallen. So fließt das Wasser nun in die Ost- oder Nordsee, wer weiß das schon genau.


So, nun habe ich meine Schuld eingelöst.


Ich fahre morgen mal für eine Stippvisite in meine frühere Heimat. Euch wünsche ich ein schönes erstes Adventswochenende.


Liebe Grüße, Petruschka

Sonntag, 20. November 2011

Nun habe ich sie doch geöffnet

..., meine Weihnachtsmannwerkstatt. Gestern war ich allein, da mein Mann unsere Tochter wieder mal zu einem Turnier begleitet hat, und so habe ich den ganzen Tag Vorbereitungen für die Nährunde zwei am kommenden Mittwoch in der Heimatstube getroffen. Denn wir haben am vergangenen Mittwoch tatkräftige Unterstützung von zwei Frauen unseres Heimatvereins bekommen und damit auch jede Menge geschafft. Hier mal eine Auswahl von Kleinigkeiten, die erstens schnell gemacht sind und zweitens nicht so preisintensiv sind, so daß sie auch verkauft werden können. Obwohl, ein Preis wird nicht festgelegt, vielmehr gelten die Geldeinnahmen als Spenden (irgendeine rechtliche Seite ist da zu beachten). Aber verramschen wollen wir unsere Arbeit auch nicht.


Die Sterne entstehen durch das Aufeinanderlegen von zwei Sechsecken. Die Anleitung stammt aus einer älteren Ausgabe der "Patchworkideen". Meine Quadrate aus dem Stoffabo haben gerade die richtige Größe für das innere Sechseck.

Hier noch eine größere Aufnahme des oberen Sterns/Sechseckes.


Und von diesen Pappschablonen, Stoff- und Vliesstücken habe ich gefühlte hundert Stück in verschiedenen Größen, aber immer aus denselben Stoffen, zugeschnitten. Und daraus werden dann am Mittwoch Herzen gehäht, und zwar ohne Nähmaschine. Und so sehen diese dann aus.
Die Anleitung hatte vor Ewigkeiten mal eine Nähschwester mitgebracht und immer, wenn ich ein Geschenk überreiche, ist ein solches Herz dabei. Die Stoffe kann man kombinieren, wie man will. Auf der Rückseite ist dann der andere Stoff (hier der mit den Rosen) der dominierende Stoff.

Und auch bei der nächsten Kleinigkeit habe ich meine Quadrate aus dem Stoffabo verwendet. Ich habe Glöckchen genäht.

Die Idee habe ich bei Britta gefunden. In ihrer Anleitung sah alles ganz einfach aus, aber ich habe drei (!) Anläufe gebraucht. Die Glöckchen sind wirklich schnell genäht und so habe ich natürlich mehr geschafft, als auf dem Foto zu sehen ist. Ein Band zum Aufhängen wird dann noch am Mittwoch angebracht.

Kleinigkeiten aus dem vergangenen Jahr sollen nun auch noch fertig und angeboten werden.

Diesem Engel fehlt nur noch sein Haar und ein Bändchen zum Aufhängen. Auch diese Idee stammt aus einer "Patchworkideen", wie auch die Vorlage der nächsten Idee.



Zwei Dreiecke re auf re ohne Wendeöffnung zusammennähen, durch einen kleinen Schnitt in der Mitte verstürzen, gegeneinander zusammennähen und einen bunten Knopf drauf, fertig. Aufhänger nicht vergessen!


Diesen lustigen Gesellen aus Filz können unsere Kinder auch alleine schmücken. Man könnte ihn noch ausstopfen, dann ähnelt er mehr dem Weihnachtsmann.


Von diesen Teilen habe ich 5 vorbereitet. Aus übrig gebliebenen Quadraten für einen Weihnachtsquilt habe ich jeweils drei zusammengesetzt. Es sollen kleine Wandbehänge werden. Sie sind vor der Weiterverarbeitung ca. 10 cm breit und 30 cm hoch.

Und immer mal wieder habe ich abends an einem weiteren Schneeherz gestickt. Nun bin schon bei April und brauche nur noch vier (die Septembervorlage fehlt immer noch), um auf dem Laufenden zu sein.

Die Herzen gefallen mir immer mehr und ich freue mich schon darauf, alle zu einem Winterquilt verarbeiten zu können. Momentan sticke ich an einem Motiv für eine AMC. Danach geht es an das nächste Herz.


Doch für heute ist der Ausflug in die Weihnachtsmannwerkstatt beendet. Ich werde noch ein bißchen schauen, was Ihr so gemacht habt und werde dann den Tag beenden.


Kommt gut in die neue Woche.


Liebe Güße, Petruschka

Donnerstag, 17. November 2011

Die monatlichen AMC

... sind immer einen Post wert. Ich weiß, daß viele von Euch diese auf verschiedenen Blogs bewundern und sich nicht trauen, eine zu gestalten. Mädels, man muß einfach nur anfangen, Ideen kommen dann schon. Aber Achtung, zu den diversen Süchten, die mit unserem Hobby verbunden sind, kommt diese dann noch dazu.


So tausche ich seit gut anderthalb Jahren mit Klaudia monatlich zum 15. Ich versuche immer, einen jahreszeitlichen Bezug herzustellen.

In diesem Monat nun inspirierten mich die Gingkobäume vor unserer Schule, die zu Beginn des Monats noch ihre gelbe Blätter trugen, zu dieser AMC. Die Bäume wurden 1999 anläßlich des Kulturstadtjahres gepflanzt und sind natürlich einen Reminiszenz an Johann Wolfgang von Goethe.


Klaudia hingegen hat wieder ihre Stickmaschine angeworfen und mir gleich ein ganzes Arrangement gezaubert. Ja, bei den derzeitigen eisigen Temperaturen und dem dicken Nebel tun uns Muffins und ein heißer Tee gut. Danke für die herzallerliebste Karte.

Mit Ingrid tausche ich ein knappes Jahr AMC.

Als ich die Karte fertigte, war es den ganzen Tag sehr neblig sowie lausig kalt und man wollte es sich nur neben einem warmen Kamin gemütlich machen. Die kahlen Bäume überall wirken wie Gerippe.


Auch Ingrid muß kalt gewesen sein, hat sie mir doch eine große Kanne Tee genäht. Und das in den Farben der französischen Flagge und den Teebeutelhänger (?) mit französischsprachigem Aufdruck. Eine schöne Karte, Danke!

Ich werde mir gleich mal einen Tee machen.


Mein Projekt vom letzten Post ist zwar fertig, aber ich schaffe es nicht, den Quilt bei günstigen Lichtverhältnissen zu fotografieren. ich komme immer relativ spät heim und dann warten noch die Vorbereitungen und Korrekturen. Ich komme kaum zum Lesen Eurer Beiträge, geschweige zum Kommentieren. Aber das hole ich am Wochenende nach!


Bis dahin wünsche ich Euch, daß Ihr gesund bleibt!


Liebe Grüße, Petruschka

Freitag, 11. November 2011

Das Schneeherz vom November

habe ich zwei Mal gestickt, ein Mal en miniature und ein Mal in normalem Maß im blauen Verlaufsgarn. Die große Variante war wieder ein Genuß. Allerdings sind mir nicht alle Knötchenstiche ganz sauber gelungen. Das nächste Muster habe ich schon aufgebügelt und wird zeitnah gestickt.

Vor einigen Tagen habe ich ja schon ein Minischneeherz auf grünem Stoff gezeigt.

Für einen Geburtagskind bei den Quiltfriends habe ich diese AMC gemacht. Dieses Mal habe ich nur einfädig gestickt und das Ganze war ganz schön fummelig. Aber ich finde das Motiv in Bunt auch sehr schön.

Kunst ist für mich auch, mit Sprache zu arbeiten und den Hörer oder Leser mit ausgefeilten oder unerwarteten sprachlichen Wendungen zu überraschen. In der Lübecker Jugendherberge fand ich diese Karten.

Ich finde die Sprüche witzig und immer, wenn ich Karten in dieser Art sehe, nehme sie mit, denn ich bewundere solchen Sprachwitz. Ich wünschte mir manchmal, schlagfertiger zu sein.

Zum Schluß wieder einmal einen Blick auf mein laufendes Projekt, das zeitnah fertig werden soll.

Im Grunde fehlt nur noch der Rand. Mal schauen, ob er noch an diesem Wochenende fertig wird.


In diesem Sinne, bleibt schön neugierig!


Liebe Grüße, Petruschka

Mittwoch, 9. November 2011

Jeden Mittwoch

... bin ich für zwei Stunden in der Heimatstube meines Heimatortes und nähe mit Kindern. Meistens gibt es ein konkretes Angebot, manchmal schlagen die Kinder etwas vor. Nun schlug der Heimatverein vor, etwas für den geplanten Weihnachtsbasar, der Ende November im Kindergarten stattfinden soll, zu nähen. Und da wir im vergangenen Jahr schon relativ einfache, aber wirkungsvolle Dinge genäht hatten, holten wir die Schablonen vor und legten los.Hier kleine Tüten nach Tildaart. War ein bißchen fummelig für die Kinder, die Spitzen exakt zu nähen; und mit dem Wenden haben sie sich auch schwer getan.
Natürlich dürfen Herzen nicht fehlen. Der Stoff mit Elchen, die wie aufgeflockt scheinen, hat mir im Geschäft super gefallen. Aber so richtig paßt er nirgends, weil das Muster unregelmäßig und recht groß ist. Aber die Herzen sind ansprechend geworden.


Eine Zeitlang haben wir auch mit Filz gearbeitet, daher stammt noch der Lebkuchen. Ich finde ihn zum Anbeißen süß.

Im vergangenen Jahr schon habe ich folgendes Buch gekauft und einiges daraus mit den Kindern nachgearbeitet.

Es sind einfache, aber auch anspruchsvolle Dekoideen enthalten. Man findet eine interessante Mischung an Handarbeitstechniken und auch für Bastelfreunde ist etwas dabei. Alles ist liebevoll fotografiert und die Anleitungen sind gut nachvollziehbar. Außerdem gibt es noch einige Rezepte. Sicher werde ich auch in diesem Jahr das ein oder andere noch nacharbeiten.

Und das haben wir nun genäht.


Hier sind erst einmal die Prototypen zu sehen. Alle sollen ein Bändchen zum Aufhängen bekommen und auch der Stiefel wird noch verziert. Die einzelnen Teile sind ca. 8 cm groß. Wir haben die Arbeit aufgeteilt, weil wir erstens nicht so viele Nähmaschinen haben und zweitens es schneller geht. So hoffen wir, recht viele Teile werkeln zu können. Der Erlös soll uns zugute kommen.

Hier noch einmal Herzen, dieses Mal aus einem anderen Stoff.


Und noch einmal ein Baum, verziert mit einem hübschen Band, was die Arbeitszeit im Einzelnen verlängert. Aber der Baum sieht so hübscher aus.


Dieses Nadelmäppchen fand sich noch in der Kiste der fertigen Sachen. Vor ca. 2 Jahren haben die Kinder gestickt und verschiedene Stiche ausprobiert. Mit Vlies und Rückseite versehen habe ich dann die fertiggestellten Stickereien. Den Knopf wiederum haben die Kinder angenäht. Jedes Kind durfte seine Arbeit mit nach Hause nehmen. Warum dieses noch da ist, weiß ich nicht mehr. Mal sehen, vielleicht findet sich ja jemand, der Interesse daran hat.

Das Ganze hat im Mai 2009 seinen Anfang genommen, als mich eine ehemalige Kollegin ansprach, nachdem ich vorher Wimpel für unser Dorfjubiläum genäht hatte. Und so treffen wir uns nun wöchentlich für zwei Stunden. Meistens kommen dieselben Kinder. Meine Tochter und eineige Klassenkameradinnen waren auch einige Zeit dabei, aber nach dem Wechsel aufs Gymnasium und einem veränderten Trainingsplan ist nun keine Zeit mehr. Manchmal bräuchte ich diese Zeit für mich selber, aber am Ende hat es doch immer wieder Spaß gemacht.


Das November- Scneeherz ist in Arbeit und wird beim nächsten Mal fertig sein. Bis dahin alles Gute.


Liebe Grüße, Petruschka

Sonntag, 6. November 2011

Von Handarbeits-Seitensprüngen und Ostseeerinnerungen

... handelt der heutige Post. Ein wenig bildlastig wird's, aber Bilder sagen eben mehr als Worte. (Mein Mann würde jetzt sagen: Fünf Euro ins Phrasenschwein.)


Nach den Tagen in Lübeck, die ja auch das Ende der Ferien bedeuteten, und dem Wochenende fiel es mir wieder schwer, in den Alltag zurückzukehren. Irgendwie komme ich dieses Jahr gar nicht richtig in Tritt. Nichtsdestotrotz habe ich wenigstens Kleinigkeiten fertiggestellt. So habe ich ein Schneeherz in Miniformat gestickt und das auch noch in Bunt auf grünem Stoff. Mittlerweile ziert es eine AMC, die morgen auf die Reise geht. Ich werde sie in den nächsten Tagen zeigen.

Das Muster hat eine Durchmesser von ca. 8 cm, es ist also nicht sehr groß.


Auf der Rückfahrt von Lübeck ins heimische Mittelthüringen habe ich die immerhin fünfstündige Fahrt zum Häkeln genutzt. Diese Mal habe ich allerdings ein Kleidungsstück gefertigt. Martina hat in einem Post auf die "Landlust" verwiesen und da habe gleich ich die Anleitung für einen Schal ausgedruckt. Bei meinem Lieblingsstoffdealer, der auch Wolle, Garne, Knöpfe und anderes führt, habe ich mir dann die Wolle gekauft. Zu Hause angekommen, hatte ich den Schal fast fertig. Und wenn ich die letzte Stunde im Auto hätte noch arbeiten können, wäre er da schon fertig geworden. Doch es war dann einfach zu dunkel. Hier also ein Bild vom fertigen Schal.

Martina hatte ein reizendes Kopfmodell. Bei mir muß das Foto so reichen. Verstrickt habe ich etwas mehr als 50 Gramm der Royal Tweed Wolle von Lana Grossa. Es ist eine reine Schurwolle und bietet ein tolles Tragegefühl. Als Außenkante sollten eigentlich Noppen oder Popcornmaschen gehäkelt werden. Ich habe eine Mausezahnkante gewählt. Alles andere wäre zu wuchtig gewesen und so gefällt mir die Abschlußreihe auch besser.

Nun will ich noch einige Fotos von unserem kurzen Aufenthalt in Lübeck zeigen. Freitag hatten wir in den späten Nachmittagsstunden uns schon ein wenig das Zentrum angesehen. Der ganze Samstag ging für die Wettkämpfe weg. Das Tochterkind hatte einen sehr guten Start, aber nach dem dritten Kampf mußte sie sich ihrer bedeutend schwereren Gegnerin nach einer Nachkampfzeit geschlagen geben. Das war schon schwer für sie, hatte sie doch bis dahin von 8 großen Turnieren 6 gewonnen und die beiden anderen als Zweite beendet. Aber sie nimmt es sportlich und will im nächsten Jahr wieder angreifen. Am Sonntag also sind wir in Richtung Küste aufgebrochen und haben eine Tour entlang der Badeorte gemacht. Natürlich durfte da ein Strandspaziergang nicht fehlen. Das Wetter konnte schöner nicht sein. Hier einige Impressionen.

Für Kinder gibt es nichts Schöneres als Sandburgen bauen. Diese hier wurden ziemlich weit oben in den Sand gesetzt, sodaß ihre Haltbarkeit deutlich verlängert wurde.

Tierische Zuschauer begleiteten uns auf dem Weg.

Auf unserem Weg durch die Badeorte sahen wir viel Kunst. Die teilweise ungewöhnlichen Kunstwerke mußte ich natürlich festhalten.

Zum Abschluß unserer Tour waren wir in Travemünde. Vom Promenadenfußweg konnte man dieses Gebilde sehen. Schüler hatten unter Anleitung von Handwerkern dieses Mobile gebaut. Im Garten waren noch andere Kunstwerke zu sehen. Allerdings war es da schon am späten Nachmittag und die eine Stunde, die wir länger schlafen konnten, verkürzte natürlich den Tag, sodaß die Lichtverhältnisse nicht die günstigsten waren.





Schon am Vormittag waren wir am Timmendorfer Strand, wo wir nach dem Strandspaziergang den Promenadenweg nahmen und folgende Ausstellungsstücke sahen.

Einen Himmelstürmer, der mich eher an einen Stabhochspringer erinnerte.

Und diese Figur, die, ja was denn eigentlich, darstellen sollte? Eine Giraffe, eine Ente oder ein Schnabeltier? Egal, es sah witzig aus.


Ein paar Meter weiter neben den Skulpturen sahen wir dieses kleine Haus, das sich neben den daneben stehenden Villen und Hotels geradezu bescheiden ausnahm. Wenn ich ein Häuschen haben wollte, müßte es seinen Charme haben.


Oder sollte es doch dieses Haus in Neustadt/Holstein sein? Gut, jetzt ist es noch ein Restaurant, aber perspektivisch?

Diese kleine Haus finde ich zwar total süß, aber es wäre dann doch zu klein für meine Bedürfnisse. Nein, im Ernst: In Neustadt findet man häßliche Pfähle oder Pfosten mit solch kleinen Häusern aus Holz verkleidet. Mir gefällt die Idee total gut. Ein Hingucker sind sie allemal.


Da wir am Montag in Thüringen den Reformationstag feiern und das deshalb ein freier Tag ist, sind wir noch einen halben Tag geblieben, um uns Lübeck anzusehen.

Von der Brücke über die Untertrave, auf der die hübschen Handarbeiten angebracht sind, hat man einen Blick auf das Dach der Musik- und Kongreßhalle und man fühlt sich ein wenig beobachtet.
Beim Rundgang durch die Stadt haben mich vor allem die verschiedenen Fassadenformen beeindruckt. In ihrem Buch "Häuserpatchwork" hat Bernadette Mayr verschiedene Formen vorgestellt und daran fühlte ich mich beim Anblick derer in Lübeck stark erinnert. In Folge seht Ihr einige der schönsten Fassaden.









Diese wunderschöne Fassade gehört zum Buddenbrookhaus. Naja, ein Besuch sehen wir erst für das nächste Mal vor;).

Beim Stadtrundgang sind mir da noch zwei besondere Schilder ins Auge gefallen.

Eine schöne sprachliche Verkleidung für Kneipe.


Auch nicht schlecht, aber ich verzichte.



Schon zu Wochenbeginn in der Post war dieses Siggy von Beate.


Glück kann man immer brauchen. Der Beistoff gefällt mir auch sehr gut. Danke für den schönen Tausch.


Soweit zu unseren Kurzaufenthalt in Lübeck. Im nächsten Sommer ist die Ostsee unser Ziel, das haben wir unserer Tochter fest versprochen. Ob es allerdings Hostein wird oder doch eher Mecklenburg, mal schauen.


So, das soll's nun gewesen sein. Das nächste Mal zeige ich sicher wieder mehr Gepatchtes. Aber so ein Ausflug in andere Handarbeitstechniken ist auch nicht zu verachten.


Kommt gut in die neue Woche.


Liebe Grüße, Petruschka