Gefunden habe ich das Motiv an einem Stand der Woll- und Stoffmesse in Leipzig, die ich gestern besucht habe. Nach einem mit Korrekturen verbrachten Sonnabend belohnte ich mich damit, an den Ständen vorbeizuschlendern und die viele bunte Wolle zu bestaunen.
Gleich am Eingang hatte ich eine Nähschwester getroffen - allerdings hatte sie ihren Besuch gerade beendet. Naja, es war ja auch schon Mittag. Gut drei Stunden schaute ich hierhin und dahin, um am Ende an zwei Ständen etwas Sockenwolle zu kaufen. Meine Farbvorlieben sind leicht zu erahnen.
Natürlich sind die Docken für das 17 Socken-Projekt bestimmt. Für wen die Socken dann gestrickt werden, ist noch nicht klar. Die beiden rechten Knäuel stammen im Übrigen aus einer Diakonie-Werkstatt in einem Weimarer Ortsteil. Ich bestaunte außerdem die vielen feinen Qualitäten, die ich vielleicht später einmal verarbeiten werde.
Mein viertes Paar Socken ist schon in der vergangenen Woche fertig geworden. Sie sind für das Tochterkind, welches sie auch gleich zum Posieren anzog anziehen mußte. Ich finde ja, sobald man die Ferse fertig hat, ist auch die Socke fast fertig ;-).
Schon am Donnerstag habe ich beim Bretagne-Krimi um den Kommissar Georges Dupin das fünfte Paar begonnen.
In meinem Beutel fanden sich am Ende auch noch Stoffe für einen Frankreich-Quilt sowie einige Proben von neuen Materialien fürs Nähen und Quilten der Firma Freudenberg und Hasenknöpfe. Doch die werde ich später zeigen.
Beim Hinausgehen schoß ich noch ein Foto vom Messemännchen. Es begleitet die Messe schon seit Ewigkeiten. Die Premiere des Messemännchens war zur Leipziger Herbstmesse 1964. Das Messemännchen warb über 30 Jahre für die weltbekannte Messe.
Das Messemännchen stellt einen Handelsreisenden mit einem übergroßen Kopf in Gestalt eines Globus dar. Die Farben blau und gelb stehen für die Stadt Leipzig. Der Kopf symbolisiert den weltweiten Handel. In der linken Hand trug das Messemännchen einen Koffer mit einem kleinen bedruckten Etikett und der Aufschrift „Leipziger Messe“ als symbolisches Reiseziel. Es trägt einen blauen Hut und einen blauen Anzug. Im rechten Mundwinkel steckt eine meist weiße Pfeife. Der Vater des Messemännchens ist auch der Schöpfer des Sandmännchens. Es ist wie ein kleines Maskottchen, so daß es nun auch in der neuen Messehalle steht.
Beim Hinausgehen schoß ich noch ein Foto vom Messemännchen. Es begleitet die Messe schon seit Ewigkeiten. Die Premiere des Messemännchens war zur Leipziger Herbstmesse 1964. Das Messemännchen warb über 30 Jahre für die weltbekannte Messe.
Das Messemännchen stellt einen Handelsreisenden mit einem übergroßen Kopf in Gestalt eines Globus dar. Die Farben blau und gelb stehen für die Stadt Leipzig. Der Kopf symbolisiert den weltweiten Handel. In der linken Hand trug das Messemännchen einen Koffer mit einem kleinen bedruckten Etikett und der Aufschrift „Leipziger Messe“ als symbolisches Reiseziel. Es trägt einen blauen Hut und einen blauen Anzug. Im rechten Mundwinkel steckt eine meist weiße Pfeife. Der Vater des Messemännchens ist auch der Schöpfer des Sandmännchens. Es ist wie ein kleines Maskottchen, so daß es nun auch in der neuen Messehalle steht.
Nun werde ich mich an die Nähmaschine setzen, um noch ein paar Beutel für unseren Tag der offenen Tür am Freitag zu nähen. Darauf soll dann wieder das Logo gesprüht werden. Das neue Projekt um die Hundertwassermotive müssen erst einmal warten. Ich danke Euch für die lieben Kommentare, die ein großes Interesse an diesem Projekt bekunden.
Petruschka
Schöne Wolle hast Du dir gegönnt, auch meine Farben.
AntwortenLöschenLG Angelika
Deine Wollauswahl gefällt mir auch, wenn ich auch im Moment wenig stricke.Und zu recht: Wolle kommt von wollen ;-)
AntwortenLöschenDas Messemänchen kenne ich auch irgendwie, bestimmt aus dem TV von früher.
Was für ein Hundertwasserprojekt baldoverst Du wieder aus? Ich bin auch Fan, nur leider nicht so begabt wie Du*seufz.
Liebe Grüße Petra
Liebe Petra,
AntwortenLöschendas war ja ein zauberschöner Sonntag und deine Ausbeute gefällt mir auch sehr gut...
herzlichst Steffi
hihi, zum Glück musst Du keine Diät machen! Ich hätte da nicht dabei sein dürfen... *kicher*
AntwortenLöschenLG
Valomea
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenSchöne Wolle hast du da gekauft, aber als Nichtstrickerin hätte ich mich eher auf Stoffe konzentriert. Aber ich gehe lieber nicht mehr zu solchen Stoff- Veranstaltungen. Ich muß mindestens 120 Jahre alt werden, um alle Stoffe in meinem Nähzimmer zu verarbeiten. Grüße von Rela
AntwortenLöschenLiebe Petra,
AntwortenLöschendas ist ja das reinste Paradies. Gut, dass Leipzig weit weg ist, ich habe noch so viel Wolle liegen. Aber deine ist sehr schön, das wären auch meine Farben gewesen.
LG, Britta
Liebe Petra,
AntwortenLöschenan der blau-grünen Sockenwolle, wäre ich wohl auch nicht vorbei gelaufen;-)....jedoch hätte ich mich wahrscheinlich mehr fürs Stoffe anschauen begeistert.
Tolle Info zum Messemännchen...wäre eine tolle Frage für Quiz-Duell,auf dem Smartphone;-)...spielst du es auch ab und an?;-)
LG Klaudia
Wunderbare Fotos hast du uns mitgebracht, so können auch wir ein wenig daran teilhaben.
AntwortenLöschenLiebe Petra, tolle Wolle hast du mitgebracht, da kannst du wieder Stricken nach Lust und Laune.
Liebe Grüße an dich, deine Jutta
Liebe Petra,
AntwortenLöschentolle Wolle hast du dir zugelegt, aber wer so fleißig Socken strickt, braucht auch immer schönen neuen Nachschub ;-) Danke für die Aufklärung zum Messemännchen, wieder was dazu gelernt ;-) Liebe Grüße von Martina
Liebe Petra,
AntwortenLöschenso ein Messe besuch ist schon verführerisch. All die schönen Dinge, die es da immer zu kaufen gibt....puh.. Eine Qual für den Geldbeutel. *lach* Besonders gut hat mir das Messe-Männchen gefallen. Ich mag so alte Maskottchen einfach zu gerne. Dir wünsche ich nun weiterhin flinke Nadeln beim Socken stricken.
Liebe Grüße Anke
Schöner Blogbeitrag und ganz toller "Woll(en)"-Spruch!
AntwortenLöschenLG eSte
Eine tolle Beute. Richtig schicke Wolle.
AntwortenLöschenWinkegrüße Larissa