31 Juli 2013

Ein sonniger Tag

... - so heißt mein Juli-Block bei der Hasenbach-Challenge. Als ich ihn am Montag nähte, mußte ich desöfteren den Schweiß abwischen. Dieses Mal allerdings nicht, weil die Teile bisweilen winzigst waren, sondern weil mein Arbeitszimmer aufgeheizt war von der Gluthitze des vergangenen Wochenendes. Und weil bei solch hohen Temperaturen der Gedanke nach einer Abkühlung im kalten Wasser nicht weit weg ist, passen das Juli-Motiv und die Stoffe hervorragend.
 

Hört Ihr nicht auch die Wellen ans Ufer schlagen und macht der Wasserstoff nicht Lust auf Baden? Der Himmel ist strahlend blau und die einzelne Wolke ist ein Schönwetterwolke. Der Wald verspricht  kühlen Schatten und lädt zum Spaziergang ein.
 
Ich bin ja schon gespannt auf die Blöcke meiner Mitnäherinnen. Die werde ich wohl erst am Abend anschauen können, denn meine Mutti hat morgen Geburtstag und da fahre ich gleich los, sie besuchen.
Allerdings möchte ich mich noch für die lieben Willkommensgrüße bedanken. Irgendwie hat es mir ja schon gefehlt, das tägliche Schmökern in den verschiedenen Blogs.
 
Zum Schluß noch ein weiteres Foto aus dem Urlaub. Es zeigt eine Ansicht, wie sie in der gesamten Region kilometerweit zu sehen ist.
 
 
Könnt Ihr es erkennen? Es sind Weinberge. Wohin man auch schaut und wohin man auch fährt, überall wird Wein angebaut. Und zwar ziemlich berühmte (und damit auch teure). Es war schon in Anlehnung an einen Ausspruch aus dem Film "Robinson Junior"ein geflügeltes Wort bei uns: "Und was sehen wir heute?" "Wein!"
Na, kommt Ihr der Lösung näher?
 
Bis demnächst!
 
Petruschka

30 Juli 2013

Ab heute

... könnt Ihr wieder mit mir rechnen. Gute drei Wochen sind seit meinem letzten Post vergangen. Ich hätte mich noch gern mit ein paar netten Worten in den Urlaub verabschiedet. Doch zwei Tage vor dem Urlaubsantritt hatte ich ganz fiese Kopfschmerzen und mir war wie Grippe. Obwohl ich noch ein wenig geschwächt war, sind wir dann am 12.Juli wieder einmal nach Frankreich gestartet. 

Vorher auf den Weg gebracht hatte ich die Alphabet-AMC. Dieses Mal war das G dran. Spontan fiel mir das G wie Garten ein. Obwohl ich auch wieder andere interessante Wörter wie Gamasche, Geisha, Gigolo, Golf, Granatapfel und auch Guillotine gefunden habe, sollte es beim Garten bleiben.


Seitdem wir hier in dem kleinen Dorf in der Nähe von Weimar wohnen, haben wir einen Garten. Den jetzigen haben wir vor ca. 20 Jahren übernommen. Es gibt eine große Rasenfläche, Gemüsebeete, Obstbäume und-Sträucher sowie eine große Rabatte mit vielen Stauden. Darauf nimmt meine AMC Bezug. Hier ein Detail der AMC.
 
 
Der Johannisbeerstrauch schenkt uns jedes Jahr reichlich Früchte. Das Dumme ist nur, daß ich rote Johannisbeeren nicht mag. So wird dann immer Gelee gekocht, das der Mann dann zum Frühstück aufs Brot macht.
Auch ein kleines Gartenhäuschen haben wir vor 10 Jahren gebaut. Der Garten ist nur knapp 400 m vom Wohnblock entfernt - so sind noch schnell Tomaten oder ein paar Kräuter geholt. 
 
Klaudias Inspiration hat mit unserem Hobby, dem Nähen, zu tun. Es war eine alte Wollkarte, die sie gefunden hatte und naturgetreu nachgearbeitet hat.
 
 
Die Garnkarten sind beide dreidimensional auf die Karte gebracht. Ich finde die Karte super. Die Idee und die Umsetzung sind sehr gelungen. 
 
Mehr habe ich heute an Genähtem nicht zu zeigen. Mein Juli-Hasenbach-Block ist zwar fertig, aber den gibt es erst am Mittwoch zu sehen. Ich hatte mir zwar einen großen Korb voll Näharbeiten in den Urlaub mitgenommen, allerdings auch viele Bücher. Letztere sind alle ausgelesen, die Näharbeiten blieben im Korb. Ich mußte sogar noch Nachschub zum Lesen besorgen, natürlich in Französisch ;-)).
 

In der örtlichen Bibliothek war das Buch immer ausgeliehen. So habe ich es eben in Französisch gelesen, und zwar in einem Zug. Menschlich, melancholisch, traurig, ernsthaft, verstörend - die Lektüre war ein Genuß.
 
Über das Ziel unserer Urlaubsreise will ich noch nicht viel verraten. Bilder werde ich dann nächstens einstellen. Vielleicht könnt Ihr es erraten?
 

In den nächsten Tagen werde ich mich durch Eure Blogs lesen und mich von den vielen neuen Sachen anregen lassen.

Petruschka 

04 Juli 2013

Kleine Geschenke

... sind in den letzten Tagen entstanden. Das Tochterkind ist fährt morgen nach der Schule gleich zu einer Geburtstagsfeier mit Übernachtung. Gut, daß ich davon schon am Montag Kenntnis hatte ;-). Und so ist wieder ein klassisches Täschchen nach Tilda entstanden. Besagtes Geburtstagskind wurde noch nicht von mir benäht und so war die Wahl des Geschenkes nicht so schwer.
 

Gefüllt wurde das Täschchen noch mit einer Nougatstange, Keksen und einem Stift. Nachdem das Täschchen nun fertig war, bekam ich die Info, daß das Geburtstagskind Grün mag. Ja nun, da war nun nichts mehr zu ändern. Aber der Schriftstoff paßt doch ganz gut, denn immerhin lernen sie Französisch als erste Fremdsprache. Hier ein besserer Blick auf das Stöffchen.

 
Für einen Buchumschlag wäre der Stoff allerdings zu eintönig gewesen. Einen solchen habe ich für die Praxissemesterstudentin genäht und natürlich auch ein Notizbuch hineingesteckt. Sie studiert Lehramt Französisch und Deutsch und hat zumindest bei mir ihre Sache ganz ordentlich gemacht.

 
Mir gefällt dieser Stoff sehr gut. Er wirkt sehr nostalgisch. Auch auf der Rückseite gibt es viel zu entdecken.
 

Passend dazu habe ich ihr ein großes Stifteetui gewerkelt. Darin versenkt habe ich Magnete, einen Kuli mit roter Mine und eine kleine Tafel Schokolade, also typische Zutaten für das Lehrerdasein ;-)).


Vorher habe ich den Schnitt von pattydoo an einem kleineren Exemplar probiert.


Und hier beide zusammen auf einem Bild vereint.


Leider habe ich vom Stoff nur noch einen kleinen Streifen. Mal sehen, ob ich den nachbestellen kann.

Morgen geht es wieder auf Krankenbesuch. Da reist mein Strickzeug wieder mit. So langsam wächst der Schal.

Das Wochenende soll ja wunderschön werden, so mit viel Sonne und 30 Grad. Das ist entschieden zu warm für mich. Habt es schön.

Petruschka

01 Juli 2013

Zum Ende Juni passend

... sollte es ein wunderschöner Sonnenuntergang sein. Aber bis auf die ersten beiden Blöcke der Hasenbach-Challenge passte keiner so richtig zum jeweiligen Monat. Auch im Juni nicht, sind bzw. waren die kitschig schönen Sonnenuntergänge doch eher rar. Und so habe ich mir eben einen genäht.


Der geniale Sonnenuntergangstoff und der Himmelsstoff mit den Möwen waren Bestandteil eines Himmel/Wasser-Stoffpaketes von Planet Patchwork.
 
Ich habe mal alle bisher genähten Blöcke nebeneinander gelegt. Das ergibt ein sehr schönes Bild, wie ich finde.
 
Zum Schluß gibt es noch  die AMC für den Monatstausch im PQF.


Vor längerer Zeit hatte ich diese Blumenlandschaft gefilzt. Nun kam sie zum Einsatz und erfreut hoffentlich die neue Besitzerin.
 
Danke sagen möchte ich noch für die lieben Worte nach meiner längeren Blogpause. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ihr seid schon ein klasse Publikum.
Das war es für heute schon wieder. Für Donnerstag wird ein kleines Abschiedsgeschenk für die Praktikantin benötigt und für Freitag ein Geburtstagsgeschenk für eine Klassenkameradin der Tochter. Da diese noch nie nicht etwas von mir Genähtes bekam, habe ich da alle Optionen ;-). Ich gehe dann mal nähen.
 
Petruschka

29 Juni 2013

Ein kleines Lebenszeichen

... will ich heute geben. Ereignisreiche drei Wochen liegen hinter mir. Wiederholte Krankenbesuche, das Kind als deutsche Meisterin, ein Kurs mit den Nähschwestern der QuilThuer in Wahlsdorf, Zeugnisvorbereitungen, Abifeier des diesjährigen Jahrganges - und kaum Zeit für die Nähmaschine, geschweige denn für den Blog. Sparsam war auch die Zeit für das Blogschauen und Kommentieren. Doch nun ist wieder mehr Luft. Kleinigkeiten sind fertig geworden. Die will ich Euch nicht vorenthalten. Die Ergebnisse aus dem Kurs folgen später - sie sind nicht einmal fotografiert.
 
Im monatlichen AMC-Tausch mit Klaudia sind wir mittlerweile beim F angelangt. Ideen hatte ich viele. Einige hatten natürlich mit Frankreich zu tun. Frauen, Freiheit, Frühling - alles wunderbar umzusetzen. Ich entschied mich letztlich für das Fenster.
 

Ein Sonnenschutz ist heruntergezogen und schützt die Bewohner vor der heißen Sonne. Das Haus selbst ist in einem freundlichen Gelb gestrichen und hebt die Laune bei einem solchen Wetter, wie ich gerade hier in meiner alten Heimat erlebe - grauer Himmel, Wolken und immer wieder Regen. Brr!
 
Klaudia war anscheinend auch kalt bei der Herstellung ihrer AMC. Denn wie sonst soll man den Gedanken an ein Feuer sonst erklären?


Als ich die Karte aus dem Briefumschlag nahm, mußte ich sofort an Rumpelstilzchen denken. Ich sah geradezu, wie er um das Feuer herum tanzt. Ihr auch? Übrigens hat Klaudia für das Feuer Orangennetze verwendet - genial, nicht?

Eine weitere AMC bekam ich im Monatstauch im PQF. Frazima schickte mir einen beerigen Gruß.


Köstlich sehen diese Erdbeeren aus, findet Ihr nicht auch? Ich habe schon so manche Erdbeere aus dem Garten genascht, auch wenn sie sie (noch) nicht so gut schmecken wie in den letzten Jahren - ein wenig fehlt den wirklich roten Beeren die Süße. Meine AMC ist mittlerweile angekommen. Leider komme ich an das Foto nicht ran, da mein Mann die Kamera zu einem weiteren Wettkampf de Tochter mitgenommen hat. Dann eben beim nächsten Mal.

Nach meiner neuen Aufbewahrungsgelegenheit für mein Strickzeug wollte ich eine kleinere Version dieser tollen Tasche nähen. Nur, wie klein können die Teile sein, damit eine Schlumpermäppchengröße dabei rauskommt? Ein Probeexemplar zeigte kleine Schwächen, die allerdings problemlos behoben werden können.


Ich hatte Decovil 2 auf den Außenstoff aufgebügelt, damit das Behältnis später Stand hätte. Das allerdings erweist sich in meinen Augen als eher ungeeignet. Nun werde ich es mit Thermolam versuchen. Das Täschchen  gefiel  wider Erwarten der Zielgruppe gut - den Mitschülerinnen des Tochterkindes. Wenn das kein Grund ist...

Nun bin ich für heute schon durch. Fotos vom Kurs folgen.

Ich wünsche uns allen einen schönen Sonntag

Petruschka

06 Juni 2013

Nun hat auch

 
... mein Strickzeug eine noblere Bleibe bekommen.


Untergebracht habe ich zwei größere Knäuel Wolle und es ist immer noch Luft. Der Außenstoff stammt übrigens von einem Gewinn und den Reißverschluß hatte ich schon vor längerer Zeit aus einer alten Jacke des Tochterkindes herausgetrennt. Da war es dann nicht schlimm, daß dieser kurzerhand auf die passende Länge gekürzt wurde.  Recht geräumig ist diese Tasche , das hätte ich nicht gedacht.
 
Und weil die erste Susie so gut angekommen ist, habe ich gleich eine zweite genäht.
 

Der süße Marienkäferstoff war genau wie der Tilda-Streifenstoff ein Reststück. Aufgehübscht mit einem Webbandstreifen, gefällt sie mir fast noch besser als die erste. Allerdings Tochterkind nicht, so daß sie erst mal bei mir bleibt, bis mir ein Verwendungszweck einfällt.

Und weil in unserer QuilThuer-Gruppe mal wieder ein Geburtstag anstand, habe ich eine weitere AMC angefertigt.


Das blaue Mittelstück stammt von einem Reststück gecrashten Stoffes. Bei einem unserer vergangenen Gruppentermine hatten wir das Crashen mal als neue Technik versucht.
 
Am Wochenende werde ich nicht weiter zum Nähen kommen. Ich werde auf Krankenbesuch fahren. Immerhin kommt das Strickzeug mit.

Herzlich willkommen auf meinem Blog sage ich Mädche us. Schön, daß du hergefunden hast. Viel Spaß beim Lesen und Schauen.

 Endlich scheint die Sonne ihr Versprechen halten zu wollen und uns mit langen Sonnenstunden zu verwöhnen. Nun ist es schon fast 22.00 Uhr und es ist immer noch ein wenig hell. Schön sonnig  mit ganz viel blauem Himmel war es heute. Deshalb wünsche ich Euch allen ein wundervolles Wochenende.

Petruschka

02 Juni 2013

Sieben Mal Morgenrot, sieben Mal Abendrot

... - so der Titel eines Liedes von Andreas Holm aus meiner frühen Jugendzeit. Ich habe immer Morgenbrot und Abendbrot verstanden ;-)). Was das mit meinem heutigen Post zu tun hat? Dann schaut selbst.
Im fünften Teil der Hasenbach-Challenge habe ich mich für den Morgenrot-Block entschieden - in der Hoffnung, daß ja Ende Mai schon fast Sommer wäre. Decken wir den Mantel des Schweigens über dieses Kapitel. Also suchte ich morgenrotrote und Blümchen- sowie grüne Stoffe zusammen. Viel braucht man ja immer nicht. Und so sieht mein Morgenrot aus. Wie die anderen Blöcke auch, isr er 22 cm im Quadrat groß.
 
 
Dieses Mal, obwohl erst kurz vor knapp fertig geworden, ist alles so geworden, wie es sollte und der Block gefällt mir gut. Jetzt noch ein bißchen Sonne und alles wird gut.
 
Mein Mann machte mich heute Abend auf ein faszinierendes Abendrot aufmerksam. Und so bin ich gleich raus auf den Balkon und machte diese Fotos. Gleichzeitig zu diesem herrlichen Himmel regnete es.
 


Das Dach des nach vorne rausliegenden Hauses in ein unwirkliches Rot getaucht. Leider ist das Foto nichts geworden. Von meinem Arbeitszimmer gab es ein noch schöneres Bild, aber da hätte ich die Blumen beiseite schieben müssen.
 
Ich war nämlich gerade beim Nähen, als mein Mann mich darauf aufmerksam machte. Mein Strickzeug soll etwas vornehmer untergebracht werden als nur in einer Plastiktüte. Fast wäre ich heute Abend noch fertig gewesen, aber nach dem Wenden mußte ich feststellen, daß ich zwei außen ligende Ecken nicht abgenäht hatte. Das wird nun morgen erledigt. Noch ein kurzer Blick auf mein Gestricksel.
 


 
Aus ganz feiner Wolle soll es ein Sommerschal für meine Tochter werden. Ich habe noch ein zweites Knäuel mitgenommen, so angetan bin ich von der Färbung und der Qualität. Das wird dann  noch ein Schal für mich.
 
Morgen geht es wieder früh raus. Deshalb nur ein kurzer Gruß in die Runde. Tschüß und laßt Euch vom Wasser nicht unterkriegen!
 
Petruschka

30 Mai 2013

Wenn der weiße Flieder

... auf einer AMC erscheint, ist mal wieder Tauschzeit im PQF. Im Mai durfte ich eine zweite AMC für Klaudia werkeln. Mit (F wie) Flieder habe ich mir zwar eine Möglichkeit für unseren Alphabettausch vergeben, aber es gibt ja noch viele andere Wörter, die mit F beginnen - Frankreich zm Beispiel ;.)). Jedenfalls habe ich passend zum Wonnemonat Mai ( wo war der eigentlich?) einen kleinen Fliederbaum genäht und mit vielen kleinen Knötchenstich-Blüten versehen.

 
Dafür habe ich den Baum mit Vliesofix appliziert und mit unregelmäßigen Quiltststichen, die das Blattwerk andeuten sollen, fixiert. Darüber wurden dann die Blüten mit einfädigem Garn gesetzt.
 
 
Und wieder bin ich durch meine unmittelbare Umgebung inspiriert worden. Denn auf dem Weg zum Garten blüht eine wunderschöner Flieder, der uns Jahr für Jahr durch seine Farbenpracht und seinen Duft erfreut. Und Euch hoffentlich auch ;-).
 
 
Nach zwei aushäusigen Wochenenden und vollgepackten Wochentagen hatte ich Lust auf ein kleines, schnelles Projekt. Und da ich seit längerem auf verschiedenen Blogs kleine Kellerfaltentäschchen gesehen hatte, schien mir eine solche ein geeignetes Projekt zu sein. Ich sag's Euch, am längsten hat glaube ich die Wahl der Stoffe gedauert. Das Nähen selber ging ganz fix. Hier habe ich die Anleitung her.
 

Und wer hätte das gedacht? Schon hat das Täschlein eine willige Abnehmerin gefunden - dem Tochterkind gefällt sie. Überraschung meinerseits. Aber gut, soll sie sie haben.

Dann ist heute noch der Hasenbach-Block für Mai fertig geworden. Gerade noch mal geschafft. Ab morgen könnt Ihr die Vielfalt der Themen und die einzelnen Blöcke bewundern. Meinen bekommt Ihr dann im nächsten Post zu sehen. Oder Ihr schaut eben mal bei Cattinka rein.
 
Am Samstag habe ich die neue CD von ZAZ gekauft. Mit einem Zitat daraus will ich mich für heute verabschieden: "Es gibt so viele Königinnen, wie es Frauen gibt". Also dann begibt sich die Königin jetzt zu Bett und wünscht den anderen Königinnen huldvoll einen schönen Freitag.
 
Petruschka

23 Mai 2013

Douce France

... sang einst Charles Trénet. Die Fima Bohin hatte im vergangenen Jahr einen internationalen Wettbewerb zum Thema "La France" ausgeschrieben. Einzureichen waren die Quilts bis zum 30. November. Allerdings habe ich erst im August so richtig Kenntnis davon genommen. Eine Teilnahme war bei meiner Frankreichaffinität einfach ein Muß. Und wie ich ja schon vor einiger Zeit verkündet hatte - mein Quilt wurde angenommen.Und so sieht er aus.

 
Das ins Auge fallende Haupmotiv ist natürlich der Mime, eine Referenz an Marcel Marceau. Mit Baskenmütze, Halstuch und gestreiftem Pulli trägt er auch typische Mimenkleidung.
 

Er legt Daumen und Zeigefinger aneinander, um zu zeigen, daß alles in Ordnung ist und scheint uns sein "Bonjour, Messieurs Dames" zuzurufen.
 

Er steht vor einem Café, das anders als deutsche Cafés weniger Kaffe, Kuchen oder Tee als eher   kleine warme Gerichte anbietet und am frühen Abend als Treffpunkt für den kleinen Apéro dient. 


Natürlich ist das Café geöffnet, was durch das Schild noch hervorgehoben wird.

 
Schicke Bistrogardinen schmücken die Fenster. Beim Pulli habe ich die blauen Streifen  auf den weißen Untergrund mit losen Kanten aufgebügelt und dann aufgenäht. Ein erster Versuch, blaue und weiße Streifen zusammenzunähen, schlug fehl. Der gesamte Körper ist dann mit unsichtbaren Stichen appliziert wurden und mit einem Quiltstich umrandet.
 

Vor dem Café warten die typischen Metallstühle auf willige Besucher. Alle Stiche sind mit weißem Perlgarn in einem einfachen Vorstich gestickt. Ich hätte eine andere Farbe wählen sollen, denn das Weiß hebt sich nicht sehr ab. Aber als ich das erkannte, hatte ich schon zu viel geschafft und die Zeit wurde knapp.


Weniger typisch sind die kleinen Blumenbeete - ich habe sie eingefügt, damit mir der Stoff nicht "herunterrutscht".
 

Nicht ganz so  offensichtlich sind das Secheck, die grünen Stoffteile und die blauen sowie braunen Eckteile. Allesamt bergen sie Botschaften in sich, die für mich genauso Frankreich sind wie das Blau-Weiß-Rot.


Wenn man die Umrisse Frankreichs grafisch vereinfacht, kann man gut ein Sechseck erkennen - eben ein Hexagon, weswegen man von Frankreich auch mal als "l'Hexagone" spricht. Die grünen Flächen stehen für die wechselnden Landschaften.  Und Frankreich ist das wichtigste Agrarland Europas.
Natürliche Grenzen sind im Osten die Vogesen, der Jura  und die Alpen. Dafür stehen die braunen Stoffe und die verschieden hoch gestickten Berge mit Schneegipfeln.


Im Westen toben der Atlantik, der Ärmelkanal und die Nordsee, dargestellt durch Wellen.


Der Quilt ist umrandet mit einem blau-weiß-roten Binding.


Zwischendurch war ich immer mal am Zweifeln, ob das alles so gut wird. Ich war nicht mehr überzeugt von der Motivwahl, der Umsetzung, dem Endprodukt. Aber er wurde angenommen, da kann er so schlecht nicht gewesen sein.
Nun, Nana, ist deine Neugier wohl gestillt ;-).  Aber aus den bereits genannten Gründen muß ein längerer Post gut überlegt sein, denn er nimmt  viel Zeit weg. Meine Nähmaschine sieht mich momentan eher nicht. Eine AMC ist noch fertigzustellen. Und in den wenigen Minuten, die noch bleiben, lese ich oder stricke. Aber das ist hoffentlich nur vorübergehend. Nun, wo ich das Foto unter einem anderem Format gespeichert habe, will ich noch einmal die AMC für meine Mutti zeigen.
 

Danke auch für die Wünsche an meine Tochter. Im Finale konnte sie einen 3:0 Vorsprung nicht halten und hat buchstäblich in der letzten Sekunde das 3:4 kassiert. Glücklich war sie damit natürlich nicht, aber da andere Starter aus Weimar auch verloren, war die Enttäuschung nicht so arg. Aber nun heißt es nach vorne schauen, denn schon bald sind die deutschen Meisterschaften.
 
Doch nun wartet noch das Packen auf mich. Schulsachen, Laptop und ein wenig Handarbeiten müssen außer den übliche Sachen mit. Vielleicht ist uns das Wetter besser gewogen und wir können einige Stunden draußen verbringen.
Laßt es Euch gut gehen.
 
Petruschka

19 Mai 2013

E wie ... und andere AMC

... kann ich heute zeigen. Viel Spaß macht Klaudia und mir der monatliche Tausch. Gleich nach dem Abschicken der jeweils letzten Buchstaben-AMC kreisen die Gedanken schon wieder um den neuen darzustellenden Buchstaben. Zu E fielen mir dann Wörter wie Erde, Ente, Enkel, Entymologie, Eiffelturm ein. Geworden ist es dann E wie Engel.
 
 
Einen Schutzengel kann jeder gebrauchen. Und weil mir der untere Teil zu "nackig" war, habe ich noch Engel in Englisch und Französisch hinzugefügt. Und wenigstens den Gedanken der Etymologie aufgegriffen. Da geht es nämlich um die Herkunft der Wörter.
Weitere schlaue Erkenntnisse kann ich diesen Monat nicht bieten. Ich habe mein Fremwörterbuch nicht bei mir. Wir sind nämlich mal wieder im Odenwald, wo das Kind einen wichtigen Wettkampf hat. Gerade eben sind die Vorrunden beendet und sie hat alle Kämpfe gewonnen, bis auf einen sogar alle vorzeitig. Heute Abend sind dann die Finals. Sie ist überglücklich, ist sie doch erst 13,5 Jahre und muß doch schon in der Altersklasse U 16 starten, weil es nach Jahrgängen geht.
 
Klaudia hatte auch viele Wörter überlegt, sich dann für E wie Erdbeeren entschieden.
 

Lecker, nicht? Ich liebe Erdbeeren (wer eigentlich nicht?) und hatte mit dem Gedanken gespielt, sie zu nehmen. Der "Erdbeerstoff" ist ein roter Stoff mit weißen Pünktchen und Klaudia hat ihn damit genial ein gesetzt. Auch der Randstreifenstoff sieht sehr hübsch aus.
Gestern konnte ich nicht widerstehen umd habe eine kleine Packung mitgenommen. Aber so richtig gut haben sie nicht geschmeckt, sie waren zu wenig süß. Aber es dauert ja zum Glück nicht lange, bis die Erdbeeren im Garten reif sind ;-)).

Aus besonderem Anlaß habe ich zwei weitere AMC gewerkelt.

 
 
 Diese blumige ging an ein Geburtstagskind. Der Untergrund ist wieder bemaltes Vlies, auf das ich Blumen legte und mit dem Gardinenstoff darauf durch freies Sticken und Quilten verband.
 
 


 

Für meine Mutti, die momentan eine schwere Erkrankung meistern muß, habe ich dieses Herz genäht, in das ich alle guten Wünsche hineingewebt habe. Eigentlich ist die AMC im Hochformat gearbeitet. Warum sie jetzt im Querformat und damit so gedrungen erscheint, ist mir unklar. Mehrere Versuche, es zu korrigieren, schlugen fehl.
 
Und während ich gerade an meiner Tausch-AMC für das Patchwork- und Quiltforum arbeite, ist die für mich bestimmte schon angekommen.
 

Frühlingsgefühle pur werden hier rübergebracht. Die vielen Blümelein sind aufgeklebt, beleben das Grün und passen gut zum Pfingstfest.
Nach dem  herrlichen Tag gestern, den wir zur Hälfte in Heidelberg verbrachten, ist es heute sehr trübe. Aber da wir ja in der Sporthalle sind, ist das nicht weiter tragisch. Heidelberg hat eine wunderschöne Altstadt umnd der Blick über den Neckar und auf das Schloß ist wunderschön. Leider hatten wir den Fotoapparat nicht mit.
 
Größere fertige Arbeiten sind momentan Mangelware. Die Wochenenden sind reserviert und unter der Woche müssen eben die Arbeiten erledigt werden, die sonst am Wochenende dran wären.
 
Allen meinen Leserinnen wünsche ich ein frohes Pfingstfest. Julimond hat sich als neue Leserin eingetragen - herzlich willkommen.
 
Petruschka