01 Februar 2014

Auch in diesem Jahr

... nähe ich bei Cattinka Hasenbach-Blöcke mit. Zum Jahresbeginn habe ich mich für die Gartenblöcke entschieden, die ja Material für 20 Blöcke bieten und jeder ein Maß von 25 cm im Quadrat hat.  Und so sieht mein erster Block aus.

 
Die Buchsbäumchen gefallen mir sehr gut. Die einzelnen Teilblöcke waren schnell genäht, bestehen sie doch überwiegend aus nur 3-5 Teilen. Und so war auch der Block zügig fertig. Aber, die Tücke des Objekts zeigte sich erst jetzt. Ich hatte nämlich die unteren Blumentopfteile an die falschen Oberteile genäht. Und da die Abstände des einen nicht zu denen des anderen paßten, mußte ich zwei Reihen trennen und die einzelnen  Blöcke der Töpfe auch. Also heißt es demnächst, sich besser zu konzentrieren ;-)).
 
Das war nur ein kurzer Post. Es ist nicht so, daß ich nach fast drei Wochen nichts zu zeigen hätte. Genäht habe ich schon, aber das auch teilweise für Projekte, bei denen vorher nicht gezeigt werden darf. Ich denke, morgen oder übermorgen gibt es Weiteres zu sehen. Für heute sag ich erst einmal
"Tschüß!"
 
Petruschka

16 Januar 2014

M wie

... Mäander, Magma, Melioration (den Begriff hatte ich schon fast vergessen), Mikado oder Musik. Das sind nur einige der Wörter, die ich zu M gefunden habe. Wollt Ihr noch welche haben? Da wären noch: Mezzanin, was ein niedriges Zwischengeschoß zwischen Erdgeschoß und erstem Obergeschoss ist; Misogamie, was soviel wie Angst vor einer Ehe bedeutet ;-)); Mnemotechnik, damit kann man sich alles besser merken; oder auch noch die Myriade, die in der Einzahl verwendet eine Anzahl von 10000 bedeutet und im Plural eine unzählbar große Menge. Ein Myriameter ist dann also ein Zehnkilometerstein. Doch genug der Theorie. Klaudia hat  für das M wie ... ein wunderschönes Mandala gezaubert, und das in meiner Lieblingsfarbe Blau.
 

Sie hat sich wieder im Freihandquilten versucht und dabei ein Farbverlaufsgarn verwendet. Könnt Ihr die Kreise erkennen, die sie um das Mittelteil fortführend echt akkurat genäht hat? Das Mandala kommt aus der indischen Religion, ist ein mystisches Kreis- oder Vieleckbild und soll als Meditationshilfe dienen. Klaudia hatte auch noch Begriffe wie Mosaik, Mond, Murmeln, Mäuse, Marzipan und Musik im Hinterkopf.
 
M wie Musik war auch lange mein Favorit. Gut, der letztendlich umgesetzte liegt nicht weit davon entfernt. Begriffe wie Melodie und Menuett (mäßig schneller Tanz im 3/4 Takt) gehören auch dazu. Was am Ende ausschlaggebend war, kann ich gar nicht mehr sagen, jedenfalls sollte es dann M wie Mozart sein.

Im Internet habe ich einen Scherenschnitt gefunden, ihn  etwas vergrößert und dann mit Vliesofix auf den weißen Stoff gebügeltt. Die angedeuteten geschwungenen Linien sollen den Sockel darstellen. Und die fünf Linien natürlich die Notenlinien. Für einen Notenschlüssel war dann kein Platz mehr. Das e, o und a sollten Noten werden, aber so richtig hat das nicht geklappt. Und mit Schwarz auf Weiß zu arbeiten - ein Graus. Immerzu hatte ich den Eindruck, der weiße Stoff ist dreckig.
 
Zu mehr habe ich es in den vergangenen 10 Tagen nicht gebracht. Denn während Ihr auf Euren Blogs über Vorhaben sowie virtuelle Nähkränzchen plaudert und schon die ein oder andere neue Arbeit zeigt, hatte ich das Vergnügen mit diesen beiden.
 
 
Ich lese ja wahnsinnig gern Krimis. Unsere Bibliothek bietet zum Glück eine große Auswahl an. Bisweilen gelingt es auch, dort einen Hörbuchkrimi zu ergattern. Seit mehreren Jahren hat auch der Heimatkrimi eine Fangemeinde. Ob nun Sylt, die Eifel, das Werdenfelser Land  oder das Allgäu, die agierenden Kommissare haben alle ihre sympathischen Eigenheiten. Im Allgäu agiert ja Kluftinger als Kommissar. Und als ich dann die Ankündigung einer Multimedia-Show der Autoren Klüpfl und Kobr las, habe ich ohne zu überlegen eine Karte gekauft. Es war wirklich ein Spaß. Die beiden lasen Auszüge aus ihrem neuen Krimi, schauspielerten, zeigten ein Video von einer Yoga-Messe ;-)) und sangen auch. Und das alles in einem wirklich drolligen, gut zu verstehenden Dialekt. Mir hat es wirklich gut gefallen. Meinen Mitzuschauern auch, wenn man von den drei erapplaudierten Zugaben ausgehen darf. Allerdings lag der Altersdurchschnitt doch wesentlich höher als bei der Horror-Show. Ich mit meinem fast halben Jahrhundert stellte da doch das eher jüngere Publikum dar :-).
Nun hatte ich mir danach die beiden Krimis, die von den Autoren hatte, zum Lesen vorgenommen. Und wenn ich lese, dann lese ich, bis ich am Ende bin und mache (selten) etwas Anderes, naja, außer den Vorbereitungen für den Unterricht und vielleicht noch wie aktuell, die Gutachten. So kommt es, daß ich eben nur die AMC geschafft habe. Aber nun sind die Bücher ausgelesen und die Noten verteilt, da kann ich mich wieder  der Nähmaschine widmen. Und Euren Blogs auch. Denn die sind nur sehr sporadisch gelesen worden. An manchen Tagen hatte ich den Laptop nicht mal an.

Oh, so viel Text heute und so wenig Bilder. Muß eben auch mal sein. Für heute soll es genug sein. Zeit, bei Euch reinzuschauen.

Liebe Grüße, Petruschka

07 Januar 2014

Die Verlosung

... ist abgeschlossen. Doch halt, erst ein wenig Statistik. 18 Kommentare wurden abgegeben und sind auch in die Wertung eingegangen. In meiner Rundablage sind sie vereint.
 
 
Das jüngere Tochterkind fungierte ein weiteres Mal als Glücksgöttin und griff drei Mal in die Dose.
 

Nacheinander zog sie nun drei Namen. Und die Gewinnerinnen sind:


Gudrun vom Blog Miss Patchwork darf also als erste aussuchen, dann Martina von stufenzumgericht und Birgitt Dom bekommt den verbleibenden Gewinn. Die Adressen von Martina und Gudrun habe ich, nur Birgitt möchte ich bitten, mir die ihre per Mail zukommen zu lassen.
Ich danke allen für ihre Teilnahme und Ihr, die Ihr nicht gewonnen habt, seid nicht traurig. Vielleicht ergibt sich bald wieder eine Gelegenheit.

Begrüßen kann ich auch wieder zwei neue Leserinnen. Herzlich willkommen, Hannelore und Sonnenblume. Ich freue mich, daß Ihr zu mir gefunden habt.

Tschüß und gehabt Euch wohl!

Petruschka

05 Januar 2014

Für gute Bekannte

... habe ich Platzdeckchen genäht. Sie wohnen eigentlich in Leipzig, haben allerdings einen Zweitwohnsitz in der "Toskana des Ostens". Dieser etwas gewagte Begriff stammt vom Tourismusverband. Sein Elternhaus steht in Apolda und seit mehreren Jahren arbeiten sie am Umbau des elterlichen Erbes. An längeren Wochenenden bzw. in den Ferien sind sie dann dort. Zum Weihnachtsmarkt in Weimar haben wir uns getroffen. Und um das Ambiente in ihrer Zweitwohnung ein wenig aufzuhübschen, habe ich zwei Platzdeckchen gewerkelt. Dafür habe ich wieder einige der Stoffaboquadrate verwendet. (Das wäre jetzt ein unbedingter Vorsatz für 2014: die riesige Sammlung konsequent zu verkleinern.)
Für sie gab es etwas mit Blümchen.


Zwei Blümchenquadrate wurden in vier Quadrate von 5 cm Seitenlänge geschnitten. Dann wurden pro Block je ein  helles und farbiges in der Mitte geteilt. Diese entstandenen Rechtecke habe ich im um das kleine Quadrat angeordnet. Und jetzt sehe ich, daß ein Block falsch angeordnet wurde. Gequiltet habe ich Blumen, ausgehend vom Blockmittelquadrat.
Für ihn habe ich aus meiner großen Sammlung Obstquadrate welche mit Äpfeln und Erdbeeren ausgesucht. Kombiniert sind sie mit einfarbigen Quadraten.


Beim Quilten habe ich irgendwann die richtige Richtung verpaßt und so wurden die Quiltlinien ziemlich dicht gesetzt.
 
Morgen geht es nach zwei Wochen Ferien wieder in die Schule. Für die 12er geht es straff in Richtung Abitur und für die anderen sind die Zeugnisse nicht mehr weit weg. Wer wie ich bisher auch noch nicht auf Arbeit war, dem wünsche ich einen guten Start in die neue Woche. Allen anderen wünsche ich das natürlich auch, aber für uns wird es doch ein wenig schwerer.
 
Wer es bisher versäumt hat-ich erinnere noch an meine Verlosung. Bis Mitternacht noch könnt Ihr teilnehmen. Hier könnt Ihr schauen. Morgen Nachmittag, naja, es wird wohl schon früher Abend werden, greift die Tochter ins Kistchen, um die Gewinnerin zu ziehen.
 
Petruschka

01 Januar 2014

Die Hasenbach-Challenge oder PPP neu interpretiert:

... Petruschka probierte Papiernähen ;-)). Im vergangenen Jahr habe ich mich im Rahmen der Hasenbach-Challenge, initiiert von Cattinka, neun Mal am Nähen auf Papier versucht. Und bevor das alte Jahr zu Ende ging, war er fertig, mein erster Quilt in PPP-Technik.
 
 
Oh, was habe ich am Anfang getrennt und dabei meinen Leichtsinn verflucht. Nicht, daß ich im September nicht mehr getrennt hätte, aber nur noch selten ;-). Neun Himmel-Blöcke habe ich genäht. Sie ruhten dann, denn ich war mir nicht im Klaren darüber, wie ich so unterschiedliche, zum Teil sehr farbenfrohe, Teile miteinander verarbeiten sollte. Meine Nähschwestern von den QuilThuerern schlugen nun vor, jeden Block als einzelnen Quilt zu arbeiten und als verbindendes Element denselben Stoff für das Binding zu nehmen.
Am 27.Dezember begann ich am Abend mit dem Quilten. Für die 22cm x 22 cm großen Blöcke brauchte ich im Schnitt ca. 45 Minuten. So nach und nach habe ich gequiltet und auch mal zwischendurch ein Binding angenäht.  Am Sonntag habe ich dann fast alle Rückseiten nacheinander mit der Hand angenäht. Dafür brauchte ich im Schnitt auch je ca.45 Minuten. Zwei aufgenommene Folgen von "Pfarrer Braun" bildeten den akustischen Hintergrund. Ich sage nur eins: meine armen Finger! Am Montag waren dann  auch die letzten beiden kleinen Quilts geschafft. Bei 9 x 88 cm sind das ca. 8 Meter Binding, fast so wie bei einem großen Bettquilt!  Nun mußte ich nur noch die kleinen Quilts mit Holzperlen miteinander verbinden und schon war der Quilt fertig. Schnell noch Fotos gemacht und an Cattinka gemailt. Und gestern schon konnte er auf ihrem Blog bewundert werden.
Ich habe von jedem Block zwei Fotos gemacht, eins vom ganzen Block und ein Detailfoto. Das werden jetzt also ein wenig mehr Bilder  und noch mehr Text ;-).
 
 
Regen beherrscht den ersten Block. "Es fällt immer wieder Wasser auf die Stadt", fiel mir dazu ein oder habe ich sogar das Lied von Adel Tawil dazu gehört? Ich mag seine neue CD  übrigens sehr.  
 

Gequiltet habe ich den Regen, wie er in Bindfäden fällt und die Luftbewegungen. Die Wolken habe ich nur im Umriß gequiltet, dadurch werden sie plastisch hervorgehoben. Im unteren Bereich habe ich nur sparsam einige Feldlinien nachgezogen.


Der Regenbogen war der einfachste Block, denn er bestand nur aus dem einen Teil.  Ich mag diesen Block sehr. Durch seine Farbigkeit wirkt er so strahlend.

 
Im unteren Bereich habe ich wiederum nur einige Linien hervorgehoben. Der Regenbogen wiederum wurde an den äußeren Rändern nachgequiltet und dann weitere Echolinien oberhalb und unterhalb gearbeitet.


Der kleine Vollmondquilt sieht so romantisch aus durch den hell scheinenden Mond. Hier wurden die Bäume herausgearbeitet und natürlich ...

 
... der Mond. Er bekam seinen goldenen Schein durch die Verwendung von goldenem Garn. Und schade, daß Ihr das nicht sehen könnt - der Mond steht schön plastisch hervor.

 
Der sonnige Tag erweckt die Sehnsucht nach Wärme und Urlaub. Der Wasserstoff wurde nur sanft gequiltet, indem ich die "Wellenbewegungen" mitging.

 
Natürlich mußten es Sonnenstrahlen sein, die ich ebenfalls mit dem goldenen Garn gearbeitet habe.

 
Schnee sollte laut Jahreszeit jetzt liegen. Macht er aber nicht. Begnügen wir uns mit dem Schnee auf dem Quilt. Auch hier habe ich die Schneewolke nur in den Umrissen gequiltet und den restlichen Himmel dicht, sodaß auch sie schön plastisch hervorsteht. Auf dem folgenden Bild habe ich versucht, diesen Effekt einzufangen.

 
 

Gequiltet habe ich die Eisfläche, auf der die Spuren der Eisläufer zu sehen sind. In den Grünflächen sind die Umrisse der Nadelbäume am Uferrand angedeutet. Der einsame schneebedeckte Baum tritt wieder deutlich hervor.
 
 
Ist das nicht ein grandioser Sonnenuntergang? Zugegeben, er lebt natürlich von dem herrlichen Stoff. Der obere Teil ist wieder sparsam gequiltet. Die Verlängerungen der Sonnenstrahlen und jeweils die Mitten zwischen diesen sind mit einem buntem Verlaufsgarn hervorgehoben.
 
 
Dicht gequiltete Linien in jeweils bunten Verlaufsgarnen machen den unteren Teil ganz platt.
 
 
Das Gewitter hatte ich mir mit dem Nähen bis zum Schluß aufgehoben, das waren so viele winzige Teile. Trotz bis dahin schon erworbener Erfahrungen hatte ich doch Respekt davor. Die Gewitterwolke und die Blitze blieben unangetastet und heben sich dick vom Rest ab.


Denn flächendeckend und ziemlich dicht setzte ich die Quiltlinien im Himmelteil, um die bedrohliche Situation hervorzuheben.
 
 
Der Sonnenaufgang ist so schön kitschig mit dem vielen Rosa und den Blümchenstoffen. Die Sonne wird durch die vielen Halbkreise nur angedeutet, noch ist sie nicht aufgegangen.
 

Die vielen rosa-, blau- und gelbfarbenen Blüten wurden mit glänzenden Garnen betont. Einige Bäume bekamen noch Äste hineingequiltet.

 
In einer klaren Sternennacht kann man natürlich viele Sterne bewundern. Leider kenne ich mich mit Sternbildern überhaupt nicht aus.


Die Sterne und der Mond bekamen Umrisse. Die verbleibenden Flächen wurden mit unregelmäßigen runden Linien gefüllt.

Und zum Schluß noch einmal der ganze Quilt.


Und nun steht auch fest, daß ich auch in diesem Jahr an der Hasenbach-Challenge teilnehmen werde. Denn heute Nachmittag habe ich die neuen Vorlagen geschickt bekommen und könnte gleich anfangen ;-)). Welches Thema ich mir dieses Mal gewählt habe ? Spätestens Ende Januar, wenn ich den ersten Block fertig haben muß, werdet Ihr es wissen.
 
Ich hoffe, Ihr seid alle gut in das neue Jahr gerutscht. auf dem einen und anderen Blog liest man von Vorsätzen und Nichtvorsätzen. Ich nehme es, wie es kommt.
 
So und nun gönne ich mir eine kleine Laptoppause. So ein langer Post dauert immer ewig zum Eintippen und Bearbeiten. Meine Schultern sind schon ganz verspannt.
 
Allen, die morgen wieder auf Arbeit müssen, wünsche ich, daß sie die Ruhe der Feiertage mitnehmen können und entspannt in die Restwoche starten.

Und falls Ihr Interesse an meiner Verlosung zum dritten Bloggeburtstag habt, einen Post drunter findet Ihr alles Wichtige ;-).
 
Petruschka

30 Dezember 2013

Zur Verlosung

... zum dritten Bloggeburtstag seid Ihr herzlich eingeladen. Kaum zu glauben, daß ich schon seit drei Jahren im Netz unterwegs bin, mit Euch Erfahrungen und Informationen austausche und selbst schon bei Verlosungen etwas gewonnen habe. Danke für die lieben Kommentare, die auch dann kommen, wenn ich mal längere Zeit nicht auf Euren Blogs unterwegs war (wie gerade im Dezember). Für drei (hoffentlich) glückliche Gewinnerinnen habe ich etwas Genähtes vorbereitet.
 
 
Zunächst wäre da diese Tasche zur Aufbewahrung von Wolle und Strick/Häkelnadeln nach der Anleitung von Machwerk. Wer nicht so bewandert ist im Stricken/Häkeln, kann darin natürlich auch andere kleine und große Sachen aufbewahren.
 

Als nächstes habe ich eine Projekttasche gewerkelt, wie sie auf verschiedenen Blogs seit einiger Zeit zu bewundern ist. Eine genaue Anleitung habe ich hier gefunden. Meine Projekttasche ist aus einem früheren Versuch des Verarbeitens von Webkanten entstanden und etwas größer als A 4. Und so sieht sie von vorne aus.
 
Und getreu meines Vorhabens, die vielen Aboquadrate abzubauen, habe ich letztendlich einen Beutel für Beutel genäht. Die Anleitung dazu habe ich mir bei anderen abgeschaut und auf die Maße meiner Dreiecke abgestimmt.

Ups, eigentlich sollte das Foto im Hochformat sein, aber so geht es auch. Der Beutel ist ca. 47 cm hoch und hat eine einfache Breite von 22 cm. Geschlossen wird er oben und unten durch eine Kordel und Stopper ;-)).
 
Wer also bei der Verlosung mitmachen möchte, hinterläßt bis zum 5.1.14 einen Kommentar. Andere Bedingungen stelle ich nicht. Am 6.1.14 zieht die Glücksfee dann wieder die Gewinnerinnen und die erste darf sich zuerst etwas aussuchen, dann die zweite und zuletzt die dritte. Alles klar? Ihr dürft auch gern den Button in der Sidebar übernehmen.
 
In den vergangenen beiden Tagen habe ich die neun Blöcke der Hasenbach-Challenge gequiltet und jeden einzelnen Block mit einem Binding versehen. Ich habe jetzt zwar zwei lädierte Finger, aber ich habe es geschafft. Der Quilt ist fertig!!! Damit habe ich in 2013 eine Sache erledigt, die ich vor nicht einmal einem Jahr begonnen hatte. Nachher maile ich das Foto noch an Cattinka. Ihr müßt Euch noch bis übermorgen gedulden. Einen kleinen Ausschnitt gebe ich schon mal als Kostprobe ;-).
 
 
Nun muß ich einmal überlegen, was ich als nächstes Projekt angehe. Eins ist jedenfalls noch bis Samstag zu erledigen - die weiteren Vorarbeiten für meine Landschaft mit Fluß, ein Projekt der QuilThuerer.
 
Ob es bei mir wie auf vielen anderen Blogs eine Rückschau geben wird, weiß ich noch nicht. Euch wünsche ich jedenfalls einen guten Rutsch ins neue Jahr und noch ein paar erholsame Tage.
 
Petruschka

28 Dezember 2013

Weihnachtsgeschenke

... spielen in meinem heutigen Post die Hauptrolle.

Seit über drei Jahren nun tausche ich erstens Nachrichten, zweitens AMC und drittens zu Geburtstagen und Weihnachten auch Geschenke mit Klaudia. Das war in diesem Jahr nicht anders. Im Vorfeld hatten wir uns auf einen Läufer geeinigt, in der Größe von ca. 65 cm x 35 cm. Auch die Farbwünsche waren in etwa gleich: Blau mit Creme. Klaudias Geschenk kam schon am 19.Dezember an. Aber ich habe brav bis Heiligabend gewartet und ihr kleines Päckchen unter den Weihnachtsbaum gelegt. Und  das durfte ich dann auspacken.
 
 
Der kleine Läufer paßt hervorragend auf unseren kleinen Schrank im Flur. Dazu gab es natürlich auch eine AMC. Ich war schon gespannt, welche ihrer vielen gewerkelten sie für mich bestimmt hatte.

Im Gesamtüberblick hatte ich sie schon einmal gezeigt, hier ist Klaudias AMC nun etwas größer. Tannenbäume im Schnee habe ich zum diesjährigen Weihnachtsfest bisher nur auf Fotos gesehen.
 
Für Klaudias Weihnachtsüberraschung habe ich aus den vielen Stoffaboquadraten (gefühlte dreitausend) blaue japanische und edle cremefarbene herausgesucht, mehrere Blöcke mit Ecksteinen genäht und versetzt zusammengenäht. Dazugelegt habe ich noch ein Weleda-Duschbad und natürlich eine Weihnachts-AMC.
 
 
Leider habe ich Depp erst nach dem Verpacken gemerkt, daß ich keine Fotos geschossen habe. Dieses hier habe ich von Klaudia gemailt bekommen.
 
Unter unseren Tannenbaum gelegt habe ich für das große Tochterkind (und damit ist das ältere gemeint) Stulpen. Und da sie auf dem Eulentrip ist, mußten es natürlich die aus der "Mollie makes" sein.

Okay, die sind eher nicht eulengrau. Aber so in Türkis gefallen sie mir auch ganz gut. Ich habe "Superbingo" mit Nadeln der Stärke 8 verstrickt und knapp 100 Gramm gebraucht. Im Vorfeld hatte ich schon mal das jüngere Tochterkind gebeten, sie anzuprobieren. Ihr paßten sie geradeso. Da habe ich lieber ein paar Maschen mehr angeschlagen und alles umgerechnet. Nun sind sie perfekt. Und so sehen sie getragen aus.

 
Dem seit etwa einem halben Jahr vegan lebenden Sohnemann habe ich ein Carepaket mit veganen Lebensmitteln und "vegane" Topflappen geschickt. Leider mußte und muß er arbeiten. Aber Anfang Januar nutzt er das verlängerte Wochenende mit dem Feiertag und kommt für drei Tage zu uns.
 

Vegetarisch lebt er schon länger, nun also vegan. Wenn ich daran denke, daß er als früher gerade mal Erbsen oder  Blumenkohl als "Grünfutter" akzeptierte , dann ist die neue Entwicklung schon höchst erstauneneswert.
 
Das jüngere Tochterkind ist allenthalben mit allem Notwendigen versorgt und wollte nur für zwei Karatefreundinnen Täschchen genäht haben. Die konnte ich noch in meinen "Drei-Wochen-Lese-Plan" dazwischenschieben. Gefüllt hat sie die Täschlein selber.
 
 
 Den beiden Mädels gefallen die Täschchen. Nun geht es bald ins neue Jahr und alle Schul- und Karatefreundinnen sind mit Täschchen versorgt. Da muß eine neue Idee her. Obwohl, die habe ich schon. Dazu aber später.
 
Gestern erreichte mich noch ein verspäteter Weihnachtsgruß einer Nähschwester der QuilThuerer.
 
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Themenwechsel. Na klar stammt der Spruch vom "Messing-Lessing" aus dem Tatort vom zweiten Weihnachtsfeiertag. Ich hatte seit Jahren keinen Tatort mehr gesehen, bis ich durch Zufall auf die Tatorte aus Münster stieß. Die finde ich einfach klasse. Der aus Weimar hatte im Vorfeld ja gute Kritiken bekommen. Und da seit November im Ersten eine Vorabendkrimiserie in Weimar spielt (Dienstag, 18.50 Uhr), die ich selten verpasse, mußte ich doch auch den Tatort sehen. Soviel Lokalpatriotismus muß schon sein ;-)).  Viele Gebäude, Straßen und Gassen habe ich natürlich wiedererkannt, doch die schicke Villa der Hoppes nicht. Aber da hat uns die gestrige Ausgabe der Zeitung geholfen. In der stand auch, daß es die "Fette Hoppe" demnächst am Bratwurststand geben soll. Zudem werden wohl Stadtführungen vorbereitet, bei denen die Hauptspielorte abgelaufen werden sollen.

Gestern Abend nun waren wir in Erfurt im Theater. Seit mehreren Jahren schenken wir uns zu Weihnachten einen gemeinsamen Theaterbesuch. Märchen und Ballett sollten es nun nicht mehr sein, also wählten wir die "Rocky Horror Show" aus. Das war wohl ein wenig unbedarft. Hätten wir uns lieber vorher informiert. Schon am Eingang wurden Taschen nach Flaschen durchsucht (?). Dann gab es Fanpakete zu kaufen, aber keine Programme (?). Auf den Toiletten wurden klitzekleine Wasserpistolen gefüllt (?). Und dann dämmerte es mir. Nun ja, mein Mann und ich haben uns prächtig amüsiert über die vielen Reiskörner, Wasserpistolen, Papierrollen, Toasts und  Karten, die in den Fanpaketen waren.  Und dann natürlich die Einladung an alle, mitzutanzen. Das fand das jüngere Tochterkind gar nicht lustig. Mal schauen, was wir im nächsten Jahr aussuchen ;-).
 
Na, habt Ihr bis hierher ausgehalten? Dann kommt hier noch der Hinweis, daß es ab übermorgen etwas zu gewinnen gibt. Anläßlich meines dritten Bloggeburtstages startet dann eine Verlosung. Ich stecke in dem Versuch, ein Logo zu kreieren, fest. Diese Problem will in Ruhe gelöst werden.
 
Zwischendurch quilte ich immer mal an den Hasenbach-Blöcken. Ich habe den Ehrgeiz, den Quilt noch in diesem Jahr zu beenden.
 
Deshalb ist hier erst einmal Ende. Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende (bei den vielen freien Tagen kommt man ja ganz durcheinander).
 
Petruschka

26 Dezember 2013

Weihnachtsgrüße

... gingen auch in diesem Jahr hin und her. Keinen Tag früher als nötig allerdings sind meine  fertig geworden. So rar wie ich mich aus bereits geschilderten Gründen im Dezember hier im Bloggerland gemacht habe, so wenig fand ich vorher die Zeit dafür. Samstag Morgen hat mein Mann noch die letzten Grüße in den Briefkasten gesteckt, nachdem er erst noch Briefmarken kaufen mußte. Aber alles scheint gut gegangen zu sein und die Karten haben die Adressaten erreicht. Eigentlich sollten es AMC mit gestickten Motiven sein. Begonnen hatte ich auch schon im November - bevor der Lesemarathon losbrach. So sind es dann auch nur drei geworden. Vom goldenen Faden waren am Ende nur noch etwa 20 cm übrig - eine echte Punktlandung.
 
 
Für die anderen habe ich einen klassischen Tannenbaum gewählt. Dafür wurde Filz in zwei Grüntönen mit goldenen Ketten und roten Kugeln (Perlen)  geschmückt. Die Spitze bildet ein klassischer Stern. Auf dem Foto fehlen zwei Karten; sie wurden schon vor dem Fototermin verschickt.
 
 
Den Stamm aus braunem Filz habe ich mit Textilkleber befestigt. Und hier noch einmal alle Weihnachtskarten zusammen.
 
 
Auch bei mir trudelten so langsam die Weihnachtsgrüße ein. Die letzten kamen dann am 24. Dezember. Eine wirklich bunte Vielfalt, die mir gut gefällt. Bis zum Fototermin vorhin hingen sie übereinander an meiner Wand im Arbeitszimmer( doch, ein bißchen Platz ist da noch). Doch schaut selbst.

Die AMC oben links kam von Klaudia. Sie war Bestandteil eines Päckchens, das ich erst zur Bescherung zu  Heiligabend öffnen durfte. Was außerdem noch drin war, zeig ich Euch morgen. Die Karte in der oberen Mitte kommt von einer Nähschwester der QuilThuerer. Ganz schlecht zu erkennen ist die weiße Spitze im Mittelteil, die zusätzlich mit einem Stern verziert ist. Rechts daneben von Heike, einer weiteren QuilThuererin. Ein Weihnachtsbaum mit zarten goldenen Quiltlinien in verschiedenen Mustern werden noch mit Grün akzentuiert. Links unten eine Karte einer dritten QuilThuererin. Verschiedene rote Stoffe unterschiedlicher Qualität mit ein wenig Gold verschönert ergeben eine schöne weihnachtliche Stimmung. Und dann eine AMC von Anke, die ein hübsches Band auf einen schönen Sternenstoff genäht hat und mit zwei silbernen Schneeflocken ergänzte.

Regina (eine weitere QuilThuererin, obere Karte) faltete einen schicken Stern. Zu unserem letzten Treff hatte sie uns die Technik gezeigt, aber ich habe sie nicht mehr ganz zusammenbekommen. Gudrun sendete mir fröhliche Weihnachtsgrüße in Deutsch und Englisch. Und die letzte Karte stammt wiederum von einer QuilThuererin. Eine kleinen Kugel fand ihren Platz auf einem roten Quadrat. Die ausgestanzte Schneeflocke klebte übrigens noch auf dem Briefumschlag; eine hübsche Idee, wie ich finde.
Vielen Dank für die lieben Grüße und die schönen Karten.
 
Und was ich an gestrickten und genähten Sachen verschenkt habe bzw. bekam, gibt es so nach und nach zu sehen. Außerdem bereite ich eine Verlosung zum 3.Bloggeburtstag vor. Alles ist soweit schon fertig, nur ein Stück Schnur fehlt noch. Mal schauen, ob ich die morgen besorgen kann. Denn das Kind muß aus einem Trainingslager geholt werden, weil wir am Abend ins Theater wollen. Auf dem Programm steht "Die Rocky Horror Show".
 
Zum Schluß noch ein Zitat (kleiner Test): "Das ist Messing, Lessing." Na, wer hat's gesehen?
 
Petruschka

15 Dezember 2013

L wie

... Lesen, Last, Lust und Langeweile. Diese vier L spielen gerade eine große Rolle in meinem Alltag. Lesen muß ich die Facharbeiten - das ist manchmal eher eine Last als Lust. Langeweile kommt aber nicht auf, denn immerhin steht ein Termin, der einzuhalten ist. Andere interessante Wörter mit L hatte ich ja schon beim K wie ... - Post genannt.
Zum Handarbeiten komme ich nur sporadisch. Aber so knapp die Zeit bisher auch immer war, die Alphabet-AMC ging immer pünktlich raus. Und so konnte Klaudia gestern meine und ich die ihre in Empfang nehmen. Klaudia hat ganz viele Labels wiederentdeckt und diese gleich weiterverarbeitet.
 

Sogar ihr eigenes Label hat sie eingearbeitet. Die Labels sind alle mit einem Zierstich umrandet. Auch diese AMC finde ich wieder sehr gelungen. Bei mir im Schrank steht auch eine mittlere Kiste mit vielen Etiketten (deshalb standen die bei mir nicht bei L auf dem Programm), die ich seit wenigstens 10 Jahren aus jeglichen Kleidungsstücken heraustrenne. Wer weiß, wozu die noch gut sind ;-).
 
Für mich stand schon seit längerem fest, daß es L wie Lavendel werden würde. Ich wollte ein wenig den Sommer zurückholen.
 

Ich liebe Lavendel, ein wenig zum Ärger meines Mannes. Im Garten haben wir einige Büsche. Ich finde es schön, die Hummeln daran zu sehen, beim Vorübergehen die Spitzen zu streifen und den Geruch wahrzunehmen und dann natürlich die Blüten zu trocknen und zu verarbeiten. Für meine AMC sind wieder Stoffaboquadrate zum Einsatz gekommen. Diese habe ich jeweils mit einem lavendelfarbenen Stoffstreifen versehen und nach einem ausgeklügelten Plan zusammengenäht. Die Stickerei hat die Nähmaschine übernommen.  
 
Jetzt gehe ich noch eine halbe Stunde an den Schreibtisch, auf daß dieser Lesemarathon ein Ende nehmen möge.
 
Petruschka