17 Januar 2013

AMCs und Bilder vom Row Robin

... will ich Euch heute zeigen. Deswegen gibt es eher wenig Text und viele Fotos.

Den Anfang machen zwei AMC, die aus dem Monatstausch mit Klaudia stammen. Für dieses Jahr haben wir ein neues Motto gesucht und auch gefunden. Wir wollen Begriffe nach der Reihenfolge des Alphabetes thematisieren. Also A wie bpsw. Anton, B wie Bertha usw.  Klaudia begann gleich mit dem A wie Alphabet.  Und so sieht ihre Karte aus.


Ja, mit dem Alphabet haben wir alle einmal angefangen. Und so scheint es nur logisch zu sein, daß das ABC auf der Karte erscheint. Klaudia hat die Blätter wieder wunderbar frei genäht. Interessant ist auch der Einsatz zweier verschiedener Garnfarben. Das Farbverlaufsgarn paßt prima zu den Buchstaben.

Und für mich stand nach Überlegungen zu A wie Afrika oder Australien oder Abendrot fest, daß es A wie Apfel sein würde.


Den Apfelstoff hüte ich schon seit Jahren wie meinen Augapfel, doch für die AMC schien er mir wie gemacht. Ich habe die Umrisse des Apfels, die gelben Stellen und die Blätter mit Stickgarn mehrfach umnäht. Durch das darunterliegende Vlies ergibt sich ein 3-D-Effekt, der den Apfel schön rund erscheinen läßt, durch das Foto aber überhaupt nicht zum Tragen kommt. Die Linie der Borte nahm ich dann als Begrenzung und habe dann frei "geschrieben". 

Meine erste Idee, wie in einem Übungsheft für Erstklässler kleine "a" und große "A" zu schreiben, ging gründlich in die Hose, wie Ihr auf folgendem Foto sehen könnt. 


In der letzten Zeile soll es heißen: "Aller Anfang ist schwer!" Ohne Kommentar.

Im vergangenen Jahr startete im Patchwork- und Quiltforum ein Aufruf zum Nähen eines Row Robins. Ich fand die Idee sehr spannend und habe mich angemeldet. es war gar nicht so einfach, ein Thema zu finden - letztendlich habe ich mich für "Ländlicher Charme" entschieden. Im Mai schickte ich meine Ausgangsreihe auf die Reise zu meinen 7 Mitstreiterinnen. Und schon Anfang Januar diesen Jahres hatte ich das fertige Top in der Hand. Uns so sieht es aus.


Und hier die Reihen im Einzelnen.
















Die Reihen meiner Mitstreiterinnen finde ich sehr gelungen. Vor allem die Reihen, die auf Papier genäht wurden, sind richtig klasse. Weil - ich kann das nicht! Aber auch die anderen fügen sich sehr harmonisch ein. und gefallen mir sehr gut. Meine Ausgangsreihe ist übrigens die in der Mitte mit den vielen bunten Quadrate. Ich habe auch schon eine Idee, wie es weitergeht. Nun brauche ich nur ein wenig Zeit, die auch umzusetzen ;-)). Und welche Reihen ich für die anderen genäht habe, zeige ich im nächsten Post. Es ist schon wieder spät genug geworden, deshalb sage ich jetzt nur noch: Gute Nacht!

Petruschka

12 Januar 2013

Die erste Schulwoche im neuen Jahr

... hatte es in sich. Nach zwei freien Wochen im Ferienmodus dauerte alles ein wenig länger. Das dauerhaft naßkalte Grau in Grau, das sich Wetter nannte, tat ein Übriges. Mit den Jahren wetterfühlig geworden, litt ich unter leichten Dauerkopfschmerzen. So kam ich immer nur kurz zum Handarbeiten. Gestern Abend und heute Vormittag dann habe ich letzten Stiche getan. Vor der Beendigung sahen das Genähte folgendermaßen aus: (Okay, das Teil ist schon fertig.)


Beim Nähen eines Becherteppiches für das letzte Geburtstagskind 2012 kam mir die Idee, die zahllosen Hexagons mit einer Kantenlänge von 2 cm, die ich vor langer Zeit aus Resten gefertigt hatte, zu weiteren Kleinigkeiten zu verwenden. Und so nähte ich weitere Blümchen und verzierte den Becherteppich, der aus vielen Streifen weißer und beigefarbener Stoffe zusammengesetzt wurde.  


Was aussieht wie ein weiterer Becherteppich, ist keiner. Hier sind nur weiße Streifen verwendet worden.

Das nächste Teil war dann schon wesentlich größer und das Echoquilting mit der Maschine schon aufwendiger. Auch hier war die Grundlage ein Rechteck aus weißgrundigen zusammengesetzten Streifen.
 

Dann kamen die Teile in die Endfertigung. Und das lag dann am Ende auf meinem Tisch. Es ist schon fertig, aber noch nicht in der endgültigen Form ;.)).
 

Es ist wieder eine Buchhülle geworden, geeignet für Notizbücher. Solche Hüllen inklusive Inhalt verschenke ich gerne. 


Und das nach einem Becherteppich aussehende Teil wurde zu einem kleinen Nadelmäppchen. Noch fehlt allerdings der Knopf. Doch das wird umgehend nachgeholt.


Innen habe ich kleine Taschen für eine Vorlage (zum Beispiel Hexagons) oder für eine Stickschere und Garn eingefügt. 


Und hier alle drei fertigen Teile zusammen. 

Und Ihr sollt auch etwas von meinen Hexagonarbeiten haben. Denn ich verlose sie. Ich habe mehrere kleine "Jubiläen" als Begründung. (Braucht man für eine Verlosung einen Grund?) Also erstens hatte mein Blog Ende Dezember seinen  2.Geburtstag. Zweitens habe ich schon über 200 Posts geschrieben und das mir als Jemand, der mit den neuen Medien eher, sagen wir mal, sparsam umgeht. Und zum Drittem folgen jetzt schon 102 Leser meinem Blog. Das sind Zahlen, die hätte ich mir vor über zwei Jahren nicht träumen lassen. Nicht in Zahlen lassen sich die lieben Kommentare ausdrücken, mit denen Ihr meine Arbeit wertschätzt. Also habt Ihr es Euch verdient, belohnt zu werden ;-)). Ich verlose also jeweils das Nadelmäppchen, den Becherteppich und die Buchhülle mit Notizbuch. Ich lege jeweils noch ein älteres Patchworkheft dazu. Die suche ich dann aus, wenn es soweit ist. Gewinnen könnt Ihr, wenn Ihr bis zum 19.Januar bis Mitternacht einen Kommentar unter diesem Post abgegeben habt. Am Sonntag, dem 20.Januar wird dann die Glücksfee ihre Arbeit tun ;-). Die erste Gewinnerin darf sich zuerst etwas aussuchen, dann die zweite und die dritte darf dann das letzte Geschenk nehmen. Alles klar? Rechts findet Ihr auch ein Logo, das Ihr gerne verlinken könnt, aber nicht müßt. 
Viel Glück!

Ich hätte auch noch ein tolles Top von meinem Row Robin zu zeigen. Er kam in dieser Woche nach acht Monaten Laufzeit zu mir zurück. Doch Ihr müßt  leider bis zum nächsten Mal warten. Da wartet noch ein Stapel Arbeiten auf mich, das will ich in der nächsten Stunde noch schaffen. 

Einen schönen Sonntag wünsche ich Euch. Bei uns war es heute um die Null Grad, aber sehr sonnig ;-). Das tat gut!

Liebe Grüße, Petruschka

07 Januar 2013

Zum Jahresbeginn

... wird ja gern Rückschau gehalten. In diesem Jahr standen für mich vor allem die Künstler-AMC und die Künstler-Kleinquilts im Vordergrund. Die Künstler-AMC gingen an Klaudia, mit der ich jeden Monat tausche. Und so geben Klaudia und ich wieder einen kleinen Überblick über die erhaltenen AMC. Und hier sind die von ihr gestalteten Karten.



Klaudia arbeitete nach keinem festen Thema. Mal stellte sie einen jahreszeitlichen Bezug her, mal experimentierte sie mit Materialien und ein anderes Mal probierte sie sich im Freihandquilten. So waren die AMC immer sehr abwechslungsreich.



Getauscht habe ich im ersten Halbjahr auch mit Ingrid. Und hier ist eine Zusammenstellung ihrer AMC.


Auch Ingrid hat jahreszeitliche Motive gewählt. Allerdings, und das fiel mir erst jetzt beim Zusammenstellen auf, hat sie fast immer den karierten Stoff als Untergrund genommen.

Nicht vorenthalten will ich die getauschten AMC im PQF. Allerdings sind es nur 11 AMC - im Oktober habe ich ausgesetzt.



Es ist eine erstaunliche Vielfalt an Ideen versammelt und jede AMC finde ich klasse gemacht. Ich werde auch im nächsten Jahr wieder am Monatstausch teilnehmen und auch mit Klaudia wird der Tausch fortgesetzt.

Eine Kleinigkeit ist noch fertig geworden. Allerdings habe ich sie erst am Sonnabend verschenken können. Für das letzte Geburtstagskind der QuilThuerer in 2012 habe ich folgenden Becherteppich genäht.


Ich hatte noch ganz viele Hexagons liegen, die mir beim Aufräumen  in die Hände gefallen sind und so kam mir die Idee, diese für einen Becherteppich zu nutzen. Und weil ich gerade dabei war, habe ich gleich noch mehr Blumen genäht und weiterverarbeitet. Wozu? Überraschung!

Nun bin ich froh, die Bilder hochladen zu können. Es hatten wohl einige von uns Probleme, so auch ich gestern. Nun habe ich die Hinweise befolgt und bin über Google Chrome ins Internet. Immer mal was Neues - so kann man auch seine Medienkompetenz erweitern (was ja erklärtermaßen eines meiner Ziele ist). So sollte der Post eigentlich gestern schon geschrieben werden, aber bis ich die Lösung des Problems angehen konnte ...

Herzlich begrüßen als neue Leserinnen möchte ich Maja, Sigrid und Daisy. Ich freue mich, daß nun mehr als 100 Leser eingetragen sind (es sind nun 102). Außerdem bin ich seit 26.12.12 seit zwei Jahren mit meinem Blog aktiv und habe, mit dem heutigen, 201 Posts geschrieben. Warum ich diese Zahlen so ausführlich nenne? Im nächsten Post  gibt es die Auflösung ;-)).

Und damit sage ich für heute Tschüß!

Petruschka

01 Januar 2013

Der erste Post

... im neuen Jahr ist meinem letzten A4-Künstlerquilt gewidmet. Silvester verläuft bei uns eher ruhig. So hatte ich Zeit, den kleinen Quilt zu beenden und mein Kleinkunst-Projekt 2012 zu einem schönen Abschluß zu bringen. Fast jedenfalls, denn ich will noch eine schöne Hülle für die 13 kleinen Quilts anfertigen. (Es sind 13, weil ich zwei Picassos gemacht habe.)

Wie schon bei der AMC angekündigt, wollte ich " das beste Portrait, das ich später von ihm zuwege brachte" (Kap. II)  machen. Das Portrait ist natürlich das Portrait des kleinen Prinzen aus dem gleichnamigen Buch. Und so sieht es aus.


So erscheint der kleine Prinz dem Ich-Erzähler, als er ihn das erste Mal sieht. Der Erzähler, ein Pilot,  hat eine Panne in der Wüste und wird vom kleinen Prinzen mit den berühmten Worten: "Bitte, zeichne mir ein Schaf!" geweckt.



Auch hier griff ich auf eine Kopie der Zeichnung zurück. Ich hatte vor Ewigkeiten in Frankreich ein Malbuch mit den Zeichnungen des Buches gekauft. So brauchte ich die Vorlage nur auf die entsprechende Größe bringen.
 

Die Suche nach Stoffresten war wieder von Erfolg gekrönt und die mit Vliesofix versehenen Stoffstücke wurden auf der Kopie ausgelegt. Allerdings fehlen hier noch die Hände.

 
Nun mußte ich eine Wahl für den Hintergrund treffen. Ganz so weiß wie im Buch wollte ich es nicht. Also entschied ich mich für einen hellbeigen Hanfstoff mit einer leicht unregelmäßigen Struktur, der den Wüstensand dartellen soll. Für den oberen Teil habe ich einen hellblauen Himmelsstoff gewählt. Darunter habe ich die Kopie gelegt und die wichtigsten Umrisse durchgezeichnet.
 

Dann wurden Stück für Stück die Teile aufgebügelt. Mit Langettenstichen habe ich die einzelnen Teile mit der Hand appliziert. Schneller wäre es sicher mit der Maschine gegangen, aber es hätte für mich nicht gepaßt. Es ist mein Lieblingsbuch, es sind so anrührende Zeichnungen - da wollte ich nicht mit der Maschine applizieren. Hier habe ich noch Detailfotos.
 

Die Augen, die Nase und den Mund habe ich gestickt. Gut zu sehen sind auch die Quiltlinien, die ich als Umrißlinie mit blauem und hellgelbem Quiltgarn mit der Hand gequiltet habe. Weitere Quiltarbeiten habe ich nicht vorgenommen.


Für den Mantel habe ich schlußendlich türkisfarbenene Wildseide gewählt. Leider kommt der deren Glanz nicht richtig rüber.

 
Der Säbel ist ziemlich dünn am unteren Ende. Da habe ich über die gesamte Breite gearbeitet und auf der Gegenseite nur ein paar Rückstiche gemacht und dann im oberen Teil die Langettenstiche versetzt gearbeitet.


Im Gegensatz zur Vorlage habe ich auf die Epauletten verzichtet. Lange habe ich überlegt, ob ich wohl noch ein paar Sterne aufbrine, so wie sie im Buch auf vielen Zeichnungen zu finden sind. Ich habe mich dann dagegen entschieden.

Nun noch ein paar Daten zum Künstler. Antoine-Marie Roger Comte de Saint-Exupéry wurde am 29.Juni 1900 in Lyon geboren. Nach dem Militärdienst in einem Fliegerregiment arbeitete er als Kurierpilot und Versuchsflieger. 1935 stürzte er über der ägyptischen Wüste ab - eine Episode, die in seinem Buch "Wind, Sand und Sterne" wiederkehrt. Nach der Besetzung Frankreichs emigrierte er in die USA, wo unter anderem auch "Der kleine Prinz" entstand. 1942 schloß er sich der Armee de Gaulles an. Am 31.Juli 1944 startete er zu einem Aufklärungsbuch über dem Mittelmeer, von dem er nicht zurückkehrte.
Als Zeichner ist er vor allem durch die Illustrationen im Buch "Der kleine Prinz" bekannt geworden. Sie scheinen teilweise sehr kindlich und dann wieder sehr ausgefeilt zu sein.  "Die eine Zeichnung geht, die andere ist schon nicht mehr ähnlich. Ich irre mich mitunter in den Größen. (...) Auch die Farbe seiner Kleider macht mir Kummer. Dann probiere ich hin und her, so gut es eben geht." (Kap. II)  Mir ist nicht bekannt, daß er in einem anderen Buch gezeichnet hätte. "Der Kleine Prinz" erschien im April 1943 in New York, also im Exil. Saint-Exupéry fühlte sich einsam und manchmal unverstanden von den ihn Umgebenden. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Treue und die wahren Werte im Leben. Es ist eine Geschichte, die man immer wieder lesen kann und man immer wieder neue Details entdeckt. Ich lese sie gern in Französisch, denn einige Wendungen können nicht eins zu eins wiedergegeben werden.
 
Im Jahr 2005 machten sich 8 Schüler und ich daran, innerhalb der Projektwoche Szenen auszuwählen und sie als Theaterstück zu präsentieren. Im Programmheft konnte man Weisheiten des kleinen Prinzen lesen. Hier nur einige ausgewählte:
 
"Alle großen Leute sind mal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran)." (Widmung)
 
"Ich hätte sie nach ihrem Tun und nicht nach ihren Worten beurteilen sollen." (Kap.VIII)
 
"Es macht die Wüste so schön, daß sie irgendwo einen Brunnen birgt." (Kap.XXIV)
 
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." (Kap. XXI)
 

Damit schließt sich der Kreis und eine neuer öffnet sich. Ich wurde schon mehrfach gefragt, wie es nach den Künstlerquilts weiterginge. Nach langem Überlegen habe ich beschlossen, dieses Monatsprojekt fortzusetzen. Allerdings habe ich vor, Gedichte zu interpretieren. Nicht, daß ich Gedichte über alles lieben würde. Aber es gibt so einige, die mir gefallen. Es gilt, die sprachlichen Bilder in stoffliche umzusetzen. Auch hier scheint mir das A4-Format bestens geeignet. Ihr dürft gespannt sein!
 
Petruschka

30 Dezember 2012

Ich habe

... die Geburtstagsrunde ohne große Schäden am Gehör überstanden. Im Gegenteil, es war so ruhig, daß mein Mann, als er gegen 22.45 Uhr von seiner Männerrunde kam, fragte, ob die Mädels schon schliefen. Dem war natürlich nicht so, denn geschlafen haben sie erst weit nach Mitternacht. Dementsprechend spät waren sie dann heute Morgen auch auf. Gegen 11.30 Uhr erst ging es nach Hause. Die Runde, die mein Mann dabei abfahren mußte, belief sich auf 64 km. Aber so ist es eben, wenn man auf dem Dorfe wohnt.

Gestern gegen 15.00 Uhr sind sie alle eingetrudelt und bevor es zum Bowling ging, gab es eine kleine Stärkung. Na erkennt Ihr diese leckere Speise?
 
 
Einige Tage zuvor habe ich das neue Heft der "Lecker" gekauft und darin stellte Enie van de Meiklokjes ihr Rezept des kalten Hundes vor. Oh, den hatte ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Und so sollte es diesen zum Nachmittag geben. Die Mädels haben sich fleißig bedient und mir hat es auch geschmeckt.
 

Und falls ich Euch Appetit gemacht haben sollte, hier auch das Rezept aus der "Lecker".

Zutaten: 250 g Kokosfett                                             Außerdem: Kastenform (25 cm)
              2 Eier                                                                                 Backpapier
              100 g Zucker
              1 Eßl. Vanillezucker
              50 g Kakaopulver
              4 Eßl. Milch
              50 g gemahlene Mandeln
              300 g Butterkekse
 
Kokosfett bei schwacher Hitze schmelzen. Eier, Zucker, Vanillezucker, Kakao und Milch miteinander verquirlen. Das lauwarme Fett mit den Mandeln unter die Masse rühren.
Die Kastenform mit Backpapier auslegen und mit einer dünnen Schicht Schokocreme bedecken. Eine Lage Butterkekse hineingeben, mit der Creme bestreichen und einen weitere Schicht Butterkekse darauflegen. So fortfahren, bis alle Kekse und die ganze Creme aufgebraucht sind. Evtl. beschweren und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen. (Ich habe mit einer Schicht Kekse abgeschlossen und die restliche Creme an die Seiten gegeben.)
Nach der Kühlzeit aus der Form stürzen, das Backpapier abziehen und den Kuchen in ca.1 cm dicke Scheiben schneiden. Direkt genießen!
 
 
Guten Appetit!
 
Utili hat sich als 99.Leserin eingetragen. Sei herzlich willkommen. Ich freue mich über jede neue Leserin.  Meinen nächsten Post wird dann der kleine Prinz schmücken. Ich bin noch am Applizieren und ich denke, morgen wird er fertig.
 
Morgen nun geht ein weiteres Jahr zu Ende. Für das neue Jahr wünsche ich Euch alles Gute und daß alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen. Vor allem aber, bleibt gesund!
 
 
Liebe Grüße, Petruschka

28 Dezember 2012

Viel Spaß

...gemacht  hat der weihnachtliche Tausch mit Klaudia. Wie schon in den vergangenen Jahren wurden nur kurze Absprachen getroffen und dann hieß es warten. Für mich einige spannende Tage bis Heiligabend, für Klaudia einige Tage länger, war ich doch erst in den wenigen Tagen vor Weihnachten zum Handarbeiten gekommen. Doch nun ist alles da und hier die Geschenke.
 
 
Ein kleiner Stiefel, etwa 27 cm hoch, zusammengesetzt aus verschiedenen Weihnachtsstoffen, die mit Ziernähten mit einander verbunden sind. Ein zauberhaftes Dekostück, das seiner Rolle gerecht wurde. Denn im Inneren gab es zwei weitere Überraschungen.
 

Diese kleine Kette mit weihnachtlichen Motiven war hübsch verpackt im Inneren des Stiefels versteckt. Die einzelnen Figuren sind bis zu 10 cm groß. Eine klasse Idee und im nächsten Jahr wird die Stube auch damit geschmückt.
Drei kleine Sterne waren auch noch lieb verpackt darinnen. Aber sie hängen am Adventskalender und ich habe vergessen, sie zu fotografieren. Und die AMC, die Weihnachtsgrüße verhieß, will ich noch einmal zeigen, damit der Inhalt des Überraschungspaketes komplett ist.
 
 
Ich habe ganz brav bis zum heiligen Abend gewartet und den Umschlag unter den Baum gelegt. Bei uns werden die Geschenke nach dem Besuch des Krippenspiels ausgepackt. Das ist immer am späten Nachmittag, in diesem Jahr allerdings erst gegen 17.00 Uhr. Also war es schon kurz vor 18.00 Uhr, als wir mit dem Würfeln beginnen konnten. Wir waren wie immer zu sechst - mein Schwiegervater, mein Mann, unsere drei Kinder und ich. Jedes Mal, wenn eine Sechs gewürfelt wird, darf derjenige irgendein Geschenk aussuchen und es dem Empfänger überreichen. Dann wird ausgepackt und gefreut. Interessanterweise wird selten wird ein Geschenk für sich gewählt. Und so würfelte meine Schwiegervater die Sechs, die ihn berechtigte, ein Geschenk auszuwählen und gab mir den Umschlag. Das Ergebnis kennt Ihr ja nun.
 
Über die Feiertage konnte ich dann das Geschenk für Klaudia beenden. Gestickt hatte ich immer schon mal, wenn ein kleines Zeitfenster war. Doch das Patchen und das Quilten mußten warten. So konnte ich es dann gestern  bei der Post abgeben und schon heute war es da ;-)). Da Klaudia von einem kleinen Wandbehang sprach, habe ich mich an eine zweite Version des Wandbehanges beim Teetausch im PQF gesetzt. Allerdings sollten es cremefarbene und dunkelrote Töne sein. Gar nicht so leicht, im örtlichen Stoffladen Stoffe in diesen Farben zu bekommen. Doch das Ergebnis gefällt mir wieder sehr gut und ich hätte den kleinen Wandbehang am liebsten selbst behalten. Doch seht selbst.
 

Das Mittelteil ist ein Rest mit Tee selbstgefärbter Stoff. Verschiedene dunkelrote Stoffe wurden gepatcht und um das Mittelteil genäht.
Im Folgenden will ich Detailbilder zeigen.


Für die Tasse habe ich wieder ein Stoffmusterquadrat verwendet. Auf der Suche nach einem passenden mußte ich feststellen, daß ich fast keine in dieser Farbe habe. Meine Jüngste hat mich dann bei der Auswahl beraten und so hat die Tasse nun ein filigranes Farnmuster.
 
 
Wieder einmal habe ich mit einem Verlaufsgarn gestickt. Die Töne finden sich in den Stoffstücken wieder.
 
 
Gequiltet habe ich ebenfalls mit einem Verlaufsgarn, mit fast demselben Farbverlauf wie das Stickgarn. Ich habe mir eine Schablone aus Papier angefertigt und sie mit Stecknadeln aufgsteckt. So konnte ich den Umriß nachquilten und es enteht der Effekt eines Bildes im Bild, was mir gut gefällt. Die Stiche sind nicht so fein wie sonst, aber ich finde sie, so passen sie gut zum Gestickten.
 
Die Schlaufen habe ich nach vorn umgeschlagen und  mit roten Perlmuttköpfen angenäht. 
 
Klaudia hat schon gemeldet, daß der Wandbehang gefällt. Das ist das Schwerste bei einem Tausch. Zu hoffen, daß das Ausgesuchte auch gefällt. Ich jedenfalls habe mich schweren Herzens davon getrennt. Nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mir einen für mich/uns zu nähen. Das Muster stammt übrigens aus einer französischen Stickzeitung namens "Broderie créative" aus dem Jahr 2010.
 
In den vergangenen Tagen haben sich zwei neue Leserinnen eingetragen. Herzlich willkommen bei mir,  Trillian und Fliegenpilzchen, und fühlt Euch wohl hier.
 
Morgen früh fährt unser Besuch wieder nach Hause. Doch schon am frühen Nachmittag steigt die Geburtstagsfeier der Jüngsten. Sechs pubertierende Mädchen und der Mann beim Weihnachtsturnier seiner Sektion, wie hört sich das an für Euch?
 
Alles wird gut.
 
Petruschka

26 Dezember 2012

Weihnachtsgrüße

... haben mich in den letzten Tagen erreicht. Die meisten davon kamen unverhofft und darum war die Freude darüber noch mal so groß. Hier also die AMC Parade. Zuerst die meiner Nähschwestern der QuilThuerer.
 

Angelika setzte die diese süßen Weihnachtsengel wunderschön in Szene. Sind sie nicht niedlich?

 
Die AMC von Heike ist in ihrer Schlichtheit einfach nur schön. Auf Seide hat sie ein kleines Bäumchen gesetzt und mit einigen Quiltlinien eine zarte Winterlandschaft geschaffen.
 

Regina kann so wunderbar mit der Maschine schreiben und das hat sie auch hier getan. Der Stern ist ganz raffiniert gemacht.


Er ist nämlich gefaltet und in seiner dreidimensionalen Wirkung einfach klasse.


Maria hat ein goldenes Herz auf Spinnvlies gesetzt und mit einen goldenen Fäden verziert.


Renate hat einen ganz zarten Glücksstern für mich gewerkelt. Wenn ich das richtig sehe, hat sie ihn mit Soluvlies gearbeitet. 

Für alle hatte ich auch AMC gewerkelt. Doch ich bekam auch Überraschungspost. Bloggerinnen, mit denen ich schon private Tauschs hatte und bei denen ich oft kommentiere, überraschten mich mit wunderschönen Karten. Erste Ideen für die Antwort sind schon gesammelt und werden umgesetzt, wenn ich wieder Platz im Näh- und Arbeitszimmer habe. Das wird nämlich gerade als Gästezimmer gebraucht.

 
Diese kam von Misspatchwork. Ein zarter Eiskristall auf einem blausilbernen Untergrund und verziert mit Perlen. Sie ist wirklich wunderschön. Danke für diese Überraschung.


Anke wiederum hat einen Stern auf einen musikalischen Untergrund gebracht. Verziert hat sie alles noch mit verschiedenen Bändern. Auch hierüber habe ich mich sehr gefreut.

In diesem Jahr hatte ich so gar keine zündende Idee für die Gestaltung der Weihnachtskarten. Also nahm ich mir den Karton mit den Weihnachtsstoffen und fing an, Stoffstreifen und verschiedene Motive zusammenzulegen und -zunähen. Und so sind doch wieder festliche AMC entstanden.

 
Diese waren und sind noch für zwei Nähschwestern in Weimar bestimmt. Ich wollte sie sozusagen an die Haustür, sprich in den Briefkasten, liefern. Allerdings waren meine Gedanken wieder woanders und so sind sie immer noch dort, wo ich sie hineingelegt hatte, nämlich in meiner Handtasche. Nun werden sie eben nach Weihnachten geliefert.
 
Die anderen sind per Post ausgeliefert worden und pünktlich angekommen.
 
 





Und alle AMC noch einmal zusammen.


Zu zeigen hätte ich noch so einiges, zum Beispiel die Geschenke vom Wichteltausch im PQF, Klaudias Weihnachtsüberraschung oder Geburtstagsgeschenke. Doch dafür muß ich mir ein anderes Mal Zeit nehmen. Denn die großen Kinder, meine Mutter und zwei meiner Brüder sind zu Besuch.
Also dann, bis zum nächsten Mal. Genießt noch die letzten Stunden des 2.Weihnachtsfeiertages. Und allen Geburtstagskindern, so wie mein ältester Bruder heute eines ist, wünsche ich alles Gute!
 
Petruschka