03 März 2017

Sofia

... war vom 15. bis 20.2. unser Reiseziel. Wie schon berichtet, begleiteten wir das Tochterkind zur Karate-EM (schon das vierte Mal im Übrigen). Und wie im Vorjahr gewann sie die Bronzemedaille und das ohne Gegenpunkt!


Im Halbfinale schied nach einem 0:0 nach Kampfrichterentscheid gegen die spätere Siegerin aus und erkämpfte sich in der Trostrunde gegen die amtierende Vizeweltmeisterin  den 3.Platz. Die Medaille ist ganz schön schwer. Das paßt gut, denn in der Kategorie + 59 kg (unter 18 Jahren) starten die "schweren" Mädchen ;-)), das heißt, es gibt keine höhere Gewichtsklasse.
 

Sofia, mit Betonung auf dem "o", ist die Hauptstadt Bulgariens. Hier leben ca. 1,4 Millionen Einwohner. Unser Hotel befand sich unweit des Zentrums, das wir somit auch fußläufig erreichen konnten. Den Donnerstag nutzten wir, die Gruppe der begleitenden Eltern, zum Stadtbummel.
Die vom Hotel ins Zentrum führende Straße zeigte schon nach wenigen Metern, wie sehr das noch Alte und das Neue das Stadtbild zeichnen.


 Auch die Globalisierung macht vor Bulgarien nicht halt. Das kleine Häuschen für den Verkehrspolizisten wirkt da ein wenig anachronistisch.
 

Die Moschee Banja Baschi, die zu den wenigen erhalten gebliebenen osmanischen Bauwerken Sofias zählt, empfängt uns auf dem Weg in die Innenstadt als erstes Wahrzeichen.
 
 
Direkt gegenüber liegt die Zentrale Markthalle. Sie wurde zwischen 1909 und 1911 erbaut und war zu der Zeit der erste überdachte Marktplatz Bulgariens. Der Bau ist eines der wenigen Beispiele für Jugendstilarchitektur in Bulgarien. Jahrelang dem Verfall preisgegeben, erstrahlt sie seit dem Jahre 2000 wieder in neuem Glanz.
 
 
Seht Ihr den blauen Himmel? Die Sonne strahlte, aber dennoch war es kalt. Schnee lag aber nur noch an vereinzelten Stellen, wie direkt hinter der Moschee, wo sich das ehemalige Mineralbad befindet.
  
 
Zahlreiche bunte Keramikfliesen zieren die Fassade des symmetrisch angelegten Baus.
 
 
1911 im Stile des bulgarischen Historismus erbaut,  diente es lange Zeit als öffentliches Badehaus. Noch heute tritt 46° heißes Mineralwasser aus. Sofioter versorgen sich hier mit dem Wasser, das auch ich probiert habe.
 
 
 Baden oder Wäschewaschen in den Becken ist allerdings verboten, wie uns ein Schild kundtat ;-).
 
 
Weiter ging es in Richtung Zentrum, vorbei an der Statue der heiligen Sofia. Dieses Denkmal ist relativ neueren Datums, nämlich aus dem Jahre 2001.
 
 
Auf ihrem linken Arm hat eine Eule Platz genommen. Das kleinere Häuschen hinter ihr ist ein Eingang in die Metro.
Am anderen Ende dieses weitläufigen Platzes befindet sich das Gebäude der ehemaligen Kommunistischen Partei. An dessen Seite wiederum ist der Amtssitz des Präsidenten - ein weiterer Anachronismus.
 
 
Die Dächer im Vordergrund gehören zum Archäologischen Museum und geben den Blick frei auf zum Teil prähistorische Exponate. Überreste der alten Siedlung Serdica finden sich im Freien vor einem anderen Eingang in die Metro (im Hintergrund sind die Moschee und die Markthalle zu sehen).
 
 
Auf dem Weg zur Alexander-Newski-Kathedrale stießen wir in einem kleinem Park hinter dem Ethnographischen Museum auf einen versteinerten Trabant.
 
 
Dass Bulgarien ein christlich-orthodox geprägtes Land ist, läßt sich an den zahlreichen Kirchen mit den zauberhaften Zwiebeltürmen erkennen. Ein glänzendes Beispiel ist die russische Sweti-Nikolai-Kirche, die sich am Ende des Parks befindet.
 
 
  Überrascht war ich, ein Puschkin-Denkmal zu finden. Es befindet sich gegenüber der Nikolaikirche.
 
 
Unweit davon gibt es noch die Heilige Synode, das oberste Organ der orthodoxen Kirche, die Kirche Sweta Sofia und dann die alles überragende Alexander-Newski-Kathedrale.
 
 
Der Name der Kirche erinnert an den russischen Großfürsten und Herrscher Alexander Newski (1220 - 1263). Seit seiner Heiligsprechung durch die russisch-orthodoxe Kirche im 16.Jahrhundert gilt er als ein Symbol der Überlegenheit des Christentums. Nach der Befreiung Bulgariens von der osmanischen Herrschaft durch russische Truppen 1877/1878 beschloß man also, dem russischen Volk ein Denkmal zu setzen. Die Kirche wurde von 1882 bis 1912 gebaut. Das Innere ist so grandios, wie das Äußere es vermuten läßt.
 
 
Marmor aus Carrara, Onyx und Alabaster aus Brasilien als Baumaterialien, Reliefverzierungen an den Wänden, wunderbare Fußbodenfliesen und zahlreiche Ikonen als Kirchenschmuck - aber nirgends sind Bänke oder Sitzgelegenheiten zu finden. So kommt die Weite des Innenraumes vollends zum Tragen. Übrigens, was der christlichen Kirche die Priester sind, sind der orthodoxen Kirche die Popen. Ich kam nicht auf dieses Wort. Wer wußte es wieder - mein Mann, der Kluge.
Weiter ging es zur Universität. Könnt Ihr die kyrillischen Schriftzeichen erkennen? Lesen und verstehen konnte ich sie immer, nur mit dem verstehenden Hören haperte es.
 
 
Daraufhin ging es in den nahegelegenen Doktorgarten, wo sich weitere Reste des antiken Serdica befinden.
 
 
Der Doktorgarten heißt übrigens so, weil hier ein Denkmal an die im russisch-türkischen Krieg gefallenen russischen Ärzte und Sanitäter erinnert.
Hier war dann auch schon das Ende der Innenstadt erreicht. Also machten wir uns auf den Rückweg, wieder an der Kathedrale vorbei in Richtung Zentrum. Dabei passierten wir die Galerie für ausländische Kunst, in der sogar Werke von Picasso, Dalì und Matisse hängen. Leider blieb keine Zeit für einen Besuch.
 

Der Rückweg führte uns am Denkmal für den Zaren Samuil vorbei. Er war von 997 bis 1014 einer der letzten Zaren des ersten bulgarischen Reiches.


Wir passierten wunderschön restaurierte Bürgerhäuser, ...

 


... aber auch stark renovierungsbedürftige Wohnhäuser - lieblose Mietskasernen, die schon in die Jahre gekommen sind.

 
 
Dann nahmen wir noch den südlichen Teil der Stadt in Angriff, der uns in einen weiteren Park führte. Dort konnten wir den  geschlossenen, weil in Rekonstruktion befindenden, Kulturpalast bewundern - allerdings versäumte es der Fotograf, dies auch festzuhalten. Er war wohl so fasziniert von der Möglichkeit, in der Sonne sitzend einen Kaffee trinken zu können.  Bulgarien wird im nächsten Jahr den EU-Vorsitz übernehmen und dafür wird der Palast auf Vordermann gebracht. 2019 wird Sofia   Kulturhauptstadt Europas sein. Die umgebende Grünanlage war jedenfalls gut besucht. Eingangs des Parks steht noch das Denkmal "1300 Jahre Bulgarien", das im Jahre 1981 eingeweiht wurde.
Der Donnerstag war auch der einzige Tag, den wir für uns hatten. Denn die anderen Tage verbrachten wir in der Sporthalle, um unsere Kinder, die in unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen starteten, anzufeuern.
 
 
 
 
In diesem Jahr waren die anderen Nationen erfolgreicher.  Die deutschen Sportler errangen insgesamt fünf Bronzemedaillen.
Am Montag Morgen, unserem Abreisetag, bot sich mir folgender Anblick, als ich das Fenster öffnete.
 
 .
Über Nacht waren erst die Temperaturen und dann auch Schnee gefallen. Seht Ihr die Schneekante unten rechts? Wir konnten beobachten, daß gleich Unmengen Salz verstreut wurden. Die deutschen Karateka flogen schon ganz früh am Morgen (6.15 Uhr) und da mußte die Maschine erst enteist werden. Wir starteten pünktlich und waren auch vor der Zeit in Frankfurt - wir hatten wohl Rückenwind ,-).
Im Hintergrund des Fotos sind Kühltürme und rauchende Schornsteine zu sehen. Der Smog lag an allen Tagen über der Stadt und machte mir schon ein wenig zu schaffen. Auch in punkto Sauberkeit lag so manches im Argen.  Immer wieder sahen wir bettelnde Menschen, manche wurden auch zudringlich. Ein Leva ist etwa 50 Cent wert. In der Nähe des Hotels gab es einen Billa, wo wir uns relativ preiswert mit Lebensmitteln versorgen konnten, denn in der Halle gab es nur Popcorn zu kaufen.
Mit der Metro, es gibt allerdings nur zwei Linien, ist man relativ zügig auch an entfernteren Orten. Mit dem Taxi zu fahren ist nicht teuer, allerdings steht man permanent im Stau, egal, zu welcher Zeit man unterwegs ist. Der Taxifahrer, der uns zum Flughafen brachte, konnte ein paar Brocken Deutsch sprechen. Mit  Russisch kamen wir wenig weiter; die besten Erfolge hatten wir  mit  Englisch. Meine Englischkenntnisse sind sehr rudimentär. Nur gut, daß Madeleines Trainer dabei war - er hat sein Studium zum Teil in englischer Sprache absolviert.
So, nun ist mein halber Reiseführer Bericht über unseren Sofia-Aufenthalt zu Ende. Vier Abende habe ich daran gebastelt. Warum das so lange gedauert hat? Ich kam immer erst nach 21.00 Uhr an den Laptop und da blieb eben nicht mehr viel Zeit vor dem Zubettgehen.
 
Nun werde ich mich mal wieder der Nähmaschine widmen, die ich seit über zwei Wochen nicht angerührt habe. Ja gut, ich habe gestrickt. Das angefangene Paar Socken steht vor der Vollendung. Also, das nächste Mal gibt es auch mal wieder Gewerkeltes zu sehen. Denn morgen ist unser allmonatlicher Nähtermin und da wir ein neues Projekt angefangen haben, sollte ich da mal Gas geben.
 
Habt auch Ihr ein schönes Wochenende.
 
Petruschka

24 Februar 2017

Jetzt aber

... ist es höchste Zeit, die Gewinnerin der Projektmappe zu ziehen.
 
 
Die Tage nach unserer Rückkehr aus Sofia waren so vollgepackt, daß ich erst jetzt dazu komme. 15 Kommentare wurden abgegeben. Fein säuberlich habe ich die Namen auf kleine Zettel geschrieben, und dann landeten sie im Lostopf  in der Losschüssel.
 
 
Da das Kind schon wieder zum Training ist, mußte ich selbst ran. Die glückliche Gewinnerin ist ...
 
 
Herzlichen Glückwunsch! Liebe eSTe, schick mir doch eine Mail mit deiner Adresse.
Vielen Dank für Eure Beteiligung.
 
Petruschka

21 Februar 2017

A wie

... Ahorn - nun hat der neue AMC - Tausch mit Klaudia begonnen. Zum Thema Natur werden wir nun weitere zwei Jahre monatlich AMC nach dem Alphabet tauschen. Diverse Blumen beginnen mit "A": Aste, Anthurie, Akelei, Azalee. Ich habe mich für A wie Ahorn entschieden. Für die AMC habe ich ein stilisiertes Ahornblatt genäht.
 
 
 
Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Manche Arten besitzen unpaarig gefiederte Blattspreiten mit drei oder fünf Blättern. Der Blattrand ist glatt oder gezähnt. Es gibt keine Nebenblätter. Das Laub vieler Arten besitzt eine intensive Herbstfärbung.


Die Ahornbäume bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Roßkastaniengewächse innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse. Ahorn-Arten wachsen als meist sommergrüne oder seltener immergrüne Bäume oder Sträucher. Je nach individueller Sichtweise der Spezialisten gibt es 110 bis 200 Ahorn-Arten. Sie sind in gemäßigten und tropischen Gebieten in Eurasien, Nordafrika, Zentral- und Nordamerika weit verbreitet. In Europa sind nur noch wenige Ahorn-Arten heimisch. Im deutschen Sprachraum sind neben Spitzahorn Bergahorn und Feldahorn heimisch.
Ahornholz wird vor allem als Möbelholz genutzt. Kunsttischlern dient das Ahornholz für die Herstellung feinster Möbel, wobei es auch für Intarsien Verwendung findet. Seit langem wird ausgesuchtes Bergahornholz als Zier- und Resonanzholz zur Herstellung von Musikinstrumenten verwendet. Auch für Sport-, Spiel- und Küchengeräte wird das feinporige Holz gebraucht.
Das bekannteste Ahornblatt ist das der kanadischen Flagge. Die Vorlage lieferte wahrscheinlich der Zuckerahorn. Als Süßungsmittel verwenden auch wir gern Ahornsirup. In China gilt der Ahorn als Symbol für Amtswürde.
Das von mir verwendete stilisierte Ahornblatt ist ein beliebtes Motiv in traditionellen Quilts. Der Neunerblock paßt mit seiner  Blockgröße von 9 cm haargenau auf meine AMC.


Klaudias AMC konnte ich am gestrigen Abend aus der angehäuften Post fischen. Sie hat die Atlasblume gewählt. Diese ist auch unter der Bezeichnung Sommerazalee bekannt.


Klaudia wollte dem tristen Wetter etwas Fröhlich-Buntes entgegensetzen. Auf einen tollen Farbverlaufsstoff hat sie die Blüte appliziert und mit ganz viel freier Stickerei verziert.


Klasse, nicht? Auch die Blätter sind frei gestickt.  Auf ihrem Blog hat sie ganz viele Informationen zur Atlasblume zusammengetragen.
Aus den Kommentaren zu den bisherigen AMC-Tauschaktionen mit Klaudia weiß ich, daß Ihr sehr an weiterführenden Informationen zu unseren gewählten Objekten interessiert seid. Ich finde, das war ein wunderbarer und sehr lehrreicher Start in das neue Tauschthema.

An dieser Stelle will ich an die Verlosung einer Projektmappe erinnern. Bis heute Abend könnt Ihr noch einen Kommentar abgeben und zwar hier.

Der Bericht über Sofia ist in Vorbereitung. Ihr dürft gespannt sein ;-)).

Also bis dann!

Petruschka

14 Februar 2017

17 Paar in 2017

... 17 Paar wovon? Na Sockenpaare, nicht die ganz kleinen, sondern "normale", so ab Größe 36/37.
Das ist ein ganz ambitioniertes Projekt, das Frau Karminrot da initiiert hat.
 
 
Im vergangenen Jahr habe ich meine Sockenliebe entdeckt und auch einige Paare verschenkt. Die Kolleginnen waren jedenfalls hellauf begeistert. Auch in diesem Jahr war ich schon fleißig. Also warum nicht mitmachen?
Der Schwiegervater hat immer kalte Beine im Bett. Das geht ja wohl nicht, vor allem, wenn er eine strickende Schwiegertochter hat. Also bekam auch er ein Paar in Größe 43. Die Wolle dazu lag schon etwas länger bei mir. Begonnen zwischen den Jahren, waren sie als erstes Paar im neuen Jahr fertig. Da ich zu der Zeit eher wenig bloggte, kam ich noch nicht zum Zeigen. Doch jetzt ist der Moment gekommen.
 

 
Noch im alten Jahr zog der Mann  im örtlichen Handarbeitsladen ohne großes Brimborium ein Knäuel aus dem Regal. So strickte ich ihm ein Paar Socken, das sich aufgrund der Größe (44) ein wenig hinzog. Doch pünktlich zum Geburtstag am 18.Januar waren sie dann fertig und leisteten schon gute Dienste.
 
 
Vor einer guten Stunde habe ich die letzten Fäden für das Sockenpaar 3 vernäht. Dieses Paar geht an Quiltgirlie, die es zu meiner Verlosung anläßlich des Bloggeburtstages gewonnen hatte. Noch heute Abend wird es verpackt und tritt morgen seinen Weg zu ihr an. Ich hoffe, sie passen und tun gute Dienste.
 
 
Morgen schon stricke ich das nächste Paar an. Denn wir sind mit dem Zug nach Frankfurt unterwegs, um dann weiter nach Sofia zu fliegen. Ihr ahnt es sicher schon , wir begleiten das Tochterkind zur EM.
Deshalb verabschiede ich mich für eine Woche von Euch. Die erste AMC zum Thema Natur ist abgeschickt. Klaudia wird sie Euch sicher zeigen.
Also, bis dann!
 
Petruschka

12 Februar 2017

Ordnungshelfer

... heißt das Februar-Thema beim Taschen Sew Along 2017. Wie schon bei den Beuteln wurden auch hier gleich zwei fertig, und zwar zwei Projektmappen. Und auch hier habe ich Webkanten verarbeitet.
 

Die Webkanten dieser ersten Projektmappe stammen von einer Nähschwester, die in Weimar in einem Stoffladen arbeitet und Webkanten für mich sammelt. Ein paar davon bekam sie nun zurück, denn ich habe ihr die Projektmappe geschenkt.
Die zweite Projektmappe habe ich im Hinblick auf die zu erwartende 200000 Besuchermarke auf meinem Blog genäht. Nur daß mich die Realität überrollt hat, sind es doch jetzt schon 600 mehr.
 
 
Natürlich halte ich den Gedanken an die Verlosung aufrecht. Blogbesuche und Kommentare sind doch das Salz in der Suppe. Also wer gewinnen möchte, schreibe dies in einen Kommentar. Dafür bleibt bis zum 21.02. Zeit. Die Maße der Projektmappe betragen 40 cm x 30,5 cm. In Ermangelung eines eigenen Labels (die wären mal eine gute Investition) habe ich eine kleine Widmung in einen Streifen Label gequiltet.
 
 
Und damit die Initiatorinnen des Taschen Sew Along auch sehen, welch toller Ordnungshelfer solche Projektmappen sind, habe ich meine neuen Geburtstagsblöcke in die zu verlosende Projektmappe einsortiert. Natürlich nehme ich die Blöcke  vor Versand heraus.  Obendrüber ist die zweite genähte Projektmappe zu sehen.  
 
 
Gestern habe ich übrigens schon wieder neue Webkanten bekommen. Mal sehen, ob es eine weitere Projektmappe wird.
Nun bleibt mir nur noch, den  Post bei Grienfietsen zu verlinken, wo sich schon Unmengen Ordnungshelfer sammeln.
 
Ich wünsche Euch einen schönen Start in die neue Woche.
 
Petruschka

10 Februar 2017

Ein ganz bunter Post

... wird es heute. Zum Ersten ist meine Farbkreis-Variation nun  fertig. Zusammen mit den anderen Farbkreis-Variationen der Nähschwestern unserer Gruppe QuilThuer ergibt sich ein wunderbar buntes  Bild.
 
 
Mein Farbkreis ist der zweite von rechts. Ich habe alle Blöcke ohne Zwischennaht zusammengenäht und dann mit einem unsichtbaren Binding umrandet. Diesen Tip habe ich von einer Nähschwester und der war Gold wert.
 
 
Auf dem Blog unserer Gruppe könnt Ihr jeweils einen Block aller Mitstreiterinnen ansehen. Schaut doch einmal vorbei,
 
Seit vergangener Woche arbeite ich an verschiedenen Blöcken für einen neuen Quilt. Auch der wird sehr farbenfroh. Das Vorbild ist in diesem Buch zu finden,  das ich ebenfalls vom Stiebner-Verlag überlassen bekam.
 
 
 
Doch bevor ich eine Rezension dazu schreibe, soll erst der  Quilt  beendet werden. Das Top an sich ist schon fertig. Uns obwohl ich ja eher nicht der moderne-Quilts-liebende-Typ bin, gefällt mir die doch sehr farbenfrohe Zusammensetzung aus verschiedenen Blocktypen wirklich gut.
 
 
Die großen Kreise sind in Paspeltchnik (die im Buch als Bullaugentechnik bezeichnet wird)  genäht. Die kleinen Kreise  werde ich heute Abend vor dem Fernseher in Handarbeit aufnähen.
 
 
Schneller ginge es sicher mit der Maschine, aber ich befürchte, das wird dann nicht sehr rund. Die noch sehr auffälligen Unebenheiten lassen sich hoffentlich ausgleichen.
 
Ich danke Euch für all die lieben Wünsche zum Geburtstag. Am vergangenen Sonnabend zu unserem allmonatlichen Treffen gab es auch wieder kleine Quadrate mit Quiltmustern, die ich mir auf gelbem Stoff gewünscht hatte.
 



Zudem gab es noch eine schicke AMC. Hier wurde dünnes Tyvek geschmolzen, eingefärbt und aufgenäht. Toll, nicht? Regina hat nun auch einen Blog, vielleicht schaut Ihr mal bei ihr vorbei?
 
 
Damit will ich auch meinen farbenfrohen Post beenden. Ich hoffe, ich konnte Euch doch den ansonsten sehr grauen Tag eine wenig fröhlicher machen. Bei dem derzeitigen garstigen eisigen Wind mag man nicht allzu lange draußen sein. Ich vermute, Ihr nutzt die Zeit ebenfalls zum Nähen. Dann bin ich mal gespannt auf Eure Kreationen.
 
Petruschka

04 Februar 2017

Danke

... sage ich für die lieben Grüße zum Geburtstag, die mich dieser Tage erreicht haben. Einige äußerten sich in den Kommentaren, einige haben Wünsche und Geschenke der Post übergeben, wieder andere Geschenke und Umarmungen bekam ich live vor Ort.  
Klaudias dicker Umschlag enthielt einen der schicken Beutel, die sie im Januar nähte.
 
 
Das hübsche Mittelmotiv, nur in einer anderen Farbe, fand sich auch auf der dazugehörigen AMC.
 
 
Ebenfalls seit mehreren Jahren bekomme ich liebe Geburtstagspost von Misspatchwork. Auch in diesem Jahr hat sie ein wunderschönes Motiv auf die Karte gezaubert. Dieses zarte Schneeglöckchen läßt mich nun vom Frühling träumen.
 
 
Steffi und ich tauschen gelegentlich AMC. Zu meinem Geburtstag hat sie Reste vom Tula Pink Quilt zu AMCs verarbeitet. Eine davon ist nun mir.
 
 
Schon zu der Zeit, als wir an den Blöcken für den Quilt arbeiteten, hat sie mir ein Stück Stoff geschenkt. Nun habe ich eine weitere Erinnerung daran.
 
Meine Kolleginnen, die mit mir das Vorbereitungszimmer teilen, haben sich was Besonderes einfallen lassen. Die Englischkollegin, für die ich Socken gestrickt hatte, schwelgte im Knopfangebot des hiesigen Kurzwarenladens und einige für mich ausgesucht.
 
 
Meine Lateinkollegin, die erst zwischen Weihnachten und Neujahr in Paris war, überraschte mich mit Fotos aus dem Panthéon, wo auch der Sarg von Antoine de Saint-Exupéry steht. Außerdem brachte mir aus dem Musée Picasso Untersetzer mit.
 
 
Mein Faible für Frankreich nahm eine Nähschwester zum Anlaß, Weißwein  in einen ...
 
 
... gläsernen Eiffelturm zu füllen. Das zeigt mal wieder, daß es für jede verrückte Idee etwas gibt.
 
Privat gab es einen  E-Reader. Hmm, eigentlich lese ich ja lieber Bücher in analoger Weise. Mal sehen, ob ich mich damit anfreunden kann. Im vergangenen Jahr hatte ich mal notiert, wieviele bücher und wieviele Seiten ich lese.  Am Jahresende kam ich auf 87 Bücher mit insgesamt 32567 Seiten. Für dieses Jahr habe ich diese Liste auch als extra Seite auf dem Blog eingerichtet. Unter dem Header findet Ihr meine Statistik.
 
Mit einigem Elan bin ich in mein neues Lebensjahr gestartet. Erleichtert wird das auch durch den Umstand, daß wir nun eine Woche Winterferien haben. Bislang habe ich nur vage Pläne. Doch sicher wird die Nähmaschine eine Rolle spielen ...
 
Petruschka