17 Dezember 2015

K wie

... Kanada, Kolumbien, Kroatien für die AMC mit Ländertypischem hatten wir dieses Mal eine geradezu riesige Auswahl an Ländern. Da gibt es auch noch die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan und Kirgisien wie auch Kongo oder Kenia in Afrika. Diese Länder kennt Ihr bestimmt alle. Doch ich hatte mich auf ein winzig kleines Land festgelegt: Kiribati.
 
 
 Man spricht da auch von einem Zwergenstaat. Das heißt, wenn man die gesamte Fläche nimmt, gehört es eigentlich zu einem der größten Länder der Erde. Nur: die Fläche besteht meist aus Wasser (5,2 Mio km²) und das Festland macht nur eine winzige Fläche von 811 km² aus. Der riesige Anteil an Wasser spiegelt sich auch in der Flagge wider, wo weiße und blaue Wellenlinien sich abwechseln. Das habe ich mit den Quiltlinien aufgegriffen.
 
 
Mit etwas über 100000 Einwohnern beträgt die Einwohnerzahl des gesamten Landes gerade mal so viel wie die von Jena. Kein Wunder also, wenn Ihr bis jetzt noch nichts von Kiribati gehört habt. Eine Schülerin hat es vor einigen Jahren erwähnt und da ich auch keine blasse  Ahnung hatte, habe ich nachgeschaut. Spannend finde ich, daß die Einheimischen als erste den neuen Tag begrüßen.  Das heißt, dort verläuft die Datumsgrenze. Deshalb wurden die Hauptinseln zur Jahrtausendwende auch in Milleniumsinseln umgetauft.Und deshalb ist wohl auch auf der Flagge die aufgehende Sonne zu sehen, die wohl die goldene Zukunft des Landes symbolisieren soll. 
 
 
Direkt über der Sonne ist auf der  Flagge noch ein Fregattvogel abgebildet. Da waren meinem Platz aber Grenzen gesetzt. Deshalb  gibt es auch nur einen stilisierten Vogel.
Hier könnt Ihr noch mehr über Kiribati erfahren. Interessant sind auch die all die Ausführungen zu den Zeitzonen, die dort galten, bevor eine einheitliche Regelung getroffen wurde.
 
Klaudia hat Kuba gewählt und sich ähnlich weitreichende Gedanken wie ich zu ihrem Land gemacht. Bei ihr könnt Ihr noch mehr über Kuba erfahren. Die Karte jedenfalls ist wieder ein kleines Meisterwerk und ich kann gut verstehen, daß sie sie ungern hergegeben hat.
 
 
Ist sie nicht allererste Sahne? Klasse, wie sie durch die Maschinenstickerei die Details am Auto und bei Che Guevara  hervorgehoben hat. Ich bin mal wieder schwer begeistert.
Ich nehme mir ja immer den Atlas zur Hand, wo in einer Übersicht alle Länder der Erde mit den allgemeinen Daten und der Flagge alphabetisch geordnet aufgeführt sind. Daher weiß ich, daß es auch beim "L" eine größere Auswahl gibt. Laßt Euch also überraschen, wofür wir beide uns beim nächsten Mal entscheiden.
 
Petruschka

13 Dezember 2015

Auf den neuesten Stand

... in Sachen Teeadventskalender will ich Euch bringen. Doch beginnen will ich mit dem gestern entstandenen und heute verschenkten Etui. Gleich zwei Tage nach dem Tochterkind hat ihre Klassenkameradin und Freundin Geburtstag. Wieder einmal konnte sie nicht dabei sein, da sie ja zum Lehrgang war. Aber Geschenke gab es auch in diesem Fall. Was näht man da? Na klar, ein Täschchen, in Rot. Allerdings sollte es ein wenig kleiner sein - also ging der Schnitt nach Machwerk nicht. Aber ein Etui nach dem Schlamperleschnitt schon. Ich hatte ja vor einiger Zeit eines genäht, allerdings war ich mit einigen Details unzufrieden, also sollte ein neues her, was ich gestern Abend in die Tat umsetzte.
 
 
Vorder- und Rückseite bekamen eine fast identische Mitte, dann habe ich Reste zusammengesetzt. Bei so kleinen Kramtaschen fehlt mir immer ein Anfasser. Hier nähte ich ein Handmade-Label ein. Auch die andere Seite bekam ein kleines Stück zum Anfassen.
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Gefüllt wurde das Etui mit Nagellack und einigen Süßigkeiten.
 
Weiter geht es mit den Tees aus dem Teeadventskalender. Gerade zum Termin brachte die Post am Montag den Brief. So konnte ich den Tee am Abend verkosten, obwohl er ja für den Morgen bestimmt war. Aber eine leckere Kräutermischung am Abend kann ja auch nicht schaden. Der Teebeutel steckte in einer sehr dekorativ gestalteten Karte, in deren  Innerem Gedanken für die Adventszeit zu lesen waren.
 
 
Dienstag war Valomeas Tag. Auch sie hat alle Register der Dekoration gezogen und uns ihren sehr aromatischen Tee in diese hübsche Klappkarte gesteckt. Solch einen Chai habe ich eine Zeit lang selber aus Gewürzen, schwarzem Tee und Milch gekocht.
 
 
Am Mittwoch gab es ein Tütchen selbstgemischten Tees. Der war verpackt in einen güldenen Briefumschlag und eine hübsche güldene Klappkarte. Dazu gab es ein Rezept für eine Champignon-Tarte. Die Menge reicht locker für zwei Tassen.  Eine kann ich noch genießen.
 
 
Am Donnerstag hatte ich dann zum ersten Mal einen Tee dabei, den ich bereits kannte.  Allerdings hatte ich den schon länger nicht gekauft. Und so war es gut, daß ich ihn wieder einmal genießen durfte. Dem Brief lag ein Rezept für eine  leckere Schneemannsuppe bei.
 
 
Der Hüttentraum am Freitag roch verdächtig nach Punsch und er schmeckte auch ein wenig danach. Ich trank den Tee wieder zum Abendessen und genoß die wohlige Wärme. Ein kleiner selbstgebastelter, wenn auch ein wenig aus der Form geratener und von mir (hoffentlich richtig)zusammengesetzter Stern zierte das Blatt im Inneren.
 
 
Gestern Abend nun gab es wieder einen Tee mit Marzipangeschmack. Passend zur Teesorte hatte wohl ein Schneewunder (oder war es doch eher schnöder Regen) den Brief naß gemacht und den Tee auch. Geschmeckt hat er trotzdem. Begeistert war ich auch von der hübschen Bastelei und den Ratschlägen für den Advent.
 
 
Heute Abend gab es wieder einen Tee mit einem meiner Lieblingsgewürze - mit Ingwer. Dessen Note kam allerdings nicht so richtig zum Tragen. Allerdings mochte ich das Zitronige auch sehr. Dazu gab es noch eine Geschichte zur Heiligen Lucia. Denn am 13.Dezember, also heute, feiern die Schweden das Lichterfest.
 
 
Ganz viele Lichter erhellen die Weihnachtsmärkte. Weil wir das Kind sowieso vom Erfurter Bahnhof abholen mußten, haben wir auch eine kurzen Abstecher zum Domplatz auf den Erfurter Weihnachtsmarkt gemacht. Natürlich mußten gebrannte Mandeln mit. Und für die obligatorische Fahrt mit dem Riesenrad waren wir natürlich nicht zu  alt  groß.
Zum Schluß noch ein Kinotip: Seit dem 3. Dezember läuft der belgische Film "Das brandneue Testament" bei uns. Meist nur in Programmkinos, selten in großen Kinos. Mein Mann war skeptisch, hat sich dann aber prächtig amüsiert. Im Flyer heißt es: "Gott existiert. Er lebt in Brüssel. Doch der Allmächtige (Benoît Poelvoorde) ist kein weiser Weltenlenker, sondern ein Tyrann ... und tüftelt mit diebischer Freude neue fiese Gebote aus." Eine seiner ersten Taten war zum Beispiel die Erschaffung der Stadt Brüssel. Im Film sieht man dann nur menschenleere Straßen. Doch seine Tochter Éa mischt sich ein und sucht sechs neue Apostel, um ein brandneues Testament zu schreiben.  Es ist eine nicht immer realistische Geschichte, bei der einem manchmal das Lachen im Halse steckenbleibt. Éa vermag die innere Musik eines Menschen zu hören und so landet einer, der eine Opernstimme hat, beim Synchronisieren von Filmen zweifelhaften Inhaltes. Am Ende übrigens findet sich Gott in Usbekistan wieder, um ... Nein, schaut selbst. Hier findet Ihr den Trailer.
 
Petruschka


10 Dezember 2015

Mit Fäden

... verschiedenster Art habe ich in den letzten Tagen "gespielt". Zuallererst natürlich mit dem zweifädigen roten Stickgarn, das ich für die Sterne verwende. Es ist Mouliné Sticktwist 0510 von Madeira. Das hatte ich noch übrig von der Redworkstickerei und ist ein herrliches Weihnachtsrot. Die Werkstatt bietet ja ein Weihnachts-Spezial an, das ganz interessant klingt. Bin noch am Überlegen, ob ich das wohl bestellen soll.
In den vergangenen Tagen habe ich brav jeden Tag meine Kreuze gesetzt. Gut gestern nicht, denn da las ich mich durch eine Facharbeit über den Johanniterorden. Aber gestern gab es auch ein Muster, das in Petit Point zu arbeiten wäre, das mit meinem Kreuzstichstoff aber so nicht geht. Ich habe etwas ausprobiert, warte aber noch ab, ob sich eventuell noch etwas anderes ergibt. Hier sind nun die Muster der letzten Tage.
 
 
 

Diese schöne Muster gab es zu Nikolaus. Hier wären noch mehr einfädige Rückstiche zu machen. Ob ich die setze, entscheide ich, wenn die Blöcke drumherum fertig sind.
 
 


Das heutige Muster werde ich auftrennen und noch einmal arbeiten müssen, denn ich habe die Markierungslinien zu tief gesetzt, was mir erst im Nachhinein bewußt wurde. Auf dem Gesamtbild sieht man es ganz deutlich.


Die abwechselnd einfachen und ausgefüllteren Muster gefallen mir wirklich gut. Und jeden Tag ein Kreuz zu sticken dauert bei mir zwischen 20 und 30 Minuten. Beim Fernsehen geht das nicht, denn da brauche ich die Brille, währennd ich beim Sticken ohne gut zurechtkomme.
Stricken geht da eher. In einem Buch wird eine neue Methode des Fersenstrickens vorgestellt: die Tomatenferse. Vielleicht hat schon jemand etwas davon gehört. Jedenfalls habe ich mir eine Nicht-Markenwolle gekauft, um das auszuprobieren. Der Anfang ist gemacht.


Der Bund ist ein interessantes Muster aus einer Reihe rechten und einer Reihe linken Maschen sowie anschließend zwei Reihen 2 r, 2 l. Das geht ganz gut und gibt ein interessantes Maschenbild. Das große Tochterkind hat auch schon Interesse angemeldet, selbst wenn die Ferse nicht perfekt werden sollte. Auch ihr Freund hätte gern ein Paar selbstgestrickte Strümpfe. Kann er haben, ich brauche nur ein wenig Zeit dafür.
Nicht zuletzt habe ich mal wieder die Fäden in die Nähmaschine eingefädelt. Nach dem verkleinerten, aber verlängerten Schnitt von Machwerk habe ich auch einmal etwas für mich genäht - eine neue Tasche für meine Nähutensilien, wenn ich unterwegs bin. Denn meine neue Stoffschere ist ein wenig zu lang für mein bisheriges Etui. Schon lange einmal wollte ich Webkanten verarbeiten. Nun war es soweit. Vor allem die meiner Stoffe für den Tula Pink Quilt habe ich verwendet.
 
 
 
 
 
Das neue Etui ist fertig ca. 28 cm lang und bietet genug Platz, einige andere Utensilien aufzunehmen.
 
 
Das war es vorerst mit meinen Fadenspielen. Schon vor einiger Zeit habe ich bei Ines bei der Verlosung zum Bloggeburtstag etwas gewonnen. Das will nun noch zeigen.
 
 

Ein Buch mit Ideen von Laurel Burch und ein Täschchen fanden den Weg zu mir. Danke für den hübschen Gewinn.
 
 
Gleich geht es ans Vorbereiten der Geburtstagspizza - den Teig habe ich schon angesetzt und das Gemüse ist auch schon fertig. Die Jüngste ist heute unglaublich 16 geworden. War sie nicht eben noch 10 und reichte mir nur gerade mal bis an die Schulter? Jetzt macht sie sich einmal lang und sie ist so groß wie ich. Mit dem Feiern muß sie sich allerdings noch ein bißchen gedulden, denn gerade ist sie beim Training und morgen fährt sie zum Bundeskadertraining nach Duisburg, von wo sie erst am Sonntag Nachmittag wiederkommt. Aber sie hat ja ein Ziel und dem ordnet sie momentan vieles unter.

In der letzten Zeit haben sich einige neue Leser eingetragen. Da werde ich wohl mal im nächsten Post etwas mehr darauf eingehen müssen. Da geht es auch weiter mit den Vorstellungen aus dem Teeadventskalender. Heute geht es nach Marokko.
Ich danke Euch für die vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut. Und für jetzt heißt es: Ab in die Küche und ran an die Pizza!

Petruschka

06 Dezember 2015

Gut gedacht

... , schlecht gemacht oder die Wege der Post sind unergründlich. Ein alternativer Posttitel wäre auch: wieder etwas für's Leben gelernt. Nämlich, daß Briefe mit einer Frankatur von (noch) 62 Cent nicht nur bis 20 Gramm wiegen dürfen, sondern auch nur eine bestimmte Dicke haben dürfen. Das hatte ich nicht bedacht, als ich meine 23 Briefe für den Teeadventskalender vorbereitete.
 
 
Bei Valomea hatte ich davon gelesen. Jeden Tag einen anderen Tee kosten, diese Idee gefiel mir. Liebevoll bastelte ich nun also seit Mitte November meine Herzen, die den Teebeuteln beigefügt werden sollten.
 

Den kürzlich in Berlin erworbenen Stempel brachte ich ebenfalls in Einsatz.


Zusammen mit meinem ebenfalls in Berlin entdeckten Tee warf ich die Briefe am Mittwoch in den örtlichen Briefkasten.
 
 
Den Tee hatte ich dann selbst auch sehr nötig, denn  am Freitag landeten 13 der 23 wieder in meinem Briefkasten, mit einem hübschen kleinen gelben Zettel und dem Hinweis, daß ich nachfrankieren muß. Für unsere dörfliche Poststelle war es zu spät, also bin ich nach Weimar. Dort erfuhr ich dann auch den Grund für das Zurückschicken - zu dick. Komisch war auch, daß ein Teil der Briefe schon abgestempelt war, ein anderer jedoch nicht. Und beim Entfernen der hübschen kleinen Klebezettel wurde vereinzelt auch  einen Teil der Adresse unkenntlich gemacht, was wiederum sogar die Postangestellte zu nicht jugendfreien Kommentaren veranlaßte. Warum allerdings 10 der besagten Briefe ohne Beanstandungen durchkamen, bleibt ein Rätsel.
An den vorangegangenen Abenden konnte ich schon vier Tees verkosten. Alle Briefe waren liebevoll gestaltet und die Teeauswahl großartig.
 
 
Hmm, am Dienstag gab es von Frau Alltagsbunt, die den Teeadventskalender organisierte, Roibuschtee mit Marzipan von Niederegger aus Lübeck. Schon der Geruch war verführerisch. Der war wirklich sehr lecker und etwas Besonderes wie auch die kleine Geschichte und der  gefaltete Stern.
 
 
Am Mittwoch war ein Teebeutel mit schwarzem Tee im Umschlag. Die Geschichte, warum es der Lieblingstee ist, könnt Ihr hier beim Freizeitparadies lesen. Ich habe den Tee mit ein wenig Kandiszucker gesüßt und mit einer kleinen Wolke Milch (un petit nuage de lait - siehe Asterix bei den Briten) getrunken.  Und da schmeckte er nicht schlecht.
 

Von Schneeflocken wie auf der hübschen Karte, auf deren Rückseite auch nette Wünsche vom Ende der Straße standen, blieben wir am Donnerstag zum Glück verschont. Die innere Ruhe konnte ich auch gebrauchen, denn die zu korrigierenden Arbeiten sind nicht immer einfach zu lesen.
 

Am Freitag durften wir einen hübsch gestalteten Brief von Janneken öffnen. Istanbul Nights, welch Versprechen. Der Tee schmeckt lecker und leicht nach Minze,  wie es im orientalischen Raum üblich ist.
Für Sonnabend hatte ich keine Post bekommen. Wer weiß, vielleicht hatte die Absenderin ein ähnliches Problem wie ich? Die 7 fehlt auch noch, aber da bleibt ja noch morgen abzuwarten.
 
Warum ich ausgerechnet den Seelenbalsam-Tee verschickt habe?  Den Lieblingstee habe ich eigentlich nicht. Wir haben ein großes Teelager, denn jeder von uns Dreien bevorzugt eine andere Geschmacksrichtung. Und so trinken wir auch gern mal bei den anderen mit. Früher mochte ich schwarzen Tee, auch gern aromatisiert. Dann entdeckte ich den grünen Tee für mich und ich probierte mich durch die Sorten des Weimarer Teeladens. Nun bin ich bei den fruchtigeren Sorten mit orientalischer Note hängengeblieben. Und die hat mein Adventskalendertee zu bieten. Ingwer mit seinem leicht scharfen Geschmack mag ich sehr gern, auch als Gewürz im Essen.  Und falls Ihr mal probieren wollt oder Euch der Tee geschmeckt hat, Ihr könnt ihn in der Drogerie mit dem Ross kaufen.
 
Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen zweiten Advent. Kalt ist es geworden - da tut ein warmer Tee gut. Die nächsten Fotos und Berichte von den Tees gibt es in einigen Tagen. Doch zuvor gibt es auch mal wieder etwas Genähtes zu sehen. Bis dann!
 
Petruschka

04 Dezember 2015

Ich habe die Nähnadeln

 ... gegen Sticknadeln getauscht, sozusagen Fadenspiele anderer Art. Kreuzstich habe ich früher gern und oft gemacht. Da existiert noch eine Tuchabdeckung für den Kinderwagen; die muß ich mal raussuchen. Für die Vorweihnachtszeit bietet die Werkstatt für historische Stickmuster ein reizvolles Projekt an. Bis zum 25.Dezember kann man jeden Tag ein Stickmuster mit Kreuzen herunterladen und nacharbeiten. Das ist nun mein persönlicher Weihnachtskalender, den ich mir zudem selbst befülle. Bis heute gab es also vier Kreuze im Kreuzstich.
 
 



Diese Kreuze ergeben dann ein kleines Mustertuch. Klein ist hier wörtlich zu nehmen. Denn zwischen dem linken Rand des ersten und dem rechten Rand des vierten Kreuz liegen gerade mal 16 cm.
 
 
Kreuz 2 habe ich gestern gleich noch 3 Mal gestickt. Das heutige Kreuz wird heute Abend auch mehrfach nachgearbeitet. Wofür? Ich sage nur: Weihnachtswerkstatt.
 
Als wenn ich das heutige graue Wetter  voraussehen konnte (daher auch die schlechte Bildqualität), habe ich gestern schon, als ich die Grünabfälle in den Garten brachte, ein paar Zweige von unserem großen Kirschbaum mitgenommen. Denn heute ist ja Barbaratag und der Brauch, an diesem Tag ein paar Kirschzweige ins Wasser zu stellen, damit sie zu Weihnachten blühen, gefällt mir ganz gut.  
 

Es war nicht so einfach, an die Zweige zu kommen, denn der Mann hat den Baum arg gestutzt. Ich mußte mich ganz schön strecken.
Auf der Couch liegt mein derzeitiges Handquiltprojekt - die Schneeherzen. Sie sollen dann im Januar den derzeit hängenden Weihnachtsquilt ablösen. Allzu weit bin ich noch nicht, aber es geht Stück für Stück voran.
Nachher gibt es wieder einen Tee aus dem Adventsteekalender. Am Sonntag, wenn mein Tag ist, gibt es mehr dazu zu lesen.
Kommt gut in das Wochenende.
 
Petruschka

02 Dezember 2015

Weihnachtskalender

... oder andernorts auch Adventskalender genannt gibt es sicher bei allen. Ob es nun die kleineren für preiswertes Geld sind oder etwas aufwändig gestaltete, hängt sicher auch von der Phantasie der Schenkenden ab. Bei uns im Hause gibt es eigentlich nur noch einen, der befüllt wird, nämlich der des Tochterkindes.
 
 
Doch wie auf den ersten Blick schon zu sehen ist, kommt auf ihren ausdrücklichen Wunsch nicht nur Süßkram in die Taschen.
 
 
Teebeutel, Haargummis, Deo oder sogar eine Fusselrolle (ein Insiderwitz) fanden ihren Weg in die Taschen wie auch kleine Lose, die an den entsprechenden Tagen gegen Naturalien einzutauschen sind. Diese Teile sind einfach zu groß für die kleinen Taschen.
 
 
Auch von ihrer großen Schwester hat wie in den Jahren zuvor einen selbst gebastelten Weihnachtskalender bekommen.
 
 
24 kleine Überraschungen in Servietten mit weihnachtlichem Dekor zieren nun das Schreibtischregal. Die andere Dekoration paßt nicht wirklich dazu, aber diese hält das Tochterkind seit jüngeren Kindertagen in Ehren , da sie von der Stiefoma sind.
 
Seit Sonntag  hängt in der Eßecke  der Weihnachtsquilt, der zugleich als Weihnachtskalender verwendet werden kann.
 
 
Denn an seinem mit Weihnachtsgrün geschmückten textilen Friesenbaum sind Holzperlen genäht, an die wir jeden Tag eine neue Kleinigkeit hängen können.
 

Und so hängen zum heutigen 2.Dezember ein Stern aus gestickter Spitze und eine Glocke aus Holz. In einem kleinen Kästchen sind alle Teile gesammelt. Das sind zum Beispiel bemalte Holzteile, die die Kinder im Kindergarten/ Hort gebastelt haben, selbstgenähte Herzen oder geschenkt bekommene Kleinteile mit weihnachtlichen Motiven. Diese sind im Laufe der Jahre zahlreicher geworden. Das heißt dann auch, daß nicht immer alle Teile angehängt werden können.
 
 
Mein Mann und ich haben keinen eigenen Weihnachtskalender. Allerdings gab es im Vorfeld ja schon viele Möglichkeiten, sich bei verschiedensten Aktionen anzumelden. Bei zweien  bin ich mit dabei. Von einer Aktion berichte ich dann übermorgen.
Außerdem verlinke ich den Post beim Weihnachtszauber 2015.
 
Petruschka
 
... die sich jetzt eine weitere von x und neunzig Teetassen kocht, damit der Husten abklingt und mein Hals ein wenig zur Ruhe kommen kann. Seit einer Woche huste und schnupfe ich hier rum. Dazu kommt eine böse Kehlkopfentzündung, weshalb ich wenig zu sagen habe ;-)).

30 November 2015

Der Hasenbach-Block

... im November ist eine Eigenkonstruktion. Nein, nein, ich werde auch in Zukunft nicht Blöcke für das Nähen auf Papier entwerfen. Ich habe nur aus zwei verschiedenen Magnolienblöcken einen Block gemacht.
 
 
In der Originalvorlage gibt es einen applizierten Block mit drei Magnolienblüten.  Das finde ich zu all den anderen auf Papier genähten aber einen Stilbruch, weshalb ich darauf verzichte und einen weiteren genähten Block wollte. So habe ich also die Knospe mit einer Blüte aus einem Zweier-Blüten-Block zusammengesetzt. Der Zweig der Knospe wurde verlängert. Die Blüte hat nun rechts und oben nichts mehr. So blieben dann eben Teile übrig.
 
 
Für die Magnolien habe ich Reste der bereits genähten verwendet. Deshalb ist vor allem die Blüte mit vielen Nuancen ausgestattet. Mir gefällt's.
 
Nun muß ich mir Gedanken um das Layout machen. Denn es soll auch kein quadratischer, sondern eher ein länglicher Quilt werden, damit er dahin paßt, wo er hin soll.
 
Habt Ihr schon die anderen Blöcke der Hasenbach-Challenge gesehen? Bei Cattinka sind wieder alle versammelt. Sogar Tops sind zu sehen und eine  echt tolle Echse. schaut doch mal vorbei.
 
Petruschka

29 November 2015

Einen weiteren Farbklecks

... zu Weimar soll es heute geben. Nach der Wall of Fame stehen heute die Brunnen im Fokus. Mir war bis vor wenigen Jahren nicht bewußt, daß es in Weimar mehr als 30 Brunnen gibt. Einige habe ich auf meinen Rundgängen Anfang November aufs Foto gebannt.
 
Der Goethebrunnen  wird ein Mal im Jahr von den Schülern des Goethegymnasiums genutzt, um die Abiturienten kurz vor ihrer Entlassung zu taufen.
 
 
Der Brunnen ist die erste gußeiserne Brunnenanlage Weimars und befindet sich vor dem Goethehaus.
 
 
Der Gänsemännchenbrunnen in der Schillerstraße hatte  kurz vor dem Fototermin nach einer aufwändigen Renovierung seine Schwäne und das Gänsemännchen zurückbekommen.
 
 
Vorbild für diesen Brunnen war der Entenmann in Nürnberg. Vier Schwäne zieren die untere Brunnenschale.
 

Und das Gänsemännchen, nach dem der Brunnen benannt ist, trägt zwei Gänse unter dem Arm.


Der Donndorfbrunnen ist nach dem Autoren und Bildhauer Adolf Donndorf benannt, der den Brunnen seiner Geburtsstadt stiftete. Die überlebensgroße Figurengruppe aus Bronze – eine Wasser holende Mutter mit ihren zwei Kindern – ist eine Nachbildung des "James Fountain" in New York.

 
Vier Weimarer Stadtbrunnen ließ Maria Pawlowna 1847 neu gestalten, darunter den Geleitbrunnen in der Geleitstraße. Über dem Löwenkopf und dem Monogramm MP bildet eine schlanke Vase den Abschluß.
 

 
An der Brunnensäule kann man das Monogramm Maria Pawlownas erkennen. 
 
 
Vor der Volkshochschule Am Graben steht der  Löwenbrunnen, welcher der höchste und stattlichste Brunnen Weimars ist.
 
 
Auf einer gedrungenen Säule mit floralem Schmuck steht der bekrönte Löwe, das Wappentier der Stadt Weimar und der Grafen von Orlamünde.
 
 
Der Lesebrunnen war der misslungene Versuch für den Gänsemännchenbrunnen in der Schillerstraße.
 
 
Das Becken war zu klein, kurzerhand versetzte man es an das Lesemuseum. Ein Tierfreund – der Apotheker Lüdde – veranlasste 1864, dass für Hunde an mehreren Brunnen die so genannten Hundetränken aufgestellt wurden. Vom Design her ist er viel kleinerer als die anderen Brunnen. Doch schaut mal genauer hin. Ein spitzbübischer Kopf speit von einem Sandsteinquader aus Wasser in eine graublaue Granitschale.
 

Ich habe Euch mit sechs Brunnen nur eine kleine Auswahl an Weimarer Brunnen gezeigt. Noch mehr Brunnen und kurze Informationen zu ihnen findet Ihr hier und hier .
Für mich sind alle Brunnen kleine Kunstwerke und es wäre schade, wenn diese verschwänden.
 
Petruschka