... mich wieder eingeholt nach ereignisreichen zwei Wochen Ferien. Selten verspürte ich Lust, an den Laptop zu gehen. Aber hin und wieder will ich doch wissen, was Ihr da draußen so werkelt. Auch wenn ich momentan nicht so viel blogge, bin ich nicht ganz untätig. Nicht immer wird Großes fertig und nicht alles kann ich zeigen. Doch fangen wir einfach mal an.
Ich habe es wieder getan. Nämlich ein Stück bemalte Seide bestickt.
Allerdings habe ich den Fehler gemacht, dickeres Molton als Vlies verwendet zu haben. Es ging sehr schleppend vorwärts. Denn als Garn habe ich wieder Perlgarn verwendet und beides zusammen war ungünstig. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Stickerei wieder sehr.
Und so sah das Seidentuch vorher aus.
Der Rand ist schon mehreren Stellen zerfranst. Gut, daß ich alle Tücher aufgehoben habe. Da ist noch viel herauszuholen ;-).
Viel mehr ist auch nicht beendet worden. Denn ab dem 1.November hatte ich meine Mutter und meinen jüngsten Bruder zu Gast (ich habe drei jüngere Brüder). Da haben wir natürlich etwas unternommen, z.B. waren wir in der Anna-Amalia-Bibliothek. Am Samstag dann kamen auch die anderen Verwandten, um mit uns zu feiern, nämlich unsere silberne Hochzeit. Der Termin war zwar schon am 24.10., aber das darauf folgende Wochenende war ja für die Deutschen Karatemeisterschaften reserviert. So feierten wir eben am 3.11. das große Fest. Hier ein paar Eindrücke.
Gefeiert haben wir im Saal der örtlichen Gatstätte. Hier ein Panoramabild, das únser Sohn aufgenommen hat. Er war unser Hausfotograf. Nach Sichtung der Fotos habe ich festgestellt, daß wir von ihm gar kein Foto haben ;-(. Dabei sah er echt schick aus, wofür er auch Komplimente von Seiten verschiedener Gäste bekam. Die kannten ihn noch ganz anders bezüglich seiner Haare und Klamotten ;-).
Das unvermeidliche Silberpaar als Dekoelement auf dem Tisch, hier in s/w verfremdet vom Sohn. Gezählt habe ich die vielen überreichten Silberpaare und 25-Elemente nicht, aber es waren recht viele.
Meine Brüder kratzten ihr letztes Geld zusammen, um uns einen Eimer voller Kupfermünzen zu überreichen ;-)). Für jeden Tag der 25 Jahre (über 9000!) einen Cent und das alles in Einer-, Zweier- und Fünfercentstücken. Der Eimer wog dann mal schlappe 12,6 Kilo. Das hebt man nicht mal eben so, wie einige Gäste feststellen mußten ;-). Naja, es waren noch einige Scheine dabei. Und wie nun das ganze Kleingeld ausgeben?
Das Highlight des Abends war zweifellos die Eisbombe. Und natürlich gab es dazu die Traumschiffmusik. (Das mußte einfach sein.) Lecker hat es geschmeckt, das Eis, und da ist natürlich nichts übriggeblieben :-)).
Auch für einige Tänzchen konnte ich meinen Mann auf die Tanzfläche bringen. Der DJ brachte einen schönen Mix von Titeln, die uns durch die Jugend und die jungen Ehejahre brachten. Es war ein schönes Fest. Mit uns feierten außer der lieben Verwandtschaft auch die Tischtennisfreunde meines Mannes und meine Keglerrunde. Die mal wieder alle Klischees bedienten, denn sie waren die letzten Gäste.
Ich verpaßte durch das Fest zwar den monatlichen QuilThuertermin, aber einige Mädels haben an mich gedacht.
Diese größere Klappkarte werde ich mit den Fotos der Feier bestücken. Ich war ganz gerührt, als ich den Brief öffnete. Nochmals vielen Dank!
Dann kam noch dieser Buchumschlag aus selbstgefärbtem Stoff und wunderbar gequiltet. Dabei lag noch diese wunderschöne Glückwunschkarte.
Ich will Euch noch ein paar Detailaufnahmen des Buchumschlages zeigen. Außer den gequilteten Stellen sind auch noch einige Perlen aufgenäht.
Wunderschön, nicht? Auch dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön.
Zum Abschluß noch zwei herbstliche Bilder, aufgenommen von der älteren Tochter.
Daß wir in einer ländlichen Gegend wohnen, sieht man auch an den Bergen Zuckerrüben, die nun an den Feldrändern vorrübergehend gelagert werden.
Und diese kleine Aster ist so ziemlich das Einzige, was noch im Garten ein wenig lebendig ist. Ansonsten ist er nun winterfest.
Danke auch für die vielen Kommentare zu meinem monatlichen Künstlerquilt. Mir scheint, auch Ihr lernt dazu ;-)).
Nun will noch mal bei einigen von Euch vorbeischauen. Und dann Gute Nacht!
Petruschka