26 März 2016

Frohe Ostern !

Nach einem sehr verregneten Freitag gab die Sonne heute ihr bestes. Auch morgen sollen die Temperaturen steigen und wir können die Eier bei angenehmem Wetter suchen.
Osterwünsche sind auf vielen Blogs zu sehen. Ich habe in diesem Jahr nur wenige AMC angefertigt und abgeschickt. Zwei sind noch aus meinem Kartenvorrat, den aus den letzten Jahren stammen. Die kleinen Motive mit den niedlichen Hasen und Küken sind neu und stammen von einem Paneel.
 
 
 
Als Muster für ein Nähtreffen in der Heimatstube habe ich ein weiteres Milkatäschchen genäht. Eine ehemalige Schülerin, die sich jetzt in der Berufsausbildung befindet, hatte diesbezüglich einen Wunsch geäußert. Die dringend benötigte Bucheinbandfolie habe ich im örtlichen Schreibwareladen bekommen.
 
 
Anfang der Woche hatte ich Stoffe bestellt. Bei Planet Patchwork waren Stoffpäckchen im Angebot. Heute Nachmittag nun konnte ich sie aus dem Briefkasten nehmen.
 
 
Die Stoffe von Lynette Anderson mußten einfach ins Körbchen. Ich habe einige Stoffquadrate aus dem Abo und mit diesen 15 x 55 cm langen Streifen läßt sich bestimmt etwas Sinnvolles anfangen.
 
 
Himmels- und Wasserstoffe habe ich fast keine mehr. Für die neuen Hasenbach-Blöcke mit Mühle und Burg lassen sie sich gut verwenden.
 
 
Für Herzen, die zur Weihnachtszeit verschenkt werden sollen, brauche ich Stoffe mit Silber. Nun bin ich gut gerüstet.
 
Seit gestern Abend nähen wir wieder in die Nacht, dieses Mal können wir sogar bis zum Ostermontag nähen. Noch bin ich nicht fertig, doch ein kleines Bild kann ich schon zeigen.
 
 
Wie zu sehen, habe ich wieder Quadrate aus dem Abo verwendet. Natürlich ist es wieder ein Deckchen geworden.  Nachher werde ich noch das Binding annähen. Was ich sonst noch schaffen werde, muß ich erst sehen, denn morgen und übermorgen sehen wir Bekannte und Verwandte. Abends sollten einige Minuten zum Handarbeiten abfallen. Dienstag werden hier dann alle Ergebnisse zu sehen sein.
So, nun geht es noch in die Küche. Ein Kuchenteig sowie Nudeln und Kartoffeln warten auf die weitere Verarbeitung.
Ich wünsche allen Leserinnen noch schöne Ostertage.
 
Petruschka

20 März 2016

Danke

... für all die lieben, mitfühlenden Worte. Ja, mir ist ein großer Stein vom Herzen gefallen.

Auch wenn ich mich am vergangenen Freitag nicht ausdrücklich angemeldet hatte, in die Nacht hinein habe ich trotzdem genäht. Zum am gestrigen Sonnabend stattfindenden Tag der offenen Tür an unserer Schule wollten wir Beutel anbieten.
 
 
Eine Kollegiatin, die gelernte Schneiderin ist, nähte aus alter Bettwäsche Rohlinge, die dann von den Besuchern und allen Willigen mit roter, blauer, grüner oder schwarzer Textilfarbe besprüht werden konnten. Mit Hilfe des Kunstkollegen habe ich für die Schablone unser Maskottchen, den Kollja, und den Schriftzug Thüringenkolleg Weimar mit dem Cuttermesser aus Schablonenfolie ausgeschnitten. Das ist echt ein geniales Material. Ich überlege mir schon kleine Motive, die man so schablonieren kann. Jedenfalls kam die Idee super an und die Kollegiatin hatte gut zu tun, den Bedarf zu befriedigen und an den Rohlingen die Henkel anzunähen. Leider habe ich davon keine Fotos, denn ich hatte ja in meinem Französisch-Raum zu tun. Aber ein Reporter der hiesigen Zeitung war da und hat auch die Schüler beim Besprühen fotografiert. Mal sehen, ob es auch ein Foto davon gibt.
Ich hatte über die Woche schon das Motiv aufgesprüht, aus alten Hemden meines Mannes Streifen und Rückseiten zugeschnitten sowie die Vorderteile genäht. Freitag Abend also nähte ich die Beutel fertig. Diese waren sozusagen die Luxusversionen.
 
 
Erstaunlich, wie viel Stoff aus einem Hemd Größe 43/44 anfällt. Die meisten hatte ich schon fein säuberlich von allen störenden Teilen wie Knopfleisten, Ärmelbund und Passen befreit, als sie Einzug ins Nähzimmer hielten. Doch das mit den Knopfleisten überlege ich mir in Zukunft, denn eine Variante damit ist ein echter Hingucker und fand auch prompt einen Liebhaber.
 
 
Aus den Spenden für die Taschen werden wir für das nächste Mal Rohlinge kaufen.
 
So auf Akkord zu nähen, ist eher nichts für mich. Einzelstücke kommen da eher in Frage, wie ein Wäschebeutel für das jüngste Kind.
 

Die Idee dazu kam aus einem Handarbeitsbuch, das ich mir letztens aus der örtlichen Bibliothek ausleihen konnte.
 
 
Dafür habe ich wieder ein altes Hemd des Mannes zerschnitten. Dieses Mal wurde die Knopfleiste nicht abgetrennt, sondern die beiden Teile zusammengenäht, sodaß sich ein komplettes Stück ergab.
 
 
Sogar in den Brusttaschen könnte man Wäsche unterbringen. Die Rückseite, oder Vorderseite, wie man es eben betrachtet, bekam einen Schriftzug.
 
 
Der Wäschebeutel ist gefüttert und mit einem Tunnelzug versehen. Etwas aufwändiger wird die Arbeit dadurch, aber das Ergebnis entschädigt.
 
 
Für die Gastfamilie habe ich mal wieder ein  Kissen mit einem schrägen Vogel genäht.
 
 
 
Für die Geschwister gab es kleine Täschchen. Einmal das mit den fliegenden Gänsen und dann ein aus Milkaschokoladenpapier. Alles  fand die Bewunderung der neuen Besitzer.
 
 
 
Nun ist meine Folie alle und ich muß mir dringend neue besorgen, denn mein Vorrat an Schokoladepapieren sollte bald wieder verarbeitet werden.
Nun bin ich am Ende des doch ziemlich langen Postes angekommen. Zeitnah werden wir uns ins Auto setzen und den Sohnemann vom Erfurter Bahnhof abholen. Zusammen mit einem Kumpel wollte er den Rennsteig bewandern. Allerdings liegen da noch gute 30 cm Schnee ... So beehrt er uns eben schon drei Tage früher mit seinem Besuch, was auch nicht schlecht ist.
 
Heute  ist ja kalendarischer Frühlingsanfang. Doch draußen ist es Grau in Grau. Ich hoffe, bei Euch sieht es ein wenig besser aus. Aber wie es auch sei, habt einen schönen Sonntagnachmittag.
 
Petruschka

15 März 2016

Nach einer Woche

... voller Ungewißheit, in der mir nicht nach Posten war, kam gestern die erlösende gute Nachricht.  Nun, wo sich alles zum Guten gewendet hat, habt Ihr meine volle Aufmerksamkeit wieder. Genäht habe ich zwischendurch auch.  Schon allein, um auf andere Gedanken zu kommen.
 
Für heute will ich mich auf die monatlichen Tausch-AMC mit Klaudia zu ländertypischen Merkmalen  beschränken. Nun sind wir schon beim N angekommen. Nach der obligatorischen Konsultation des Atlas  kamen für mich  Neuseeland und die Niederlande in die engere Wahl.  Hmm, Mittelerde, Kiwi und Rugby gegen Frau Antje, Grachten und Hollandräder. Eine wirklich schwierige Wahl, aus der dann die Niederlande als Sieger hervorgingen. Ich war erst ein Mal in unserem Nachbarland, natürlich zu einem Patchworkfestival. Doch die ewig langen Tulpenfelder sind ein bekanntes Fotomotiv. Am besten noch mit einer Windmühle im Hintergrund. Beide Motive sind auf meiner AMC vereint.
 
 
Nachdem ich den Weihnachtsstern nun aus dem Wohnzimmer verbannt  habe, zogen Tulpen bei uns ein. Meine AMC habe ich davor plaziert.
 
 
Klaudia hat  Norwegen gewählt. Dazu fallen mir die zahlreichen Fjorde und die Nordlichter ein. Doch sie hat sich für die typischen Häuser und einen Elch entschieden. Gerade den Elch finde ich klasse.
 
 
Auf ihrem Blog hat Klaudia ganz viele Infos zu Norwegen und zu ihrer persönlichen Motivation zusammengetragen - eine wahre Geographiestunde. Mal sehen, was uns zu einem Land mit O einfallen wird.
 
Wo ich das gerade schreibe, fällt mir eine Geschichte ein, die der Sohn erzählte. Er arbeitet für eine Firma, die Software für Kinos installiert. Da erzählt er immer mal von Filmtiteln in verschiedenen Sprachen, wie zum Beispiel in Niederländisch, wo "Ich - einfach unverbesserlich" nämlich "Verschrikkelijke Ikke" heißt. Er ist vom Niederländischen fasziniert, das für ihn eine sehr ehrliche Sprache ist. Ich allerdings verstehe da fast nichts, und das bei meinem Faible für Fremdsprachen.
Immer mal wieder arbeite ich am Februar-Kreuzstichmotiv eines SAL von Snowflower Diaries. Da stehen eine Ente und eine Gans zusammen auf einer Wiese. Der Rahmen ist geschafft. Die Ecken halten schon ein wenig auf.
 
 
Ganz reizend finde ich die beiden Tiere. Leider setzt sich das Weiß nicht besonders gut gegen den Hintergrund ab.
 
Seit heute ist das Kind zu einem Austausch in Frankreich. Es ist der Gegenbesuch und sie freut sich schon über die Ausflüge nach Paris. Erst nächste Woche kommen sie zurück - da wird es sehr ruhig bei uns in den nächsten Tagen. Und Zeit werden wir haben - keine Fahrten in die Schule, zum Training oder Wettkampf. Was ich ihr für diese Fahrt genäht habe, gibt es dann demnächst zu sehen.
Und ich gehe jetzt gucken, was Ihr so gewerkelt habt.
 
Petruschka

06 März 2016

Nähen auf Papier

... stand beim März-Treffen der QuilThuerer auf dem Programm. Für die meisten unserer Gruppe  ist diese Technik eher ein Buch mit sieben Siegeln. Dem sollte nun Abhilfe geschaffen werden. Elke hatte Schablonen für unregelmäßige fliegende Gänse vorbereitet und so konnten wir gleich loslegen. Ich hatte blaue und rote Reste mitgenommen und kam ganz gut voran - ich denke, mittlerweile bin ich eine geübte PP-Näherin. Leider habe ich vergessen, die Mustersätze einzeln zu fotografieren. Die Gänse hier habe ich vom fertigen Objekt abfotografiert.
 
 
Zu Hause angekommen, habe ich mich gleich an die Verarbeitung der beiden Blöcke gemacht. Es ist (wieder einmal) ein kleines Täschchen in den Maßen von 20 cm x 15 cm x 8 cm entstanden.
 

Rechts und links habe ich Reste von blauem Cordstoff angesetzt. Der breit abgenähte Boden, durch den die Tasche eine sehr guten Stand hat, ist aus rotem Stoff. Einen konkreten Verwendungszweck habe ich noch nicht, aber der wird sich schon finden.
 
Zu unserem gestrigen Termin wurden mir von den QuilThuerern die Geburtstagsgeschenke überreicht. Für 2016 wollen wir jedem Geburtstagskind ein 20 cm Quadrat schenken. Auf diesem soll ein 15 cm Quadrat frei gequiltet werden. Die Übersicht gibt ein wunderbares Bild ab.
 
 
Auf unserem Blog könnt Ihr in den nächsten Tagen alle Quadrate in Groß sehen. Derzeitig sind dort die Geschenke für das Dezember-Geburtstagskind zu sehen.
 
Klar, daß ich unter meinen Quadraten einen Favoriten habe ;-)).
 
 
Nachholen muß ich noch die Verlosung der Ginkgo-Stoffe. Seit Freitag war ich aus diversen Gründen nicht mehr online. Unter dem Post vom letzten Samstag standen 16 Kommentare. Alle Namen wurden auf kleine Zettel notiert und landeten in einer kleinen Schüssel.
 

Und hier sind sie nun, die glücklichen Gewinnerinnen, gezogen wieder einmal vom jüngstem Kind.


Britt gewinnt die kleinen Quadrate und die Stoffabschnitte, Neststern darf  zukünftig mit den Stoffen des zweiten Gewinnes arbeiten und Valomea lernt die Sicht der Weimarer Buchkinder auf deren Heimatstadt kennen. Bitte meldet Euch wegen der Adressen bei mir.
Nun muß will ich mich dem Quilten widmen. Ein begonnener Quilt für die QuilThuerer muß noch beendet werden. Außerdem muß ich noch zwei Tage Blogposts nachholen. Wir lesen uns.
 
Petruschka

29 Februar 2016

Zwei Puppenquilts

... haben im Februar das Licht der Welt erblickt. Katrin hatte dazu aufgerufen. Und weil ein kleiner Puppenquilt auch eine Puppe haben muß, habe ich gestern Morgen kurzentschlossen noch eine genäht. Ein solches Modell hatte ich schon vor einigen Jahren mit den Kindern genäht. Nichts Spektakuläres, aber den kleineren spielenden Kindern kommt es wohl auch eher auf Funktionalität an.
 
 
Die Püppi hat einen hübschen Rock aus Patchworkstoff und ein nettes Oberteil aus dünnem Filz bekommen. Verschönert habe ich dieses durch einen hübschen Knopf und einen kleine Stickerei am Kragen. Die Puppe ist ca. 30 cm groß. Einen Namen hat sie noch nicht. Sie liegt übrigens auf der Rückseite des 1.Quiltes. Bei beiden Puppenquilts habe ich ja den Janosch-Stoff verwendet. Er liegt schon ewig hier und konnte nun sinnvoll eingesetzt werden. Hier ist auch das diagonal laufende  Quiltmuster zu sehen.
 
 
Doch Ihr wollt ja sicher den Quilt von vorne sehen ;-)).
 
 
Für den Puppenquilt habe ich Reste eines Watercolorquiltes verwendet, den wir ThuerQuilter genäht hatten. Die 5cm großen Quadrate waren von mir schon damals zu Vierergruppen zusammengenäht worden, sodaß sich der aktuelle Nähaufwand in Grenzen hielt.
 
 
Katrin meinte nur, daß da ja viele Nähte aufeinander exakt treffen müssen. Daß sie es nicht immer tun, finde ich nicht so schlimm. Zusammen mit einem roten Stoff als Umrandung ergab sich für den Quilt eine angenehme Größe von 45 cm x 38 cm. Das Binding hatte ich noch von meinem Gartenquilt übrig. Geschnitten habe ich also nur die Streifen für den Rand ;-). 
 
 
Vor einer Woche fiel mir eine Kreuzstichstickerei ein, die seit mittlerweile 24 Jahren ein Schattendasein fristet und sogar zwei Umzüge überlebt hat. Ich konnte zu der Zeit diese Arbeit einfach nicht entsorgen.
 
 
Sie schmückte den Kinderwagen der älteren Tochter, die im April ja schon 25 Jahre jung wird. Als ich mit ihr schwanger war, durfte ich gut 4 Monate nicht arbeiten und vertrieb mir die Zeit mit Stricken und Sticken. Die Entscheidung, diese Decke zu einer Puppendecke umzuarbeiten, fiel mir schwer. Schwieriger war es schon, den nicht sehr festen Stoff so zu stabilisieren, daß das Ganze auch noch gerade blieb.
 
 
Ich habe das Ganze mit einem dünnen Vlies hinterbügelt. Den Stoff für den Randstreifen hatte ich gerade erst gekauft - ich fand die Herzen ganz passend zu den Kreuzstichmotiven.
 
 
 
 
 
 
Gequiltet habe ich auch hier wieder sehr sparsam. Einmal in den Zwischenreihen zwischen den einzelnen Motiven und dann noch den inneren Rand des Streifens mit den Herzen. Das Binding ist ganz bunt, weil ich auch hier Bindingreste verwendet habe. Diese sind nun fast aufgebraucht.


Mit ihren Maßen von 39 cm x 48 cm sprengt die Decke vielleicht den Rahmen eines Puppenquilts. Ich habe es eher thematisch gesehen. Außerdem gibt es ja auch größere Puppen und da paßt es dann wieder.
In der Seitenvorschau habe ich gesehen, daß auf einigen Blogs Puppenquilts vorgestellt werden. Das Anschauen und Kommentieren muß leider bis morgen warten, jetzt bin ich einfach zu müde.
Wer noch an meiner kleinen Verlosung zum 500. Post teilnehmen möchte, hier entlang bitte.
Bis dann!

Petruschka

27 Februar 2016

Puppenquilt Nummer zwei

... ist nun auch fertig. Die Babyfläschchen, die Wäsche und die kleinen Spielzeugelefanten passen thematisch wie die berühmte Faust auf 's Auge. Doch das ganze Bild vom fertigen Quilt gibt es erst am Montag. Aber einen kleinen Einblick auf ein weiteres Muster gibt es schon heute. Die Tigerente ist auch wieder dabei ;-)).
 
 
Vielen Dank für die lieben Worte zu den Stickereien im vorangegangenen Post. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Dieser Post war übrigens mein 500. Das ist für mich der perfekte Anlaß, eine weitere Verlosung zu starten. Alles, was Ihr tun müßt, ist einen Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen. Als Gewinne habe ich etwas Weimartypisches ausgewählt.
 
 
In einem der letzten Abobriefe waren Quadrate mit einem Ginkgomotiv in mehreren bunten Farben und einem Hauch von Gold. Diese 10 cm großen Quadrate ergänze ich mit den beiden Stoffen links: ein eher dunkelgrauer/dunkelgrüner mit Gold und Ginkgomotiv sowie ein sehr heller, der auch ein Ginkgomotiv aufweist. Beide Stücke sind 30 cm x 60 cm groß.
 
 
Desweiteren gibt es die beiden Stoffe in einer Größe von ca. 40 cm x 30 cm. Dazu lege ich ein kleines Notizheft mit einem Motiv des kleinen Prinzen.
 
 
Ein kleiner, aber feiner Gewinn ist der eines kleinen Pappbuches zu Weimar und seinen Berühmtheiten, das die Buchkinder Weimar konzipiert haben. Dazu gibt es ein kleines Nadelbuch, welches ich natürlich aus den beiden Ginkgo-Stoffen genäht habe und mit ein paar Nadeln bestücken werde. Na, seid Ihr dabei? Ihr seid herzlichst eingeladen, Euren Kommentar bis zum nächsten Freitag hierzulassen. Ich freue mich auf Euch.

Petruschka

24 Februar 2016

Während andere 365 Blöcke

... nähen, habe ich mich einem anderen SAL verschrieben. Die gestickten Kreuze im Dezember haben eine bei mir tief in den Hintergrund  getretene Handarbeitstechnik wiederbelebt. Denn dem SAL "Joyful World"von The Snowflowers Diaries konnte ich einfach nicht widerstehen. Und so machte ich mich an den kleinen Fuchs.
 
 
Er ist so süß und erinnert mich an den Fuchs im "Kleinen Prinzen". Gestern Abend habe ich nun die letzten Kreuze gesetzt. Die Form des Rahmens gefällt mir sehr gut (auch wenn ich mich um ein Kreuz vertan habe). Das Weiß der kleinen Blümchen ist fast gar nicht zu erkennen, was aber dem Charme dieses Motivs keinen Abbruch tut.

 
Einige haben das Februarmotiv schon gezeigt und der März ist auch schon veröffentlicht, aber ich bin optimistisch, daß ich diese gut nacharbeiten kann.
Eine längst vergessene Kreuzsticharbeit fiel mir im Zusammenhang mit den Puppenquilts ein. Einen Puppenquilt habe ich im Rahmen der Aktion, die von Cattinka initiiert wurde, ja schon genäht. Thematisch im höchsten Maße passend ist diese vergessene Arbeit, wie der kleine Ausschnitt zeigt.

 
So befreite ich die Stickarbeit aus der Vergessenheit, in der sie vor mittlerweile  24 Jahren geraten ist. Die Umarbeitung ist im Gange. Gleich werde ich mich an den nächsten Schritt wagen. Am 29.2. können ja die Puppenquilts veröffentlicht werden. Immer wieder wurden schon kleine Einblicke gegeben und ich bin schon sehr gespannt, was die anderen Teilnehmerinnen so gezaubert haben.
So, nun laß ich die Nadel glühen. Gehabt Euch wohl.

Petruschka

20 Februar 2016

Fortschritte

... mache ich beim Puppenquilt und bei den Zwischenblöcken für den Magnolienquilt. Ich folgte der virtuellen Einladung zum in die Nacht Nähen am gestrigen Freitagabend, den ich sowohl an der Nähmaschine als auch vor dem Fernseher verbrachte.
Zuerst machte ich das Top des Puppenquiltes zu einem echten Quilt. Ob der geringen Größe, des einfachen Quiltmusters und eines bereits vorhandenen Bindings war der Teil des Nähens zeitlich weniger aufwendig als das Binding annähen selbst. Knapp zwei Folgen des "Mentalist" brauchte ich dafür. Da die fertigen Quilts erst zum Monatsende gezeigt werden sollen, gibt es hier nur einen kleinen Ausschnitt.
 
 
Danach ging es wieder ins Nähzimmer, wo ich mich mit blauen und rosafarbenen Resten umgab, um einige Zwischenblöcke für den Magnolienquilt zu nähen. Aus 5 cm großen Quadraten nähte ich schnelle Dreiecke, die zum Einen in kleinen Reihen zusammengenäht wurden. Rechts davon seht Ihr noch recht kleine fliegende Gänse, die ich auf Papier nähe. Die habe ich allerdings erst heute Nachmittag begonnen. Ich mußte nämlich auf die Kamera warten. Aber da sie auch für den Magnolienquilt gebraucht werden, durften sie mit auf das Foto.
 
 
Andere schnelle Dreiecke verarbeitete ich zu kleinen Freundschaftssternen. Verarbeitet werden diese 10,5 cm groß sein.
 
 
Kurz nach ein Uhr schaltete ich die Nähmaschine aus. Ich finde, ich habe gut was geschafft.
Nun bin ich beim Ausknobeln eines Layouts für besagten Magnolienquilt. Er soll ja nur ca. 40 cm breit und 60 cm lang sein, damit er in die Lücke paßt, für die er bestimmt ist. Nächste Woche wird nicht so fremdbestimmt, da schaffe ich bestimmt noch den ein oder anderen Block.
 
Petruschka

19 Februar 2016

M wie Mexiko

… scheint eine so große Faszination auszuüben, daß Klaudia und ich dieses Land für unseren AMC-Tausch mit ländertypischen Merkmalen wählten. Dieses mittelamerikanische Land macht ja nicht nur mit positiven Nachrichten Schlagzeilen (Drogen, Verschleppung regimekritischer Gegner). Dennoch bin ich trotz der großen Auswahl an Ländern mit M – Moldawien, Montenegro, Mali, Madagaskar, Mongolei und Malaysia, um nur einige zu nennen- bei Mexiko hängengeblieben. Mexiko – das ist das Chili con carne mit den Peperoni/Chilischoten, die Wüsten mit den Kakteen und natürlich die riesigen Sombreros.


Alle drei Elemente habe ich auf meiner Karte vereinigt. Die Fiesta mußte ohne das mexicana (ich sage nur Rex Gildo) auskommen und das Olé hatte gar keinen Platz mehr. Alles in allem finde ich meine AMC wieder gut gelungen. Ich wählte vor allem fröhliche, Farben, weil ich glaube, daß die Mexikaner trotz aller Probleme ein lebensfrohes Völkchen sind.
Auch Klaudia wählte den Sombrero – in Erinnerung an Speedy Gontales, der schnellsten Maus von Mexiko. Der sandfarbene Untergrund ist der ideale Stoff für die Wüste und den Kaktus.


Die AMC war das Einzige, was ich seit der Rückkehr aus Zypern genäht habe. Einige Kreuze und Strickreihen habe ich geschafft, allerdings ohne endgültige Resultate vorweisen zu können. Aber heute Abend wird ja wieder zum in-die-Nacht-nähen eingeladen. Da bin ich wieder dabei und hoffe, den Puppenquilt beenden zu können. Noch bin ich nicht weiter als vor zwei Wochen.
Also, wir sehen uns heute Abend.

Petruschka