11 November 2011

Das Schneeherz vom November

habe ich zwei Mal gestickt, ein Mal en miniature und ein Mal in normalem Maß im blauen Verlaufsgarn. Die große Variante war wieder ein Genuß. Allerdings sind mir nicht alle Knötchenstiche ganz sauber gelungen. Das nächste Muster habe ich schon aufgebügelt und wird zeitnah gestickt.

Vor einigen Tagen habe ich ja schon ein Minischneeherz auf grünem Stoff gezeigt.

Für einen Geburtagskind bei den Quiltfriends habe ich diese AMC gemacht. Dieses Mal habe ich nur einfädig gestickt und das Ganze war ganz schön fummelig. Aber ich finde das Motiv in Bunt auch sehr schön.

Kunst ist für mich auch, mit Sprache zu arbeiten und den Hörer oder Leser mit ausgefeilten oder unerwarteten sprachlichen Wendungen zu überraschen. In der Lübecker Jugendherberge fand ich diese Karten.

Ich finde die Sprüche witzig und immer, wenn ich Karten in dieser Art sehe, nehme sie mit, denn ich bewundere solchen Sprachwitz. Ich wünschte mir manchmal, schlagfertiger zu sein.

Zum Schluß wieder einmal einen Blick auf mein laufendes Projekt, das zeitnah fertig werden soll.

Im Grunde fehlt nur noch der Rand. Mal schauen, ob er noch an diesem Wochenende fertig wird.


In diesem Sinne, bleibt schön neugierig!


Liebe Grüße, Petruschka

09 November 2011

Jeden Mittwoch

... bin ich für zwei Stunden in der Heimatstube meines Heimatortes und nähe mit Kindern. Meistens gibt es ein konkretes Angebot, manchmal schlagen die Kinder etwas vor. Nun schlug der Heimatverein vor, etwas für den geplanten Weihnachtsbasar, der Ende November im Kindergarten stattfinden soll, zu nähen. Und da wir im vergangenen Jahr schon relativ einfache, aber wirkungsvolle Dinge genäht hatten, holten wir die Schablonen vor und legten los.Hier kleine Tüten nach Tildaart. War ein bißchen fummelig für die Kinder, die Spitzen exakt zu nähen; und mit dem Wenden haben sie sich auch schwer getan.
Natürlich dürfen Herzen nicht fehlen. Der Stoff mit Elchen, die wie aufgeflockt scheinen, hat mir im Geschäft super gefallen. Aber so richtig paßt er nirgends, weil das Muster unregelmäßig und recht groß ist. Aber die Herzen sind ansprechend geworden.


Eine Zeitlang haben wir auch mit Filz gearbeitet, daher stammt noch der Lebkuchen. Ich finde ihn zum Anbeißen süß.

Im vergangenen Jahr schon habe ich folgendes Buch gekauft und einiges daraus mit den Kindern nachgearbeitet.

Es sind einfache, aber auch anspruchsvolle Dekoideen enthalten. Man findet eine interessante Mischung an Handarbeitstechniken und auch für Bastelfreunde ist etwas dabei. Alles ist liebevoll fotografiert und die Anleitungen sind gut nachvollziehbar. Außerdem gibt es noch einige Rezepte. Sicher werde ich auch in diesem Jahr das ein oder andere noch nacharbeiten.

Und das haben wir nun genäht.


Hier sind erst einmal die Prototypen zu sehen. Alle sollen ein Bändchen zum Aufhängen bekommen und auch der Stiefel wird noch verziert. Die einzelnen Teile sind ca. 8 cm groß. Wir haben die Arbeit aufgeteilt, weil wir erstens nicht so viele Nähmaschinen haben und zweitens es schneller geht. So hoffen wir, recht viele Teile werkeln zu können. Der Erlös soll uns zugute kommen.

Hier noch einmal Herzen, dieses Mal aus einem anderen Stoff.


Und noch einmal ein Baum, verziert mit einem hübschen Band, was die Arbeitszeit im Einzelnen verlängert. Aber der Baum sieht so hübscher aus.


Dieses Nadelmäppchen fand sich noch in der Kiste der fertigen Sachen. Vor ca. 2 Jahren haben die Kinder gestickt und verschiedene Stiche ausprobiert. Mit Vlies und Rückseite versehen habe ich dann die fertiggestellten Stickereien. Den Knopf wiederum haben die Kinder angenäht. Jedes Kind durfte seine Arbeit mit nach Hause nehmen. Warum dieses noch da ist, weiß ich nicht mehr. Mal sehen, vielleicht findet sich ja jemand, der Interesse daran hat.

Das Ganze hat im Mai 2009 seinen Anfang genommen, als mich eine ehemalige Kollegin ansprach, nachdem ich vorher Wimpel für unser Dorfjubiläum genäht hatte. Und so treffen wir uns nun wöchentlich für zwei Stunden. Meistens kommen dieselben Kinder. Meine Tochter und eineige Klassenkameradinnen waren auch einige Zeit dabei, aber nach dem Wechsel aufs Gymnasium und einem veränderten Trainingsplan ist nun keine Zeit mehr. Manchmal bräuchte ich diese Zeit für mich selber, aber am Ende hat es doch immer wieder Spaß gemacht.


Das November- Scneeherz ist in Arbeit und wird beim nächsten Mal fertig sein. Bis dahin alles Gute.


Liebe Grüße, Petruschka

06 November 2011

Von Handarbeits-Seitensprüngen und Ostseeerinnerungen

... handelt der heutige Post. Ein wenig bildlastig wird's, aber Bilder sagen eben mehr als Worte. (Mein Mann würde jetzt sagen: Fünf Euro ins Phrasenschwein.)


Nach den Tagen in Lübeck, die ja auch das Ende der Ferien bedeuteten, und dem Wochenende fiel es mir wieder schwer, in den Alltag zurückzukehren. Irgendwie komme ich dieses Jahr gar nicht richtig in Tritt. Nichtsdestotrotz habe ich wenigstens Kleinigkeiten fertiggestellt. So habe ich ein Schneeherz in Miniformat gestickt und das auch noch in Bunt auf grünem Stoff. Mittlerweile ziert es eine AMC, die morgen auf die Reise geht. Ich werde sie in den nächsten Tagen zeigen.

Das Muster hat eine Durchmesser von ca. 8 cm, es ist also nicht sehr groß.


Auf der Rückfahrt von Lübeck ins heimische Mittelthüringen habe ich die immerhin fünfstündige Fahrt zum Häkeln genutzt. Diese Mal habe ich allerdings ein Kleidungsstück gefertigt. Martina hat in einem Post auf die "Landlust" verwiesen und da habe gleich ich die Anleitung für einen Schal ausgedruckt. Bei meinem Lieblingsstoffdealer, der auch Wolle, Garne, Knöpfe und anderes führt, habe ich mir dann die Wolle gekauft. Zu Hause angekommen, hatte ich den Schal fast fertig. Und wenn ich die letzte Stunde im Auto hätte noch arbeiten können, wäre er da schon fertig geworden. Doch es war dann einfach zu dunkel. Hier also ein Bild vom fertigen Schal.

Martina hatte ein reizendes Kopfmodell. Bei mir muß das Foto so reichen. Verstrickt habe ich etwas mehr als 50 Gramm der Royal Tweed Wolle von Lana Grossa. Es ist eine reine Schurwolle und bietet ein tolles Tragegefühl. Als Außenkante sollten eigentlich Noppen oder Popcornmaschen gehäkelt werden. Ich habe eine Mausezahnkante gewählt. Alles andere wäre zu wuchtig gewesen und so gefällt mir die Abschlußreihe auch besser.

Nun will ich noch einige Fotos von unserem kurzen Aufenthalt in Lübeck zeigen. Freitag hatten wir in den späten Nachmittagsstunden uns schon ein wenig das Zentrum angesehen. Der ganze Samstag ging für die Wettkämpfe weg. Das Tochterkind hatte einen sehr guten Start, aber nach dem dritten Kampf mußte sie sich ihrer bedeutend schwereren Gegnerin nach einer Nachkampfzeit geschlagen geben. Das war schon schwer für sie, hatte sie doch bis dahin von 8 großen Turnieren 6 gewonnen und die beiden anderen als Zweite beendet. Aber sie nimmt es sportlich und will im nächsten Jahr wieder angreifen. Am Sonntag also sind wir in Richtung Küste aufgebrochen und haben eine Tour entlang der Badeorte gemacht. Natürlich durfte da ein Strandspaziergang nicht fehlen. Das Wetter konnte schöner nicht sein. Hier einige Impressionen.

Für Kinder gibt es nichts Schöneres als Sandburgen bauen. Diese hier wurden ziemlich weit oben in den Sand gesetzt, sodaß ihre Haltbarkeit deutlich verlängert wurde.

Tierische Zuschauer begleiteten uns auf dem Weg.

Auf unserem Weg durch die Badeorte sahen wir viel Kunst. Die teilweise ungewöhnlichen Kunstwerke mußte ich natürlich festhalten.

Zum Abschluß unserer Tour waren wir in Travemünde. Vom Promenadenfußweg konnte man dieses Gebilde sehen. Schüler hatten unter Anleitung von Handwerkern dieses Mobile gebaut. Im Garten waren noch andere Kunstwerke zu sehen. Allerdings war es da schon am späten Nachmittag und die eine Stunde, die wir länger schlafen konnten, verkürzte natürlich den Tag, sodaß die Lichtverhältnisse nicht die günstigsten waren.





Schon am Vormittag waren wir am Timmendorfer Strand, wo wir nach dem Strandspaziergang den Promenadenweg nahmen und folgende Ausstellungsstücke sahen.

Einen Himmelstürmer, der mich eher an einen Stabhochspringer erinnerte.

Und diese Figur, die, ja was denn eigentlich, darstellen sollte? Eine Giraffe, eine Ente oder ein Schnabeltier? Egal, es sah witzig aus.


Ein paar Meter weiter neben den Skulpturen sahen wir dieses kleine Haus, das sich neben den daneben stehenden Villen und Hotels geradezu bescheiden ausnahm. Wenn ich ein Häuschen haben wollte, müßte es seinen Charme haben.


Oder sollte es doch dieses Haus in Neustadt/Holstein sein? Gut, jetzt ist es noch ein Restaurant, aber perspektivisch?

Diese kleine Haus finde ich zwar total süß, aber es wäre dann doch zu klein für meine Bedürfnisse. Nein, im Ernst: In Neustadt findet man häßliche Pfähle oder Pfosten mit solch kleinen Häusern aus Holz verkleidet. Mir gefällt die Idee total gut. Ein Hingucker sind sie allemal.


Da wir am Montag in Thüringen den Reformationstag feiern und das deshalb ein freier Tag ist, sind wir noch einen halben Tag geblieben, um uns Lübeck anzusehen.

Von der Brücke über die Untertrave, auf der die hübschen Handarbeiten angebracht sind, hat man einen Blick auf das Dach der Musik- und Kongreßhalle und man fühlt sich ein wenig beobachtet.
Beim Rundgang durch die Stadt haben mich vor allem die verschiedenen Fassadenformen beeindruckt. In ihrem Buch "Häuserpatchwork" hat Bernadette Mayr verschiedene Formen vorgestellt und daran fühlte ich mich beim Anblick derer in Lübeck stark erinnert. In Folge seht Ihr einige der schönsten Fassaden.









Diese wunderschöne Fassade gehört zum Buddenbrookhaus. Naja, ein Besuch sehen wir erst für das nächste Mal vor;).

Beim Stadtrundgang sind mir da noch zwei besondere Schilder ins Auge gefallen.

Eine schöne sprachliche Verkleidung für Kneipe.


Auch nicht schlecht, aber ich verzichte.

Schon zu Wochenbeginn in der Post war dieses Siggy von Beate.

Glück kann man immer brauchen. Der Beistoff gefällt mir auch sehr gut. Danke für den schönen Tausch.

Soweit zu unseren Kurzaufenthalt in Lübeck. Im nächsten Sommer ist die Ostsee unser Ziel, das haben wir unserer Tochter fest versprochen. Ob es allerdings Hostein wird oder doch eher Mecklenburg, mal schauen.

So, das soll's nun gewesen sein. Das nächste Mal zeige ich sicher wieder mehr Gepatchtes. Aber so ein Ausflug in andere Handarbeitstechniken ist auch nicht zu verachten.

Kommt gut in die neue Woche.

Liebe Grüße, Petruschka

01 November 2011

Monatserster und Dekoratives in Lübeck

Ach, was wurden wir verwöhnt in den vergangenen Tagen, so rein wettermäßig gesehen. Sonnenschein, laue Tage, kein Regen. Und nun, da die Ferien vorbei sind und ich morgens zeitiger los muß, sieht es so aus.


Kurz vor halb acht habe ich das Bild gemacht. Ein dicker Nebel, bei dem man das gegenüberliegende Haus gerade noch erahnen kann. Von den Bäumen sieht man nicht viel, gerade, daß bei einem die Blätter schon ganz gelb sind. Aber es war nicht damit zu rechnen, daß ich schon gegen 17 Uhr sein zu Hause sein würde. Doch die Schüler brauchten keine Konsultation und so konnte ich dann doch noch im Hellen ein Foto schießen.

So hell wie es auf dem Foto aussieht, war es gar nicht. Ich war sehr überrascht, daß auch das Blitzlicht nicht kam. Nach einem wiederum schönen sonnigen Tag war die Sonne schon weg. Aber hier sieht man gut das bunte Laub des Kastanienbaumes. Desweiteren ist das Weinlaub verschwunden und der Busch ist auch schon fast kahl. Die Nadelbäume bieten einen schönen farblichen Kontrast zu den erdigen Tönen.

Nach unserer späten gestrigen Rückkehr habe ich heute außer den Fotos der Blicke aus dem Fenster noch eine kleine Auswahl derer aus Lübeck getroffen, damit der Post noch etwas Handarbeitiges enthält.

Auf unserem Weg von der Jugendherberge zum Autoparkplatz hatten wir eine kleine Fußgängerbrücke über die Trave zu überqueren. Und ein paar ganz kreative Hände hatten die Geländer mit Strick- und Häkelarbeiten verziert. Hier eine kleine Auswahl der Arbeiten.






Diese kleine Häkelarbeit war in die größere auf dem oberen Foto integriert. Ich habe das Detailfoto gemacht, weil ich am Überlegen war, was es darstellen sollte: Eine Schnecke, ein Peace-Zeichen, die Aufforderung, zwei Bier/Cola/wein zu bringen?

Ich finde die Idee, den öffentlichen Raum durch diese bunten Arbeiten zu bereichern, ganz toll. Sie bringen Farbe in den Alltag und machen gute Laune. Und wie findet Ihr diese Idee?

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu meinem Waldquilt. Nun steht schon der nächste vor der Vollendung, doch davon demnächst.

Liebe Grüße, Petruschka

27 Oktober 2011

Fertig ist er,

... mein Waldquilt. Im Rahmen der UFO-Aktion bei Steffi hatte ich ihn mir Anfang September vorgenommen (siehe auch den Post vom 11.9.), seitdem regelmäßig daran gearbeitet und nun fertiggestellt. Aus drei verschieden großen, einzelnen Teilen habe ich einen Quilt gearbeitet. Und so sieht er nun aus.

Die verschiedenen Höhen habe ich gelassen. Dadurch, daß ich denselben Hintergrundstoff bei allen Teilen verwendet hatte, konnte ich sie mit einer durchgehenden Horizontlinie verbinden. Für den oberen Rand habe ich nach Beratung mit meinen Quiltschwestern ebenfalls eine nicht durchgehende Linie gewählt. Ich habe alles nur verstürzt, denn ein Binding hätte die offenen Perspektiven zerstört.
Die einzelnen grünen Streifen habe ich noch bestickt. Die Stiche sind auf den Detailfotos ganz gut zu erkennen. Der linke Teil ist  ca. 20 cm hoch und 35 cm breit.
Das Mittelteil ist ca. 24 cm hoch und 35 cm lang. Hier hatte ich eine Allee gearbeitet.

Das Detailbild zeigt in der unteren Reihe den Kronenstich und wiederum Knötchenstiche. In der Reihe darüber habe ich das Karomuster genutzt, um Sternenstiche zu arbeiten. Darüber könnt Ihr dann russische Kettenstiche und ganz oben Ährenstiche sehen.


Das rechte Teil ist das größte mit ca. 31 cm Höhe und 34 cm Breite.

Duch die Verwendung von gemusterten Stoffen habe ich hier nur wenig gestickt. Verwendet habe ich erstens den Margeritenstich, den ich im Kreis angeordnet habe und dadurch eine Blüte entstand. In der gleichen Reihe habe ich mich auch noch am Bourbonenstich versucht. Zwischendurch sind noch kleine Knötchenstiche eingestreut. Und in der oberen Reihe ergeben 3 kleine Stiche den Punktstich.

Die Stickerei hat mir großen Spaß gemacht. Zum größten Teil sticke ich ja sonst nur im Rückstich. Da war das mal eine Bereicherung.

Eigentlich sollte der Wandbehang an einem Zweig aufghängt werden, aber das sah nicht schön aus. Die ganze Leichtigkeit wäre dahin gewesen. So habe ich nur Schlaufen genäht, in die dann passende flache Leisten eingefügt werden.

Noch ist der Quilt provisorisch mit Stecknadeln festgemacht. Der Platz, an dem er zukünftigt hängen wird, ist aber schon gefunden. Er paßt von den Maßen her gut über die Tür zum Gästezimmer (eigentlich das Zimmer der größeren Tochter, die aber so selten da ist, das wir das Zimmer als Gästezimmer bezeichnen) und erweitert die kleine Galerie. Das ist ein kleiner Flur, der in unser Schlafzimmer führt und in dem ich kleinere Quilts aufgehängt habe.

Hier könnt Ihr Euch ein Bild davon machen. Gegenüber hängen dann noch der große Klimtquilt und der Amish-Quilt.

Neben der Fertigstellung des Waldquilts habe ich noch ein Schneeherz geschafft.

Das Motiv vom Mai gefällt mir ausgesprochen gut.

In den nächsten Tagen allerdings werde ich kaum zum Handarbeiten kommen, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Morgen Früh geht es auf die Fahrt nach Lübeck. Unsere jüngere Tochter hat sich für die Deutschen Meisterschaften der Schüler im Karate qualifiziert und natürlich fahren wir als Fanklub und moralische Untestützung mit. Und weil bei uns am Montag auch noch Feiertag ist, haben wir auch die Gelegenheit, uns die Stadt anzusehen. Ich war 1994 im Rahmen einer Klassenfahrt für einen halben Tag mal da, aber Erinnerungen habe ich nur an das Holstentor. Nun muß ich eben noch packen.

Doch vorher will ich noch Kathrin als neue Leserin begrüßen. Auch sie zeigt interessante Arbeiten. Schaut mal bei ihr vorbei.

Na dann bis nächste Woche.

Liebe Grüße, Petruschka

24 Oktober 2011

Die Ferienzeit will

... auch weiterhin gut genutzt sein. Klar nehme ich mir morgens mehr Zeit zum Frühstücken und Zeitunglesen, bereite in aller Ruhe das Mittagessen vor und lese viel. Allerdings verbringe ich auch einige Zeit an der Nähmaschine, um neue Dinge zu werkeln und angefangene zu Ende zu bringen. Diese beiden Eulentäschchen sind vor gut einer Stunde fertig geworden. Sie sind ein wenig kleiner als die letzten beiden; ich hatte mich letztens vermessen. Aber so habe ich mal ein kleines Geschenk auf Vorrat, auch nicht schlecht. Oder wenn jemand eins tauschen möchte, der melde sich bei mir.


Und natürlich habe ich auch wieder ein Schneeherz fertig, nämlich das vom Juni. Und ich muß sagen, je mehr Herzen ich sticke, desto "süchtiger" werde ich. Ich lege den Stickrahmen erst weg, wenn das Herz fertig ist und kann es gar nicht erwarten, das neue abzuzeichnen.

Hier nun das fertige Herz. Natürlich fange ich noch heute Abend das nächste Herz an, es muß nur noch eingespannt werden.


Gestern war ich eine ganze Weile an einem Projekt beschäftigt, daß ich zeitnah abschließen will (und muß). Hier mal eine Collage verschiedener Bildausschnitte. Nun muß ich noch viele Fäden vernähen und die Aufhängung beenden. Heute habe ich dafür aus dem Garten einige Äste mitgebracht. Mal schauen, welcher sich am besten für meine Zwecke eignet. Ich denke mal, daß ich am Donnerstag spätestens Fotos dazu zeigen kann.

Bis dahin alles Gute für Euch!

Liebe Grüße, Petruschka

22 Oktober 2011

Abschied und neue Arbeiten

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können."Diese zauberhaften Worte , die den Abschied ein wenig leichter machen sollen, stammen aus dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Das kleine Bild auch, es ist vom Autor selbst gezeichnet. Und eben diese Worte habe ich heute in eine Trauerkarte geschrieben. Eine meiner ersten Kolleginnen an der hiesigen Schule, an der ich anderthalb Jahre unterrichtete, später Gartennachbarin und nicht zuletzt ein Mensch, der immer ein nettes Wort hatte, ist vergangene Woche nach einer kräftezehrenden, langanhaltenden Krankheit gestorben und wurde heute in einer Trauerfeier auch von mir verabschiedet. Sie und ihr Mann waren immer im Garten und haben unsere Kinder groß werden sehen. Wir sind immer friedlich miteinander ausgekommen und wenn ihr Mann mal einen "blöden" Kommentar gab, nahmen wir es nicht krumm. Nun ist er auch schon 88 und hat so seine Gebrechen. Hoffen wir, daß er noch lange unser Gartennachbar bleibt. Seine Frau hat jedenfalls immer gefragt, was ich da so am Handarbeiten hatte und immer einen netten Kommentar dazu.

Und da war ich nicht untätig in den letzten Tagen. Zuallererst habe ich mich mal an die Anfertigung eines Eulenkissens gesetzt. Viola hatte mir ja vor einiger Zeit Stoff zukommen lassen. Den habe ich nun zum Teil verarbeitet.

Die Vorderseite ist ca. 50 cm x 50 cm groß. Um ein größeres Bild habe ich Streifen in der Art des Blockhauses genäht. Gequiltet habe ich nur in den Nähten. Die Rückseite ist aus dem Eulenstoff und ich habe einen Hotelverschluß gewählt. Das Kissen wird nämlich verschenkt und die neue Besitzerin (winke, winke hinüber zu Maria) hätte Probleme mit einem (kaputten) Reißverschluß.

Hier seht ihr das Kissen mit Füllung und Publikum. Links eine gehäkelte Eule nach der Anleitung von hier und rechts eine Kuscheltiereule des jüngeren Tochterkindes. Die durfte ich für das Foto mal schnell aus dem Bett nehmen.

Zum Fernsehen nebenbei geht sticken genausogut wie häkeln oder stricken. Nun ist auch schon das Julimotiv der Schneeherzen fertig und das Junimotiv bereits vorbereitet.

Dieses Mal war das Motiv recht groß und demzufolge brauchte ich ein wenig länger. Erstaunt bin ich über den Verbrauch an Stickgarn, ist doch ein Döckchen schon fast alle. Da zweifle ich, daß meine zwei vorrätigen für alle Herzen reichen. Da muß ich doch glatt schon wieder zu meinem Lieblingsstoffdealer;)).

Zum Schluß noch ein Siggy, das mich gestern schon erreichte. Helga hatte ihre Sammlung eigentlich schon lange beendet. So ist auch das Datum auf ihrem Siggy zu erklären. Sie hatte mich angeschrieben und natürlich wollte ich tauschen.
Sie hat ein weihnachtliches Motiv appliziert. Alles ist sehr ordentlich gemacht. So bin ich denn froh, meine Sammlung vergrößern zu können.

Dazu sollte ich meine Statistik mal auf Vordermann bringen. Dem Siggy beigelegt hat sie noch Quittenbrot, da sie von meiner Quittenkocherei gelesen hatte. Das Quittenbrot ist nicht wirklich Brot, sondern aus Fruchtmus hergestellt, das nach dem Entsaften übrigbleibt und Zucker hergestellt. Es schmeckt ganz lecker. Danke für die Kostprobe!

Nun will ich noch einmal raus in den sonnigen, aber doch kalten Tag. Als ich heute Morgen gegen Viertel zehn wegfuhr, waren es nicht einmal 0 Grad und natürlich mußte ich die Frontscheibe freikratzen. Brr!

Deshalb: Zieht Euch warm an!

Liebe Grüße, Petruschka