Samstag, 9. Dezember 2017

Weihnachten

... heißt das November-Motto des Taschen SAL bei Greenfietsen. Zum Glück kann man  seine wie auch immer gearteten Taschen noch bis zum 14.Dezember verlinken.
Aus drei Neunerblöcken, zusammengesetzt aus gemusterten und eher einfacher gehaltenen Aboquadraten, wurden kleine Tops genäht und auf 27 cm im Quadrat zurechtgeschnitten.
 
 
 
 
Im Gegensatz zu meinem Dezemberset glitzert es hier sehr. Alle Stoffquadrate haben einen Goldanteil. Nach  mehreren Arbeitsschritte hatte ich drei kleine Körbchen, ...
 
 
 jedes mit einer quadratischen Mittelfläche von ca. 10 cm und einer Höhe von ca. 8,5 cm fertig. Sie können nun mit Süßkram ...
 
 
oder anderen Leckereien gefüllt werden. Mit anderen Stoffen kann man sich sicher auch ein "Körbchen" für Nähutensilien werkeln. Danke an Heike für diese schöne Idee. Bei unserem Treffen vor zwei Wochen hatten uns die Körbchen sehr gut gefallen. Nun wird der Post noch bei Greenfietsen verlinkt, und dann schaue ich, was Ihr so gewerkelt habt.
 
Habt einen feinen zweiten Advent! Bei uns wird morgen Geburtstag gefeiert - die Jüngste wird 18 (Hilfe!!!). Ihr zu Ehren ist sogar der Bruder aus dem fernen Ismaning angereist. Hach, wie schön.
 
Petruschka

Dienstag, 5. Dezember 2017

Jeden Tag

... einen leckeren Tee zu trinken und eine überschaubare Anzahl an Kreuzen zu sticken, dafür nehme ich mir jetzt in der Vorweihnachtszeit ein wenig Zeit. Nicht immer komme ich zum Posten, dafür ist momentan zu viel los, aber diese beiden Rituale mag ich.
Seit Freitag läuft ja der Teeadventskalender und zu Recht sind einige neidisch darauf. Jeden Tag einen Brief aufzumachen und auf's Neue überrascht zu sein über die immense Vielfalt an Teesorten. Jeden Tag schreibt die "Teeverantwortliche" einen  kleinen Post darüber, warum es dieser Tee ist und welche Emotionen sie damit verbindet.
Am Sonnabend gab es einen Ingwer-Zitrone Tee von hier. Ich mag den scharfen Geschmack von Ingwer sehr und so schmeckte mir der Tee sehr gut. In der selbstgewerkelten Klappkarte steckt ein Rezept für ganz viel Weihnachtsglück.
 
 
Am Sonntag konnte ich einen wundervollen Weihnachtstee von hier verkosten. Der gebastelte Stern mit Glitzer innendrin und einem kleinen Zitat eines Weihnachtsliedes sowie einem Rezept für Weihnachtsschokolade und einem Schokoweihnachtsmann machten den ersten Advent perfekt.
 
 
Gestern nun strömte ein betörender Vanilleduft aus dem Umschlag von hier. Kein Wunder, denn es war ein Vanillekipferltee. Was wäre die Weihnachtszeit wohl ohne Vanille? Dazu gab es dann noch eine Rezeptkarte für , welch Frage; Vanillekipferl. Allerdings ganz ohne Plätzchen, aber mit einem Schuß Milch habe ich den Tee genossen.
 
 
Heute nun konnten wir den English Breakfast Tee von Kunzfrau probieren. Ihr Brief und aller Inhalt war in Rot gehalten. Okay, der Rentierknopf ist braun. Ist es nicht putzig? Schwarzen Tee trinke ich heutzutage nur noch selten, aber für diesen Tee habe ich mir Zeit genommen und einige neue Blogberichte gelesen.  
 
 
 
Am späteren Abend sitze ich dann auf dem Sofa und stichele so vor mich hin - und zwar Kreuze für die Sterne im Adventskalender der Werkstatt für historische Stickmuster. Sie haben das Ganze in Portionen aufgeteilt, die für mich allerdings wenig sinnvoll sind. Deshalb mache ich mein "eigenes Ding". Meist kann man ja schon ahnen, wie es weitergeht. Drei weitere Sterne sind bis heute fertig geworden.
 
 
Oops, ein wenig schief fotografiert.


 
Den Teil für morgen habe ich schon ausgedruckt, das Sticken schaffe ich heute nicht mehr. Aber einige Rahmen habe ich schon vorgearbeitet. Leider war ich in der zweiten Reihe etwas voreilig, da werde ich wohl wieder trennen müssen :-(.
 
 
Insgesamt ist die Stickerei etwa 21 cm breit, also nicht sehr breit. Aber sie gefällt mir schon jetzt sehr gut. In die Mitte wird ein ganz großer Stern gearbeitet. Und dieses Mal bleibt die Stickerei bei mir.
 
Na habt Ihr an die Stiefel gedacht? Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaustag.
 
Petruschka

Sonntag, 3. Dezember 2017

Das Dezemberset

... ist nun fertig und paßt so richtig gut in die Adventszeit, was sich auch gut auf dem Set ablesen läßt. Deshalb habe ich auch auf die Monatsbezeichnung verzichtet. Und passend zum ersten Advent gibt es auch noch eine Kerze.


Ich hoffe, Ihr hattet einen schönen ersten Advent. Bei uns hat es heute Morgen zu schneien begonnen und erst am späten Nachmittag aufgehört.


Für mein Dezember-Set habe ich wieder mehrere Aboquadrate verarbeitet. Im Weihnachtskarton schlummerten da so einige Stoffquadrate von Lynette Anderson.
 
 
 
 
Sind die kleinen Lebkuchenmänner, Rentiere und Schneemänner nicht goldig?  Zusammen mit anderen weihnachtlich angehauchten Stoffen habe ich die Quadrate zu einem einfachen Rechteck angeordnet. Leider mußte ich sie ein wenig stutzen, damit es mit der Größe paßt.  Gequiltet habe ich nur neben den Nähten.  
 
 
Die finale Größe beträgt wieder 40 cm x 30 cm. Eben erst bemerke ich, daß es nicht ein golden überhauchter Stoff in das Set geschafft hat. Und das bei mir. Naja, hier fehlt es nicht.
Ach ja, einen Überblick über alle Sets habe ich auch noch.
 
 
Begonnen hatte ich das Set ja am vergangenen Sonnabend zu unserem monatlichen Nähtermin. Wir hatten keine konkreten Pläne. Und so haben wir uns mehrheitlich in die Weihnachtsnäherei gestürzt. Was die anderen so gewerkelt haben, könnt Ihr hier sehen.
Mit der Adventsstickerei geht es vorwärts, so wie ich auch den zweiten und dritten Tee schon probiert habe. Beiden widme ich einen eigenen Post. Bis dahin: Bleibt gesund und munter!
 
Petruschka

Freitag, 1. Dezember 2017

Adventskalender

... stehen momentan ja hoch im Kurs. Ich selbst habe einen bestückt und mache bei zwei Adventskalenderaktionen mit.
Wie schon vor zwei Jahren hatte ich das Glück, auch in diesem Jahr jeden Tag einen Brief mit einem Teebeutel öffnen zu dürfen, nämlich beim Teeadventskalender. Den hat Claudia von Alltagsbunt organisiert.  Zusammen mit anderen schlummerte ihr  Brief  schon seit geraumer Zeit in der dafür bestimmten Box, um am Tag 1 geöffnet werden zu können. 


Ein hübsches Foto mit einem kleinem Gedicht und eine Kerze, von ihr selbst mit einer 20 dekoriert und natürlich ein Teebeutel kamen zum Vorschein. Der Tee ist ein Roibuschtee mit einer herrlichen Orangen- und Karamelnote. Genau mein Geschmack und sehr lecker! Mehr zum Tee und ihrer Überraschungsidee findet Ihr auf Claudias Blog.

Wie ebenfalls vor zwei Jahren mache ich beim Adventskalender der Werkstatt für historische Stickmuster mit. Stickstoff und Garn in sechs unterschiedlichen Rottönen hatte ich schon vorher besorgt. Gestern erschien die Anleitung für den ersten Stern und da habe ich freien Abend genutzt, um in aller Ruhe den ersten Stern zu sticken.

 
Hier sieht der Stern riesig aus. Tatsächlich ist er  nur knapp 4 cm groß. Jeden Tag wird es einen weiteren Stern geben und ich will versuchen, den auch am selben Tag zu verwirklichen. Ich hoffe, am Ende wieder einen kleinen Wandbehang zu haben. Den ersten Wandbehang hatte ich ja verlost.
 
Ein wenig neidisch bin ich auf Kunzfrau. Warum? Lest selbst, wieviele und welche Adventskalender sie öffnen kann.

Ich werde nun weiter für meinen Teetag nähen. Das wird der 20.Dezember sein - daher die 20 auf meiner Kerze. Euch wünsche ich einen schönen Freitagabend.

Petruschka

Mittwoch, 29. November 2017

Keinen Tag zu früh

 ... ist mein Novemberset fertig geworden ;-)). Die letzten Tage waren so, wie man den November kennt - grau und trübe, regenverhangen und kalt. Der Regenschirm sollte ein ständiger Begleiter sein. Und Regenschirme verschiedenster Art findet man auch auf meinem Novemberset.
 

 
Zwei fröhlich gepunktete Regenschirme zieren ein Aboquadrat, das ich zielführend eingesetzt habe. .
 
 
Gepunktete Stoffe habe ich auch für zwei halbe Regenschirme verwendet, die jeweils den Rand zieren.
 
 
 
Weitere zwei Regenschirme sind frei gequiltet. Einmal in Gelb, liegend auf dem Boden und
 
 
einmal in Rot, durch die Luft wirbelnd, direkt neben dem Wort Rain.
 
 
Von mir kann man ja nun wirklich nicht sagen, daß ich anglophil bin, aber hier paßte der Musiktitel
 
 
zu gut, um ihn nicht auf dem Set zu verewigen. In Wellen habe ich zudem noch den Dauerregen dargestellt. Trotz allem ist das Set durch die hellen Farben doch recht freundlich geworden.
 
Witzigerweise liegt die Fertigstellung des Dezembersets schon in den letzten Zügen. Einen kleinen Ausschnitt will ich schon zeigen.
 
 
Bei mir wird es also weihnachtlich.
 
So und nun muß ich ins Bett. Morgen schafele ich mal ein wenig Zeit frei, um mich bei Euch umzusehen. Die Verlinkung bei Valomea muß auch noch bis morgen warten.
 
Petruschka

Samstag, 18. November 2017

Geschafft

... und das in zweifacher Hinsicht: geschafft haben wir heute schon einige Weihnachtseinkäufe  bzw. waren mal wieder gemeinsam Sachen kaufen. Noch ist es in den Kaufhäusern nicht so voll; das wird sich an den nächsten Sonnabenden bestimmt ändern.
Geschafft habe ich gestern Abend den Weihnachtsstern - Miniquilt für den Quiltständer. Zum besseren Zeigen habe ich ihn mal darauf drapiert. Auf seinen längeren Einsatz muß er allerdings noch bis zum 1.Advent warten.
 
 
Das Nähen in die Nacht war eins mit Hindernissen. Denn das Kind hatte beschlossen, ins Kino zu gehen, was ein Abholen notwendig machte. Tagsüber sind die Busverbindungen sehr gut, aber der letzte Bus fährt 19.00 Uhr. Der Mann war zum Punktspiel, also mußte ich ran. Deshalb kam ich erst gegen 20.30 Uhr an die Nähmaschine. Die Vorarbeit, nämlich das Quilten der  Blüten,  hatte ich ja schon geleistet. Nun mußte noch ein Hintergrund gequiltet werden. Grünes Garn hatte ich zum Glück bekommen und so quiltete ich Blätter, wie sie der Weihnachtsstern ja auch hat. .
 
 
In den freien Flächen habe ich noch ein bißchen gestippelt.
 
 
Zwischendurch mußte ich immer mal wieder eine Pause machen, ich hatte eine große Unruhe in mir. Das kenne ich beim Nähen normalerweise nicht.
Das erste Mal überhaupt habe ich ein zweifarbiges Binding verwendet. Der rote Stoff scheint nun wie eine Biese, dabei ist er in den Bindingstreifen integriert. Das Annähen des Bindings von hinten und das anschließende Festnähen mit der Maschine vorne ist ein wenig gewöhnungsbedürftig für mich, aber der Effekt überzeugt mich.


Einmal zu Ende gequiltet und das Binding angenäht - da war es kurz nach 23 Uhr - wollte ich den Mini natürlich auch beenden. Ich war da schon ganz schön müde, wahrscheinlich Nachwirkungen des anstrengenden Aqua Fit - Kurses am Nachmittag. Aber die vier Laschen habe ich dann noch angenäht.
So war für mich an diesem Freitag das in die Nacht nähen schon vor Mitternacht vorbei. Aber das Ziel, der fertige Miniquilt, wurde erreicht.
Der Plan ist, nachher noch einige Miniblöcke auf Papier zu nähen. Mal sehen, wie ich das realisieren kann. Doch vorher schaue ich noch bei Euch rein.
Ich wünsche Euch einen gemütlichen Abend und einen schönen Sonntag.

Petruschka

Freitag, 17. November 2017

Der Freitagabend

... ist meist für das Nähen reserviert. In der Woche komme ich eher selten an die Nähmaschine. dafür eben am Freitag. Und da heute der dritte Freitag im Monat ist, wird bei Wendy wieder in die Nacht genäht, zumindest war das für heute angekündigt. Ich habe wieder einige Sachen herausgesucht, woran ich arbeiten will. Beim Weihnachtsstern habe ich bereits die roten Blütenblätter gequiltet.
 
 
Allerdings wird wohl das grüne Quiltgarn nicht reichen. So ich heute noch welches auftreiben kann, werde ich die grünen Blätter quilten.
Andernfalls wird ein zweites Top mit Miniblöcken entstehen. Die Streifen, Dreiecke und das Papier hatte ich ja schon vorbereitet.
 
 
Alternativ bzw. zusätzlich könnte ich auch schon AMC-Rohlinge für die diesjährigen Weihnachts-AMC anfertigen. Beim Ausräumen der Wohnung des Schwiegervaters sind mir einige Weihnachtsdecken in die Hände gefallen, die eben zu solchem Zweck zerschnitten werden sollen bzw. eine schon wurde.
 
 
Was meint Ihr, seid Ihr dabei?
 
Herzlichst, Petruschka

Mittwoch, 15. November 2017

J wie

... Jaguar, Johannisbeere, Johanniskraut und Jasmin - da hörte es bei mir schon auf. Wir hatten nicht gerade eine große Auswahl beim Buchstaben J. Für mich kam nur der Jasmin in Frage. Zum Einen natürlich, weil ich überwiegend Bäumer und Sträucher darstellen will. Zum Anderen mag ich den Duft der Jasminblüten sehr gern.  Dabei erinnere ich mich an meine Kinderzeit, als ich in einer kleinen Grünanlage extra einen anderen Weg genommen habe, um eben diesen Duft zu riechen. Außerdem mag ich auch Jasmintee gern trinken, vorwiegend als grünen Tee mit Jasminblüten. Der Echte Jasmin oder Gewöhnliche Jasmin ist ein Klettergehölz, das durch seine dekorativen weißen und duftenden Blüten auffällt. Diese weißen Blüten des Strauches wollte ich in den Vordergrund meiner AMC stellen.
 
 
Dafür habe ich wie schon bei meinem Forsythienstrauch einen grünen Hintergrund locker gequiltet, Zweige und Äste aufgenäht und habe die Maschine mit grünem Verlaufsgarn volle und halbvolle Blätter sticken lassen. Auf diesen Hintergrund habe ich dann mit der Hand mit weißem zweifädigen Stickgarn unzählige Margeritenstiche gesetzt.
 
 
Der Zeitumfang für diese Stickerei ist nicht zu unterschätzen. Ohne genau auf die Uhr geschaut zu haben, dürften es knapp drei Stunden gewesen sein.
Die Blüten stehen bis zu zehn in Büscheln. Sie sind weiß, duftend und etwa 2,5 Zentimeter breit. Der Jasmin blüht von Juni bis September. Als Früchte werden runde bis ovale Beeren gebildet, die bei Reife dunkelrot sind und sich später violett färben.
 
Der Jasmin wird aufgrund seiner dekorativen und duftenden Blüten als Zierstrauch kultiviert.  Das ätherische Öl, welches mittels Lösungsmittel als Absolue gewonnen wird, verwendet man in der Aromatherapie, zur Parfumherstellung und als Aromastoff beispielsweise für Jasmintee oder Maraschinokirschen.  Im Orient und in China werden schon seit Jahrtausenden duftende Öle aus den Blüten des Jasmin gewonnen. Er gelangte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts aus türkischen Gärten über Italien nach Mitteleuropa. Der Jasmin ist die Nationalblume Tunesiens und Pakistans.

 
Viel häufiger als den Echte Jasmin findet man den sogenannten Falschen Jasmin. Aufgrund der starken Ähnlichkeit der weißen, intensiv duftenden Blüten wird er schnell fälschlicherweise für Echten Jasmin gehalten. Wahrscheinlich war auch besagter Jasmin der Kindheit kein echter Jasmin.
Auch Klaudia hat den Jasmin gewählt - bei der geringen Auswahl .war die Wahrscheinlichkeit hoch, daß wir beide dasselbe wählen würden. Sie hat allerdings nur eine einzelne Blüte ausgewählt und diese mit der Maschine frei appliziert.
 

Die Blätter stehen gegenständig und sind aus fünf bis neun Blättchen zusammengesetzt. Die Blättchen sind elliptisch, zugespitzt und 1 bis 6 Zentimeter lang. Der Kronsaum ist fünflappig und 6 bis 12 Millimeter lang.
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Echten Jasmins liegt im Himalaja, im Kaschmir und in Südwest-China in Höhen von 1800 bis 4000 Metern. In Europa wurde er eingebürgert, man findet ihn auf der Iberischen Halbinsel, in Frankreich und Rumänien, außerhalb von Europa auch im Kaukasus und dem Iran. Er wächst in Steppen und Trockenwäldern auf mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen Böden, die schwach sauer bis schwach alkalisch, kiesig oder sandig lehmig sein können. Er ist frostempfindlich und bevorzugt sonnigheiße Standorte.


Auf ihrem Blog hat Klaudia noch viele weitere interessante Informationen zum Jasmin zusammengestellt.
Mit hat der Tausch wieder viel Freude bereitet. Ich sticke eben zu gerne und hier hat es gut gepaßt. Auf eine Neues wieder im Dezember, dann mit dem K wie Koralle, Krähe, Kuckuck, Kuh, Karotte ...

Petruschka

Dienstag, 14. November 2017

Die Rose des kleinen Prinzen

... ist der Name einer Wolle, die ich natürlich wegen ihres Namens gekauft hatte. Falls Ihr es noch nicht wissen solltet (oder schon wieder vergessen habt) - "Der kleine Prinz" ist mein Lieblingsbuch (am liebsten im Original). Selbige Rose ist ja ziemlich eitel und bildet sich eine Menge auf ihre Schönheit, ihre Dornen und ihre Einzigartigkeit ein. Später, auf seiner Reise und der Suche nach einem Freund betritt der kleine Prinz einen ganzen Garten voller Rosen und ist enttäuscht, daß seine Rose ihn bezüglich ihrer Einzigartigkeit belogen hat. Doch abschließend erkennt er, daß sie seine Rose ist, weil er sie gehegt und gepflegt hat und für sie verantwortlich war.
Schon im vergangenen Jahr hatte ich die Wolle verstrickt und zwar zu einem Paar Socken zum Geburtstag einer lieben Kollegin. Mehr als die Hälfte der Wolle war noch übrig  (ich hatte 2 Knäuel à 100 Gramm gekauft) und so strickte ich mir ebenfalls ein Paar, in Größe 42.

 
Nun ist immer noch etwas übrig. Den Rest werde ich wohl wieder mit anderen Resten zusammen verstricken oder mich mal an Kindersocken versuchen.
 
Wenn ich es auch so manches Mal nicht an die Nähmaschine schaffe, ein paar Reihen zu stricken klappt immer. So ist in den vergangenen Wochen ein weiteres Paar entstanden.
 
 
Ich muß sagen, auf dem Knäuel gefiel mir die Wolle ein bißchen besser. Da sah sie eher wie Herbstwolle aus. Fertig gestrickt, stört mich der Blauanteil ein wenig. Die Socken haben Größe 43 und haben noch keinen konkreten Empfänger.
 
Ich hatte mir ja (zusammen mit anderen)  das Ziel gesetzt, 17 Paar in 2017 zu stricken. Frau Karminrot hatte zu Jahresbeginn dazu aufgerufen. Hmm, 9 Paar sind jetzt fertig, das 10. Paar ist angenadelt und das Bündchen fast fertig. Noch ist es möglich, das gesteckte Ziel zu erreichen. Einige Paar sollen ja auch zu Weihnachten verschenkt werden.
Da ich bisher noch nicht einen Post zu meinen Socken verlinkt habe, will ich hier wenigstens den jetzigen verlinken und auf alle Socken-Posts verweisen. Hier, hier, hier, hier und hier gab es schon Socken zu sehen.
Ich hoffe, Euch allen geht es gut und Ihr trotzt den kalten Novemberwinden. Heute gab es bei uns bei aller Kälte auch mal ein wenig Sonnenschein und da sieht es doch gleich besser aus mit der guten Laune. Also bleibt schön gesund!
 
Petruschka

Sonntag, 12. November 2017

Ein eigenes Design

sollten die Stoffe beim Taschen-SAL im Oktober haben. Ich hatte mir rechtzeitig Gedanken darum gemacht und auch schon ein kleines Werkstück dazu angefertigt. Allerdings schien mir es dann ungeeignet für eine wie auch immer geartete Tasche. Am Ginkgomotiv allerdings wollte ich festhalten. 


Ein Beutel schien mir groß genug zu sein, um ein solches Motiv gut zur Geltung zu bringen. So fertigte ich also ein neues Stück Stoff an. Auf einem etwas festeren dunkelgrauen Stoff sprühte ich mit goldener Textilfarbe größere und kleinere Gingkoblätter auf.


Ich entschied mich mich, diese Blätter nur auf der Vorderseite aufzusprühen. Die Rückseite sollte schlicht grau sein.
 
 
Normalerweise quilte ich die Beutelkörper nicht. Hier allerdings wollte ich die Ginkgoblätter hervorheben. Also unterlegte ich die Blätter mit einem Stück 630er Vlies und quiltete die Umrisse sowie eine Blattadern.
 
 
 
 
Der Taschenkörper und das Futter waren dann schnell zusammengenäht. Die Henkel bekamen ebenfalls gelbe Akzente durch das Quiltgarn. Der fertige Beutel sieht dann so aus.
 
 
Er ist 40 cm breit und 45 cm hoch. Der Boden ist insgesamt 8 cm breit abgenäht. Für (m)einen täglichen Einkauf also ideal.
So, das Ziel des Oktober Taschen-SAL ist erreicht. Nun bleibt noch das Oktober-Tischset für Valomeas SAL. Ideen sind da, allein die Zeit fehlt.
 
Petruschka