Donnerstag, 27. Oktober 2011

Fertig ist er,

... mein Waldquilt. Im Rahmen der UFO-Aktion bei Steffi hatte ich ihn mir Anfang September vorgenommen (siehe auch den Post vom 11.9.) , seitdem regelmäßig daran gearbeitet und nun fertiggestellt. Aus drei verschieden großen, einzelnen Teilen habe ich einen Quilt gearbeit. Und so sieht er nun aus.

Die verschiedenen Höhen habe ich gelassen. Dadurch, daß ich denselben Hintergrundstoff bei allen Teilen verwendet hatte, konnte ich sie mit einer durchgehenden Horizontlinie verbinden. Für den oberen Rand habe ich nach Beratung mit meinen Quiltschwestern ebenfalls eine nicht durchgehende Linie gewählt. Ich habe alles nur verstürzt, denn ein Binding hätte die offenen Perspektiven zerstört.


Die einzelnen Teile habe ich im Folgenden noch einmal aus der Nähe fotografiert. Leider kamen einige Bilder nur hochkant raus, Blogger mochte sie wohl nicht. Die einzelnen grünen Streifen habe ich noch bestickt. Die Stiche sind auf den Detailfotos ganz gut zu erkennen.

Zum Ersten der linke Teil, der ca. 20 cm hoch und 35 cm breit ist.

Hier also das Detailfoto mit den einzelnen Stichen. Da wären es also der Langettenstich, versetzt in 2 Reihen gearbeitet und mit Knötchenstichen abgesetzt in der unteren Reihe. Kettenstiche und Gruppen von Knötchenstichen in der mittleren und oberen Reihe.


Das Mittelteil ist ca. 24 cm hoch und 35 cm lang. Hier hatte ich eine Allee gearbeitet.


Das Detailbild zeigt in der unteren Reihe den Kronenstich und wiederum Knötchenstiche. In der Reihe darüber habe ich das Karomuster genutzt, um Sternenstiche zu arbeiten. Darüber könnt Ihr dann russische Kettenstiche und ganz oben Ährenstiche sehen.


Das rechte Teil ist das größte mit ca. 31 cm Höhe und 34 cm Breite.


Duch die Verwendung von gemusterten Stoffen habe ich hier nur wenig gestickt. Verwendet habe ich erstens den Margeritenstich, den ich im Kreis angeordnet habe und dadurch eine Blüte entstand. In der gleichen Reihe habe ich mich auch noch am Bourbonenstich versucht. Zwischendurch sind noch kleine Knötchenstiche eingestreut. Und in der oberen Reihe ergeben 3 kleine Stiche den Punktstich.


Die Stickerei hat mir großen Spaß gemacht. Zum größten Teil sticke ich ja sonst nur im Rückstich. Da war das mal eine Bereicherung.

Eigentlich sollte der Wandbehang an einem Zweig aufghängt werden, aber das sah nicht schön aus. Die ganze Leichtigkeit wäre dahin gewesen. So habe ich nur Schlaufen genäht, in die dann passende flache Leisten eingefügt werden.


Noch ist der Quilt provisorisch mit Stecknadeln festgemacht. Der Platz, an dem er zukünftigt hängen wird, ist aber schon gefunden. Er paßt von den Maßen her gut über die Tür zum Gästezimmer (eigentlich das Zimmer der größeren Tochter, die aber so selten da ist, das wir das Zimmer als Gästezimmer bezeichnen) und erweitert die kleine Galerie. Das ist ein kleiner Flur, der in unser Schlafzimmer führt und in dem ich kleinere Quilts aufgehängt habe.


Hier könnt Ihr Euch ein Bild davon machen. Gegenüber hängen dann noch der große Klimtquilt und der Amish-Quilt.


Neben der Fertigstellung des Waldquilts habe ich noch ein Schneeherz geschafft.

Das Motiv vom Mai gefällt mir ausgesprochen gut.


In den nächsten Tagen allerdings werde ich kaum zum Handarbeiten kommen, denn große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Morgen Früh geht es auf die Fahrt nach Lübeck. Unsere jüngere Tochter hat sich für die Deutschen Meisterschaften der Schüler im Karate qualifiziert und natürlich fahren wir als Fanklub und moralische Untestützung mit. Und weil bei uns am Montag auch noch Feiertag ist, haben wir auch die Gelegenheit, uns die Stadt anzusehen. Ich war 1994 im Rahmen einer Klassenfahrt für einen halben Tag mal da, aber Erinnerungen habe ich nur an das Holstentor. Nun muß ich eben noch packen.


Doch vorher will ich noch Kathrin als neue Leserin begrüßen. Auch sie zeigt interessante Arbeiten. Schaut mal bei ihr vorbei.


Na dann bis nächste Woche.


Liebe Grüße, Petruschka

Montag, 24. Oktober 2011

Die Ferienzeit will

... auch weiterhin gut genutzt sein. Klar nehme ich mir morgens mehr Zeit zum Frühstücken und Zeitunglesen, bereite in aller Ruhe das Mittagessen vor und lese viel. Allerdings verbringe ich auch einige Zeit an der Nähmaschine, um neue Dinge zu werkeln und angefangene zu Ende zu bringen. Diese beiden Eulentäschchen sind vor gut einer Stunde fertig geworden. Sie sind ein wenig kleiner als die letzten beiden; ich hatte mich letztens vermessen. Aber so habe ich mal ein kleines Geschenk auf Vorrat, auch nicht schlecht. Oder wenn jemand eins tauschen möchte, der melde sich bei mir.


Und natürlich habe ich auch wieder ein Schneeherz fertig, nämlich das vom Juni. Und ich muß sagen, je mehr Herzen ich sticke, desto "süchtiger" werde ich. Ich lege den Stickrahmen erst weg, wenn das Herz fertig ist und kann es gar nicht erwarten, das neue abzuzeichnen.

Hier nun das fertige Herz. Natürlich fange ich noch heute Abend das nächste Herz an, es muß nur noch eingespannt werden.


Gestern war ich eine ganze Weile an einem Projekt beschäftigt, daß ich zeitnah abschließen will (und muß). Hier mal eine Collage verschiedener Bildausschnitte. Nun muß ich noch viele Fäden vernähen und die Aufhängung beenden. Heute habe ich dafür aus dem Garten einige Äste mitgebracht. Mal schauen, welcher sich am besten für meine Zwecke eignet. Ich denke mal, daß ich am Donnerstag spätestens Fotos dazu zeigen kann.

Bis dahin alles Gute für Euch!

Liebe Grüße, Petruschka

Samstag, 22. Oktober 2011

Abschied und neue Arbeiten

"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können."Diese zauberhaften Worte , die den Abschied ein wenig leichter machen sollen, stammen aus dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Das kleine Bild auch, es ist vom Autor selbst gezeichnet. Und eben diese Worte habe ich heute in eine Trauerkarte geschrieben. Eine meiner ersten Kolleginnen an der hiesigen Schule, an der ich anderthalb Jahre unterrichtete, später Gartennachbarin und nicht zuletzt ein Mensch, der immer ein nettes Wort hatte, ist vergangene Woche nach einer kräftezehrenden, langanhaltenden Krankheit gestorben und wurde heute in einer Trauerfeier auch von mir verabschiedet. Sie und ihr Mann waren immer im Garten und haben unsere Kinder groß werden sehen. Wir sind immer friedlich miteinander ausgekommen und wenn ihr Mann mal einen "blöden" Kommentar gab, nahmen wir es nicht krumm. Nun ist er auch schon 88 und hat so seine Gebrechen. Hoffen wir, daß er noch lange unser Gartennachbar bleibt. Seine Frau hat jedenfalls immer gefragt, was ich da so am Handarbeiten hatte und immer einen netten Kommentar dazu.


Und da war ich nicht untätig in den letzten Tagen. Zuallererst habe ich mich mal an die Anfertigung eines Eulenkissens gesetzt. Viola hatte mir ja vor einiger Zeit Stoff zukommen lassen. Den habe ich nun zum Teil verarbeitet.

Die Vorderseite ist ca. 50 cm x 50 cm groß. Um ein größeres Bild habe ich Streifen in der Art des Blockhauses genäht. Gequiltet habe ich nur in den Nähten. Die Rückseite ist aus dem Eulenstoff und ich habe einen Hotelverschluß gewählt. Das Kissen wird nämlich verschenkt und die neue Besitzerin (winke, winke hinüber zu Maria) hätte Probleme mit einem (kaputten) Reißverschluß.

Hier seht ihr das Kissen mit Füllung und Publikum. Links eine gehäkelte Eule nach der Anleitung von hier und rechts eine Kuscheltiereule des jüngeren Tochterkindes. Die durfte ich für das Foto mal schnell aus dem Bett nehmen.

Zum Fernsehen nebenbei geht sticken genausogut wie häkeln oder stricken. Nun ist auch schon das Julimotiv der Schneeherzen fertig und das Junimotiv bereits vorbereitet.

Dieses Mal war das Motiv recht groß und demzufolge brauchte ich ein wenig länger. Erstaunt bin ich über den Verbrauch an Stickgarn, ist doch ein Döckchen schon fast alle. Da zweifle ich, daß meine zwei vorrätigen für alle Herzen reichen. Da muß ich doch glatt schon wieder zu meinem Lieblingsstoffdealer;)).

Zum Schluß noch ein Siggy, das mich gestern schon erreichte. Helga hatte ihre Sammlung eigentlich schon lange beendet. So ist auch das Datum auf ihrem Siggy zu erklären. Sie hatte mich angeschrieben und natürlich wollte ich tauschen.
Sie hat ein weihnachtliches Motiv appliziert. Alles ist sehr ordentlich gemacht. So bin ich denn froh, meine Sammlung vergrößern zu können.


Dazu sollte ich meine Statistik mal auf Vordermann bringen. Dem Siggy beigelegt hat sie noch Quittenbrot, da sie von meiner Quittenkocherei gelesen hatte. Das Quittenbrot ist nicht wirklich Brot, sondern aus Fruchtmus hergestellt, das nach dem Entsaften übrigbleibt und Zucker hergestellt. Es schmeckt ganz lecker. Danke für die Kostprobe!


Nun will ich noch einmal raus in den sonnigen, aber doch kalten Tag. Als ich heute Morgen gegen Viertel zehn wegfuhr, waren es nicht einmal 0 Grad und natürlich mußte ich die Frontscheibe freikratzen. Brr!


Deshalb: Zieht Euch warm an!


Liebe Grüße, Petruschka

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Zwischen Gartenarbeit und Ferienbespaßung

... habe ich trotzdem Zeit, etwas für mich zu tun. Nämlich ausgiebig handarbeiten.


Die Schneeherzen vom Monat August sind gerade fertig geworden. Irgendwie ist mir der September durch die Lappen gegangen, mal schauen, ob ich mir das Muster noch nachträglich besorgen kann. Hier auf dem Foto sehen die französischen Knoten irgendwie so komisch dreckig aus.


Gestern Abend habe ich dann noch die zugeschnittenen Teile zu kleinen Täschchen verarbeitet. Ich habe gleich zwei nach einem altbewährten Tilda-Schnitt genäht.

Hier habe ich erstmalig die Eulenstoffe eingesetzt. Die Vorderseite habe ich mit den passenden Beistoffen akzentuiert. Für die Rückseite habe ich nur den Motivstoff verwendet. Sehen die Eulen nicht süß aus?


Hier sind beide Täschchen fürs Gruppenfoto vereint. Das Nähen ist schon Routine. An wen sie dann gehen werden, ist noch nicht ganz gekärt.


Nach dem Posten werde ich dann mal auf Blogrunde gehen. Tagsüber war noch keine Zeit. Mit dem Tochterkind war ich heute in der Landeshauptstadt unterwegs, Sachen kaufen. Das machen wir eigentlich schon seit Montag. (Aber jetzt ist erst einmal Schluß damit.) Am Nachmittag waren wir zusammen im Kino. Ich weiß ja nicht, wann Ihr das letzte Mal im Kino gewesen seid. Filmstart sollte 14.00 Uhr sein. Punkt 14.00 Uhr wurde es auch dunkel, aber der Film begann erst 14.30 Uhr. Dazwischen kam Werbung für ich weiß nicht wieviele Filme. Naja, wenigstens der Hauptfilm war dann ohne Unterbrechung;) Da mag ich doch lieber kleine Programmkinos, die sich nicht über tolle Werbung finanzieren müssen. Zum Glück haben wir in Weimar zwei davon. Wir haben übrigens "Jonny English" gesehen. Als Mr. Bean mag ich Rowan Atkinson ja nicht so sehr, aber ich habe ihn auch schon in Spielfilmen gesehen. Da war er mir eher sympathisch. Gut, die Handlung ist sehr überdreht und eher eine Persiflage auf James Bond, aber der ein oder andere Gag war schon nicht schlecht. Und Anspielungen auf andere Filme, die das jüngere Publikum noch nicht versteht.


So, nun will ich mal schauen, was Ihr so zu melden habt. Bis zum nächsten Mal.


Liebe Grüße, Petruschka

Montag, 17. Oktober 2011

Bei mir gibt es

... statt der Weihnachtsstickereien Schneeherzen. Ich habe gestern mit Block Nummer 10 begonnen und werde mich rückwärts arbeiten.Hier also meine Stickarbeit, gefertigt mit einem Verlaufsgarn auf einem kleingemusterten weißen Stoff. Ich finde die kleinen Weihnachtsmotive, die allenthalben gezeigt werden, total niedlich, aber ich brauche noch einen Quilt für die Zeit nach Weihnachten, wenn es draußen Winter ist und alles weiß.


Heute kam dann auch Ingrids AMC. Die französische Flagge, aufgehübscht mit Inchies. Eine schöne Idee, die Karte ist super gemacht.



Nach längerer Zeit habe ich mal wieder ein Siggy getauscht. Schon am Sonnabend hatte mich dieses erreicht.

Das Motiv ist aufgedruckt. Ein interessantes Muster hat Petra dafür gewählt. Meiner Namensvetterin habe ich heute meines in den Briefkasten gesteckt. Unerwarteterweise tat ich mich dieses Mal ein wenig schwer beim Sticken, obwohl ich seit zwei Wochen nichts anderes mehr mache. Allerdings nicht im Rückstich, sondern im Bourbonenstich, Federstich, Margaritenstich ... Mein Beitrag zum UFO-Abbau geht damit in die letzte Runde und ich bin sehr optimistisch, dieses Mal fristgerecht die Zielinie überqueren zu können.


Wenn ich in den letzten beiden Tagen nicht mehr als die kleine Stickerei geschafft habe, liegt das auch an den 5,5 Kilo Quitten, die mir eine Kegelschwester überlassen hat.


Deren Reifegrad ließ keine Verzögerung zu und so habe ich wie schon vor zwei Jahren Chutney daraus gemacht, und zwar 13 Gläser. Das waren dann schon die allerletzten aus unserem Keller. Damit ich alles unterbringen konnte, mußte ich schon auf andere Gläser mit Schraubverschluß zurückgreifen.

Das Chutney schmeckt hervorragend zu Kurzgebratenem und zu Käse. Als Brotaufstrich ist es natürlich auch geeignet. Nun habe ich auch mal wieder kulinarische Mitbringsel bzw. Geschenke.

Da ich danach immer noch Quitten übrig hatte, wollte ich mal etwas Neues probieren: Quittengeleefrüchte. Dafür mußte ich zuerst die Quitten "nur" in kleinere Stücke schneiden und knapp mit Wasser bedeckt weichkochen. Das sah ja dann doch nicht so toll aus. Aber es roch ganz intensiv nach Quitten. Nach einer Ziehzeit von zwei Stunden wurde das Ganze dann durch die Flotte Lotte gejagt und abgemessen. Im Verhältnis 1:1 mit Zucker gemischt, durfte alles ca. 1,5 Stunden vor sich hin köcheln.
Eine ziemlich zähflüssige Masse wurde dann in eine mit Backpapier ausgekleidete Form gegossen und darf jetzt trocknen.


Und so sieht das dann aus. Es ist übrigens eine 30 cm x 40 cm große Form und die Masse steht ca. 1,5 cm hoch. Sie ist schon ziemlich fest, aber ich will mich mal an die Vorgaben halten, die da besagen, daß ich das Ganze dann in einer Woche wenden darf. Dann muß noch einmal gewartet werden. Mal sehen, wie es am Ende dann schmecken wird.



Nun ist schon der erste Ferientag fast gelaufen. Meine jüngere Tochter und ich waren heute Nachmittag im Jugendtheater im Weimarer Hauptbahnhof. Es ist eine sehr intimes Theater mit kanpp 35 Plätzen, aber sehr schön hergerichtet. Wir haben uns "Alice hinter den Spiegeln" angesehen. Die Darsteller sind ausschließlich Laien und überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Zwei ehemalige Schüler waren auch dabei, ein Schüler des ersten (Licht und Ton) und eine Schülerin (Schauspielerin) des vergangenen Abiturjahrganges am Thüringenkolleg Weimar, meiner Schule seit 19 Jahren. Natürlich war auch Zeit für ein kleines Gespräch.



So, nun wartet noch der Abwasch auf mich und Vorbereitungen für das morgige Mittagessen. Dann will ich noch weiter zuschneiden, damit ich morgen nähen kann.



Herzlich willkommen heiße ich als neue Leserin casdradaju.



Liebe Grüße, Petruschka

Samstag, 15. Oktober 2011

Passend zu den Kürbissen im Garten

... habe ich die monatliche AMC für Klaudia mit applizierten Kürbissen gestaltet.Für ein Rezept ist das Postkartenformat ja zu klein, aber ich könnte mir vorstellen, das Motiv auch etwas größer und mit dem Rezept für die Kübissuppe, die ich mir heute schmecken ließ, zu arbeiten.
Klaudia hat mir wohl mit dem Gespenst Angst einjagen wollen ;)). Aber es ist ein ganz freundliches. Seht nur, wie es lacht. Lacht es mich etwa aus oder gar an? Na egal, ich finde es sehr gelungen und eine tolle Idee. (Besser als die Spinne, die ihre Tauschpartnerin im PQF bekam- ich finde Spinne absolut widerlich.)

Aber ich tausche nicht nur mit Klaudia, sondern auch noch mit Ingrid.



Für Ingrid habe eine dampfende Tasse appliziert. Ich habe noch einen Teebeutel dazugetan, aber vielleicht ist auch wärmender Kakao in der Tasse? Ingrids AMC ist wohl auf dem Weg zu mir, ich konnte sie gestern schon auf ihrem Blog bewundern. Das Foto wird natürlich nachgereicht.

Nicht zuletzt tausche ich auch AMC im Patchwork- und Quiltforum. Und da haben einige Halloween als Thema umgesetzt. Ich hatte im vergangenen Jahr schon Eulen-AMC gewerkelt und auch in diesem Jahr eine verschickt.

Stephanie hat diese AMC bekommen. Ich liege damit wohl auch im Trend, sind Eulen doch allenthalben zu sehen. Die Karte ist schon angekommen und der Empfängerin gefällt sie gut.


Apropos Eulen, da habe ich doch noch etwas liegen und ein Versprechen einzulösen. Maria, ich habe es nicht vergessen! Und jetzt, wo doch Ferien sind...


Noch einmal zurück zu den Kürbissen. Da mein Mann und das jüngere Tochterkind wieder einmal in Sachen Karate unterwegs sind, durfte ich mir mein Mittagessen allein aussuchen;). Und so habe ich zwei der kleinen Kürbisse, die ich am Donnerstag geerntet habe, zu Suppe verarbeitet und sie mir schmecken lassen.

Ich koche selten genau nach Rezept. Daher gebe ich hier nur einen Zubereitungsvorschlag. Kleingeschnittene Zwiebeln anbraten, etwas frischen kleingeschnittenen Ingwer dazu und kurz mitrösten lassen. Den geputzten Kürbis in kleine Stücke schneiden und dazugeben. Mit Brühe ablöschen und alles köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Mit dem Zauberstab alles pürieren. Von gestern hatte ich noch Kartoffelbrei übrig, den habe noch hinzugefügt. Wer mag, kan noch mit ein wenig saurer Sahne verfeinern. Ich gebe gern ein paar Tropfen Kürbiskernöl dazu. Ich habe versucht, ein kleines Gesicht zu tröpfeln, na ja. Geschmeckt hat die Suppe jedenfalls. Ich weiß, das viele Kürbis nicht mögen, aber mit Kartoffeln zusammen wird der herbe Gescmack ein wenig gemildert.

Gestern Abend habe ich diesen wunderschönen gefärbten Himmel fotografiert. Schöner kann es die menschliche Hand nicht. Minuten später war alles vorbei und der Himmel einheitlich grau. Heute verwöhnt uns die Sonne, der Himmel ist strahlend blau. Aber es ist nicht besonders warm. Heute Morgen mußte ich ich die Frontscheibe vom Eis befreien. Aber solange es trocken bleibt, wollen wir uins nicht beschweren.

Hurra, wir haben Ferien. Pläne gibt es genug. Mal schauen, was ich davon alles umsetzen kann.


Zwei neue Leserinnen haben den Weg zu meinem Blog gefunden. Gudi und Swaantje, seid herzlich willkommen.


So Leute, genug für heute. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende.


Petruschka

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Einen passenden Begleiter

... für meine Paris-Tasse habe ich genäht, allgemein bekannt als Tassenteppich.


Diesen Stoff habe ich in dem kleinen Laden in Meineweh bei Andrea Zimmer gekauft, als ich im April zu einem Workshop war. Der Stoff mußte natürlich mit. Wußtet Ihr schon, daß ich alles, was mit Frankreich zu tun hat, sammle? ;)). Bei der Gelegenheit erfuhr ich, daß Frau Zimmer ebenfalls gelernte Französischlehrerin ist.


Nun habe ich also geeignete Motivteile zugeschnitten. War gar nicht so einfach, zu dem cremefarbenen Stoff passende Beistoffe zu finden. So griff ich auf bereits gefertigte Bänder aus hellen Stoffen zurück und schnitt mir das Ganze zurecht.

Der Eiffelturm als das Symbol von Paris darf natürlich nirgends fehlen. Der Tassenteppich ist ein wenig größer als sonst, aber das macht mir nichts, Hauptsache stilecht.


Heute hatte ich auch mal wieder weiche Post im Briefkasten. Im PQF wird jeden Monat getauscht, nämlich AMC. Und kaum waren die Adressen raus, werden schon wie wild die Karten verschickt. Eine habe ich bekommen und zwar von Margarete, im Forum unter dem Namen Stoffläppchen bekannt.


Schaut nur den süßen Igel an. Er sucht einen Platz zum Überwintern und Margarete meint, bei mir findet er einen. Da könnte sie sogar Recht haben, denn im Garten liegt zwar schon ein großer Berg abgestorbener Äste, Holz, Strauchreste usw. Das sollte eigentlich verbrannt werden, aber es ist zu naß und der Termin bis Sonnabend ist nicht zu schaffen. So bleibt das Alles bis zum Frühjahr liegen und die Igel können kommen. Margaretes jedenfalls darf bei mir bleiben. Danke für diese schöne Karte.

Im Garten war ich vorhin auch noch schnell. Ich suchte ein schönes Plätzchen zum Fotografieren des Herbstdeckchens. Außerdem wollte ich die kleinen Kürbisse retten, bevor der Nachtfrost sie dahinrafft. Sie wachsen, nein, wuchsen, auf dem Kompost, den mein Mann im Frühjahr durchgesiebt hatte. Ich habe nichts gesät!!!Diese zwei wollten besonders hoch hinaus. Mein Mann hat den Kompost mit alten Türen begrenzt. An solchen rankten sie sich also hoch. Hier auf dem Bild sehen sie ziemlich groß aus. In Wirklichkeit sind sie gerade mal 8 cm hoch und haben einen Durchmesser von knapp 10 cm. Sie wiegen jeder etwa 330 Gramm. Das waren jedoch nicht die einzigen Kürbisse, die ich mitgenommen habe.

Hier seht Ihr ein buntes Potpourri an Kürbissen, sogar einen kleinen Butternußkürbis (13 cm hoch, 10 cm im Durchmesser und knapp 800 g schwer) konnte ich ernten. Zu welcher Sorte der gelbe in der Mitte gehört, weiß ich nicht, und ob man ihn essen kann, auch nicht. Neben den Kürbissen ist sogar eine Tomatenpflanze gewachsen. Alle Samen müssen den doch eigentlich langen und kalten Winter auf dem Komposthaufen "überlebt" haben.

Daß sie alle so klein sind, ist eher ein Vorteil. Denn außer mir mag in meiner Familie keiner weiter Kürbis. Und für eine kleine Suppenmahlzeit reicht dann ja einer.

Doch nun zum eigentlichen Zweck meines Gartenbesuches. Ich habe das Top vom vergangenen Post zu einem kleinen Deckchen werden lassen. Es ist 50 cm x 50 cm groß geworden.

Auf der kleinen Terrasse vor der Gartenlaube habe ich es nun mit der Kürbissammlung fotografiert. Die Sonne scheint seit heute Vormittag. Mit 14 Grad ist es zwar nicht besonders warm, aber es ist windstill und daurch empfindet man es ein wenig wärmer. Nach einem komplett grauen und verregneten gestrigen Tag war das so nicht zu erwarten. Aber wir nehmen natürlich gern solch einen Tag als Seelentröster.


Begrüßen als neue Leserin möchte ich Martina. Schön, daß Du nun dazugehörst.

Ich hoffe, Ihr hattet auch einen schönen Tag. Bleibt gesund!

Liebe Grüße, Petruschka

Montag, 10. Oktober 2011

Wußtet Ihr schon

...oder besser noch, habe ich Euch eigentlich schon erzählt, so beginnen einige meiner Sätze, die im folgenden Inhalt natürlich nichts Neues beinhalten. Einer solcher Sätze ist, daß ich Frankreich und die französische Sprache über alle Maße liebe und eben auch alles, was mit diesen beiden zu tun hat. Nicht verwunderlich, wenn man schon seit Ewigkeiten Französisch lernt und seit 23 Jahren auch lehrt. Deshalb mußte auch am Samstag, als ich bei einer großen Supermarktkette einkaufen war, diese Tasse mit.Die Tasse steckte in einer Dose, auf der ebenfalls diese typischen Pariser Sehenswürdigkeiten abgebildet sind. Hier ein Bild vom Deckel.



Die Dose ist aus stabilem Karton. Mal sehen, welche Schätze ich dahinein stecke.

Vor dem Supermarktbesuch war ich noch in unserer Landeshauptstadt, in Erfurt. Ich brauchte diverses Nähgarn und Vlies, was ich auch problemlos bekam. Dann legte ich eine längere Pause in einem Buchladen ein. Das heißt, Buchladen ist eher untertrieben, denn auf drei Etagen findet man alles, was mit dem geschriebenen oder dem gesprochenen Wort zu tun hat. In der Nähabteilung blätterte ich einige Bücher durch, nahm aber nichts mit. Allerdings fand ich dann bei den Krimis einen Roman von Andrea Camilleri, den ich noch nicht kannte. Da ich seinen Protagonisten Montalbano sehr mag, nahm ich es mit. Auf dem Weg zur Kasse kam ich noch bei den Hörbüchern vorbei und da fiel mein Blick auf den Eiffelturm. Ich sammle Bücher, in denen es um Frankreich geht. Die meisten sind in Deutsch, aber einige habe ich auch in Französisch. Der Inhalt des Hörbuches klang ganz interessant. Aber ich bin nicht so der Hörbuchfan. Ich ziehe lieber die geschriebene Variante vor. Also begab ich mich auf die Suche nach dem Buch. Und da ist es:

Kurz zum Inhalt: Ein Lektor, angetrieben vom Wunsch seines Vorgesetzten, einen neuen Stephen Clarke ( ein Engländer, der über sein neues Leben in Frankreich schreibt) zu finden, schreibt mangels Alternativen selbst einen Roman unter dem Pseudonym Robert Miller. Darin beschreibt er eine Situation, die er selbst erlebt hat: Vor einem Restaurant stehend, sieht er innen eine Frau, deren Lächeln ihn verzaubert und sie und ihr Restaurant zu Helden seines Buches macht. Nun findet eben jene das Buch und erkennt sich wieder. Gerade vom Freund verlassen, fühlt sie sich vom Autor verstanden und findet Trost in diesem Buch. Daraufhin will sie den Autor kennenlernen. Daraus entwickeln sich dann Verwicklungen, Mißverständnisse und natürlich eine Liebe. Alles ist sehr leicht und witzig geschrieben. Könnte ich mir auch gut als Film vorstellen.

Neben meiner Lektüre habe ich auch mal wieder etwas genäht. In meiner UFO-Kiste lagen noch Arbeitsproben, die vor ca. zweieinhalb Jahren in unsrere QuilThuer-Grupe zum Thema Applizieren angefertigt wurden.


Die Herzen sind mit verschiedenen Stichen handappliziert. Zu einem zweiten Termin stand das Thema Maschinenapplikation auf der Tagesordnung.



Dafür haben wir die verschiedenen Zierstiche der Maschinen genutzt. Ich hatte insgesamt vier solcher Bänder gefertigt. Jedes ist ca.45 cm lang und 12 cm breit.


Als dann am Wochenende wegen eines schnellen Danke-Geschenkes in die UFO-Kiste schaute, fielen mir diese Teile in die Hände. Ich weiß nicht, warum ich nicht schon vorher auf die Idee kam, die Ergebnisse beider Arbeiten zusammen zu legen. Am Wochenende schien das alles klar und so habe ich dieses kleine Top genäht, das ich wahrscheinlich verstürzen und nur in den Nähten quilten werde.


Es ist für meinen Nachbarn, der mich am Wochenende davor bewahrt hat, einen teuren Schlüsseldiensteinsatz bezahlen zu müssen.


Auch heute darf ich wieder eine neue Leserin auf meinem Blog begrüßen, Martina, ich freue mich, daß Du nun dazugehörst.


Liebe Grüße an alle da draußen und Danke für die lieben Kommentare. Bleibt gesund.


Petruschka

Freitag, 7. Oktober 2011

Einen lieblichen Duft

... verströmen die Lavendelherzen, die in meinem Arbeitszimmer hängen. Ich liebe ja Lavendel und schneide mir jedes Jahr Blüten um sie zu trocknen und dann die genähten Herzen damit zu befüllen. So auch in diesem Jahr.Diese Herz hat Klaudia vor nicht allzu langer Zeit bekommen.


Diese zwei Herzen sind gestern Abend entstanden. Den Schriftzug des linken Herzens hatte ich noch vom letzten Jahr liegen und nun war seine Zeit gekommen. Das rechte Herz war zeitlich ein wenig aufwendiger durch das Crazy-Mittelteil, aber so konnte ich auch kleinere Reste verbrauchen. Mal sehen, wer dann der neue Besitzer wird. Solange erfreut der liebliche Duft eben meine Nase.

Zu den neuen Kleinigkeiten passend will ich noch zwei weitere, schon etwas länger im Gebrauch stehende, Sachen zeigen.

Dieses kleine Täschchen, nach einem Tilda-Schnitt und aus Tilda-Stoffen gefertigt, beherbergt meinen kleinen Stickring, der die richtige Größe für mein gesticktes Siggy hat und das Sticknadelbuch. Und hat auch genau die richtige Größe, damit nichts verloren geht, aber auch nichts im Wege liegt und schnell mit vom Wohnzimmer ins Arbeitszimer genommen werden kann. Siggies habe ich leider schon lange nicht mehr getauscht. Also, wer Interesse hat, melde sich bei mir!


Zum Schluß noch dieses kleine Taschentuchtäschchen. Mal ein anderes Modell als die, die sonst zu sehen sind. Den Schnitt habe im letzten Jahr mal auf einem Blog gesehen; ich weiß aber leider nicht mehr, auf welchem. Perfekt passend für ein Tempo-Päckchen. Diese Art Tatüta packe ich auch immer mal in die Notfalltaschen.


So, das soll es heute schon gewesen sein. Ich habe gerade eine kreativen Schub und will mein Grünes-Band-Projekt vorantreiben. Noch herzlich begrüßen als neue Leserin möchte ich Sabine, deren Arbeiten ich auch sehr mag.


Ein schönes Wochenende wünscht Euch


Petruschka