... haben wir QuilThuerer am vergangenen Freitag und Sonnabend ausprobiert: Siebdruck. Und zwar nicht nur mit einem fertigen Thermofaxsieb, sondern einem eigenen, selbst hergestellten Sieb. Dazu hatten wir eine Kursleiterin aus Erfurt gewinnen können.
Das Foto entstand am zweiten Tag, als wir schon am Drucken waren. Hier gibt es einen umfangreichen Bericht mit vielen Fotos, damit man einen besseren Eindruck von der Vorgehensweise bekommt.
Das Foto entstand am zweiten Tag, als wir schon am Drucken waren. Hier gibt es einen umfangreichen Bericht mit vielen Fotos, damit man einen besseren Eindruck von der Vorgehensweise bekommt.
Am Freitag wurde das Sieb vorbereitet. Das für mich Schwerste war, ein passendes Motiv zu finden. Es sollte in Richtung Kringel gehen. Jemand hatte die Vorlage einer Schnecke mitgebracht und da diese letztendlich keine Verwendung fand, schnitt ich den Kringel des Schneckenhauses aus und fertigte aus Moosgummi eine Schablone aus Positiv- und Negativschnitten.
Das Blaue auf dem Moosgummi ist die Fixierflüssigkeit, die bei mir wohl schon durch die große Fläche leicht angetrocknet war. So bekam mein Motiv auf dem Sieb nicht die ganz klaren Konturen, die ich mir gewünscht hätte. Übrigens ist der Rahmen auch selbst zusammengebaut.
Am Sonnabend ging es dann ans Drucken. Siebdruckfarbe und einen Rakel hatte die Kursleiterin mitgebracht, wir den Stoff. Ich hatte selbst gefärbte Stoffe mitgenommen.
Mein Motiv habe ich zuerst auf dünnen Bomull gedruckt. Das erscheint ganz schön expressiv in diesem kräftigen Orange, nicht wahr? Die Kursleiterin hatte die Idee, das Motiv in Weiß auf einen sehr, sehr bunten Stoff zu drucken, schaut mal.
Schwierig, oder? Von etwas weiter weg sieht das aber ganz interessant und spannend aus.
Natürlich haben wir die Möglichkeit genutzt, auch die Motive der anderen und verschiedene Farben auszuprobieren.
Motiv von Regina - hier in Silber gedruckt
Motiv von Dagmar - eigentlich ein Kranich - bei mir ein Flamingo ;-))
Motiv von Heike
Ein für die Gruppe gekauftes Thermofaxsieb wurde auch sehr eifrig benutzt. Dadurch, daß die Siebe immer wieder ausgewaschen werden und trocknen müssen, kam es zum "Stau". Ich konnte das Motiv auch drucken.
Nun muß überlegt werden, wie die Drucke weiterverarbeitet werden können. Die kleinen Blümchen habe ich gleich mal zu zwei AMC verarbeitet. Sie waren Ruck Zuck fertig.
Ohne Beschriftung werden sie später verschenkt. So kann der/die Beschenkte die Karten selbst als Geburtstagsgruß verwenden.
Spannend, spannend, so eine neue Technik. Ich habe noch ein kleines Stück Gaze mitbekommen. Mal sehen, ob mein Kunstkollege das andere "Zeug" zum Siebdruck hat.
So, nun werden noch einige Meter Nähte gemacht - an die Beutelrohlinge müssen noch die Henkel dran.
Petruschka


















































