Montag, 22. Oktober 2018

Im Erzbegirge

... feierte man gestern den Tag des traditionellen Handwerks. Aus diesem Anlaß fand im Textil- und Rennmuseum Hohenstein-Ernstthal die Regionalversammlung der Patchworkgilde statt.

 
Die bisherige Regionalvertreterin wurde im Amt bestätigt und es wurden Pläne für die nächsten Monate geschmiedet. Im Anschluß an die Versammlung haben wir die Möglichkeit genutzt, das Museum zu besichtigen.
Sowohl im Unter- als auch im Erdgeschoß sind die Quilts der Tradition bis Moderne zu besichtigen. Bezüglich des Urheberrechts will ich hier nur einen kleinen Ausschnitt eines Krawattenquilts zeigen.
 

Weiter oben empfing uns inmitten alter Maschinen ein weiterer Quilt.
 
 
Man konnte man  sich am Quilten an einer Longarm ausprobieren.

 
Gleich daneben waren  traditionelle Nähmaschinen zu sehen.


In der Weberei sind Webstühle in verschiedenen Stadien der Herstellung von Webstücken zu sehen. Wahnsinn, diese Vielzahl von Fäden.
 

Rund zwei Wochen brauchten die Weberinnen, auch teilweise in Heimarbeit, zur Einrichtung eines Webstuhles. Und das alles in Handarbeit.
 
 

In vielen Vitrinen sind Strumpf- und Strickwaren zu sehen. Die mit der Unterwäsche für Groß und Klein sind ganz nett anzusehen.



Ganz begeistert waren wir vom Friseursalon. Ganz so weit weg sind die Zeiten wohl noch nicht, denn es gab viele Ahs und Ohs ob der Erinnerung an dieses oder jenes Handwerkszeug.


 Im Eingangsbereich sind Beispiele für die Jacqardweberei zu sehen. 2020 wird es einen weiteren Wettbewerb des Museums geben.
 
 
Es wurden Mitmachaktionen  angeboten, es gab sogar eine kleine Ladenstraße. Zum Show und Tell war ich dann aber nicht mehr da. Zu Hause habe ich dann meinen kleinen privaten Tag des traditionellen Handwerks veranstaltet. Für eine erkrankte Kollegin wollte ich eine AMC machen, die ihr ein Lächeln ins Gesicht zaubert..

 
Aus einer wurden dann gleich vier. Denn das Material war sowieso draußen, da konnte ich gleich eine kleine Serie machen.
 
 
Mit dieser AMC kann ich auch ein weiteres Kreuz im Herbsthandarbeitsbingo setzen: etwas für einen lieben Menschen machen. Es waren auch kleine Teile dabei, aber dieses Kreuz hebe ich für eine andere Arbeit auf.
 

So langsam füllt  sich das Bingo. Ich merke, wie mich das Bingo beflügelt, konkrete Arbeiten zu beginnen und vor allem zu Ende zu bringen.
 
Petruschka

Kommentare:

  1. Liebe Petra,
    hier war das WE leider anderen Vorhaben vorbehalten - ich habe es nicht bis nach Hohenstein geschafft... Auf Deiner Bingokarte ist es ja schon richtig gut voran gegangen und den Vogelkarten sieht man sehr schön an, dass Du beflügelt bist! ;-)
    Ich habe gerade einen ähnlichen auf eine Taschenklappe getackert - nur die Tasche ist noch nicht fertig...
    Herzliche Grüße
    Valomea

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  2. Ooh, diese Vögel, da bin ich schockverliebt!!!! Die muss ich unbedingt ausprobieren... Auf den Karten sind sie ja eher klein, aber nicht weniger toll ;o) Das war sicher sehr fummelig zum nähen?
    Deine Bingo-Karte ist schon gut gefüllt! Viel Spaß noch beim weiterwerkeln, liebe Grüße an Dich von Katrin

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  3. Oh ich liebe solche Museen! Und ich liebe solche alte Handarbeitsmaterialien. Einige wenige besitze ich auch,
    Und toll sind deine AMC's geworden. Diese Vögel von Berbadette Mayr sind einfach zu schön!

    Gruß Marion

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  4. Eine sehr interessante und umfangreiche Ausstellung zum Handwerk ist das. Darf man sich nicht entgehen lassen wenn man nah genug wohnt. Die Vögelchen sind zauberhaft, davon hab ich einige Kissen irgendwo schlummern. Sollte sie mal wieder fliegen lassen, danke für den Anstupser.
    LG eSTe

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  5. Ich bin begeistert wie weit du im Handarbeitsbingo gekommen bist... angefangen habe ich auch, aber irgendwie komme ich nicht in die Puschen.
    Liebe Grüße Jacky

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  6. Ach ja, die verückten Vögel, wollte ich auch schon lange nähen- deine sehen top aus!
    Deine Herbstbingo ist schon fast fertig- cool;-)...mal schauen wie weit ich bei meinem ertsen Handarbeitsbingo komme;-)

    LG Klaudia

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  7. liebe Petra sehr informativ und schön ist dein bericht vom Treffen. Tj was wr der Friseur früher für eine Quälerei mit den Lockenwicklern und den Gerüchen... und dann natürlich wie aufwendig war das handwerk Weben, Spinnen... liebe Grüße von Frauke

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  8. Liebe Petra,
    da hast Du einen sehr spannenden Tag gehabt. All die tollen Eindrücke aus alter Zeit. Die alten Nähmaschinen sehen alle sehr gepflegt aus und die ausgestellten Kunstwerke hätten mir sicher auch in ECHT Spaß gemacht.
    Mit Deinen kleinen Piepmätzen auf den AMC´s hast Du Deinen Tag goldrichtig abgerundet und die kranke Kollegin lächelt bestimmt schon bald.
    Liebe Grüße Anke

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  9. Das war wirklich ein toller Rundgang, den ihr machen konntet. Die AMCs sind wirklich richtig schnucklig geworden.
    Winkegrüße Lari

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  10. Liebe Petra,
    danke für den tollen Rundgang, sehr interssant.
    Und deine süßen Vögelchen sind toll geworden.
    Viele Grüße, Jutta

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  11. Das war sicher ein schöner Rundgang, und deine kleinen Karten gefallen mir sehr.
    LG Angelika

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Danke für Deinen Kommentar, ich freu mich sehr darüber.
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